DE467672C - Einrichtung zur Befoerderung von Werkstuecken in Werkstaetten - Google Patents

Einrichtung zur Befoerderung von Werkstuecken in Werkstaetten

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DE467672C
DE467672C DES69951D DES0069951D DE467672C DE 467672 C DE467672 C DE 467672C DE S69951 D DES69951 D DE S69951D DE S0069951 D DES0069951 D DE S0069951D DE 467672 C DE467672 C DE 467672C
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DE
Germany
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brake
workpieces
transport
workshops
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Expired
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DES69951D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/04Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

Um Güter unter Ausnutzung ihrer Schwerkraft zu befördern, ist bereits vorgeschlagen worden, Hänge- oder Schwebebahnen zu verwenden, bei denen verschieden geneigte Förderstrecken aufeinander folgen. Derartige Seilbahnen werden besonders im Bergbau verwendet, um Erze o. dgl. zu fördern.
Gemäß der Erfindung sollen derartige Seilbahnen bei der Fließarbeit in Werkstätten
ίο zur Beförderung von Werkstücken verwendet werden. Die Erfindung besteht darin, daß der schwach geneigten Förderstrecke eine stark geneigte Senkstrecke nachgeschaltet ist, bei der die Geschwindigkeit der Abwärtsbewegung des Fördergutes durch an sich bekannte Vorrichtungen (Flügelbremse, Strombremse o. dgl!) selbsttätig begrenzt wird. Hierdurch können die Werkstücke in außerordentlich einfacher Weise auf größere
ao Strecken gefördert werden, ohne daß die Förderanlage auf ihrer ganzen Länge eines Antriebes bedarf, da die Schwerkraft der Güter zum Fördern ausgenutzt wird. Außerdem kann die Förderstrecke in solcher Weise geführt werden, daß der erforderliche Raumbedarf gering wird.
Die Einrichtung kann beispielsweise dadurch verwendet werden, um von einem auf der Galerie einer Werkhalle befindlichen Lager die einzelnen Lagerteile nach einem bestimmten Arbeitsplatz im Schiff der Halle zu bringen, wobei der Arbeitsplatz eine größere Strecke vom Lager entfernt ist. Eine derartige Einrichtung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung in der Abbildung dargestellt. Vom Lager führt nun eine schwach nach abwärts geneigte Bahn ι bis in die Nähe des Arbeitsplatzes, ist aber, um nicht den Durchgang in der Halle zu sperren, so hoch angelegt, daß der Arbeiter die ankommenden Behälter 2 nicht entleeren kann. Das Fördergut muß also gesenkt werden. Zu diesem Zwecke ist der eigentlichen Förderstrecke 1 eine Senkstrecke 8 nachgeschaltet, auf der der Behälter 2 bis zur gewünschten Höhe hinabgleitet. Bei dieser Bewegung würde aber seine Geschwindigkeit über ein zulässiges Maß hinaus anwachsen. Auf der Strecke 8 ist deshalb eine Vorrichtung vorgesehen, durch die die Geschwindigkeit der Abwärtsbewegung begrenzt 'wird. Über der Senkstrecke ist eine endlose Kette 5 angeordnet, die über ein Kettenrad 6 und ein Führungsrad 7 läuft. Mit dem Kettenrad 6 ist ein Windflügel 9 verbunden. Der Behälter 2 hängt an einer Katze 3, welche einen Bolzen 4 trägt. Beim Übergang von der schwach geneigten Förderstrecke in die stark geneigte Senkstrecke greift der Bolzen 4 selbsttätig in die Kette 5 ein und nimmt diese mit. Das Kettenrad 6 kommt in Drehung und mit ihm de.r Windflügel 9. Bei dieser Drehung nimmt aber der Flügelwiderstand erheblich zu und bremst somit die Abwärtsbewegung des Fördergutes ab, so daß seine Senkgeschwindigkeit die zulässige Grenze nicht übersteigen kann.
• An Stelle einer Flügelbremse kann naturgemäß auch eine andere Bremse vorgesehen werden, beispielsweise ein Elektromotor in Senkbremsschaltung, eine Gewichtsbremse oder eine ähnliche Einrichtung. Für viele Fälle kann es genügen, wenn eine von Hand zu betätigende Bremse vorhanden ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung zur Beförderung von Werkstücken in Werkstätten unter Ausnutzung ihrer Schwerkraft mittels einer Hänge- oder Schwebebahn, dadurch gekennzeichnet, daß der schwach geneigten Förderstrecke (1) eine stark geneigte Senkstrecke nachgeschaltet ist, bei der die Geschwindigkeit der Abwärtsbewegung des Fördergutes durch an sich bekannte Vorrichtungen (Flügelbremse, Gewichtsbremse, Strombremse o. dgl.) gegebenenfalls selbsttätig begrenzt wird.
    *) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
    Alfred Oldenburg in Berlin-Charlotfenburg.
DES69951D Einrichtung zur Befoerderung von Werkstuecken in Werkstaetten Expired DE467672C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156025B (de) * 1961-12-21 1963-10-17 Deutsche Bundespost Schraeghochfoerderer fuer Spurkranzrollen aufweisende Haengebahnen
DE1229915B (de) * 1962-07-10 1966-12-01 Rene Ferrand Schleppkettenkreisfoerderer
DE1248558B (de) * 1965-02-19 1967-08-24 Continental Gummi Werke Ag Vorrichtung zum selbsttaetigen Abbremsen von Gehaengewagen einer Foerderanlage

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1229915B (de) * 1962-07-10 1966-12-01 Rene Ferrand Schleppkettenkreisfoerderer
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