DE475385C - Verfahren zum Herstellen doppelwandiger Glashohlkoerper - Google Patents

Verfahren zum Herstellen doppelwandiger Glashohlkoerper

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DE475385C
DE475385C DEG64817D DEG0064817D DE475385C DE 475385 C DE475385 C DE 475385C DE G64817 D DEG64817 D DE G64817D DE G0064817 D DEG0064817 D DE G0064817D DE 475385 C DE475385 C DE 475385C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/02Blowing glass; Production of hollow glass articles with the mouth; Auxiliary means therefor
    • C03B9/06Making hollow glass articles with double walls, e.g. vacuum flasks

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen doppelwandiger Glashohlkörper Bei doppelwandigen Glashohlkörpern werden die beiden ineinandergesteckten und später an der Glasbläserlampe miteinander verschmolzenen Gefäße im allgemeinen dadurch abgestützt, daß zwischen den beiden Gefäßen Stützen angeordnet werden. Bei den bekannten Verfahren zur Herstellung doppelwandiger Glashohlkörper, bei denen zuerst ein Hohlkörper mit einfacher Wandung-und aus diesem das Außengefäß und das Innengefäß in einem Stück erzeugt werden, indem das eine geschlossene Ende des Hohlkörpers in den anderen Teil eingestülpt wird, wurde diese Abstützung bisher für nicht möglich gehalten, weil der Zwischenraum zwischen den Gefäßen weder vom Boden noch vom Halse aus zugängig ist.
  • Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird die Stütze in den an einem Ende noch offenen einwandigen Hohlkörper eingeführt und nach Verschließen und Einstülpen des Endes, das dabei gegen die Stütze gedrückt wird, und nach der Abkühlung des Innengefäßes die an der Stütze anliegende Stelle des Außengefäßes nochmals erwärmt und darauf mit der Stütze bis zu deren Berührung mit dein Innengefäß nach innen gedrückt.
  • Das Wiedererhitzen des Bodens des Außefigefäßes und dessen Eindrücken nach innen zwecks Festhaltens einer Bodenstütze ist bei einem Verfahren zur Herstellung eines dop-2eIwandigen Glashohlkörpers aus zwei getrennt hergestellten und ineinandergesteckten Gefäßen der eingangs erwähnten Art bereits vorgeschlagen worden.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ist in einer Ausführungsform auf der Zeichnung schematisch erläutert. Abb. i zeigt einen Schnitt durch einen Glashohlkörper nach der ersten Herstellungsstufe, Abb. a einen Schnitt durch den fertigen Körper. Abb. 3 bis 5 veranschaulichen in größerem Maßstabe einige Stufen des Verfahrens nach der Erfindung.
  • Das Verfahren nach der Erfindung soll an Hand eines als Beispiel angeführten Herstellungsverfahrens erläutert werden.
  • Nachdem ein im wesentlichen dem Außengefäß entsprechender einwandiger Hohlkörper a in die Form geblasen ist, wird durch die Pfeife oder die nach dem Abschlagen von der Pfeife entstandene Öffnung b die Stütze c eingeführt. Die Stütze braucht nicht Kugelgestalt zu haben, wie es die Zeichnung erkennen läßt, sondern kann von beliebiger Gestalt sein. Zur Aufnahme der Stütze dient eine kleine Ausbuchtung d, die am Boden des Gefäßes a bei dessen Herstellung mit erzeugt ist.
  • Infolge des Vorhandenseins dieser Ausbuchtung braucht die Stütze c nur in den Hohlkörper a hineingetan zu werden und legt sich von selbst an die richtige Stelle, nämlich in die Ausbuchtung d. Nunmehr wird die obere Kappe e nach innen gedrückt, wobei sich die Öffnung b schließt. Das Innengefäß f wird dann aus einer zusätzlichen Glasmasse gebildet, die in die nach innen gezogene Kappe e besonders eingefüllt wird.
  • Das Innengefäß f wird so weit heruntergedrückt, daß die Stütze c in dem Boden des Gefäßes f einen Eindruck g hervorruft (Abb. 3). Beim Erkalten zieht sich nun das Gefäß t so weit nach innen zusammen, daß zwischen dem Eindruck g und der Stütze c ein Zwischenraum entsteht (Abb. q.). Um diesen Zwischenraum wieder zu beseitigen, wird nunmehr der Boden des Außengefäßes a, der bereits abgekühlt war, als sich das Innengefäß f noch in vollständig weichem Zustande befand, an der Stelle der Ausbuchtung d nochmals bis zur Erweichung des Glases erwärmt. Dann wird die weichgemachte Stelle und mit ihr die Stütze c auf das inzwischen erkaltete Innengefäß zu nach innen gedrückt, bis die in Abb. 5 angegebene Lage erreicht ist. Beim Erkalten zieht sich nun auch der Boden des Außengefäßes a nach oben zusammen, wodurch eine weitere Befestigung der Lagerung der Stütze c herbeigeführt wird.
  • Bei dem beschriebenen Verfahren liegt die Abstützung an dem Boden des Glashohlkörpers, also an der für die Festigkeit des Innengefäßes statisch günstigsten Stelle, wie es für Glashohlkörper mit zwei ineinandergesteckten und später am Halse miteinander verschmolzenen Gefäßen bereits vorgeschlagen wurde.
  • Mit dem Verfahren nach der Erfindung können doppelwandige Glashohlkörper von erheblicher Länge hergestellt und gebraucht werden, ohne daß die sonst bestehende Gefahr der leichten Zerstörbarkeit vorhanden ist. `

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen doppelwandiger Glashohlkörper durch Einstülpen des einen geschlossenen Endteiles eines Hohlkörpers mit einfacher Wandung in den anderen Teil, dadurch gekennzeichnet, daß in den Hohlkörper (a) mit einfacher Wandung eine Stütze (c) eingeführt und daß nach Einstülpen des Innengefäßes (f), das dabei gegen die Stütze gedrückt wird, und nach Abkühlung des Innengefäßes die an der Stütze anliegende Stelle (d) des Außengefäßes nochmals erwärmt und mit der Stütze bis zu deren Berührung mit dem Innengefäß nach innen gedrückt wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Erzeugung des Hohlkörpers (a) in dessen Boden eine Ausbuchtung (d) angebracht wird, in welche sich die in den Hohlkörper hineingetane Stütze (c) selbsttätig einlegt.
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