DE473629C - Flugzeug mit frei umlaufenden, durch den Winddruck angetriebenen Tragflaechen - Google Patents

Flugzeug mit frei umlaufenden, durch den Winddruck angetriebenen Tragflaechen

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DE473629C
DE473629C DEC38914D DEC0038914D DE473629C DE 473629 C DE473629 C DE 473629C DE C38914 D DEC38914 D DE C38914D DE C0038914 D DEC0038914 D DE C0038914D DE 473629 C DE473629 C DE 473629C
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DEC38914D
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Cierva Autogiro Co Ltd
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Cierva Autogiro Co Ltd
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00—Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/51—Damping of blade movements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Wind Motors (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 18. MÄRZ 1929
REICHS PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
M 473 KLASSES62b GRUPPE f,
The Cierva Autogiro Company, Limited in London
Die Erfindung bezieht sich auf ein Flugzeug mit Tragflächen, die sich unter der Wirkung des Winddrucks beim Flug frei drehen und die an einem mit ihrer gemeinsamen Drehachse verbundenen Gliede so aufgehängt sind, daß jede Tragfläche zu jeder Zeit sich so einstellen kann, daß sich die durch die Drehung entstehende Fliehkraft und die Auftriebskraft das Gleichgewicht halten.
Bei der Drehung der Tragflächen treten infolge von Änderungen des aerodynamischen Einfallwinkels und von Änderungen in den resultierenden relativen Geschwindigkeiten der Tragflächen, die auf den verschiedenen Winddruck je nach der Winkelstellung der Tragflächen zur Drehachse zurückzuführen sind, Kräfte auf, die zu schädlichen Spannungen innerhalb des Tragflächensystems führen können. Zweckmäßig werden daher die Tragflächen gegenseitig versteift. Starre Verbindungen sind aber unerwünscht, da die Tragflächen wegen ihrer gelenkigen Verbindung mit der Drehachse eine gewisse Bewegungsfreiheit besitzen müssen.
Nach der Erfindung sind die einzelnen Tragflächen mit der Drehachse des Tragflächensystems derart verbunden, daß sie beim Umlauf ihre gegenseitige Stellung zueinander in der Drehebene ändern können. Die Tragflächen sind entweder um zur Drehachse parallele Gelenkbolzen schwingbar oder sie sind mittels eines in der Drehebene elastischen Traggliedes mit der Drehachse des Tragflächensystems verbunden. Die Tragflächen sind ferner, zweckmäßig durch Spannglieder miteinander verbunden, die entweder mittels Federn in Spannung gehalten werden oder mit Gewichten versehen sind, so daß bei der Drehung der Tragflächen die biegsamen Versteifungsglieder durch die an den Gewichten angreifenden Fliehkräfte in Spannung gesetzt werden.
Das Tragglied jeder Tragfläche ist durch die bei der Drehung entstehenden Fliehkräfte stark auf Zug beansprucht. Um diese Zugbeanspruchungen aufzuheben, ist nach der Erfindung das Tragglied jeder Tragfläche mittels eines Spanngliedes versteift. Besteht der das Tragglied bildende Holm aus einem Metallrohr, so dient als Zuganker zweckmäßig eine Metallstange oder ein Kabel, das in dem Rohr liegt und mit Spanngliedern versehen ist, durch die auf das Rohr in seiner Längsrichtung ein Druck ausgeübt wird. Zweckmäßig ist das innere Ende des Zugankers an dem Gelenk der Tragfläche befestigt, während das äußere Ende mit einem Gewinde versehen ist, das eine sich gegen die Stirnfläche des Rohres abstützende Mutter trägt.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Flugzeugs, nach der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt die Tragflächen im Grundriß. Abb. 2 zeigt im Grundriß die innere Bauart einer Tragfläche. Abb. 3 zeigt eine Abänderungsform einer Tragfläche. Abb. 4 ist ein Längsschnitt durch einen mit einem Zuganker ausgerüsteten Tragflächenholm.
Gemäß Abb. 1 sind die Tragflächen A und A1 an dem mit der Achse C verbundenen Teilß angelenkt. Die Tragflächen können entweder so gebaut sein, daß sie seitlich etwas nachgeben, so daß sie sich, im Grund-
riß gesehen, zueinander verstellen können, oder jede Tragfläche kann eich um einen zweiten Gelenkbolzen drehen, der im wesentlichen parallel zu der gemeinsamen Drehachse steht, wie dies bei den Tragflächen A1 der Fall ist.
Um eine übermäßige Verschiebung zu verhindern und um die Spannungen in den Tragflächen zu verringern, sind diese durch biegsame Glieder, z. B. Seile E oder E1, miteinander verbunden. Diese Glieder sind spannungslos, wenn das Tragflächensystem in Ruhe ist. Die Seile sind mit Gewichten Ez versehen, die beim Umlauf der Tragflächen unter dem Einfluß der Fliehkraft nach außen schwingen und die Seile spannen. In Abände-
rung dieser Anordnung können diese Seile E auch mit !elastischen Gliedern, z. B. Federn £'s, versehen sein.
Bei den Ausführungsformen nach Abb. 2 und 3 enthält die Tragfläche einen einzigen
Längsholm F1 der zweckmäßig aus einem Metallrohr besteht. Dieses Metallrohr ist im Zusammenhang mit der in der Grundrißebene gemessenen geringen Breite der Tragfläche in der Nähe der gemeinsamen Drehachse so elastisch, daß die Tragfläche A die strichpunktierte Lage (Abb. 1) einnehmen kann.
In Abb. 4 ist ein hohler Holm I an einem Teil J befestigt, der einen Bestandteil der Gelenkverbindung der Tragfläche bildet. Ein Zuganker K, der bei der dargestellten Ausführungsform aus einem Stahlseil besteht, wird mit seinem inneren Ende K1 an den Gelenkteil / und mit seinem äußeren Ende in dem Auge eines Bolzens L befestigt. Der Bolzen ist durch einen Klotz U- hindurchgeführt, der sich auf die Stirnfläche des Holms I legt. Mittels einer Mutter L2 kann der Anlagedruck des Klotzes geregelt werden. Auf diese Weise wird ein Teil der auf den Holm I wirkenden Zugbeanspruchung aufgehoben, da der Holm einem Längsdruck ausgesetzt ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    ι . Flugzeug mit frei umlaufenden, durch den Winddruck angetriebenen Tragflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragflächen (A, A1) mit der Drehachse (C) des Tragflächensystems derart verbunden sind, daß sie beim Umlauf ihre gegenseitige Stellung zueinander in der Drehebene ändern können.
  2. 2. Flugzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragflächen (A1) um zur Drehachse (C) parallele Gelenkbolzen (D) schwingbar sind.
  3. 3. Flugzeug nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragflächen (A) mittels eines in der Drehebene elastisch nachgiebigen Traggliedes mit der Drehachse (C) des Tragflächensystems verbunden sind.
  4. 4. Flugzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Tragflächen (A1A1) in der Drehebene durch Spannglieder (E, E1) untereinander verbunden sind.
  5. 5. Flugzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Tragglied der Tragflächen (A) mittels eines Zuggliedes (K) derart verspannt ist, daß die durch die Fliehkraft entstehenden Zugbeanspruchungen unschädlich sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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DEC38914D 1925-11-19 1926-10-30 Flugzeug mit frei umlaufenden, durch den Winddruck angetriebenen Tragflaechen Expired DE473629C (de)

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FR624741A (fr) 1927-07-25

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