DE470659C - Spannvorrichtung fuer Winkelstuecke, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke - Google Patents
Spannvorrichtung fuer Winkelstuecke, insbesondere fuer zahnaerztliche ZweckeInfo
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- DE470659C DE470659C DED52160D DED0052160D DE470659C DE 470659 C DE470659 C DE 470659C DE D52160 D DED52160 D DE D52160D DE D0052160 D DED0052160 D DE D0052160D DE 470659 C DE470659 C DE 470659C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C1/00—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
- A61C1/08—Machine parts specially adapted for dentistry
- A61C1/14—Tool-holders, i.e. operating tool holders, e.g. burr holders
- A61C1/142—Operating tool blocking means
- A61C1/144—Operating tool blocking means constricting the operating tool, e.g. chuck
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/10—Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
- B23B31/12—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
- B23B31/20—Longitudinally-split sleeves, e.g. collet chucks
- B23B31/201—Characterized by features relating primarily to remote control of the gripping means
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für Winkelstücke., insbesondere zu zahnärztlichen
Zwecken., mit einer an beiden Enden einen geschlitzten Konus tragenden Spannhülse.
Die doppelkonische Spannhülse wird zum Einspannen des Werkzeuges in axialer Richtung verschoben, um hierbei gegen entsprechend
gestaltete konische Flächen der sie umgebenden Teile gepreßt und dadurch
zusammengedrückt zu werden.
Die Anwendung derartiger doppelkonische]·
Spannhülsen bei Winkelstücken bietet jedoch gewisse Schwierigkeiten, da eine zum Anziehen
beider Konen erforderliche Axialverschiebung der Spannhülse deren winkligen Zahneingriff
mit der Triebachse naturgemäß beeinträchtigt.
Dies läßt sich gemäß der Erfindung dadurch beseitigen, daß man eine aus zwei Tei-
ao len bestehende Spannhülse verwendet, deren einer an einer Verdrehung gegen den Spannhülsenträger
gehindert ist, während der andere gegenüber dem letzteren drehbar ist, und deren aneinanderstoßende Stirnflächen mittels
Verzahnung o. dgl. derart zusammenarbeiten, daß sie bei Drehung des gegenüber dem
Spannhülsenträger drehbaren Teiles in axialer Richtung gegen ihre konischen Lager verschoben
werden.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
dargestellt.
Wie aus Abb. 1 und 2 ersichtlich ist, besteht die Spannhülse aus zwei Teilen 17 und
18, die mit einer, z. B. aus zwei oder mehreren Zähnen bestehenden Verzahnung 19, 20
ineinandergreifen. Der hintere Teil 18 der Spannhülse besitzt außer den Längsschlitzen
21 Aussparungen 22, in die ein in dem Werkzeugträger
sitzender Vorsprung 23 eingreift. Der vordere Teil 17 der Spannhülse ist mit
Längsschlitzen 24 sowie mit einem als Mitnehmer für das Werkzeug dienenden Vorsprung
25 versehen.
Die Betätigung der Spannhülse erfolgt durch einfaches Drehen des eingeführten und
mit dem Mitnehmer 2 5 zusammenarbeitenden Werkzeugs. Hierbei gleiten die Zähne 19, 20
aneinander hoch, so daß beide Teile der Spannhülse im Sinne der Pfeilrichtung auseinander
und gegen die konischen Endlager im Werkzeugträger gedrückt werden, wodurch an beiden Enden radial gerichtete Klemmkräfte
entstehen.
Nach Abb. 3 und 4 sind ebenfalls zwei Spannhülsenhälften 17 und 18 vorhanden,
deren konische Endteile 26, 27 nach außen verjüngt ausgebildet sind, und deren innere
Enden 28, 29 übereinandergreifen und mit einer Verzahnung 30 derart zusammenarbeiten,
daß bei einer Drehung des Werkzeugs und somit des Spannhülsenteils 17 auf die
beiden Spannhülsenhälften ein axialer Zug in Richtung der Pfeile hervorgerufen wird,
der die Anpressung an die konischen Lagerflächen und die den Werkzeugschaft festhaltende
Klemmkraft erzeugt.
Nach Abb. 5 und 6 sind beide Spannhülsenhälften 17 und 18 durch Gewinde 31 miteinander
verbunden. Es wird je nach der Ausbildung der konischen Lagerflächen durch Auseinander- oder Zusammenschrauben der
beiden Hälften des Werkzeugs gespannt oder freigegeben.
Abb. 7, 8 und 9 zeigen eine besondere Ausbildung der konischen Endflächen der Spannhülse,
durch die es ermöglicht wild, die Festspannung des Werkzeugs durch einfache
Drehung desselben oder der von ihm mitgenommenen Spannhülse zu bewirken; auch wenn
diese ungeteilt ausgebildet ist. Die konischen Endflächen oder eine derselben,
z. B. die vordere, 32, in Abb. 7 oder 33 in Abb. 9 sind bei dieser Ausführung
'mit nockenartigem Querschnitt, wie aus Abb. 8 zu ersehen, ausgebildet. Man kann sich diese
Fläche z. B. derart entstanden denken, daß man um die Achse der Spannhülse eine in
der konischen Fläche verlaufende Gerade rotieren läßt, die mit der Spannhülse einen konstanten
Winkel bildet und gleichzeitig bei Rotation um die Achse längs einer Schraubenlinie
mit einer bestimmten Steigung ansteigt und wieder in die ursprüngliche Lage zurückgeht. Entsprechend der hierbei entstehenden
Nockenfläche, welche die in Abb. 8 dargestellte oder auch andere Gestalt haben kann, ist auch die Lagerfläche des Werkzeugträgers
ausgebildet, so daß bei einer Drehung des Nockens im Lager eine Verschiiebung
der Spannhülse in der Pfeilrichtung erfolgt, durch welche der hintere, z. B. üblich
konisch gebildete Spannhülsenkopf in sein Lager gepreßt wird und die entsprechend
radial gerichteten Klemmkräfte erzeugt werden. Nach Abb. 10 und 11 ist der konische
Endkopf der Spannhülse ebenfalls nockenartig ausgebildet. Sein Festklemmen erfolgt
bei der Drehung des Werkzeugs bzw. der durch Vermittlung des Mitnehmers 25 mitgenommenen
Spannhülse mit Hilfe der Kugeln 34, die in dem von der konischen Nockenfläche des Spannhülsenkopfes und dem
Werkzeugträger 3 5 in Abb. 10 bzw. 36 in Abb. 11 gebildeten Raum gelagert sind.
Abb. 12, 13 und 14 zeigen eine entsprechende
Ausbildung der Festklemmvorrichtung bei ähnlich konisch, gebildeten Spannhülsenköpfen.
Hier ist die innere Stirnwand 37 des Werkzeugträgers bzw. die Wand 38 des Kugellagerraumes
mit einer Verzahnung 39 versehen, auf welche die Kugel derart aufläuft, daß sie die Klemmwirkung auf den Spannhülsenkopf
ausübt.
Nach Abb. 15 wird die Klemmvorrichtung
mit Hilfe eines Spannringes 40 bewirkt, der mit einem Mitnehmer 41 für das Werkzeug
versehen ist und durch eine Verzahnung 42 mit dem Werkzeugträger 43 derart zusammenarbeitet,
daß bei Drehung des Spannringes 40 derselbe sich in der Pfeilrichtung verschiebt,
wobei er die gewünschte Klemmwirkung auf den konischen Teil 44 der Spannhülse
ausübt.
Abb. 16 zeigt eine ähnliche Ausführung,
bei welcher der Spannhülsenkopf sich nach außen konisch verjüngt. Der mit Mitnehmer
versehene Spannring 47 arbeitet mit der Verzahnung 48 des Werkzeugträgers 46 zusammen.
Die beschriebenen Ausführungen können im Rahmen der Erfindung, z. B. hinsiehtlieh
der Ausbildung der konischen oder nokkenartig gebildeten Spannhülsenköpfe, der Lagerung derselben und der Mittel zum Festklemmen
abgeändert werden. Unter Winkelstücken im Sinne der Erfindung sind sowohl solche Instrumente zu verstehen, bei welchen
der Winkelkopf rechtwinklig zur Achse der Antriebswelle steht, wie auch solche, die
unter einem mehr oder weniger spitzen bzw. stampfen Winkel an die Hülse der Antriebswelle
ansetzen.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Spannvorrichtung für Winkelstücke, insbesondere zu zahnärztlichen Zwecken, mit einer an beiden Enden einen geschlitzten Konus tragenden Spannhülse, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannhülse aus zwei Teilen (17, 18) besteht, deren einer an einer Verdrehung gegen den Spannhülseilträger gehindert ist, während der andere gegenüber dem letzteren drehbar ist, und deren aneinanderstoßende Stirnflächen mittels Verzahnung (19, 20) o. dgl. derart zusammenarbeiten, daß sie bei Drehung des gegenüber .dem Spannhülsenträger drehbaren Teiles in axialer Richtung gegen ihre konischen Lager verschoben werden. -
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Spännhülsenköpfe, z. B. der vordere, mit nockenartigem Querschnitt ausgebildet, z. B. mit einer Außenfläche versehein ist, deren geometrische Bildung durch Rotation einer mit der betreffenden Achse einen unveränderlichen Winkel bildenden Geraden unter gleichzeitiger axialer Verschiebung derselben entsteht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch ϊ und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festklemmen der konisch oder nockenartig gebildeten Endflächen Kugeln (34) dienen, die in einem zwischen diesen Endflächen und dem Werkzeugträger gebildeten Raum zu laufen vermögen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED52160D DE470659C (de) | 1927-01-26 | 1927-01-26 | Spannvorrichtung fuer Winkelstuecke, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED52160D DE470659C (de) | 1927-01-26 | 1927-01-26 | Spannvorrichtung fuer Winkelstuecke, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE470659C true DE470659C (de) | 1929-01-24 |
Family
ID=7053952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED52160D Expired DE470659C (de) | 1927-01-26 | 1927-01-26 | Spannvorrichtung fuer Winkelstuecke, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE470659C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0078619A3 (en) * | 1981-11-02 | 1984-12-12 | Black & Decker Inc. | Tool collet and control means |
| FR2576775A1 (fr) * | 1985-02-04 | 1986-08-08 | Micro Mega Sa | Tete de contre-angle ou de turbine d'une piece a main dentaire |
| EP0153560A3 (en) * | 1984-02-10 | 1987-07-15 | Rheinmetall Gmbh | Clamping device |
-
1927
- 1927-01-26 DE DED52160D patent/DE470659C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0078619A3 (en) * | 1981-11-02 | 1984-12-12 | Black & Decker Inc. | Tool collet and control means |
| EP0153560A3 (en) * | 1984-02-10 | 1987-07-15 | Rheinmetall Gmbh | Clamping device |
| FR2576775A1 (fr) * | 1985-02-04 | 1986-08-08 | Micro Mega Sa | Tete de contre-angle ou de turbine d'une piece a main dentaire |
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