DE477565C - Mit aufblasbaren Wulstflossen ausgeruesteter Fesselballon - Google Patents

Mit aufblasbaren Wulstflossen ausgeruesteter Fesselballon

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DE477565C
DE477565C DEL65548D DEL0065548D DE477565C DE 477565 C DE477565 C DE 477565C DE L65548 D DEL65548 D DE L65548D DE L0065548 D DEL0065548 D DE L0065548D DE 477565 C DE477565 C DE 477565C
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Germany
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inflatable
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DEL65548D
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LUFT FAHRZEUG GmbH
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LUFT FAHRZEUG GmbH
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/40—Balloons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Mit aufblasbaren Wulstflossen ausgerästeter Fesselballon -Die Fesselballone werden zur Stabilisierung mit Flossen ausgerüstet, die meist aus aufblasbaren Wulstkörpern bestehen. Die Erfahrung hat gelehrt, daß diese Wulstkörper von sehr erheblichen Abmessungen sein müssen, wenn der Fesselballon auch bei stärkerem Winde einwandfrei stehen soll. Große Wulstkörper erschweren jedoch den Ballon, besonders das Heck, ,das - ohnehin nicht genügend Auftrieb besitzt, infolge starker Verjüngung aus aerodynamischen Gründen. Der Ballon knickt daher bei nicht voller Gasfüllung, z. B. nach erfolgtem Aufstieg, oft ein und wird unstabil im Winde. Diese Übelstände werden durch die Erfindung vermieden, indem den seitlichen Wulstkörpern, die ständig nur von einer Seite angeblasen werden, eine tragflächenähnliche Form gegeben wird, und zwar eine Wölbung nach oben, entweder nur der Oberseite oder der Oberseite und der Unterseite. Da die Tragflächenform eine erheblich größere Seitenkraft liefert als ebene Flossenform, so ist die stabilisierende und Auftrieb erzeugende Wirkung der gewölbten Wulstkörper erheblich größer, und sie können kleiner und leichter gemacht werden als ebengeformte Wulstkörper, wodurch die Heckbelastung des Ballons verringert und die Einknickgefahr vermieden wird.
  • Die Erfindung ist durch die Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt; und zwar ist -Abb. r eine Seitenansicht eines Ballonkörpers und Abb. 2 eine Ansicht des Ballonkörpers von hinten gesehen. -An .den Ballonkörper a greift in üblicher Weise das Fesselseil b unter Vermittlung einer Takelung c an. Am hinteren Ende des Ballonkörpers a sind Flossen angebracht, die als aufblasbare Wulste d ausgebildet sind. Diese Wulste d sind nicht in den durch strichpunktierte Linien A, B, C angedeuteten Meridianebenen angeordnet, sondern schließen in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise einen geeigneten Anstellwinkel mit ihnen ein. Die Körper d sind -gewölbt ausgeführt, und zwar ist im Beispiel insbesondere die untere Wölbung dargestellt. Nach -bekannter Tragflächenausbildung kann aber bei ebener Unterfläche die Oberfläche gewölbt sein, oder es können beide mit verschiedenen Wölbungen ausgeführt sein o. dgl. Die Windkräfte wirken auch bei völliger Einstellung des Ballons in die Windrichtung auf die Flossen d derart ein, daß sie große Vertikal- und Horizontalkräfte erzeugen, wie in,der Zeichnung durch eingezeichnete Pfeile angedeutet ist.
  • Bei Einstellung in den Wind gleichen sich die wagerechten Kräfte naturgemäß ohne weiteres völlig aus. Die vertikalen Kräfte bilden mit den übrigen auf den Ballonkörper einwirkenden Kräften eine Resultierende, die durch den Fesselpunkt D geht. Treten Veränderungen in der Seitenlage ein, so ändern sich auch die beiden Seitenkräfte, und zwar in stärkerem Maße, als wenn ,die Flächen eben wären; .infolgedessen wird auch die Stabilisierungswirkung in stärkerem Maße auftreten, Bemerkt sei noch, d@aß die Erfindung es ermöglicht, auf die bisher stets üblichen, in derKielebene liegendenWulste oder ,sonstigen Stabilisierungsflächen zu verzichten. Dadurch wird u. a., wie ohne weiteres erkennbar, eine bemerkenswerteVereinfachung undGewichtsersparnis für den Ballon erzielt; außerdem wird die Handhabung erleichtert.
  • Die Flossen d können auch durch Spannseile gegen den Ballonkörper abgesteift werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Mit aufblasbaren Wulstflossen ausgerüsteter= Fesselballon, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich herausragenden Wulstflossen tragflächenartig an einer oder beiden Seiten gewölbt sind. z. Ballonkörper nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der die Flossen tragende Ballonkörper keine Kielflosse o. ,dgl. aufweist.
DEL65548D Mit aufblasbaren Wulstflossen ausgeruesteter Fesselballon Expired DE477565C (de)

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DEL65548D DE477565C (de) Mit aufblasbaren Wulstflossen ausgeruesteter Fesselballon

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DE477565C true DE477565C (de) 1929-06-10

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080827B (de) * 1953-04-01 1960-04-28 Gustin Bacon Mfg Company Inc Maschine zum Wickeln von Faserplatten od. dgl. um einen Wickeldorn, insbesondere fuer hohlzylindrische Isolierkoerper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080827B (de) * 1953-04-01 1960-04-28 Gustin Bacon Mfg Company Inc Maschine zum Wickeln von Faserplatten od. dgl. um einen Wickeldorn, insbesondere fuer hohlzylindrische Isolierkoerper

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