DE474864C - Farbband aus verfilzten Pflanzenfasern - Google Patents

Farbband aus verfilzten Pflanzenfasern

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DE474864C
DE474864C DEC37766D DEC0037766D DE474864C DE 474864 C DE474864 C DE 474864C DE C37766 D DEC37766 D DE C37766D DE C0037766 D DEC0037766 D DE C0037766D DE 474864 C DE474864 C DE 474864C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J31/00—Ink ribbons; Renovating or testing ink ribbons

Landscapes

  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

  • Farbband aus verfilzten Pflanzenfasern Die Erfindung betrifft Schreibmaschinenfarbbänder und besonders solche aus vereinigten oder verfilzten Pflanzenfasern.
  • Es ist bereits vorgeschlagen, ein Schreibmaschinenfarbband vornehmlich aus den Fasern des japanischen Maulbeerbaumes (Proussonetia papyrifera) herzustellen, die dem Bande die nötige Zugfestigkeit und sonstigen Eigenschaften geben, die ihm Widerstandsfähigkeit gegen die Typenanschlägeverleihen.
  • Es ist ferner festgestellt, daß zwar andere Fasern den Broussonetiafasern beigemiscbt werden können, daß aber der Zusatz gewisser Fasern, wie Hanf und Jute, zur Mischung die Farbleitungsfähigkeit bzw. Farbverteilung des Bandes ernstlich beeinträchtigt.
  • Die Erfindung besteht nun darin, diese Schwierigkeiten dadurch zu beheben, daß die Fasern mit Schwamm oder einem ähnlichen saugfähigen Stoff vermischt sind, der das Fließen der Farbe durch das Band. nach Entfernung eines Teiles der Farbe vom Bande befördert.
  • Das Band muß im Betriebe eine rasche >,Erholung« zeigen, d. h. also, wenn von irgendeiner Stelle des Bandes durch den Typenschlag die Farbe entfernt wird, muß die Farbe von den Nachbarzonen des Baudes rasch genug zu der erschöpften oder abgebrauchten. Zone zugeführt werden, daß, wenn der gleiche Teil des Bandes erneut benutzt wird, er erneut einen brauchbaren Abdruck auf dem Papier erzeugt. Es muß also eine allmähliche Neuverteilung der Farbe auf dem Bande nach Entfernung eines Teiles der Farbe stattfinden.
  • Diese Zwecke können nach der Erfindung dadurch erreicht werden, daß man dem Bande eine Saugmasse, wie fein zerkleinerten Schwamm, einverleibt.
  • Vorzugsweise werden etwa 75 % Broussonetiafasern und 25 % Schwamm verwendet, doch stellt dies nur ein Beispiel dar. Statt dessen kann man auch nur to % Schwamm mit 9o % Broussonetia mischen. Ein bewährtes Beispiel ist folgendes Etwa 6o % Broussonetiafasern, 2o o'ü Hanf und 2o % zerkleinerter Schwamm.
  • Bei Herstellung der Mischung wird vorteilhaft erst der Schwamm zerkleinert und dann den Fasern im Mahlwerk zugesetzt. Das gewöhnliche, mit umlaufenden Messern schneidende Mahlwerk kann den Schwamm nicht genügend zerkleinern, wohl aber kann dies durch ein etwas anderes Arbeitsprinzip, nämlich durch Zerstoßen erreicht werden. Dadurch kann man den Schwamm so weit zerkleinern, daß die Teilchen rasch verfilzen und dadurch einen hohen Grad von Haftfähigkeit an anderen Fasern. und selbst an anderen Stückchen oder Schnitzeln von Schwamm erlangen. Nach Zusatz des Schwammes wird die Masse gründlich gemischt und in der üblichen Art weiterverfahren. Durch Einverleibung von derartigen Schwammteilchen in Fasern von Broussonetia papyrifera oder Mischungen davon mit anderen Pflanzenfasern wird eine sehr -hohe Zugfestigkeit erzielt, und . die Farbleitungsfähigkeit der Bänder wird sehr vergrößert. Der Schwamm gibt auch dem Bande größere Elastizität und dient auch dazu, die Farbaufnahmefähigkeit zu steigern, so daß das Band viel Farbe aufnimmt und sie allmählich und sehr gleichförmig im Betriebe abgibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Farbband aus verfilzten Pflanzenfasern, z. B. :des Maulbeerbaumes, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern mit Schwamm oder einem ähnlichen, saugfähigen Stoff vermischt sind.
DEC37766D 1926-02-02 1926-02-02 Farbband aus verfilzten Pflanzenfasern Expired DE474864C (de)

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