DE470551C - Vorrichtung zur Ausnutzung der fuehlbaren Waerme der den Koks- oder Gasoefen entstroemenden Gase zur unmittelbaren Dampferzeugung - Google Patents

Vorrichtung zur Ausnutzung der fuehlbaren Waerme der den Koks- oder Gasoefen entstroemenden Gase zur unmittelbaren Dampferzeugung

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DE470551C
DE470551C DEG71506D DEG0071506D DE470551C DE 470551 C DE470551 C DE 470551C DE G71506 D DEG71506 D DE G71506D DE G0071506 D DEG0071506 D DE G0071506D DE 470551 C DE470551 C DE 470551C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/06Conduit details, e.g. valves

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Description

  • Vorrichtung zur Ausnutzung der fühlbaren Wärme der den Koks- oder Gasöfen entströmenden Gase zur unmittelbaren Dampferzeugung Für die unmittelbare Ausnutzung der Koksofengase ist es vorgeschlagen worden, die Steigleitungen zwischen den Kammern und der Sammelleitung unmittelbar von ihrem Anschluß an die Öfen an als Dampfkessel auszubilden. Diese Einrichtung hat zunächst den grundsätzlichen Mangel, daß die Gase durch das zum Dampfkessel ausgebildete Steigrohr so weit gekühlt werden, daß sich Niederschläge aus ihnen bilden, die in den Ofen zurückfallen und dort zersetzt werden. Damit wird die Ausbeute anywertvollen Nebenerzeugnissen, herabgesetzt. Das Dampikessel-Steigrohr besitzt damit, wenn auch imlabgeschwächten Maße, den Nachteil der früher mehrfach versuchten wassergekühlten Steigrohre, die auch zum Verlassen dieser Bauart_'geführt haben.
  • Ein zweiter Nachteil ist der der damit bedingten Gebundenheit der Dampferzeugung an den Koksofenbetrieb; so muß zwecks Eingreifens an dem eigentlichen Dampfkessel jeweils das betreffende (Steigrohr ausgeschaltet. werden. Schließlich leidet auch die Ausnutzung der fühlbaren Wärme der Gase daran, daß man ihre Endtemperatur nicht zu tief sinken lassen darf, um wenigstens den schon erwähnten Nachteil der Kondensatbildung infolge der Wirkung im Sinne eines Rückfiußkühlcrs möglichst gering zu halten. Die durch die Bindung an das Steigrohr bedingte Beschränkung bezüglich des Raumes und der Form gestattet sowieso nicht eine vollkommene Ausbildung nach der Seite des Dampfkesselbetriebes hin, selbst wenn, wie schon vorgeschlagen, eine Auflösung hierzu in Feuerrohr oder Wasserrohr erfolgt.
  • Mit der Erfindung werden grundsätzlich die Mängel der Steigrohr-Dampfkcssel beseitigt, indem zunächst die Rückflußkühlung beseitigt wird, und zwar durch eine derartige Ausbildung und Anordnung des eigent:ichen Dampfkessels, daß die Kondensate nicht in das Steigrohr bzw. in die Gasabzugsöffnung des Ofens zurückfallen, sondern für sich gesammelt und abgezogen werden können. Der zweite Mangel wird dadurch beseitigt, daß der eigentliche Dampfkessel in einen B_ eipaß zwischen dem unteren Steigrohrende ä` und der Vorlage so eingeschaltet'wird, daß die Gase "entweder durch den Dampfkessel oder durch das Steigrohr geführt werden können; es ist auf diese Weise möglich, den Dampfkessel gegebenenfalls ausschalten zu können, ohnedaß im übrigen der Betrieb des betreffenden Ofens darunier leidet, da in diesem Falle die Gase durch das Steigrohr in üblicher Weise abgeführt werden können. Infolge dieser reinlichen Schaltung zwischen den Aufgaben des Dampfkessels und denen des Steigrohres und der so bedingten Freiheit bezüglich der Abmessungen und Form ist es auch möglich, die fühlbare Wärme der Gase viel weiter auszunutzen, zumal auch das Bedenken: der, Kondensatzerstörung .dem nicht entgegensteht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des trfindungsgegenstandes in Abb. t in Seitenansicht, in Abb. 2 in Längsansicht wiedergegeben.
  • Die aus der Steigrohröffnung a entweichenden Gase werden durch den seitlichen, zweckmäßig isolierten Abzweig b des Steigrohruntersatzes dem Dampfkessel c zugeführt, der die Siederohre d besitzt, um die die Gase mittels der Führungsbleche e im Zickzack herumgeführt werden, um hierbei die Temperaturzone von 70o bis 25o° zu durchlaufen. Die sich hierbei abscheidenden Kohlenwasserstoffe werden in der Rinne f gesammelt, die gekühlten Gase werden durch das Ableitungsrohr g in die Sammelleitung eingeführt. Die Verbindung der einzelnen Wasserrohrreihen erfolgt durch die Wasserkammern i, auf deren einer der Wassersammler k sitzt. Durch geeignete Schieberstellung läßt sich erreichen, daß die Gase aus dem Ofen entweder über den Dampfkessel c oder über das Steigrohr 1 dem Sammelrohr h zugeführt werden. Es lassen sich beliebig viele Ofenkammern an einem Vorlagekessel anhängen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Ausnutzung der fühlbaren Wärme der den Koks- oder Gasöfen entströmenden Gase zur unmittelbaren Dampferzeugung, dadurch gekennzeichnet, daß ein besonderer Dampfkessel derart zwischen Gasabzugsöffnung und Gassammelrohr eingeschaltet ist, daß die bei der Kühlung entstehenden Kondensate nicht in den Ofen zurückfallen, sondern für sich gesammelt werden können, während außerdem durch Schieberumstellung die Gase, zwecks Anßerbetriebsetzung des Dampfkessels auch auf dem normalen Wege durch die Steigrohre der Sammelleitung zugeführt werden können.
DEG71506D 1927-10-13 1927-10-13 Vorrichtung zur Ausnutzung der fuehlbaren Waerme der den Koks- oder Gasoefen entstroemenden Gase zur unmittelbaren Dampferzeugung Expired DE470551C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1621630B1 (de) * 1966-10-18 1971-08-05 Guido Oberdorfer Maschinen Und Dampfstrahlreiniger

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DE1621630B1 (de) * 1966-10-18 1971-08-05 Guido Oberdorfer Maschinen Und Dampfstrahlreiniger

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