DE470417C - Mit Klaviatur arbeitende Lesevorrichtung fuer Kartenschlagmaschinen, bei der jede der zu den Nadeln einer Kartenschlagmaschine fuehrenden Schnuere mit einer quer zur Schnurzugrichtung ablenkbaren, mit Mitnehmervorspruengen versehenen Stange verbunden ist - Google Patents

Mit Klaviatur arbeitende Lesevorrichtung fuer Kartenschlagmaschinen, bei der jede der zu den Nadeln einer Kartenschlagmaschine fuehrenden Schnuere mit einer quer zur Schnurzugrichtung ablenkbaren, mit Mitnehmervorspruengen versehenen Stange verbunden ist

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DE470417C
DE470417C DEW74283D DEW0074283D DE470417C DE 470417 C DE470417 C DE 470417C DE W74283 D DEW74283 D DE W74283D DE W0074283 D DEW0074283 D DE W0074283D DE 470417 C DE470417 C DE 470417C
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DE
Germany
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card
rods
rod
needles
keyboard
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Expired
Application number
DEW74283D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Giersch
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WUERTT GARDINENWEBEREI L JOSEP
Original Assignee
WUERTT GARDINENWEBEREI L JOSEP
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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D03—WEAVING
    • D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C17/00—Card-punching apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • mit Klaviatur arbeitende Lesevorrichtung für Kartenschlagmaschinen, bei der jede der zu den Nadeln einer Kartenschlagmaschine führenden Schnüre mit einer quer zur Schnurzugrichtung ablenkbaren, mit mitnehmervorsprüngen versehenen Stange verbunden ist Um das mühsame und kostspielige Levieren zu vermeiden, hat man schon Einrichtungen vorgeschlagen, die es gestatten sollen, mittels einer Klaviatur das Einlesen der Lochstempel an Jacquardkartenschla.gmaschinen zu bewirken.
  • Hierbei war die Klaviatur meist an der Kartenschlagmaschine selbst angebracht, so daß diese Maschinen besonders ausgebildet werden mußten und gleichwohl nur eine geringe Anzahl von Tasten vorgesehen werden konnte. Man hat aber auch schon besondere Einlesevorrichtungen vorgeschlagen, hei denen die aus einer Kartenschlagmaschine gewöhnlicher Art herausführenden Schnüre mit je einer längsverschieblichen Stange der Einlesevorrichtung verbunden wurden und durch Niederdrücken der Tasten eine entsprechende Längsverschiebung der Stange und der Schnur hervorgebracht wurde. Auch die Einrichtungen letztgenannter Art besitzen den Nachteil, daß sie noch umfangreiche Vorrichtungen mit vielen Teilen darstellen, die dementsprechend leicht Betriebsstörungen unterworfen sind.
  • Gemäß der Erfindung ist es gelungen, mit einer äußerst einfachen, nur wenige Teile benötigenden, also wenig Raum erfordernden Vorrichtung, die als Zusatzeinrichtung an Leviervorrichtungen gedacht ist, jedes Muster sehr rasch auf die Jacquardkartenschlagmaschine zu übertragen, wobei eine beliebig große Anzahl von Tasten (i ooo und mehr-) verwendet werden kann, nämlich ebenso viele Tasten als die zu schlagende Jacquardkarte für die Breite des :Musters Nadeln zu beeinflussen hat.
  • Die neue Vorrichtung bietet den an sich bekannten Vorteil, daß sie die Einstellung jeder Schußreihe des Musters nach der Patrone vor dem Schlagen der Karte in übersichtlichster Weise im ganzen zu prüfen und gegebenenfalls zu berichtigen erlaubt. Als weiteren, sehr wichtigen Vorteil bietet die Erfindung noch die Möglichkeit, die Tastatur so zu bedienen, daß weniger als die Hälfte der für eine Schußreihe des Musters erforderlichen Tasten bedient werden muß.
  • Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß die zu den Nadeln einer Kartenschlagmaschine gewöhnlicher Art führenden Schnüre, welche mittels je einer Taste der Klaviatur quer zur Zugrichtung verlagert werden, derart mit Mitnehmervorsprüngen ausgestattet und einer so gestalteten Verschiebeeinrichtung zugeordnet sind. daß nur den verlagerten Stangen, deren Vorsprünge sich im Wege der Verschiebevorrichtung, vorzugsweise einer entsprechend geformten Platte, befinden, mitgenommen werden, um dann die Verschiebung dieser Platte o. dgl. durch die Stangen und Schnüre auf die Kartenschlagmaschine zu übertragen.
  • Auf diese Weise ist die Möglichkeit gegeben, die Auslösevorrichtung mit denkbar wenigen Teilen und daher besonders betriebssicher zu bauen.
  • Das in der Zeichnung in schematischer Weise veranschaulichte Ausführungsbeispiel möge die Vorrichtung und deren Wirkung näher erläutern.
  • Abb. t zeigt eine schematische @Seitenansicht der hauptsächlichsten Teile.
  • Abb. 2 zeigt ebenfalls in Seitenansicht Einzelheiten in größerem Maßstab.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt nach Line A-B der Abb. 2 ebenfalls in größerem Maßstab.
  • a ist die Kartenschlagmaschine. b sind die in bekannter Weise aus ihr herausgeführten Schnüre. Die freien Enden dieser Schnüre sind an Stangen c befestigt, die längsverschiebbar und mittels je einer Taste d anhebbar sind. Die Tasten d sind um Gelenke oder Gelenkstangen e auf feststehenden Böckchen f oder einem entsprechenden Rahmen schwingbar. Die Schwingbewegung ist durch entsprechende Anschläge begrenzt, so daß die Tasten entweder die Stellung der in Abb.2 mit d bezeichneten Tasten oder die Stellung der in Abb.2 mit d' bezeichneten Tasten einnehmen können. An den schwingbaren Tasten sind Zugstangen g aasgelenkt, welche um die Stangen c mittels Führungsstiften h o. dgl. herumgreifen, wie besonders aus Abb. 3 ersichtlich ist.
  • Die Stangen c sind durch entsprechende Schlitze h einer gemeinsamen Plattei hindurchgeführt und tragen seitliche Vorsprünge, z. B. Stifte m. Die Schlitze h sind, wie Abb. 4 zeigt, in ihrem oberen Teil enger als in ihrem unteren Teil. Die Stifte m der im unteren Teil der Schlitze k liegenden Stangen c können durch die Erweiterungen der Schlitze ungehindert hin und her gehen. Ist jedoch eine Stange angehoben, wie die in Abb.2 und 4 mit c" bezeichnete Stange, dann kommt ihr Stift m vor die Begrenzungswand des engen Teiles des Schlitzes und verhindert eine Längsverschiebung der Stange gegenüber der Platte i in der einen Richtung.
  • .Bei der Benutzung der neuen Vorrichtung wird das in üblicher Weise in einer Patrone niedergelegte Muster auf den Tasten d abgetastet, d. h. je nach dem Muster werden die Tasten d entweder in der einen Endstellung gelassen oder in die andere Endstellung umgelegt, wobei jeweils die zugehörige Stange c in die Stellung c' angehoben wird. Ist so eine Schußreihe des Musters durch entsprechende Einstellung der Tasten d und Stangen c festgelegt, so wird mittels irgendeiner nicht gezeichneten Vorrichtung die Platte i in die durch strichpunktierte Linien angedeutete Stellung!' verschoben. Hierbei werden die Stifte m der angehobenen Stangen c von der Platte mitgenommen und ziehen an den Schnüren b der Kartenschlagmaschine, während die anderen Stangen c und Schnüre b unbeeinfiußt bleiben. Dadurch wird das Muster in. bekannter Weise auf die Kartenschlagmaschine übertragen und beim nächsten Niedergang der Nadeln der Kartenschlagmaschine die entsprechende Karte fertiggestellt.
  • Sodann werden die Tasten entsprechend der nächstfolgenden Schußreihe der Patrone neu eingestellt und die vorhin erläuterten Vorgänge wiederholt.
  • Den Tasten ist vor allem deshalb eine Kippbewegung an Stelle der sonst bei Tastenbewegung gebräuchlichen Aufundabbewegung gegeben, damit die Stellung der einzelnen Tasten besser nachgeprüft werden kann. Das Feststellen der nichtgedrückten Tasten erfolgt mittels Rasten u. dgl.
  • An Stellen des Musters, wo nur wenig Tasten umgestellt werden müssen, kann mit der neuen Vorrichtung überaus schnell gearbeitet werden, ebenso aber auch an Stellen, wo fast alle Tasten umgestellt werden müssen; denn man kann hierbei Lineale zum Umkippen der Tasten verwenden, von denen dann nur wenige dem Muster entsprechend umgestellt werden müssen.
  • Zur Verschiebung der Platte i wird ein nicht gezeichneter Handhebel mit entsprechender Bewegungsübertragung .benutzt. Die Bewegungsübertragung von den Tasten auf die Stangen c könnte auch in irgendeiner anderen Weise als mittels der gezeichneten, besonders einfachen Einrichtung erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Mit Klaviatur arbeitende Lesevorrichtung für Kartenschlagmaschinen, bei der jede der zu den Nadeln einer Kartenschlagmaschine führenden Schnüre mit einer quer zur Schnurzugrichtung ablenkbaren, mit Mitnehmervorsprüngen versehenen Stange verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in Längsrichtung der Stangen verschiebbare, mit einem für jede Stange (c) rechtwinklig abgesetzten Durchtrittsschlitz (k) versehene Preßplatte (i) nur die abgelenkten Stangen (c) mittels der verengten, gegen die Mitnehmervorsprünge (m) zur Anlage kommenden Schlitzteile verschiebt, während die nicht verlagerten Stangen (c) mit ihren Mitnehmervorsprüngen durch die erweiterten Schlitzteile der Platte (i i frei hindurchgleiten. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verlagerung der Stangen (sein System von Tasten (d) dient. die schwingbar gelagert sind und denen durch eine Bewegungsbegrenzung zwei verschiedene Schräglagen als Grenzstellungen gegeben sind. aus denen sie entweder von Hand einzeln oder mittels einer Vorrichtung (z. B. eines Lineals) gemeinsam in die andere Grenzstellung umgelegt werden können.
DEW74283D 1926-11-19 1926-11-19 Mit Klaviatur arbeitende Lesevorrichtung fuer Kartenschlagmaschinen, bei der jede der zu den Nadeln einer Kartenschlagmaschine fuehrenden Schnuere mit einer quer zur Schnurzugrichtung ablenkbaren, mit Mitnehmervorspruengen versehenen Stange verbunden ist Expired DE470417C (de)

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