DE464145C - Gewichtsanordnung fuer anzuglose Taucherausruestungen - Google Patents

Gewichtsanordnung fuer anzuglose Taucherausruestungen

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DE464145C
DE464145C DED51442D DED0051442D DE464145C DE 464145 C DE464145 C DE 464145C DE D51442 D DED51442 D DE D51442D DE D0051442 D DED0051442 D DE D0051442D DE 464145 C DE464145 C DE 464145C
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Germany
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weight
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DED51442D
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H C ALEXANDER BERNHARD DRAEGER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C11/00Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
    • B63C11/02Divers' equipment
    • B63C11/30Ballast

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

  • Gewichtsanordnung für anzuglose Taucherausrüstungen Die Erfindung betrifft eine Gewichtsanordnung für Taucherausrüstungen, die gekennzeichnet ist durch einen um den Hals des Trägers gelegten Gewichtskranz, beispielsweise in Form einer Kette oder eines mit Bleikugeln gefüllten Lederschlauches, und den Zweck verfolgt, die Sucharbeit am Grunde, insbesondere das Gehen in gebückter Haltung, zu erleichtern, indem sie den hierbei notwendigerweise auftretenden Auftrieb des Oberkörpers, der durch eine Beschwerung an den Füßen oder Beinen des Tauchers nicht beseitigt wird, ganz oder teilweise aufhebt. Es sind zwar Helmtauchergeräte bekannt, bei denen Gewichte entweder unmittelbar in Gestalt eines Bügels am Helm angebracht oder auf Brust und Rücken an einer Art Brust-und Schulterschild angehängt sind. Diesen Gewichtsanordnungen gegenüber unterscheidet sich aber diejenige gemäß der Erfindung dadurch, daß sie den Taucher am Halse, also in Schulterhöhe, belastet und ihm die Möglichkeit gibt, sich das Gewicht selbst zurechtzulegen, zu verrücken oder bei Bedarf auch abzunehmen. Wird als Taucherausrüstung eine solche verwendet, die anzuglos ist und im wesentlichen die Form eines Atmungser.i g ' tes besitzt, bestehend aus einem in der Regel auf der Brust getragenen Luftregenerator und einem Atmungssack, der auf dem Rücken in Höhe der Schultern liegt, so kann erfindungsgemäß bei entsprechender Verkleinerung des Gewichtskranzes der Auftrieb durch Beschwerung des auf dem Rücken getragenen Atmungssackes, beispielsweise in Gestalt von Bleistreifen an den Nähten, aufgehoben werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Abb. i ist eine Gesamtansicht der angelegten Taucherausrüstung und Abb. a eine Teildarstellung des Atmungssackes.
  • Das Tauchergerät besteht beispielsweise aus dem Luftgenerator a (z. B. Kalipatrone und Sauerstoffzylinder), dem Atmungssack b und dem Atmungsschlauch c. Die sonstige Ausbildung des Gerätes ist beliebig und bekannt und braucht daher nicht näher erläutert zu werden. Der Pfeil A deutet die Richtung der durch den Atmungssack b erzeugten Auftriebskraft an, die, wie ohne weiteres ersichtlich, sobald der Taucher sich vornüber neigt, an einem Hebelarm angreift, dessen Länge etwa derjenigen des Oberkörpers entspricht, und dessen Drehpunkt etwa im Kreuz liegt. Eine ähnliche, wenn auch entsprechend geringere Auftriebskraft greift an diesem Hebelarm in Brusthöhe an. Um beiden Auftriebskräften entgegenzuwirken, wird erfindungsgemäß ein über den Kopf zu streifender Gewichtskranz d in Form einer schweren Halskette oder eines mit Bleikugeln gefüllten Lederschlauches verwendet. Die Richtung der dem Auftrieb entgegenwirkenden Kraft dieser gleichmäßig auf die Schultern wirkenden und sich über den Atmungssack b wie auch den vorderen Teil des Gerätes legenden Kette o. d-1. ist durch den Pfeil B angedeutet. Die Größe dieser Kraft und damit das Gewicht der Kette richten sich nach dem Gesamtauftrieb des Tauchers sowie nach der Summe der beiden Einzelauftriebe. Ersterer hängt ab von dem Gewicht der Sandalen f, die in diesem Falle nur so schwer gemacht zu werden brauchen, daß der Auftrieb der Beine aufgehoben wird, während der gesamte übrige Auftrieb durch die Kette d aufgenommen wird. Soll diese, um nicht allzu drückend zu wirken, in ihrem Gewicht verringert werden, so ist es zweckmäßig, den Atmungssack b, wie Abb. 2 zeigt, an den Nähten mit Bleistreifen g zu versehen.
  • Jedenfalls ist einleuchtend, daß durch die gewählte Art der Beschwerung die Auftriebskräfte beim Gebücktgehen unmittelbar an derjenigen Stelle, an der sie an dem dann zur Entstehung gelangenden Hebelarm angreifen, d. h. in Schulterhöhe, ausgeglichen werden, so daß nunmehr eine Körperneigung nach vorn für den Taucher keine Anstrengung mehr bedeutet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gewichtsanordnung für anzuglose Taucherausrüstungen, gekennzeichnet durch einen um den Hals des Trägers gelegten Gewichtskranz (d), beispielsweise in Form einer Kette oder eines mit Bleikugeln gefüllten Lederschlauches.
  2. 2. Gewichtsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei entsprechender Verkleinerung des Gewichtskranzes der Auftrieb durch Beschwerung des auf dem Rücken getragenen Atmungssackes, beispielsweise in Gestalt von Bleistreifen (g) an den Nähten, aufgehoben wird.
DED51442D 1926-10-11 1926-10-12 Gewichtsanordnung fuer anzuglose Taucherausruestungen Expired DE464145C (de)

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US222274A US1692591A (en) 1926-10-11 1927-09-27 Diving equipment

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