DE467856C - Vorrichtung zur UEberwachung des Spannungszustands von Befestigungsschrauben, insbesondere fuer Eisenbahnschienenstraenge - Google Patents

Vorrichtung zur UEberwachung des Spannungszustands von Befestigungsschrauben, insbesondere fuer Eisenbahnschienenstraenge

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DE467856C
DE467856C DESCH79886D DESC079886D DE467856C DE 467856 C DE467856 C DE 467856C DE SCH79886 D DESCH79886 D DE SCH79886D DE SC079886 D DESC079886 D DE SC079886D DE 467856 C DE467856 C DE 467856C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/04Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for monitoring the mechanical state of the route
    • B61L23/042Track changes detection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Überwachung des Spannungszustands von Befestigungsschrauben, Spannbolzen usw. von einer zentralen Stelle aus. Besonders ist die Vorrichtung dazu geeignet, an verlegten Schienensträngen, Eisenbahnlinien den Spannungszustand der Schwellen und Laschenschrauben von" den Blockstationen aus zu überwachen, des weiteren auch zur Überwachung der Spannung der Befestigungsorgane an Maschinen und Gebäuden, soweit es sich um das Überwachungsbedürfnis handelt.
Das Bedürfnis nach solcher Überwachung ist bereits bekannt, und man hat die Überwa-
1S chung z. B. in der Weise zu ermöglichen versucht, daß man die bekannte Drahtsicherung von Schrauben als Grundlage der Überwachung nutzbar machen wollte, indem man durch querachsiale Durchbohrungen mehrerer Schrauben einen Draht zog, diesen Draht als Leiter in einen Stromkreis schaltete und das Zerreißen dieses Drahtes durch Lockern der Schraube als Meldewirkung ausnutzte.
Es ist jedoch verständlich, daß eine solche Sicherung nur geringen Wert hat; einmal ist der Draht von außen so leicht erkennbar, daß es, wenn böswillige Lockerung der Schrauben versucht wird, nicht schwer fällt, ihn zu überbrücken. Dann aber können sämtliche Schrauben sich in erheblichem Maße lockern, ehe die Zerreißfestigkeit eines solchen Drahtes überschritten ist, und es kann eine solche Lockerung schon eine erhebliche Gefahr bedeuten.
Bei der vorliegenden Erfindung liegt die eigentlich für die Sicherung in Frage kornmende Kontaktstelle verdeckt, und es ist von außen nicht jedem erkennbar, ob hier eine überwachende Sicherung vorliegt. Weiterhin ist sie infolge ihrer verdeckten Lage geschütztgegenäußereEinwirkungen und spricht wirklich nur dann an, wenn nötig, d. h. wenn eine Lockerung der Schrauben vorliegt; es werden also Fehlmeldungen vermieden.
Das Wesen der Erfindung beruht darin, daß die Vorrichtung als von der Schraube beim Anziehen zusammengepreßte Unterlegscheibe ausgebildet ist, welche durch den Druck elektrischen Kontakt zwischen zwei vorher kontaktlosen Stellen erhält und, beim Nachlassen des Spannungsdruckes die geeignet ausgebildete Unterlegscheibe zurückfedernd, eine Widerstandsänderung der Kontakte bewirkt, die in einem Stromkreis meldend wirkt.
Die Abb. ι stellt zunächst ein Ausführungsbeispiel für ein die Überwachung ermöglichendes Mittel dar. Es ist eine Unterlegscheibe, welche aus zwei Hälften a, b besteht. Diese beiden Hälften sind gewölbt und liegen mit der konvexen Seite nach außen. In der konkaven Ringmulde nun wieder liegt ein Ring aus isolierendem Material, es kann dies z. B. ein Anstrich, eine Decke aus hartem Isolierlack sein. Dieser Ring trägt eine dünnere Leiterschicht, beispielsweise einen chemisch niedergeschlagenen Silber spiegel. Dieser bildet
nun die kontaktgebenden Enden der durch die Kanäle K der Scheiben a, b isoliert zugeführten Leiter, die mit einer Stromquelle G und einem Melder M den Stromkreis herstellen. Solange nun durch den Preßdruck der die Unterlegscheibe durchdringenden Schraubej welche auch noch durch Vermittlung einer federnden Unterlegscheibe bekannter Art auf die Meldescheibe wirken kann, der Kontakt ίο zwischen e und d aufrechterhalten wirdi, ist der Widerstand des Stromkreises klein, und der Melder spricht nicht an. Lockert sich aber die Schraube, so steigt der Widerstand bald so weit, daß seine Änderung den Melder 1S zum Ansprechen bringt. Nun könnte aber eine absichtliche unbefugte Lockerung der Schraube erfolgen, ohne den Melder zum Ansprechen zu bringen, indem die Meldescheibe vorher durch einen Leiter überbrückt wird. Eine solche Ausschaltung der Meldescheibe kann aber auf mehrere Arten verhindert werden.
Es können die beiden kontaktgebenden Elemente e, d nach Art der in der Rundfunktechnik gebrauchten Gleichrichter unipolar leitend sein, so daß ein im Stromkreis pulsierender Wechselstrom nur in einer Richtung durchgelassen wird. Wird dann die Wachscheibe überbrückt, so wird der Stromkreis für beide Stromrichtungen durchlässig, und der Melder wird auch hierauf ansprechen.
Ebenso kann die Meldescheibe eine Verbindung von unipolarer Leitung und bipolarer darstellen. Es kann zwischen beiden Kontakten, die aus zwei verschiedenen Metallen bestehen, z. B. einer Papierschicht, welche lufttrocken leinen Elektrolyten enthält, liagien. Dann ist die Scheibe für kleine Frequenzen unipolar durchlässig, während für überlagerte hohe . 40 Frequenzen die Zwischenplatte, als Dielektrikum wirkend, diese kapazitiv durchläßt. Auch hier wird eine Überbrückung angezeigt. Abb. 2 zeigt nun noch ein Schaubild für die Anordnung eines Wachkreises für einen Teil einer Eisenbahnstrecke. Es sind hier von den acht Laschenschrauben jeder Seite je zwei mit Wachscheiben versehen, und außerdem ist jade vierte Schwelle derart gesichert, daß ihre Klemmschrauben mit Wachscheiben versehen sind. Es können nun die Leiterenden E1 zu einer, die Enden E zur anderen Blockstation gehen, oder der Kreis schließt sich zur Schleife, so daß E oder E1 zur Blockstation führt. Hier können für die Meldung der Kontaktänderung Relais und Verstärkerschaltungen bekannter Art verwendet werden. Schon die Sicherung nur eines Teiles der Befestigungsschrauben gibt eine weitgehende Sicherheit gegen durch Lösen der Schrauben verursachte Unfälle. Die von Scheibe zu Scheibe 60' gehenden isolierten Leiter lassen sich so verlegen, daß sie gegen Betriebsbeschädigungen gesichert sind.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Überwachung des Spannungszustands von Befestigungsschrauben, insbesondere für Eisenbahnschienenstränge, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus zwei Teilen (a, b) bestehende Unterlegscheibe an den einander zugekehrten Seiten der Scheibenteile mit Kontaktflächen (d, e) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden kontaktgiebenden Flächen (d} e) aus unipolar aufeinander wirkenden, einen Strom nur in einer Richtung durchlassenden Stoffen bestehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kontaktflächen (d, e) durch eine teils als Dielektrikum, teils als Elektrolyt wirkende Schicht (Papierschicht) getrennt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DESCH79886D 1926-08-25 1926-08-25 Vorrichtung zur UEberwachung des Spannungszustands von Befestigungsschrauben, insbesondere fuer Eisenbahnschienenstraenge Expired DE467856C (de)

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