DE467077C - Vorrichtung zur Massenherstellung von nahtlosen Ringen aus Kunstharz und aehnlichen Stoffen - Google Patents

Vorrichtung zur Massenherstellung von nahtlosen Ringen aus Kunstharz und aehnlichen Stoffen

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DE467077C
DE467077C DEG69823D DEG0069823D DE467077C DE 467077 C DE467077 C DE 467077C DE G69823 D DEG69823 D DE G69823D DE G0069823 D DEG0069823 D DE G0069823D DE 467077 C DE467077 C DE 467077C
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rings
synthetic resin
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ring
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DEG69823D
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WILLI GILDEMEISTER
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WILLI GILDEMEISTER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • B29D99/0082Producing articles in the form of closed loops, e.g. rings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2031/00Other particular articles
    • B29L2031/709Articles shaped in a closed loop, e.g. conveyor belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Massenherstellung von nahtlosen Ringen aus Kunstharz und ähnlichen Stoffen Die Massenherstellung von Ringen aus Kunstharz und ähnlichen Stoffen erfolgt bisher so, daß entweder ein schraubenförmiges Gebilde hergestellt wird, dessen einzelne Windungen nach dem Aufschneiden je einen Ring ergeben, oder man gießt einen Hohlzylinder, der in einzelne Ringe geschnitten wird, die dann einzeln abgedreht, poliert und anderweitig bearbeitet werden müssen. Bei dem ersteren Verfahren ist der Nachteil vorhanden, daß jeder Ring einen Spalt hat. Bei dem zweiten Verfahren hingegen geht durch die Bearbeitung sehr viel wertvolles Material verloren. Werden aber die Ringe einzeln gegossen, so entsteht meist innerhalb des Ringes ein Grat, der sich nur umständlich und durch Nachbearbeiten eines jeden einzelnen Ringes beseitigen läßt.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung zur Massenherstellung von nahtlosen Ringen aus Kunstharz und ähnlichen Stoffen mit einem sich nur an leicht zugänglichen Stellen bildenden, in Schleif- und Poliertrommeln leicht entfernbaren Formgrat. Erfindungsgemäß besteht diese Vorrichtung aus einer Gießform, deren Teilnaht, senkrecht zur Ringebene verlaufend, in den mittleren Umfang der Ringformen verlegt ist.
  • Eine der Erfindung gemäß ausgebildete Vorrichtung ist in der Zeichnung als Ausführbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i die Gießform im Vertikalmittelschnitt Abb. 2 einen anderen, um 9o° zu Abb. i versetzten Vertikalmittelschnitt, Abb. 3 eine Ansicht der Gießform von oben gesehen, Abb. 4. die äußere und die innere Hülse der Gießform im Querschnitt und im auseinandergenommenen Zustande, Abb. 5 die zum Gießen fertig zusammengestellten Hülsen im Querschnitt und Abb. 6 einen Satz der in der dargestellten Gießform gegossenen Ringe im Mittelschnitt. Die aus Rotguß, Eisen, Aluminium o. dgl.
  • Material hergestellte Gießform besteht im wesentlichen aus der inneren Hülse i und aus der äußeren Hülse z. Beide Hülsen können je nach der Form der herzustellenden Ringe im zylindrischen oder auch im ovalen oder mehreckigen (Querschnitt gehalten sein: Die dicht aneinanderliegenden Mantelflächen 3 der beiden Hülsen bilden die kreisförmige Teilnaht der Ringformen und haben in kleinen Abständen eine größere Anzahl ringförmiger Ausdrehüngen ¢a und ¢b, die sich bei richtig zusammengesetzten Hülsen zu einer größeren Anzahl übereinandergelagerter Ringformen R ergänzen. Die Querschnittform' der Ringformen kann dabei rund, oval oder eckig gewählt werden. Damit die geteilten Ringformen auch unbedingt zuverlässig in die richtige Lage zueinander kommen, werden an der äußeren Hülse 2 mehrere Paßstifte 5 vorgesehen, die in dazu passende Bohrungen 6 der inneren Hülse greifen. Außerdem hat die innere Hülse ein abgesetztes Ende 7, dessen Absetzung mit der unteren Kante der äußeren Hülse in gleicher Ebene liegt und beim Aufsetzen der Hülsen auf das Fundament 8 der Gießform die richtige Lage der Ringformen gewährleistet. Die einzelnen Ringformen R sind durch einen lotrechten Gießkanal 9 und einen ebensolchen Luft- oder Steigeschacht io verbunden. Beide Kanäle 9 und io liegen im Bereiche der Teilnaht und werden durch in die Mantelflächen 3 der Hülsen eingelassene Nuten gebildet, die nach oben bis zum Ende der Hülsen durchgeführt und hier mit trichterförmigen Erweiterungen ii versehen sind. Durch die Lage der Kanäle 9 und io in der Teilnaht wird also ebenfalls eine leicht zugängliche Bearbeitungsstelle geschaffen, die stets nur ein Nachbearbeiten der gegossenen Ringe in einer Schleif- oder Poliertrommel erforderlich macht.
  • Damit nun die Hülsen bei gefüllten Ringformen nach dem Erhärten der gegossenen Ringe leicht entfernt werden können sind die beiden Hülsen geteilt. Die Teilung 1.2 der äußeren Hülse ist diametral ausgeführt, wobei diese Hülse im zusammengesetzten Zustande mit Hilfe eines mit einer Druckschraube 13 versehenen Preßringes 14 zusammengehalten wird. Bei längeren Hülsen können auch zwei oder mehr solcher Preßringe vorgesehen werden, die sich dann auch -wie Schellen auseinanderklappbar einrichten lassen.
  • Die -innere Hülse i ist an den Stellen 15 und 16 zweimal parallel geteilt, so daß sie in vier Segmente ja, 1b, je und id zerfällt. Infolge der parallelen Teilung lassen sich die Segmente ja und ib zentrisch nach innen verschieben und nach oben herausheben, wonach auch die beiden anderen Segmente ic und id nach innen geschoben und nach oben herausgehoben werden können. Jedes dieser einzelnen Segmente ist durch Paßstifte 5 in der äußeren Hülse 2 geführt, wobei die Paßstifte so weit nach innen aus .der Hülse 2 hervorstehen, daß die Segmente erst dann nach oben gehoben werden können, wenn sie vollständig von den gegossenen Ringen freigehen. Hierdurch wird Eine Beschädigung der Ringe durch die Segmente tunlichst vermieden.
  • Die aus den vier .Segmenten gebildete innere Hülse i kann. -durch zwei an den Hülsenenden aufgesetzte Konusse 17 und i 8 fest und dicht gegen die sie umfassende äußere Hülse :2 gepreßt werden. Zur Erreichung dieses Zweckes ist der untere, mit Stiften z9 -in Nuten 2o des Fundaments 8 geführte und somit gegen Drehen gesicherte Kanus 17 mit einer Gewindespindel 2i verbunden, die zentrisch durch die Gießform hindurchgeführt wird .und über die sich der andere Konus 18 schielten und durch eine Flügelmutter 22 festpressen läßt. Die Steigung der Konusse ist so gewählt, daß sie sich leicht wieder von den innen abgeschrägten Enden der inneren Hülse abheben lassen. Auch können die Konusse zu diesem Zweck finit Kugeldruckringen ausgerüstet werden.
  • Die Handhabung der vorbeschriebenen Gießform beim Gießen von Ringen ist nun folgende: Die Gießform wird gemäß dein Darstellungsbeispiel in der Zeichnung zusammengestellt und durch eine Flamme oder in einem Ofen vorgewärmt. Als Vorwärmetemperatur genügt hierbei bei entsprechend zusammengesetztem Material auch Handwärme. Hierauf wird das flüssige Material in den Gießkanal 9 eingefüllt, bis es aus dem Luft- oder Steigekanal wieder austritt. Nachdem die Gießform allmählich wieder abgekühlt ist und die gegossenen Ringe' erhärtet sind, wird die Flügelmutter 22 abgeschraubt, so daß sich der obere Konus 18 abheben läßt, während der untere Konus 17. nach unten auf die Tischfläche 23 der Gießform fällt. Jetzt können die Semente ja und 1b der inneren Hülse zentrisch nach innen verschoben werden, was zweckmäßig so bewerkstelligt wird, daß eine mit -zwei Stiften 24 versehene Zange mit diesen Stiften durch diametral in dem Fundament 8 angebrachte Bohrungen 25 greift, wobei die Stifte 24 gleichmäßig gegen den Fortsatz 7 der Segmente drücken, während derselbe Druck an dem - oberen Fortsatz 26 der Segmente mit einer Hand ausgeübt werden kann. Sobald die Segmente ja und 1b dann von den Paßstiften 5 frei sind, lassen sie sich nach -oben herausheben. In der gleichen Weise werden die anderen beiden Segmente ia und id herausgenommen. Hierauf wird die übrige Form aus dem Fundament 8 herausgehoben und von dem Preßring 14 befreit, so daß sich auch .die äußere Hülse 2 entfernen läßt und die fertigen Ringe 27 in der gemäß Abb. 6 dargestellten Form entnommen werden können. Natürlich können statt der zehn dargestellten Ringe weit mehr in einer einzigen Form gegossen werden. Die Ringe sind nun noch durch die Einguß- und Steigekanalfüllüngen 28 verbunden. Diese bilden den einzigen und sehr geringen Materialverlust und werden beim Trennen der Ringe herausgeschnitten. Die dann noch an dieser Stelle verbleibende kleine Unebenheit wird dann samt dem im mittleren Ringdurchmesser evtl. vorhandenen Grad 29 in einer rotierenden Schleif- oder Poliertrommel, in welche die getrennten Ringe 27 gefüllt werden, gänzlich entfernt und geglättet, so daß eine weitere Bearbeitung der Ringe nicht nötig ist.
  • Zu der praktischen ,Ausführung der Gießform ist noch zu bemerken, daß die Konusse 17 und 18 auch durch Hebelvorrichtungen in die innere Hülse hineingepreßt werden können und daß sich bei langen Hülsen auch in deren Längsmitte noch ein solcher Preßkonus vorsehen läßt. Weiterhin kann die äußere Hülse -2 auch an der einen Seite mit Scharitieren ausgerüstet und auseinanderklappbar eingerichtet sein, so daß sich der Preßring 14 durch eine einfachere Zusammenschließvorrichtung an der äußeren Hülse ersetzen läßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Massenherstellung von nahtlosen Ringen aus Kunstharz und ähnlichen Stoffen mit einem sich nur an leicht zugänglichen Stellen bildenden, in Schleif-und Poliertrommeln leicht entfernbaren Formgrat, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilnaht der Gießform, senkrecht zur Ringebene verlaufend, in den mittleren Umfang der Ringformen verlegt ist.
DEG69823D 1927-03-23 1927-03-23 Vorrichtung zur Massenherstellung von nahtlosen Ringen aus Kunstharz und aehnlichen Stoffen Expired DE467077C (de)

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DE467077C true DE467077C (de) 1928-10-20

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