DE467812C - Durch Druckmittel betaetigte Hilfsvorrichtung zur Bedienung von Werkzeugmaschinen, insbesondere Stanzen, Pressen u. dgl. - Google Patents

Durch Druckmittel betaetigte Hilfsvorrichtung zur Bedienung von Werkzeugmaschinen, insbesondere Stanzen, Pressen u. dgl.

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DE467812C
DE467812C DEA51143D DEA0051143D DE467812C DE 467812 C DE467812 C DE 467812C DE A51143 D DEA51143 D DE A51143D DE A0051143 D DEA0051143 D DE A0051143D DE 467812 C DE467812 C DE 467812C
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DE
Germany
Prior art keywords
valve
pressure medium
auxiliary device
piston
machine tools
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Expired
Application number
DEA51143D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Schweder
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/061Arrangements for positively actuating jaws with fluid drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

  • Durch Druckmittel betätigte Hilfsvorrichtung zur Bedienung von Werkzeugmaschinen, insbesondere Stanzen, Pressen u. dgl. Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, die Bedienung von Werkzeugmaschinen zu erleichtern. Im allgemeinen werden dieWerkstücke auf dem Aufspanntisch von Hand befestigt und die dazu erforderlichen Spannstücke jedesmal von neuem angebracht und nach der erfolgten Bearbeitung des Werkstückes wieder entfernt. Außerdem muß die Maschine für j edenBearbeitungsgangdurch ein oder mehrere Hebel in Betrieb gesetzt «-erden. Diese fortwährend auszuführenden Arbeiten müssen eine schnelle Ermüdung des Bedienenden herbeiführen.
  • Es sind bereits verschiedene mit Druckmitteln arbeitende Hilfsvorrichtungen für Werkzeugmaschinen, insbesondere auch Aufspannvorrichtungen für das Werkstück, bekannt geworden. Diese Einrichtungen ermöglichen aber nicht das Aufspannen des Werkstückes und das Ingangsetzen der Maschine in einem Arbeitsgang, der die Aufeinanderfolge der Vorgänge in einwandfreier Weise sichert, oder sie sind nicht in allen Fällen anwendbar.
  • In der Zeichnung ist diese Anordnung schematisch abgebildet. Es bezeichnet i eine Spindel, die mit einer Spannklaue 2 versehen ist und durch den (nicht abgebildeten) Arbeitstisch hindurchgeht. Bei Abwärtsbewegung der Spindel i wird das Werkstück, beispielsweise ein zu stanzendes Blech, mittels der Klaue 2 auf den Arbeitstisch gepreßt und dort festgehalten. Die Bewegung der Spindel wird durch einen Kolben 3 bewirkt, der in einem Zylinder 4 zu gleiten vermag. Das Hauptventil für die Druckluft ist mit 5 bezeichnet; 6 ist ein durch Fußhebel zu bedienendes Ventil, 7 der Einrückzylinder, -der das Ventil 8 mechanisch steuert und gleichzeitig die Maschine für einen Arbeitsgang einschaltet. Mit 9 ist ein weiteres Ventil bezeichnet, das zur Umsteuerung der Wirkungsweise des 'Spannzylinders ¢ in der später beschriebenen Weise dient.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Beim Beginn eines Arbeitsganges nehmen sämtliche Teile die in der Zeichnung abgebildete Lage ein. Das Hauptventil s ist geöffnet und das Druckmittel hat durch das Ventil 8, die Leitung io, das Ventil 9 und die Leitung i i Zutritt zu dem unteren Raum des Spannzylinders 4. Gleichzeitig ist der obere Raum des Einrückzylinders 7 durch die Leitung 13, das Ventil 6 und die Leitung 12 ebenfalls mit der Dru.ckmittelzufuhr verbunden. Beide Kolben 3 und 14 der beiden -Zylinder werden daher durch das Druckmittel in der dargestellten Lage gehalten. Nachdem nun ein Werkstück auf den Aufspanntisch und in die richtige Lage, in der die Festspannung erfolgen kann, gebracht ist, wird die Ventilspindel des Ventils 6 mittels des Fußhebels um 9o° gedreht. Dadurch werden die Leitungen 12 und 15 miteinander und die Leitung 13 über die Öffnung 16 mit der Außenluft verbunden. Das Druckmittel hat nun Zutritt zu dem unteren Raum des Einrückzylinders 7 und treibt den Kolben 14 nach oben, wobei gleichzeitig die über dem Kolben be-findlicheDruckmittelmenge an die Außenluft gelangt. Durch die Kolbenbewegung wird der um den Zapfen 18 drehbare Einrückhebe117 entgegen dem Uhrzeigersinne bewegt und dadurch die Spindel des Ventils 8 so weit angehoben, bis die Leitung fo gegenüber der in der Ventilspindel angebrachten Bohrung i9 steht und die Leitung 21 mit der vom Druckmittel erfüllten Aussparung 2o der Ventilspindel verbunden ist. Das Druckmittel hat jetzt über das Ventil 8, die Leitung 21, das Ventil 9 und die Leitung 22 Zutritt zu dem oberen Raum des Spannzylinders q., während der Raum unterhalb des Kolbens 3 über die Leitung i r, das Ventil 9, die Leitung 1o und die Öffnung i9 mit der Außenluft in Verbindung steht. Der Kolben 3 des Spannzylinders führt daher eine Abwärtsbewegung aus und spannt mittels der Klaue :2 das Werkstück auf dem Arbeitstisch fest. Durch den Hebel 17 wurde auch gleichzeitig die Maschine für die Bearbeitung des Werkstückes in Tätigkeit gesetzt, und dieser Hebel wurde in seiner oberen Lage durch ein in der Zeichnung nicht mit abgebildetes Sperrwerk verkiinkt. Der Fußhebel wird nach .der Betätigung wieder losgelassen, so daß er das Ventil 6 wieder in die dargestellte Anfangslage zurückkehren läßt. Auch der Kolben 14 des Einrückzylinders gelangt infolgedessen in seine Anfangslage, ohne allerdings den verklinkten Hebel 17 mitzunehmen. Nach beendeter Bearbeitung des Werkstückes wird die Verklinkung des Hebels 17 ,durch die Maschine selbsttätig ausgelöst, so daß der Hebel unter der Wirkung eines Kraft speichers oder durch das Eigengewicht in seine untere Lage gelangt und dabei .das Ventil 8 wieder in die gezeichnete Stellung bringt. Durch diese Umsteuerung des Ventils '8 kann das Druckmittel wieder unter den Kalben 3 des Spannzylinders 4 gelangen und eine Aufwärtsbewegung der Spindel i und der Klaue :2 herbeiführen, wodurch das Werkstück losgespannt wird, so daß es entfernt werden kann.
  • Das Ventil 9 dient dazu, die Wirkungsweise des Spannzylinders q. umzukehren, um ihn bei Betätigung der Steuerung in der angegebenen Weise zur Abwärtsbewegung (wie beschrieben) oder zur Aufwärtsbewegung zu veranlassen. Wird die Ventilspindel 9 um 9o° verstellt, so erfolgt bei Betätigung des Fußventils 6 eine nach oberi gerichtete oder drückende Bewegung des Spannkolbens 3.
  • Wie aus der Beschreibung der Wirkungsweise ersichtlich ist, werden außer dem Aufbringen und Entfernen des Werkstückes alle zu verrichtenden Arbeiten durch die Vorrichtung vollkommen selbsttätig nach der Betätigung des Fußventils 6 ausgeführt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch Druckmittel betätigte Hilfsvorrichtung zur Bedienung von Werkzeugmaschinen, insbesondere Stanzen u. dgl. mit einem doppeltwirkenden Spannkolben zum Festhalten des Werkstückes, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Druckmittels durch ein von Hand oder durch einen Fußhebel betätigtes Ventil (6) und einen von diesem beeinflußten Einrückkolben (14) erfolgt, der ein Ventil (8) zur Steuerung des Spannkolbens und die Einschaltvorrichtung der Maschine betätigt.
  2. 2. Hilfsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß eine Verklinkung für den Einrückhebel (17) vorgesehen ist, die ihn in der Einschaltlage hält und die nach beendeter Bearbeitung des Werkstückes selbsttätig ausgelöst wird und den Einrückheb 3 (17) in die Anfangslage zurückkehren läßt.
  3. 3. Hilfsvorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch ein Umsteuerventil (9), das je nach seiner Stellung das durch das Fuß- oder Handventil zugeleitete Druckmittel auf die eine oder andere Seite des ,Spannkolbens (3) gelangen läßt und dadurch eine Bewegung desselben in dem einen oder anderen Sinne hervorruft.
DEA51143D 1927-06-10 1927-06-10 Durch Druckmittel betaetigte Hilfsvorrichtung zur Bedienung von Werkzeugmaschinen, insbesondere Stanzen, Pressen u. dgl. Expired DE467812C (de)

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