DE464736C - Fussquetschmaschine fuer elektrische Gluehlampen, Verstaerkerroehren und aehnliche geschlossene Glasgefaesse - Google Patents

Fussquetschmaschine fuer elektrische Gluehlampen, Verstaerkerroehren und aehnliche geschlossene Glasgefaesse

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Publication number
DE464736C
DE464736C DEP55583D DEP0055583D DE464736C DE 464736 C DE464736 C DE 464736C DE P55583 D DEP55583 D DE P55583D DE P0055583 D DEP0055583 D DE P0055583D DE 464736 C DE464736 C DE 464736C
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DE
Germany
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bridge
machine
holding
plate tube
light bulbs
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Expired
Application number
DEP55583D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Jakob Regenstreif
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Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/24Manufacture or joining of vessels, leading-in conductors or bases
    • H01J9/32Sealing leading-in conductors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

  • Fußquetschmaschine für elektrische Glühlampen, Verstärkerröhren und ähnliche geschlossene Glasgefäße Zur Herstellung von Füßen für elektrische Glühlampen, Verstärkerröhren und ähnliche geschlossene Glasgefäße bedient man sich meist schrittweise umlaufender Fußquetschmaschinen, die im Kreise eine Anzahl von Halteköpfen für die miteinander zu verschmelzenden Fußteile aufweisen. Handelt es sich um die Herstellung von Füßen für spitzenlose Glühlampen, so ist jeder Haltekopf der Fußquetschmaschine mit einer das Pumpröhrchen aufnehmenden Zange, einer unter dieser angeordneten, das Tellerrohr haltenden Zange und endlich einer unter letzterer angeordneten festen Brücke ausgestattet, die zur Führung und Stützung der zugehörigen Stromzuführungsdrähte und des mittleren Tragstieles dient. Sofern es sich um die Herstellung von Füßen ohne mittleren Tragstiel, insbesondere von Füßen für Proj@ektionsglühüampen, Scheinwerferglühlampen oder Verstärkerröhren handelt, so dient die an jedem Haltekopf der Fußquetschmaschine vorgesehene feste Brücke- nur zur Aufnahme von Stromzuführungsdrähten und gegebenenfalls auch Halterungsdrähten.
  • Bei diesen bekannten Fußquetschmaschinen ist das Einsetzen der Stromzuführungsdrähte in die feinen Bohrungen der festen Führungs-und Stützbrücke oft umständlich und insbesondere dann, wenn die Füße eine größere Anzahl von Stromzuführungsdrähten und Halterungsdrähten aufweisen sollen, sehr zeitraubend, da die dünnen Stromzuführungsdrähte und gegebenenfalls auch noch die Halterungsdrähte von oben her durch das vorher eingeklemmte Tellerrohr in die feinen Bohrungen der Brücke eingeführt werden müssen. Um das Arbeiten an der Fußquetschmaschine zu erleichtern sowie auch den Arbeitsvorgang schneller durchführen zu können, so daß sich eine erheblich höhere Stundenleistung der Fußquetschmaschine ergibt, ist erfindungsgemäß die an jedem Haltekopf der Maschine vorgesehene Führungs- und Stützbrücke schwenkbar gelagert. Die Bedienungsperson kann dadurch die in die Einsetzstellung der Maschine einlaufende Brücke in Richtung auf sich zu so weit schräg abwärts kippen, daß die Brückenbohrungen übersichtlich vor ihren Augen liegen und leicht zugänglich sind. Die Bedienungsperson kann dann bequem erst die Drähte einsetzen und dann, nach Darüberschieben des Tellerrohres, letzteres einfach durch. Zurückschwenken der Brücke in ihre geöffnete Haltezange einführen.
  • Damit die Bedienungsperson selbst von der zwar schnell durchführbaren Arbeit des Verschwenkens der Führungs- und Stützbrücke entlastet wird, kann an der Einsetzstellung der Maschine noch ein vom Maschinenantrieb bei jeder Teildrehung gesteuertes Huborgan vorgesehen sein, das die für gewöhnlich eine waagerechte Lage einnehmende Brücke selbsttätig umklappt. Das Huborgan besteht hierbei zweckmäßig aus einem senkrecht beweglichen Stößer, der zwischen den Schenkeln der Haltezange des Tellerrohres angeordnet ist und einen seitlich vortretenden Arm aufweist. Der Stößer bewirkt dadurch bei seiner Aufwärtsbewegung mittels seines Kopfteiles ein selbsttätiges Öffnen der Haltezange des Tellerrohres und mittels des vortretenden Armes gleichzeitig ein Ausschwenken bzw. Umklappen der auf einem Anschlag ruhenden, unter Gewichts- oder Federbelastung stehenden Brücke.
  • Auf der Zeichnung ist ein erfindungsgemäß ausgebildeter Haltekopf einer schrittweise umlaufenden Fußquetschmaschine in einem Ausführungsbeispiel in ' Abb. i in Stirnansicht, in Abb.2 in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt und in Abb.3 im Grundriß dargestellt.
  • Abb.4 zeigt die Kippstellung der verschwenkbaren Brücke.
  • Abb. 5 bis 7 zeigen schaubildlich verschiedene Einsatzblöcke der verschwenkbaren Brücke.
  • Jeder der mit dem Maschinengestell schrittweise umlaufenden Halteköpfe besitzt in bekannter Weise zwei senkrechte Lagerbolzen i, auf deren oberen Enden zwei durch eine Feder 2 aneinandergezogene Zangenschenkel 3 drehbar gelagert sind. Die halbzylindrischen Backen 4 der Zangenschenkel sind,. wie ebenfalls bekannt, dazu bestimmt, das Pumpröhrchen 5 einzuklemmen und senkrecht zu halten. Unter den Zangenbacken 3 sind unter Belassung eines Zwischenraumes auf den Stehbolzen i noch zwei Zangenschenkel 6 drehbar gelagert, die durch Wirkung einer Feder 7 aneinandergezogen werden. In die mit keilförmigen Einschnitten versehenen Batiken 8 der Zange 6 wird das Tellerrohr 9 ebenfalls senkrecht stehend eingeklemmt. Zwischen beiden Zangen 3, 6 ist auf den Lagerbolzen i mittels der Arme io ein Joch ii starr befestigt, an dessen unteren rechtwinklig umgebogenen Enden 12 zwei Lagerwinkel 13 befestigt sind. An diesen ist erfindungsgemäß eine Brücke 14 mittels der Zapfen 15 schwenkbar gelagert. Im Mittelteil. der unterhalb der Zange 6 und des Tellerrohres 9 liegenden Brücke 14 ist ein Block 16 eingesetzt, der eine mittlere zylindrische Bohrung 17 zur Aufnahme des Glastragstieles 18 und zwei seitliche schlitzförmige Bohrungen i9 zur Durchführung der Stromzuführungsdrähte 2o aufweist. An einen Bolzen 21 der Brücke 14 ist eine Platte 22 gelagert, die mit einer mittleren Vertiefung 23 zur Abstützung des Tragstieles 18 und zwei seitlichen Vertiefungen 24 zur Abstützung der beiden Stromzuführungsdrähte 2o versehen ist. Durch eine Schraube 25 kann diese Platte 22 je nach der Länge des Tragstieles 18 und der Stromzuführungsdrähte 2o beliebig parallel zur Brücke 14 eingestellt werden.
  • Von der schwenkbaren Brücke 14 treten nach rückwärts zwei als Belastungsgewichte wirkende Arme 26 hervor, die in ihrer Bewegung durch den Anschlagbügel 27 begrenzt sind. Die Brücke 14 wird somit durch Gewichts- und Anschlagwirkung für gewöhnlich in waagerechter Lage gehalten. An der Brücke 14, und zwar zu beiden Seiten des Einsetzblockes 16, sind ferner zwei Drähte 28 befestigt, deren obere umgebogene Enden zu annähernd halbringförmigen Haltebügeln 29 für das Tellerrohr g ausgebildet sinid.
  • An der Einsetzstellung der Fußquetschmaschine ist ein senkrecht beweglicher St.ößer 3o vorgesehen, der nach jeder Teildrehung der Maschine vom Maschinenantrieb aus für eine kurze zum Einsetzen der Stromzuführungsdrähte und des Tellerrohres jedoch ausreichenden Zeit angehoben wird. Bei der Anhebung wirkt der keilförmige Kopf-'2 des Stößers 3 0 auf die von den beiden Schenkeln der Haltezange 6 einwärts tretenden. Anschlagstifte 32' so ein, daß die Schenkel entgegen der Wirkung der Feder 7 auseinandergedrängt, und die Backen 8 zum Einsetzen eines Tellerrohres 9 geöffnet werden. Am Stößer 30 ist mittels Schraube 33 eine Hülse 34 verstellbar befestigt, die einen seitlich vortretenden Anschlagarm, zNveckmäßig in Gestalt einer kräftigen Blattfeder 35, trägt. Dieser hebt bei der Aufwärtshewegung des Stößers 30 den einen der beiden nach rückwärts vortretenden Belastungsarme 26 vom Anschlagbügel 27 ab, so daß die Brücke, wie in Abb. 4 gezeigt, um etwa 3o bis 45° nach vorn, also in Richtung auf die Bedienungsperson hin, ausgeschwenkt wird.
  • Beim Einlaufen des Haltekopfes in die Einsetzstellung nehmen alle Teile des Haltekopfes die in Abb. i gezeigte Lage ein. Sobald der Haltekopf stillsteht, erhält der Stößer 30 eine Aufwärtsbewegung, wodurch die Zange 8 geöffnet, und die Brücke 14 nach außen geschwenkt wird. Die Bedienungsperson schiebt dann durch die. übersichtlich vor ihrem. Augen liegenden Bohrungen 17 und i9 der Brücke den Tragstiel 18 und die Stromzuführungsdrähte 20 so weit hindurch, bis diese in die Vertiefungen 23, 24 der parallelen Stützplatte 22 eingetreten sind. Nachdem die Bedienungsperson dann noch Idas Tellerrohr g über die Stromzuführungsdrähte 20 geschoben und in die Haltebügel29 eingehängt bat (Abb.4), erfolgt bereits wieder die Senkung des Stößers 3o. Sofort am Anfang der Stößersenkung klappt die Brücke 14 durch Wirkung der Belastungsarme 26 in die waagerechte Anfangslage zurück, wobei das Tellerrohr g in die noch geöffneten Backen 8 der Zange 6 eintritt. Bei weiter fortgesetzter Senkung des Stößers 3o tritt der Kopf 31 zwischen den Anschlagstiften 32 nach unten durch. Die Zange 6 folgt nunmehr der Wirkung ihrer Feder 7 und klemmt das Tellerrohr in die Backen 8 fest ein. Währenddem dies geschieht oder auch kurz darauf, wird von der Bedienungsperson noch die Zange 3 geöffnet, und :ein Pumpröhrchen 5 in die Zangenbacken 4 eingeschoben. Alle Teile des Fußes sind nunmehr in richtiger gegenseitiger Lage am Haltekopf festgelegt und können darauf bei dem dann wieder einsetzenden Maschinenumlauf in bekannter Weise zur gegenseitigen Verschmelzung gebracht werden.
  • Soll die gleiche Maschine zur Herstellung von Füßen mit mehreren einzuschmelzenden Stromzuführungsdrähten und Halterungsdr.ähten benutzt werden, so ist nur erforderlich, den Einsatzblock 16 der Brücke 14 und die parallele Stützplatte 22 durch entsprechend anders beschaffene Teile zu ersetzen. In Abb. 6 ist beispielsweise ein Einsatzblock gezeigt, der drei zylindrische Bohrungen 36 zur Aufnahme von drei Stromzuführungsdrä'hten aufweist, wie solche bei den Füßen von zweifädigen Scheinwerferglühlampen Anwendung finden.
  • Die Abb.7 zeigt einen bei der Herstellung der Füße von Verstärkerröhren zu verwendenden Einsatzblock 16 mit sechs zylindrischen Bohrungen 37, von denen beispielsweise vier zum Einführen von StromzuführungsdrÄhten und zwei zum Einführen von Halterungsdrähten vorgesehen sind. Da sich in letzterem Falle das wesentlich größer ausfallende Tellerrohr 9 beim überschieben über die Stromzuführungsdrähte mit der Unterkante auf die Oberfläche des Einsatzblockes 16 aufsetzt, so können die Hilfshalter 28, 29 fortfallen. Diese können auch bei kürzeren Tellerrohren fortfallen, wenn die Höhenlage der Brücke 14 so eingerichtet ist, daß das Tellerrohr in der Brücke 14 bzw. dem Einsatzblock 16 eine Unterstützung findet.
  • Die Lagerung der schwenkbaren Brücke 14 und die Gestalt des auf diese einwirkenden Huborganes 3o kann auch eine beliebige andere sein. Desgleichen können auch die Hilfshalter 28, 29 eine andere Gestalt erhalten und die Brücke statt durch Gewichtsbelastung durch Federbelastung in die Normallage zurückgeführt werden. Gegebenenfalls kann jeder Haltekopf auch nur mit einer von Hand zu klappenden Brücke unter Fortfall eines besonderen, selbsttätig gesteuerten Huborganes ausgestattet werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fußquetschmas.chine für elektrische Glühlampen, Verstärkerröhren und älmliche geschlossene Glasgefäße, bei der unterhalb jeder zum Halten eines Tellerrohres dienenden Zange eine Brücke vorgesehen ist, die zur Führung und Stützung der zugehörigen Stromzuführungsdrähte und gegebenenfalls auch noch des zugehörigen Tragstieles dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke (14) schwenkbar gelagert ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein in der Einsetzstellung der Maschine vorgesehenes, vom Maschinenantrieb bei jeder Teildrehung gesteuertes Huborgan (3o), das die für gewöhnlich in waagerechter Lage gehaltene Brücke (14) zur selbsttätigen Umklappung bringt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen zwischen den Schenkeln der Haltezangen (6) des Tellerrohres (9) senkrecht beweglichen Stößer (30) mit seitlich vortretendem Arm (35), der bei seiner Aufwärtsbewegung mit dem Kopfende (31) die Schenkel der Haltezange (6), auseinanderbewegt und mit dem seitlich vortreten den Arm (35) die auf einem Anschlag (27) ruhende Brücke (14) entgegen einer Gewichts-oder Federbelastung umklappt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der verschwenkbaren Brücke (i4) Hilfshalter (28, 29) zum Einhängen des Tellerrohres (9) angebracht sind.
DEP55583D 1927-07-02 1927-07-03 Fussquetschmaschine fuer elektrische Gluehlampen, Verstaerkerroehren und aehnliche geschlossene Glasgefaesse Expired DE464736C (de)

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