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Wagenkasten, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht
sich auf die Art des Zusammenbaus eines Automobilwagenkastens und auf die mit diesem
Zusammenbau zusammenhängende Gestaltung des Wagenkastens.
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Es ist schon früher vorgeschlagen worden, einzelne Abschnitte des
Wagenkastens, wie Vorderteil, Mittelteil und Endteil, unabhängig voneinander zusammenzubauen
und diese für sich zusammengebauten Teile dann zu dem fertigen Wagenkasten zusammenzufügen.
Die Vorteile eines derartigen getrennten Zusammenbaus der :einzelnen Abschnitte
bestehen voi allem in der leichteren Herstellbarkeit und Zugänglichkeit der Einzelteile
und in der besseren Transportfähigkeit der Einzelteile gegenüber einem vollständigen
Wagenkasten.
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Der Wagenkasten gemäß vorliegender Erfindung wird nun in folgender
Weise aus Einzelteilen zusammengesetzt: Zwei unabhängig voneinander zusammengebaute
Seiteneinheiten werden durch eine unabhängig zusammengebaute, an dem mittleren Türpfosten
der Seiteneinheiten befestigte Sitzeinheit miteinander verbunden. Ferner werden
bei Verwendung von an sich bekannten, sich über die ganze Wagenbreite erstreckenden
Endeinheiten die Endtürpfosten mit zur Verbindung zwischen der Endeinheit und den
mittleren Seiteneinheiten herangezogen. Hierdurch wird eine sehr kräftige und leicht
herstellbare Verbindung zwischen den :einzeln für sich zusammengebauten Einheiten
geschaffen, die bei der Herstellung aus einzelnen Einheiten besonders wichtig ist.
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In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels
dargestellt, bei welchem die vorderen und hinteren Enden der Seiteneinheiten durch
in an sich bekannter Weise unabhängig voneinander zusamm2ngebaute Endeinheiten miteinander
verbunden sind.
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Abb. i zeigt einen Wagenkasten in Seitenansicht; Abb. 2 zeigt die
zu Abb.- i gehörige Draufsicht; Abb. 3 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch
den Wagenkasten; Abb.4 zeigt die Seiteneinheit, von der Wagenmitte aus gesehen;
Abb.5 zeigt die unabhängig zusammengebaute Sitzeinheit vor ihrer Verbindung mit
den Seiteneinheiten in Vorderansicht.
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Die Seiteneinheit i i besteht aus dem unteren Seitenträger 35 (Abb.
4), mit dem die Türpfosten 44, 46 und 5o verbunden sind. Die Außenseite der Seitenträger
und der mit denselben verbundenen Türpfosten wird durch ein Bekleidungsblech 58
überdeckt. An den vorderen Enden der Seitenträger ist je eine Zehenbrettstütze 65
angeordnet.
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In ihrem. mittleren Teil werden die beiden Seiteneinheiten i i durch
die Sitzeinheit 14 (Abb. a, 3) verbunden. Die Sitzeinheit besteht aus einem zum
Tragen des Sitzkissens dienenden Rahmen 144, 46, 47, 149, dem
Hackenbrett
139, dem Sitzkastenboden 131 und der Rückenlehne 134.
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Zur Verbindung der Seiteneinheiten i i mit der Sitzeinheit 14 sind
an den Seiteneinheiten Winkelstücke 49 (Abb. 4) und U-förmige, 3m Türpfosten 46
befestigte Teile 48 vorgesehen, während die Rück enlehne i34 der Sitzeinheit mit
Flanschen i 5 i (Abb. 5) versehen ist, die sich gegen die Türpfosten 44 anlegen
und mit denselben verbunden werden können. Zur Befestigung des Rückenpolsters ist
eine Leiste 63 (Abb.2) .an der Seitenwandeinheit und eine Leiste i 52 an der Rückwand
134 der Sitzeinheit vorgesehen. Beim Zusanunenbau der Sitzeinheit mit den Seitenwandeinheiten,
gehen die Leisten 63 und 1 5 2 ineinander über.
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Die vorderen Enden der Seiteneinheiten werden beim dargestellten Ausführungsbei-spiel
durch eine unabhängig zusammengebaute, sich über die ganze Wagenbreite erstreckende
Windlaufeinheit i o (Abb. i, 2, 3 ) miteinander verbunden, deren ,äußeres Verkleidungsblech
114 mit nach innen gerichteten Flanschen die Pfosten 5o (Abb. 3, 4) der Seiteneinheiten
umfaßt. Durch diese Umfassung der Pfosten durch das Bekleidungsblech der Windlaufeinheit
wird eine ;äußerst feste Verbindung zwischen den Seiteneinheiten und der Windlaufeinheit
geschaffen.
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Die Endeinheit besteht aus den beiden Seitenträgern 82 (Abb. 3), den
Querstreben 86 und 89, den beiden Türplosten 9o, dem ,äußeren Verkleidungsblech
13, dem zum Tragen des Sitzkissens dienenden Rahmen 94, 96, 99, ioi, dem Sitzkastenboden
92, dein Hakkenbrett 107, dem hinteren Teil des Fußbodens i i i und den senkrechten
Versteifungsstreben 25 und 79.
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Zur Verbindung der Endeinheit mit den hinteren Enden der Seiteneinheiten
weisen, die hinteren Enden der Seitenträger 35 (Abb. 4) Verbreiterungen 38 auf,
die mit entsprechend verbreiterten vorderen Enden der Endeinheitseitenträger 82
(Abb.3), zweck-mäßig durch Schweißen, verbunden werden.
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Ein Verbindungsstück 56 (Abb. 4), das sich an die Seitenträger der
Endeinheit anschließt, wird mit seinem oberen Ende beim Zusammenbau der Sleiteneinheiten
mit der Endeinheit an den Türpfosten 9o (Abb.2, 3) befestigt. Auch der Teil
38 (Abb.4) des Seitenträgers 3 5 wird mit dem unteren Ende des Pfostens 9o
verbunden. Auch bei der Verbindung zwischen den Seiteneinheiten und der Endeinheit
werden also die hinteren Türpfosten zur Herstellung der Verbindung beider Teile
herangezogen. Die Höhe der Verbindungsstelle wird durch die Heranziehung der Türpfosten
außerordentlich vergrößert, wodurch die Verbindungssteile viel besser als bei den
bisherigen Ausführungen senkrecht zur Auflagefläche des Wagenkastens auftretende
Biegungsb:eanspruchungen -aufzunehmen vermag.