DE465780C - Glasmaschine mit mehreren im Kreise umlaufenden Formsaetzen und mehreren Formhoehlungen in jeder Form - Google Patents

Glasmaschine mit mehreren im Kreise umlaufenden Formsaetzen und mehreren Formhoehlungen in jeder Form

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DE465780C
DE465780C DEO15245D DEO0015245D DE465780C DE 465780 C DE465780 C DE 465780C DE O15245 D DEO15245 D DE O15245D DE O0015245 D DEO0015245 D DE O0015245D DE 465780 C DE465780 C DE 465780C
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several
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DEO15245D
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English (en)
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Owens Bottle Co
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Owens Bottle Co
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/13Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines
    • C03B9/14Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines
    • C03B9/16Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines in machines with turn-over moulds
    • C03B9/165Details of such machines, e.g. guide funnels, turn-over mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Glasmaschine mit mehreren im Kreise umlaufenden Formsätzen und mehreren Formhöhlungen in jeder Form Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Formen hohler Glasgegenstände, wie beispielsweise Glasflaschen, bei der eine jede Form eine Mehrzahl von Formhöhlungen aufweist, und bei der der umlaufende Formenträger eine Reihe im Kreise angeordiieter Vorformen, darunterliegender umkehrbarer Kopfformen und eine Reihe von Fertigformen trägt, in die die Külbel durch Umkehrung der Kopfformen eingeführt werden. Die Vorrichtung der Erfindung kann gleichzeitig eine Mehrzahl von Glasbeschickungen erhalten und nacheinander die einzelnen Gegenstände abgeben, die aus diesen gleichzeitig zugeführten Formbeschickungen hergestellt werden.
  • Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung so getroffen, daß die Aushöhlungen in einer jeden Vorform und Fertigform radial angeordnet sind, so daß sie in verschiedenen Abständen von der Achse des Formenträgers liegen, und daß in Verbindung hiermit die Schwenkachse der einzelnen Kopfformen so gelagert ist, daß das Külbel bei Überführung aus der Vorform in die Fertigform mittels der zugehörigen Kopfform in einer radial zum Formenträger verlaufenden Ebene geschwungen wird.
  • Hierdurch wird erreicht, claß an einem Formenträger von gegebenem Durchmesser mehr Formen untergebracht werden können, als wenn die Formaushöhlungen in den Formen tangential zum Formenträger angeordnet oder die Kopfformen in einer zum Formenumlauf tangentialen Ebene umgekehrt wÜrden. Zur Freigabe der Külbel und zu deren Abgabe aus der Form ist daher auch nur eine verhältnismäßig kleine Offnüngsbew egung der Formteile erforderlich. Durch die radiale Anordnung der Formaushöhlungen wird schließlich die ganze Bauart der Maschine wesentlich vereinfacht, und zum öffnen und Schließen der Formen können die üblichen Einrichtungen verwendet werden, die bei einfachen Formen Verwendung finden.
  • Für * jeden Glasgegenstand wird zweckmäßig ein besonderer Formboden verwendet, wobei erfindungsgemäß die zu einer Fertigform gehörigen Formböden derart aneinander angebracht sind, daß diese Formböden nacheinander, und zwar der am meisten außenliegende Formboden zuerst, selbsttätig gekippt werden kann, und zwar so, daß der außenliegende Formboden nach seiner Kippbewegung des weiter innenliegenden Bodens durch eine zusätzliche Bewegung aus der Bahn des von dem weiter innenliegenden Boden abgekippten Glasgegenstandes bewegt wird.
  • Zum Abwerfen der Glasgegenstände, wie beispielsweise von Flaschen, wurden bisher beispielsweise bei der Owens-Maschine die Fertigformen in der Abgabestellung in eine schräge Lage gebracht, so daß nach Öffnen der Fertigformen besondere aus Scheiben bestehende Aufhaltevorrichtungen verwendet werden mußten, die ein vorzeitiges Herabfallen der Flaschen verhinderten. Diese zusätzlichen Aufhaltevorrichtungen, welche durch besondere Steuerscheiben bewegt werden mußten, werden bei dem Gegenstand der Erfindung überflüssig, so daß die Bauart der Maschine vereinfacht wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar ist Abb. i eine teilweise geschnittene Draufsicht der Vorrichtung zur Zuführung der Glasposten.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt durch eine Seite der Blasmaschine.
  • Abb. 3 ist ein Teilschnitt einer der doppelten Formen mit den Formböden.
  • Abb.4 ist eine Ansicht der Formböden in der entgegengesetzten Richtung der Abb.3 gesehen.
  • Abb. 5 ist eine Draufsicht der Formböden und deren Steuerkurve.
  • Abb. 6 und 7 veranschaulichen die nacheinander erfolgende Abführung der Flaschen oder anderer geformter Gegenstände aus der Maschine.
  • Die Erfindung ist bei einer Maschine dargestellt worden, die in dem amerikanischen Patent 1405204 von Joseph B. G r a ha m beschrieben ist. Diese Maschine weist eine mittlere ortsfeste Säule 2o auf, die auf einer Grundplatte 21 sitzt. Der Formenträger besteht aus einem unteren und oberen Tisch 22 bzw. 23, auf denen die Fertigformen 24 sowie die Vorformen 25 vorgesehen sind. Der Formenträger wird durch einen Motor 26 ständig gedreht, der durch ein Vorgelege und einen an dem unteren Tisch befestigten Zahnkranz 27 mit dem Träger verbunden ist. Die Luft zum Blasen der Glasbeschickungen für die fertigen Gegenstände wird durch einen Verteilerkopf 28 sowie mittels Verbindungen (nicht dargestellt) zugeführt, die im wesentlichen dieselben wie in dem angegebenen Patent sein können.
  • Die Abb. i bis 7 veranschaulichen eine Ausführungsform der Maschine, die geeignet ist, mehrere Formbeschickungen gleichzeitig aufzunehmen. Das geschmolzene Glas go wird aus einem Behälter gi einem Vorherd 92 zugeführt"von dem es durch Auslaßöffnungen 93 in dem Boden hindurch entleert wird.
  • Der For menträger (Abb. 2) wird ständig gedreht. Jede Vorform 25 besteht aus zwei Hälften, deren Stoßflächen i2o im geschlossenen Zustande der Form in einer senkrechten Ebene radial zu der Achse der Maschine liegen. Die Hälften sind waagerecht in der Umfangsrichtung des Drehgestells trennbar. Die beiden Hälften sind durch ein Joch 121 sowie durch Lenkstangen 122 mit dem radial gleitbaren Rahmen 58 für die Öffnungs- und Schließbewegungen verbunden, und jede Vorform 25 besitzt mehrere radial angeordnete Hohlräume 123. von denen in jeder Form zwei dargestellt sind, obgleich auch eine größere Anzahl verwendet werden kann.
  • Jede Fertigform 24 ist mit Hohlräumen 124 entsprechend denjenigen in den Vorformen versehen und wird durch eine geeignete Einrichtung geöffnet und geschlossen. Die Kopfformen 30 werden durch eine geeignete Vorrichtung umgekehrt und wieder zurückgeführt; diese Formen werden durch eine geeignete Kurvenbahn (nicht dargestellt) geöffnet und geschlossen, die die Rolle 67 aufnimmt, wenn die Formen umgekehrt werden.
  • Mit jeder Fertigform sind zwei Bodenplatten 125, i26 verbunden. Die innere Bodenplatte 126 wird von einem Rahmen 127 getragen, der um einen Zapfen 128 kippen kann. Die Kippbewegungen dieses Rahmens werden durch ortsfeste Kurvenbahnen 12g, 130 gesteuert, auf denen eine Rolle e läuft. Die äußere Bodenplatte 125 ist mittels eines Zapfens 131 an einem Joch 132 angelenkt, das einen Fortsatz des Rahmens 127 bildet. Ein Anschlag 133 begrenzt die Kippbewegung der Platte 125, die durch die Kurvenbahnen i-ag und i3o gesteuert wird. Zu diesem Zweck ist ein an dem Drehzapfen 131 befestigter Kurbelarm 134 durch eine Lenkstange 135 mit einem Arm 136 verbunden, der eine Rolle f trägt, die über die genannten Kurvenbahnen läuft. Der Arm 136 ist auf dem Zapfen 128 drehbar gelagert. Wenn die Form 24 geschlossen wird, werden die Böden 125 und 126 -durch die Formenhälften aufrecht in ihrer Arbeitslage unabhängig von den Kurvenbahnen ig-g, 130 gehalten.
  • Wenn sich die Fertigform in Abb. 5 von rechts nach links bewegt, kommen die Rollen e, f mit der Kurvenbahn 129 in Eingriff und halten die Formböden hoch, während sich die Form öffnet. Die Flaschen 137, 138 werden dann von den Bodenplatten allein getragen. Bei der Vorwärtsbewegung des Formenträgers läuft die Rolle f zuerst von der Kurvenbahn 129 ab und ermöglicht hierdurch ein Kippen des äußeren Bodens (Abb. 6), wodurch die Flasche aus der Maschine infolge ihres Eigengewichts abgegeben wird. Darauf läuft die Rolle e von der Kurvenbahn ab und ermöglicht das Kippen des inneren Bodens 126, wodurch die Abgabe der inneren Flasche bewirkt wird. Zu derselben Zeit schwingt die äußere Platte 125 noch weiter nach unten in eine Lage, in der sie die Abgabe der Flasche 138 nicht behindert (Abb. 7).
  • Nach der Abgabe der Flaschen aus der Maschine kommen die Rollen f und e nacheinander mit der Kurvenbahn 130 in Eingriff, wodurch die Formböden in die aufrechte Lage zurückgebracht «-erden und es den Fertigformhälften ermöglicht wird, sich wieder zu schließen und die Böden zu tragen, bis sie wiederum in die Abgabelage gebracht werden. Die die Kopfform umkehrende Kurvenbahn hat eine solche Form, daß das Umkehren stattfindetund dieKülbel zwischen die geöffneten Fertigformhälften gebracht «-erden, während die Fertigform gegenüber der Kurvenbahn 130 liegt, worauf die Formenhälften geschlossen und die Külbel in die endgültige Gestalt geblasen «-erden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Glasmaschine mit mehreren im Kreise umlaufenden, aus Vor-, umkehrbarer Kopf- und Fertigform bestehenden Formsätzen und mehreren Formhöhlungen in jeder Form, wobei jeder Formsatz die gleichzeitig hergestellten Gegenstände nacheinander abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Formhöhlungen (123, 124) in den einzelnen Vor- (25) und Fertigformen (24) in einer zur Achse des Formenttmlaufs radialen Reihe angeordnet und die Kopfformen (3o) in einer radial zur Achse des Forrnenumlaufs verlaufenden Ebene umkehrbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zu einer Fertigform (2q.) gehörigen Formböden (i25, 126) nacheinander, der am meisten außenliegende Formboden (r25) zuerst, selbsttätig zwecks Abwerfens der Gegenstände gekippt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der außenliegende Boden (i25) nach seiner Kippbewegung und vor der Kippbewegung des innenliegenden Bodens durch eine weitere Bewegung aus der Bahn des von dem innenliegenden Boden abgekippten Glasgegenstandes bewegt wird. d.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippachse des außenliegenden Formbodens (i25) an einem von der Kippachse des danebenliegenden inneren Formbodens (126) nach außen abstehenden Arm (132) angeordnet ist.
DEO15245D 1925-10-21 1925-10-21 Glasmaschine mit mehreren im Kreise umlaufenden Formsaetzen und mehreren Formhoehlungen in jeder Form Expired DE465780C (de)

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