DE467732C - Maternhalter zum Giessen von Handsatz-Lettern auf Einzelletterngiess- und Setzmaschinen, bei dem die Mater zwischen zwei Klemmbacken gehalten wird - Google Patents

Maternhalter zum Giessen von Handsatz-Lettern auf Einzelletterngiess- und Setzmaschinen, bei dem die Mater zwischen zwei Klemmbacken gehalten wird

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DE467732C
DE467732C DEU10087D DEU0010087D DE467732C DE 467732 C DE467732 C DE 467732C DE U10087 D DEU10087 D DE U10087D DE U0010087 D DEU0010087 D DE U0010087D DE 467732 C DE467732 C DE 467732C
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DE
Germany
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lever
casting
holder
clamping jaws
matern
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Expired
Application number
DEU10087D
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English (en)
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Union Trust Co
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
    • B41B7/02Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices
    • B41B7/04Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices for casting individual characters or spaces, e.g. type casting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • lKaternhalter zum Gießen von Handsatz-Lettern auf Einzelletterngieß- und Setzmaschinen, bei dem die mater zwischen zwei Klemmbacken gehalten wird Die Erfindung bezieht sich auf Maternhalter. für £etterngießmaschinen, insbesondere auf Halter für einzelne Matern, wie sie bei der Herstellung von Handsatz Verwendung finden. Derartige Maternhalter sind gewöhnlich mit zwei Paßflächen oder Kanten ausgerüstet,- die rechtwinklig zueinander liegen und mit zwei Seiten der Mater zusammenarbeiten, - um deren genaue Lage zu bestimmen. Die Mater wird in dem Halter durch zwei bewegliche Klemmbacken festgelegt, die gegeneinanderbewegt werden und gewöhnlich auf zwei Ecken der Mater einwirken.- Zu dem Zweck sind diese Ecken :der Mater gewöhnlich an dem prismatischen Meterkörper abgeflacht.
  • Die Erfindung bezweckt, die bisherigen Maternhalter zu verbessern und deren Verwendungsmöglichkeit zu steigern. Nach der Erfindung- Werden die Klemmbacken eine nach der anderen aufeinander zu durch besondere Hebel bewegt, von denen jeder durch getrennte Federn gesteuert wird und unter dem Einfluß eines Einstellhebels steht, der selbst um einen festen Zapfen drehbar gelagert ist. Nach der Erfindung kann sich gewöhnlich der auf eine Klemmbacke einwirkende Hebel um zwei bewegliche Punkte bewegen und wird dabei durch eine Feder gesteuert, während der zweite Klemmbacken durch einen Hebel bewegt wird, der um einen festen Drehpunkt beweglich ist und durch eine oder mehrere Federn gesteuert wird, deren Spannung erheblich größer ist aas die der auf den ersten Klemmbacken einwirkenden Feder.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i einen Grundriß eines Maternhalters nach der Erfindung mit abgehobener Deckplatte und geschlossenen Klemmbacken, Abb. z den gleichen Maternhalter mit aufgesetzter Deckplatte, Abb. 3 den Maternhalter nach Abb. i, jedoch mit geöffneten Klemmbacken, Abb. q. den Mateinhalter von unten gesehen und Abb. 5 eine Seitenansicht des Maternhalters in seiner Lage in dem Träger, wie er auf der Gießmaschine Verwendung findet.
  • Der dargestellte Maternhalter besteht aus einem prismatischen Körper A, in dessen ebener - Bodenfläche ein rechteckiger Ausschnitt A2 (Abt. q.) zur Aufnahme der Mater X vorgesehen ist. Die beiden rechtwinklig zueinander stehenden Seiten oder Kanten a, ai sind als Paßflächen für die entsprechenden Seiten der Mater X ausgebildet und bestimmen die genaue Lage der Mater zu der Gießform der Gießmaschine. Die Mater selbst wird gegen diese Paßflächen gepreßt und in dieser Lage durch zwei gegeneinzaderwirkende Klemmbacken B und C gehalten.
  • Die Klemmbacken B und C wirken auf die abgeschrägten Kanten x1 und x2 des Maternkörpers X ein. Der Klemmbacken B sitzt an dem inneren Ende eines Teiles B1 (Abt. i), der verschiebbar m einem Ausschnitt A3 an der Oberseite des Halterkörpers A gelagert ist und durch einen Schlitz in der Grundplatte hindurchgreift.
  • Der Klemmbacken B, BI wird durch einen Hebel B2 bewegt, dessen eines Ende um den feststehenden Zapfen b in dem Maternhalter A schwingbar gelagert ist. An der Stelle B3 steht der Hebel B° gelenkig mit dem Führungsteil B1 des Backens B in Verbindung.
  • An dem äußeren Ende des Hebels B2 greifen zwei gleich ausgebildete Federn B¢ und B5 an, die auf der anderen. Seite um Zapfen a2 und a3 an dem Maternhalter A herumgelegt sind. Der Hebel B2 steht mit dem andienen Backenhebel C2 deji Klemmbacke C durch eine Verbindungsstange D in Verbindung, .die bei d an den Hebel B" angelenkt ist und an dem Zapfend' des Hebels C2 .angreift.
  • Der Klemmbacken C sitzt an einem Führungsteil Cl und greift .ebenfalls durch einen Schlitz im Halterkörper A hindurch. Der Führungsteil Cl ist verschiebbar-in einer Führung A4 gelagert,. ähnlich wie der Führungsteig B1 in der Führung A3. Der Hebel iC2 steht, wie bereits erwähnt, bei ch gelenkig mit der Verbindungsstange D in Verbindung, wobei das Gelenk dl zeitweilig auch als Stützpunkt für den Hebel C= dienen kann.
  • An der Stelle C3 ist der Hebel C2 gelenkig mit dem Führungsteil Cl des Klemmbackens C verbunden. Auch dieser Punkt dient zeitweilig als Stützpunkt für den Hebel C2. An dem anderen Ende des Hebels C° greift eine Feder C1 an. Weiter ist an diesem Endie im Zapfen e der Einstellhebel E angelcnkt.
  • Dieser Einstellhebel E besitzt einen Arm El, an welchen der Hebel C2 angeschlossen ist, und einen Arm E2, der sich nach der Seite des Handgriffes A$ des Halters A zu .erstreckt. Der Arm E2 besitzt zweckmäßig einen daumenartig ausgebildeten Teil E3. Der Hebel E ist drehbar um den festen Zapfen n4 des Halterrahmens A gelagert.
  • Soll eine Mater X in den Halter eingeführt werden, so wird der Einstellhebel E aus der in Abb. i gezeichneten Lage herausgeschwenkt. Dieser Hebel dreht sich dabei um den festen Zapfen a4 und verschwenkt den Hebel C2, indem sich dieser um den Zäpfen dl an der Verbindungsstange D dreht. Die Feder C4 wird gespannt, während die Federn B4 und B5 die Verbindungsstange. D festhalten, so daß der Hebel C' sich um -den Zapfen dl bewegen muß. Bei dieser Bewegung bewegt sich der Klemmbacken C nach außen, d. h. weg von der Maternhöhlung A2.
  • Stößt die Klemmbacke C bzw. ihr Führungsstück Cl an dein äußeren Ende der Führung A4 an, so wird bei Weiterbewegung des Einstellhebels E der Hebel C2 um den Teil C3 in dem Führungsstück Cl verschwenkt, so daß ein Druck auf die Stange D ausgeübt wird. Dieser Druck bewegt den Hebel B2, welcher an dem Führungsstück B1 angreift. Der Hebel B2 wird also um seinen festen Zapfen b schwingen und dabei den Klemmbacken B ebenfalls von der Mat@ernöffnung A° entgegen der Wirkung der Federn B4 und B5 wegziehen.
  • Ist dieser Zeitpunkt erreicht, so ist die Matemöffnung zur Einführung einer neuen Mater frei. Sobald diese Mater eingeführt ist, wird der Druck auf den Hebelteil E3 beendet. Die Federn B4 und B5 werden dann den Klemmbacken B zurückziehen, bis er an der schrägen Kante x der Mater X anliegt. Der Klemmbacken B wird also die Mater gegen ihre Paßflächen ,a und a1 drücken. Hat der Klemmbacken B seine Endlage erreicht, so dreht sich der Hebel C2 um dien Zapfend' und drückt den Klemmbacken C in die abgeschrägte Ecke x1 der Mater X. Die Mater wird nun zwischen den Klemmbacken B und C festgehalten.
  • Der beschriebene Maternhalter wird bei der Gießmaschine in einen Träger eingesetzt. Zu denn Zweck sind, wie üblich, Leisten A5 und As an dem Maternhalter angeordnet, die mit entsprechenden Führungen F1 des Trägers F (Abt. 5) zusammenarbeiten. Dieser Träger F wird dann, wie üblich, an der Gießmaschine befestigt. Um den Maternhalter in seinem Träger sicher festzustellen, befindet sich an dem Handgriff A3 ein federnder Ansati A7, der mit seinem freien Ende in eine Ausnehmung f dies Trägers F eingreift. Der federnde Ansatz A7 wird zweckmäßig an dem Handgriff A8 durch Schrauben A9 befestigt, die durch längliche Schlitze A10 im federnden Ansatz hindurchgreifen. Diese Befestigung ermöglicht eine Einstellung des Trägers für verschiedene Maschinen oder Matern.
  • In der Gebrauchsstellung auf der Gießmaschine wird die Mater durch einen Zentrierstift über der Gießhöhlung festgeklemmt. Dieser Zentrierstift greift in eine Öffnung C'r der Platte G1' (Abt. z) ein, die an der Oberseite des Maternhalters befestigt ist. Da sich der Mittelpunkt der verschiedenen Matern bei den einzelnen Materarten etwas verschiebt, ist die Platte jQl einstellbar und wird durch Schrauben G2 gehalten, die durch längliche Öffnungen G3 in der Platte GI hindurchgeführt sind.

Claims (1)

  1. PATENT ANS PR LTCHE: i. Maternhalter zum Gießen von Handsatz-Lettern auf Einzelletterngieß- und Setzmaschinen, bei dem die Mater zwischen zwei Klemmbacken gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (B, C) durch einen um einen festen Zapfen (a4) drehbaren Einstellhebel (E i bewegt werden, der auf die eine Backe (C) mittels eines um zwei Drehachsen (C3, dl) beweglichen Hebels (C2) und auf die andere Backe (B) mittels eines tun die festen Zapfen (b) drehbaren Hebels '(B2) einwirkt, wobei die Hebel (C2 und B2) durch eine Gelenkstange (1?) miteinander verbunden sind. -Maternhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Backen (B, C) wirkenden Hebel (B2, C-') unter verschieden starker Federwirkung (B4, B5 bzw. C4) stehen. 3. Maternhalter nach den Ansprüchen i und :z, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstellhebel (E) an dem Ende dies auf die Backe (C) wirkenden, unter schwächerer Federwirkung stehenden Hebels (C2) angreift, während das andere Ende des Hebels (C2) gelenkig durch - die- Verbindungsstange (D) mit dem auf die andere Backe (B) wirkenden Hebel (B2) in Verbindung steht.
DEU10087D 1927-03-24 1928-02-24 Maternhalter zum Giessen von Handsatz-Lettern auf Einzelletterngiess- und Setzmaschinen, bei dem die Mater zwischen zwei Klemmbacken gehalten wird Expired DE467732C (de)

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DEU10087D Expired DE467732C (de) 1927-03-24 1928-02-24 Maternhalter zum Giessen von Handsatz-Lettern auf Einzelletterngiess- und Setzmaschinen, bei dem die Mater zwischen zwei Klemmbacken gehalten wird

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