DE469236C - Eisenbahnwagen mit unsymmetrisch abgeschraegten Kopfenden und verschiebbaren Stoesseln - Google Patents
Eisenbahnwagen mit unsymmetrisch abgeschraegten Kopfenden und verschiebbaren StoesselnInfo
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- DE469236C DE469236C DED52560D DED0052560D DE469236C DE 469236 C DE469236 C DE 469236C DE D52560 D DED52560 D DE D52560D DE D0052560 D DED0052560 D DE D0052560D DE 469236 C DE469236 C DE 469236C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D15/00—Other railway vehicles, e.g. scaffold cars; Adaptations of vehicles for use on railways
- B61D15/06—Buffer cars; Arrangements or construction of railway vehicles for protecting them in case of collisions
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Verschiebbare Stößel oder Balken an den Kopfenden der Eisenbahnwagen als Schutzmittel
bei Zusammenstößen sind an sich bekannt. Bei den älteren Einrichtungen liegen
aber diese Balken so, daß sie seitlich aneinander vorbeigleiten. Sie werden bei einem
Zusammenstoß nicht zurückgeschoben, wirken auch nicht auf die Drehbolzen und haben
nicht die Aufgabe, diese abzuscheren.
ίο Auch ist es nicht mehr neu, daß sich der
Wagenkasten auf Walzen oder Rollen über das Radgestell hinwegbewegt bzw. letzteres
sich unter dem Wagenkasten verschiebt, damit dieser bei Zusammenstößen unbeschädigt
bleibt. Bei der älteren Einrichtung handelt es sich um eine Verschiebung in der Längsrichtung
des Wagens, und demgemäß liegen die Rollen quer zur Wagenlängsachse auf dem Radgestell. Nach der Erfindung dagegen
wird der Wagenkasten bei einem Zusammenstoß seitwärts weggeschoben, und die Walzen
liegen demgemäß in der Längsrichtung des Wagens.
Die beiliegende Abbildung zeigt zwei Kopfenden von Eisenbahnwagen, bei denen die Kanten
σ ziemlich in der Mitte liegen. Der Kopf ist besonders stark ausgebildet, während die übrige
Bewehrung bedeutend schwächer als bisher gehalten wird. Bei einem Zusammenstoß prallen
die Wagen nicht zusammen und klettern aufeinander, sondern die beiden Seiten & schieben sich aneinander vorbei. Dieses Vorbeischieben
hat wegen des Widerstandes der Spurkränze an den Schienen ein Kippen des Wagens zur Folge. Der Stößel c, der vor dem
Aneinandervorbeigleiten mit der Wand d in Berührung kommt, wirkt auf den Drehbolzen-e
des Radstuhls als Schere und trennt somit den Radsatz von dem Wagen. Dadurch wird
das Kippen aufgehoben; der Wagen gleitet auf dem Radstuhl zur Seite. Diese Bewegung
erleichtert die mit der Wagenachse gleichlaufende Rolle g. Infolge der dem Wagen innewohnenden
lebendigen Kraft dreht er sich um einen Winkel, der dem Winkel α entspricht oder größer ist. Dadurch muß der Wagen
sich eine andere Unterstützung suchen. Um auf dieser Unterstützung ein langsames Abbremsen
der lebendigen Kraft zu ermöglichen, übernimmt nun die Rollen die Arbeit des
Radsatzes, bis der Wagen stillsteht.
Claims (3)
1. Eisenbahnwagen mit unsymmetrisch abgeschrägten Kopfenden und verschiebbaren
Stößeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößel (c)' bei einem Zusammenstoß
gegen das Kopfende des Nachbarwagens stoßen, sich in der Längsrichtung verschieben und dabei den Drehbolzen (e),
der den Wagenkasten mit dem Radgestell verbindet, abscheren.
2. Eisenbahnwagen nach Anspruch 1, bei dem zwischen Wagenkasten und Radgestell
Waben liegen, auf denen bei seiner Bewegung über das Radgestell hinweg der Wagenkasten ruht, dadurch gekennzeichnet,
daß gemäß der Bewegung des Wagenkastens in Querrichtung die Walzen in Richtung der Längsachse des Wagens
liegen.
3. Eisenbahnwagen nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Walzen (g),
die beim Abgleiten des Wagenkastens von dem Radgestell den Wagenkasten tragen und ihn unter bremsender Wirkung zum
Stehen bringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED52560D DE469236C (de) | Eisenbahnwagen mit unsymmetrisch abgeschraegten Kopfenden und verschiebbaren Stoesseln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED52560D DE469236C (de) | Eisenbahnwagen mit unsymmetrisch abgeschraegten Kopfenden und verschiebbaren Stoesseln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE469236C true DE469236C (de) | 1928-12-07 |
Family
ID=7054273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED52560D Expired DE469236C (de) | Eisenbahnwagen mit unsymmetrisch abgeschraegten Kopfenden und verschiebbaren Stoesseln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE469236C (de) |
-
0
- DE DED52560D patent/DE469236C/de not_active Expired
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