DE47024C - Schlammwäsche - Google Patents
SchlammwäscheInfo
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- DE47024C DE47024C DENDAT47024D DE47024DA DE47024C DE 47024 C DE47024 C DE 47024C DE NDAT47024 D DENDAT47024 D DE NDAT47024D DE 47024D A DE47024D A DE 47024DA DE 47024 C DE47024 C DE 47024C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/62—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
- B03B5/623—Upward current classifiers
Landscapes
- Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Schlammwäsclie.
In beiliegender Zeichnung bedeutet:
Fig. ι senkrechter Längenschnitt,
Fig. 2 Ansicht von der Eintragseite, -
Fig. 3 Ansicht von der Abflufsseite und
Fig. 4 Grundrifs des Apparates;
Fig. 5 Vertheilungstafel b (Oberansicht),
Fig. 6 Querschnitt des Eintragkanals e, ferner α Schlammzuführungsrinne,
b Vertheilungstafel,
c Trichter,
d Sieb auf Vertheilungstafel,
d1 Sieb im Trichter c,
e Einlauf kanal,
f Einlauf des Klarwass.ers (Spalt),
g Klarwasserzubringer,
h Klarwasserzubringer,
i schräge Decke des Waschkastens,
i schräge Decke des Waschkastens,
k1 bis k1 Scheidewände,
Z1 bis Z8 Productentrichter,
m1 bis ms Ablafsrohre für die Producte,
η Eintauchplatte,
0 Spielraum der aufsteigenden Trübe,
p1 bis p8 Abtheilungen,
q Abflufs für die taube Trübe,
r oberer offener Theil des Waschkastens.
Die in der Zeichnung vorgeführte Schlammwäsche soll namentlich dazu dienen, die bei
Aufbereitungen fallenden Schlämme zu gute zu bringen, dieselben zu klassiren in Fertigproducte,
Halbproducte und taube Trübe; jedoch kann der Apparat auch zum Verwaschen, Separiren, Klassiren aller sonst vorkommenden
Mehle und Schlämme dienen, die entweder nach der Korngröfse oder nach dem specifischen
Gewicht getrennt werden sollen.
Er kann bei Aufbereitungen der einzige Trennungsapparat sein, wie namentlich für
Goldaufbereitung, oder aber er kann als Vorapparat, Zwischenapparat, wie auch als Endapparat
Verwendung finden.
Der Apparat besteht aus einem schmalen, verhältnifsmäfsig hohen und langen Kasten aus
Blech oder Holz, welcher nach oben durch eine mehr oder weniger geneigte Decke i i fest
verschlossen und nur am Ende der geneigten Decke bis zum Abflufs q offen ist. Nach
unten zu besitzt der Kasten Spitzkästen (Trichter) Z1 Z2... als Enden von Abtheilüngen pxp2 ...,
die durch die angebrachten Querwände k1 k2...
innerhalb des Kastens gebildet werden. Diese Querwände können senkrecht oder der Eintragseite
zu geneigt oder der Austragseite zu geneigt stehen oder auch in passender Weise und Richtung gekrümmt sein; sie können fest
angebracht oder in der einen oder anderen passenden Weise verstellbar oder drehbar angebracht
sein.
Diese Querwände k1 k2 . . . endigen nach
oben in eine gedrehte Ebene, die parallel zur geneigten Decke i des Kastens so liegt, dafs
die am unteren Ende der geneigten Decke i eingeführte Trübe in diesem Spielraum 0 emporsteigen
mufs. Die Decke i kann flach oder in der einen oder anderen Richtung gebogen, im
Apparat fest oder in passender Weise drehbar bezw. verstellbar angebracht sein.
Die Trübe läuft durch eine Rinne α über eine Vertheilungsplatte b in den Trichter c ein.
Vor b, wie auch in c, sind je ein oder mehrere Siebe d bezw. d1 angebracht, um die Vertheilung
der Trübe zu vervollkommnen, sowie auch, um die Gleichmä'fsigkeit derselben zu bewirken. Durch den an den Trichter c anschliefsenden
schmalen Kanal e wird die Trübe in den Waschkasten am unteren Ende der geneigten
Decke i eingeführt. Kurz unter diesem Eintritt wird aus g durch einen schmalen
Spalt f Klarwasser zugeführt. Der Spalt f reicht über die lichte Breite des Kastens; das
Klarwasser wird unter gröfserem Druck gewöhnlich in einer zur geneigten Decke parallelen
Richtung zugeleitet, doch kann dies unter Umständen auch in einer zweckentsprechenden
anderen Richtung geschehen. Hierdurch werden die Schlämme verwaschen, das specifisch Schwere sondert sich leichter aus
dem Strom ab und fällt in die ersten der Abtheilungen Ji1J?2. . ., während die leichteren
Theilchen vom Wasserstrom weiter nach oben getragen werden und in den entsprechend
weiter liegenden Abtheilungen zum Niederschlag gelangen.
Es ist augenscheinlich, dafs beim Emporsteigen der Trübe unter gröfserem Druck eine
Separation nach dem specifischen Gewicht wesentlich befördert wird, und dafs die Klarwasserzuführung
in der angegebenen Weise die Reinheit der separirten Masse noch mehr erhöht.
Die sich ausscheidenden Producte legen sich in den Abtheilungen pl p2 ... ab und werden
aus diesen durch die Ablafsrohre m1 m2 . . .
von Zeit zu Zeit oder eventuell auch continuirlich abgelassen und separat aufgehängt; die
taube Trübe oder das specifisch Leichteste oder bezw. Feinste fliefst dagegen continuirlich bei
q ab.
Der Apparat ist, wie ersichtlich, ein continuirlich wirkender Waschapparat, der, weiter
keine Kraft gebraucht, als zum Heben der Massen und Flüssigkeiten erforderlich ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein kastenförmiger Apparat, dessen feste oder verstellbare Decke i geneigt ist und dessen Abtheilungen plp2 ... durch verschieden hohe, feste oder verstellbare Querwände k1 k2 . . . gebildet sind, bei welchem Kasten die Zuführung der Trübe durch einen Kanal e, die Zuführung des klaren Druckwassers durch einen Spalt f oder eine Reihe von Oeffnungen derart erfolgt, dafs durch den Klarwasserstrom unter Mitwirkung der geneigten Decke ein Emporsteigen der Trübe unter gröfserem Druck, sowie das Verwaschen, Separiren und Klassiren des Aufbereitungsgutes bewerkstelligt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47024C true DE47024C (de) |
Family
ID=322092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47024D Expired - Lifetime DE47024C (de) | Schlammwäsche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47024C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2631726A (en) * | 1949-02-07 | 1953-03-17 | George A Auer | Hydraulic classifier |
| DE1458593B1 (de) * | 1964-11-26 | 1970-07-30 | Bahco Ab | Vorrichtung zur Klassierung von Feststoffteilchen |
-
0
- DE DENDAT47024D patent/DE47024C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2631726A (en) * | 1949-02-07 | 1953-03-17 | George A Auer | Hydraulic classifier |
| DE1458593B1 (de) * | 1964-11-26 | 1970-07-30 | Bahco Ab | Vorrichtung zur Klassierung von Feststoffteilchen |
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