DE466582C - Geraet fuer ununterbrochene Bilduebertragung - Google Patents

Geraet fuer ununterbrochene Bilduebertragung

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DE466582C
DE466582C DET33013D DET0033013D DE466582C DE 466582 C DE466582 C DE 466582C DE T33013 D DET33013 D DE T33013D DE T0033013 D DET0033013 D DE T0033013D DE 466582 C DE466582 C DE 466582C
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Germany
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drums
drum
image transmission
image
optics
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Expired
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DET33013D
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Telefunken AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/024Details of scanning heads ; Means for illuminating the original

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

  • Gerät für ununterbrochene Bildübertragung Der Nachteil, der bisher bei der telegraphischen Bildübertragtng über Draht oder drahtlos den hierfür benutzten, nach dem System der rotierenden Bildtrommeln arbeitenden Apparaten anhaftete, bestand darin, daß sie keinen fortlaufenden Betrieb zulassen, da jedesmal nach Abtastung der ganzen zur Verfügung stehenden Trommelfläche die Sendevorlage und die Empfangsschreibfläche ausgewechselt werden und hierfür die Trommeln stillgesetzt werden müssen. Andererseits besitzt aber das Bildtrommelsystem gegenüber anderen Einrichtungen, die einen kontinuierlichen Übertragungsbetrieb ermöglichen (z. B. Geräten zur Querzeilenabtastung eines fortlaufenden Streifens mittels schwingender oder rotierender Spiegeloptiken); wesentliche mechanisch-optische Vorzüge. Der hauptsächlichste ist, daß die zur Abtastung des Sendebildes bzw. zur photographischen Niederschrift des Empfangsbildes benutzten Lichtkegel und zugehörigen Optiken räumlich feststehen bzw. bei gewissen Ausführungsformen nur eine genau definierte parallele Verschiebung zu erfahren brauchen. Auch für Systeme, die nicht mit Hilfe von Licht abtasten oder niederschreiben, sondern z. B. mittels Kontakten, gilt analog, daß die Trommelausführung mechanisch am einfachsten ist.
  • Der Zweck der Erfindung ist, die konstruktiven Vorzüge des Bildtrommelsystems zu erhalten, dabei aber einen praktisch ununterbrochenen Abtast- und Schreibbetrieb bei der telegraphischerrBildübertragung mit oder ohne Draht zu ermöglichen. Zu diesem Zweck sind auf jeder Station innerhalb ein und desselben Gerätes zwei gleichartige, als Bildtrommelträger benutzbareAntriebevorgesehen und die Abtast- oder Schreibeinrichtung um eine symmetrisch liegendeAchse so dreh-oderschwenkbar angeordnet, daß sie von der einen Trommel, sobald deren Fläche fertig übertragen ist, auf die andere, inzwischen auf die zweite Achse aufgesteckte -Trommel praktisch ohne Zeitverlust umgeschaltet werden kann. Während diese rotiert und abgetastet bzw. beschrieben wird, kann Trommel r stillgesetzt und mit einem neuen Bildtelegramm bzw. einer neuen Empfangsschreibfläche (Film, Photopapier, Elektrolytpapier) versehen werden usw. Man könnte natürlich die Zahl der Antriebe auch noch größer wählen als zwei, d. h. mit drei oder mehr abwechselnd abgetasteten Bildtrommeln arbeiten.
  • . Die Abb. i und 2 zeigen. beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung. In Abb. i ist links der Senderteil i, rechts der Empfängerteil 2 dargestellt. Die Übertragung erfolgt mittels gleicher, synchron rotierender Bildtrommeln 3 und 4 und 3' und 4'. Zu diesem Zweck sind in jeder Apparatur je zwei gleichwertigeAntriebsachsen vorgesehen, auf welche die Trommeln nur in einer bestimmten, zur richtigen Innehaltung ihrer Phase notwendigen Winkellage abwechselnd aufgesteckt werden können. Die Bildabtastung und die photographische Niederschrift erfolgen mit Hilfe an sich bekannter Optiken. Die senderseitige umfaßt die Photozelle 5 (Ringforen für Reflexionsabtastung), die 'Linse 6, die Blende? und .die Lichtquelle8. Die Anordnung ist so ausgeführt, daß entweder die Optik 5 bis 8 oder aber die Trommel 3 (bzw. 3') in Richtung der Pfeile parallel verschoben werden kann, um die ganze Bildfläche bei der Rotation der Trommel in einer feinen Schraubenlinie zu erfassen. Die Empfängeroptik besteht aus der Karoluszelle (Kerrzelle) g mit den Nicol-Prismen ro und zr@ den Linsen r2 und 13, der Blende 14 und der Lichtquelle 15. Mit Bezug auf die relative Bewegung von Trommel und Optik gegeneinander entspricht die Anordnung derjenigen auf der Senderseite. Die Ansicht von oben zeigt punktiert, in welcher Weise Sender- und Empfängeroptik um die gestrichelt gezeichnete Achse der Lichtquelle 8 bzw. 15 geschwenkt werden können, um die Abtastung von dem einen Trommelsatz 3, 4 auf den, zweiten 3', 4' umzustellen, und umgekehrt.
  • Abb.2 zeigt eine sowohl für die Senderwie die Empfängerseite anwendbare Anordnung zur Verkürzung der Baulänge der Optik. Hier wird durch ein in den Lichtweg eingeschaltetes Prisma 16 der Strahlenweg rechtwinklig umgelenkt. Die Ausführung für die Kerroptik der Empfangsseite ist analog zu denken. Die Ausführung' der Optik in schwenkbarer Form gemäß Abb. z wird dadurch sehr erleichtert.
  • Die Betriebsweise der gekennzeichnetenAnordnung hat man sich so zu denken, daß beispielsweise zunächst die Trommeln 3 und 4 gleichzeitig zwecks Übertragung laufen, während die auf die stillstehenden Achsen aufzusteckenden Trommeln 3' und 4' mit einer Sendevorlage bzw. einer Empfangsschreibfläche (Film- oder Phötostatpapier) neu beschickt werden. Diese so beschickten Trommeln 3' und 4' werden, ehe die Übertragung von 3 auf 4 vollkommen beendet ist, auf die zugehörigen Antriebsachsen gesetzt und mit dem Antrieb phasenrichtig gekuppelt. Zweckmäßig läßt man sie dann schon »leer« mitlaufen, d. h. ohne achsenparallelen Fortschub, und schaltet diesen, sobald die Übertragung der zur Zeit laufenden Trommeln 3 und q. beendet ist, wie folgt ein: Im Augenblick der Beendigung der Abtastung und Beschreibung von 3 bzw. 4 werden die Optiken 5 bis 8 bzw. g bis 15 von Hand oder selbsttätig herumgeschwenkt (gestrichelte Lage in Abb. z). Hiermit verbunden wird die achsenparallele Relativbewegung von 3' und 4', am besten zwangläufig, eingerückt. Man kann dann, während die Übertragung von 3' auf 4' vor sich geht, die Trommeln 3 und 4 von den Antriebsachsen herunternehmen und die zu übertragende Telegrammvorlage bzw. Empfangsschreibfläche wechseln usw.
  • DieAntriebsanordnung für die beiden wahlweise benutzten Trommelantriebsachsen wird zweckmäßig so ausgeführt, daß je eine gemeinschaftliche, sender- und empfängerseitig synchron laufende Achse vorgesehen ist, die ständig rotiert, und die zwecks Stillstellung lösbare Ankupplung der mit den Bildtrommeln zu versehenden Tragstutzen sowohl für 3, 4 wie auch für 3', 4' an die ununterbrochen rotierende Achse zwangläufig in richtiger Phase erfolgt. Dabei ist für die Umschaltung an jeder Seite zu berücksichtigen, daß die richtigen Phasenlagen von 3 relativ zu 3' oder 4 relativ zu 4' durch den Winkel bestimmt werden, um den die Optik geschwenkt wird. In dem gleichen Augenblick also, wo z. B. das Bildintervall (Befestigungssteg) von Trommel 3 in den Strahlengang des Abtastlichtes tritt, muß zwangläufig das Bildintervall der gleichzeitig aufgesetzt gedachten Trommel 3' in der entsprechenden Lage mit Bezug auf die gestrichelt gezeichnete zweite Stellung der Optik stehen. Dies gilt entsprechend auf der Empfängerseite für 4 und 4'. Durch diese Maßnahme ist es z. B. möglich, eine bestimmte Trommel, z. B. 3, beliebig mit 4 oder 4' verkehren zu lassen, ohne daß ein Phasenfehler einträte bzw. die richtige Phase immer erst neu gesichert werden müßte. Natürlich muß auch die phasenrichtige Stellung von 3 und 4 bzw. 3' und 4' relativ zueinander bei der Übertragung in bekannter Weise gesichert werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Gerät für ununterbrochene Bildübertragung, dadurch gekennzeichnet, daß Sender- und empfängerseits zwei odermehrere abwechselnd benutzte, mit Bildtrommeln versehbareAntriebsachsen vorgesehen sind und die Abtast- wie auch die Schreibeinrichtung in zwei oder mehrere, der jeweils benutzten Achse entsprechende Lagen eingestellt werden können.
  2. 2. Gerät mit zwei wechselweise zur Bildübertragung benutztenTrommelachsen nach Anspruch I mit optischer Aibtastung bzw. photographischer Niederschrift auf der Empfangsseite, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseitigen Optiken um eine zu beidenTrommellagen symmetrische Achse von Hand oder selbsttätig schwenkbar sind.
  3. 3. Gerät zur Bildübertragung nach Anspruch z und -a, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsstutzen der wechselweise benutzten Trommeln, die auf jene nur in einer bestimmten Winkellage aufsteckbar sind, mit der ständig laufenden, sender-und empfängerseits synchron rotierenden Achse nur in einer solchen Lage gekuppelt «-erden können daß die Phase des Befestigungssteges mit Bezug auf die jeweils richtige Lage der Optik bei beiden Trommeln (3 und 3' bzw. 4. und _l.') selbsttätig die gleiche ist.
DET33013D 1927-02-03 1927-02-04 Geraet fuer ununterbrochene Bilduebertragung Expired DE466582C (de)

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DE466582C true DE466582C (de) 1928-10-08

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