DE465714C - Verfahren zum Betrieb von Petroleum-Reinigungsanlagen nach dem Edeleanu-Verfahren - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Petroleum-Reinigungsanlagen nach dem Edeleanu-Verfahren

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DE465714C
DE465714C DEH103491D DEH0103491D DE465714C DE 465714 C DE465714 C DE 465714C DE H103491 D DEH103491 D DE H103491D DE H0103491 D DEH0103491 D DE H0103491D DE 465714 C DE465714 C DE 465714C
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petroleum
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G21/00Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by extraction with selective solvents
    • C10G21/06Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by extraction with selective solvents characterised by the solvent used
    • C10G21/08Inorganic compounds only
    • C10G21/10Sulfur dioxide

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betrieb von Petroleum-Reinigungsanlagen nach dem Edeleanu-Verfahren Die Erfindung betrifft ein Verfahren, welches eine Verbesserung in bezug auf Wärmeausnutzung bei dem bekannten Edeleanu-Prozeß bezweckt, nach welchem Erdöldestillate unter Verwendung von SO., gereinigt werden. 1 üller beschrieben ist das Edeleanu-Verfahren in Ullmanns ^Enzvklopädie der technischen Chemie«, Band ,I, Seite 676, und in der »Zeitschrift für angewandte Chemie« vom .I. April 1913, Seite 177.
  • Der in der verflüssigten schwefligen .Säure unlösliche Anteil der Erdölkohlenwasserstoffe stellt in der Hauptsache die gesättigten, kohlenstoffarmen, der gelöste Anteil im wesentlichen die ungesättigten, aromatischen Kohlenwasserstoffe dar. Den ersteren Anteil bezeichnet man in der Industrie als Raffinat, den letzteren als Extrakt. Sowohl aus dem Raffinat als auch aus dem Extrakt muß die S02 verdampft werden. Das geschah bislang durchAnheizen mitWasserdampf, gegebenenfalls unter Benutzung verminderten Druckes. Die verdampfende schweflige Säure wird kondensiert und hierauf wieder in den Kreislauf des Verfahrens eingeführt. Bei der Kondensation der verdampften SO., die meist in Berieselungskondensatoren erfolgt, erwärmt sich das zur Berieselung benutzte Wasser bis zu einem gewissen Grade.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß das Berieselungswasser als Wärmequelle zum Beheizen des Extraktes und Raffinates benutzt wird, um dadurch die S02 zu verdampfen. Dabei kühlt sich das Wasser wieder ab und
    kann dann wieder zur Berieselung des Kon-
    densators dienen.
    Das Erdöldestillat wird im »Mischer« bei
    - io° C mit verflüssigter schwefliger Säure
    gemischt und in der bisherigen Weise in Raf-
    finat und Extrakt im @>Schz#ider« zerlegt.
    Anstatt nun in Vorverdampfern von Kes-
    selform mit Rohrschlangen für Wasserdampf-
    heizung die Hauptmenge der S02 auszutrei-
    ben, werden jetzt Vorverdampfer verwendet,
    die eine Ausnutzung der im Kühlwasser ver-
    nichteten Kondensationswärme ermöglichen.
    Das Hauptmerkmal der Verdampfer besteht
    in der Anwendung von Querschnitten, die zu
    beiden Seiten der Wä rmeübertragungsflächen
    möglichst heftige Bewegung der Flüssigkeiten
    gewährleisten, welche ihre Wärme oder Kälte
    gegeneinander austauschen sollen. Hierdurch
    wird eine-Wärmeübertragungszahl erreicht,
    die für die Praxis brauchbare Verdampfer-
    fl<ichen ergibt. In Verdampferanlagen dieser
    Art kann dann von der Eigenschaft der S02,
    daß diese bei niedrigen Temperaturen ver-
    dampft, Gebrauch gemacht werden.
    An Stelle des Berieselungswassers kann in
    besonderen Fällen anderes, in der Reinigungs-
    anlage abfallendes warmes Wasser als Heiz-
    quelle benutzt werden zur Verdampfung der
    Hauptmengen der in dem Extrakt oder im
    Raffinat vorhandenen schwefligen Säure.
    Somit erschöpft sich der Erfindungsge-
    danke vorliegenden Verfahrens darin, daß zur
    Verdampfung der schwefligen Säure Wärme-
    quellen mit niedrigem Heizwert benutzt wer-
    den, wie sie das Berieselungswasser oder anderes warmes Wasser vorstellen, dessen Teln= peratur unter der des Wasserdampfes von ioo° C liegt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betrieb von Petroleum-Reinigungsanlagen nach dem Edeleanu-Verfahren, _ dadurch gekennzeichnet, daß zum Verdampfen der schwefligen Säure als Wärmequelle in der Reinigungsanlage abfallendes warmes Wasser,.z. B. das bei der Kondensation der verdämpften schwefligen Säure im Berieselungskondensator erhaltene Berieselungswasser, benutzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man die in Ver dampferanlagen abgekühlte Heizflüssigkeit dann über, oder durch die Kondensatorenanlage schickt und dort wieder erwärmt. . 3-..Verfahxen,.nach Anspruch i und a, .dadurch., gekennzeichnet, daß man die Heizflüssigkeit zwischen Verdampferantage und Kondensatorenanlab umlaufen läßt.
DEH103491D 1925-09-15 1925-09-15 Verfahren zum Betrieb von Petroleum-Reinigungsanlagen nach dem Edeleanu-Verfahren Expired DE465714C (de)

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