DE475329C - Fahrzeugdach - Google Patents

Fahrzeugdach

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DE475329C
DE475329C DEA48653D DEA0048653D DE475329C DE 475329 C DE475329 C DE 475329C DE A48653 D DEA48653 D DE A48653D DE A0048653 D DEA0048653 D DE A0048653D DE 475329 C DE475329 C DE 475329C
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roof
vehicle roof
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bows
transverse
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DEA48653D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D29/00Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof
    • B62D29/02Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof predominantly of wood

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Fahrzeugdach Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Bauart für Fahrzeugdächer, welche bei geringem Materialaufwand große Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gewährleistet.
  • Man baut Fahrzeugdächer ohne Ausnahme in folgender Weise: In den Stoßstellen zwischen beiden Seitenwänden und dem Fahrzeugdach des Wagenkastens werden links und rechts horizontale Dachträger in Fahrrichtung gelegt. Diese Dachträger (Himmelhöher) sind auf ihrer unteren Fläche in die vertikalen Seitenwandstützen eingezapft. Oben, zwischen beiden Dachträgern, werden über dem Wagenkastenrahmen eine größere Anzahl gebogener sogenannter Dachspriegel quer gelegt und links und rechts mit den Dachträgern. verzapft. In der Regel werden doppelt bis dreimal so viele Dachspriegel angewendet, als Seitenwandstützen vorhanden sind. Sie sind aus diesem Grunde gegenüber den Seitenwandstützen versetzt angeordnet.
  • Auf die quer gelegten Dachspriegel werden die Dachbretter in Fahrtrichtung gelegt ;und befestigt. Wenn man nun z. B. ein Dachbrett zwischen zwei Dachspriegeln belastet, so überträgt sich die Belastung zuerst in Fahrtrichtung auf die zwei benachbarten Dachspriegel, dann in Querrichtung über die Dachspriegel auf deren Verzapfung mit den beiden seitlichen Dachträgern und schließlich wieder in Fahrtrichtung über die Verzapfung der beiden seitlichen Dachträger auf die*vier anliegenden Seitenwandstützen. Die Belastungsübertragung geht demnach einen sehr langen Weg, beansprucht eine große Anzahl von Bauteilen und acht bis zwölf Verzapfungen.
  • Gewichtsersparnis halber sollen möglichst dünne Dachbretter verwendet werden. Da derartige Dachbretter gegen Biegung wenig widerstandsfähig sind, müssen die Dachspriegel entsprechend eng gelegt und demnach eine verhältnismäßig große Anzahl vorgesehen werden.
  • Aus vorstehenden Überlegungen ist erkennbar, daß die bisherige Bauart ungewöhnlich ungünstig beansprucht ist, unnötig großen Material- und Arbeitsaufwand erfordert und trotzdem geringe Widerstandsfähigkeit besitzt.
  • Die vorliegende Erfindung zeigt eine neue praktische und theoretisch richtige Lösung der Dachkonstruktion. Sie verwendet eine geringe Anzahl quer gelegter Tragspriegel, welche zweckmäßigerweise in der Flucht der Seitenwandstützen verlaufen und mit diesen zusammen ein geschlossenes Bauelement bilden können (Quersparten). In den Stoßstellen zwischen Seitenwänden und Dach werden wieder links und rechts Längsverbindungen geführt, welche jedoch in diesem Falle nicht mehr Dachträger sind, sondern in erster Linie den Charakter von Abstandshaltern bzw. Abschlußleisten haben und nunmehr gering beansprucht werden. Ebenfalls in Längsrichtung werden über die ganze Fahrzeugkastenlänge zwei bis vier Längsträger, gleichmäßig auf die Kastenbreite verteilt, gelegt, welche in die Tragspriegel (Quersparten) eingelassen sind: über diese Längsträger und Querspriegel (Querspanten) werden die Dachbretter in Querrichtung gebogen und unter Spannung befestigt. Durch die gewölbte Form der Dachbretter wird eine ausgezeichnete Versteifung des Daches (Tonnenkonstruktion) und große Widerstandsfähigkeit desselben erzielt. Aus diesem Grunde können sehr dünne und deshalb leichte Bretter verwendet werden. Ebenso kann die Anzahl der Längsträger im Vergleich zu der Anzahl der Querspriegel alter Bauart unverhältnismäßig mehr vermindert und deren Abmessungen verringert werden. Zum Zwecke vereinfachter Ausführung kann das Dach ferner nach allen Seiten; nach links und rechts, nach vorn und hinten, ,genau gleichmäßig gewölbt und zweckmäßig nach ein- und demselben Radius gekrümmt sein. Wenn man ein Dachbrett zwischen zwei Längsträgern belastet, so überträgt sicli- die Beanspruchung zuerst in Querrichtung über das tonnenförmig gewölbte Dachbrett .auf die zwei anliegenden Längsträger und dann in Fahrtrichtung auf zwei Tragspriegel und damit auf die Seitenwandstützen. Verzapfungen. sind dabei keine beansprucht.
  • In der beiliegenden Zeichnung zeigt: AM. i einen Aufriß, Abb.2 eine Seitenansicht, Abb. 3 die Ansicht des Fahrzeugdaches von innen. _ 1 sind die Seitenwandstützen, -- sind die quer gelegten Tragspriegel, 3 sind die Längsverbindungen (Dachträger), q. sind die Längsträger, 5 ist die Dachschalung, welche in Pfeilrichtung quergelegt ist; R ist der Biegungsradius der Tragspriegel 2 und der Enden der Längsträger q.. Die Tragspriegel 2 sind mit den Längsträgern q. an den Stoßstellen 6 zusammengefügt (geplattet) und bilden mit denselben zusammen ein Dachgerippe. über dieses Dachgerippe sind die Bretter 5 in Pfeilrichtung gelegt. Die Tragspriege12 und die beiden Enden der Längsträger sind nach dem gleichen Krümmungsradius R abgebogen.
  • Die vorbeschriebene Konstruktion sichert nicht nur eine ganz bedeutende Ersparnis an Arbeitszeit, sondern auch eine wesentliche Gewichtsersparnis. Das Dach zeigt sich ferner, von innen gesehen, als stilreine Kassettendecke von überraschend schöner Wirkung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrzeugdach, gekennzeichnet durch über den Wagenkasten quer gelegte Tragspriegel (2) in Verbindung mit in diese Tragspriegel (2) eingelassenen Dachlängsträgern (q.) und quer laufender, unter Spannung gewölbter Dachschalung (5). 2: Fahrzeugdach nach Anspruch i, gekennzeichnet dadurch, daß hUe Tragspriegel (2) mit den Seitenwandstützen (i) in einer. Ebene liegen.
DEA48653D 1926-08-31 1926-08-31 Fahrzeugdach Expired DE475329C (de)

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