DE477632C - Elektrischer Kondensator unveraenderlicher Kapazitaet - Google Patents

Elektrischer Kondensator unveraenderlicher Kapazitaet

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DE477632C
DE477632C DED53374D DED0053374D DE477632C DE 477632 C DE477632 C DE 477632C DE D53374 D DED53374 D DE D53374D DE D0053374 D DED0053374 D DE D0053374D DE 477632 C DE477632 C DE 477632C
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capacitor
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
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Description

  • Elektrischer Kondensator unveränderlicher Kapazität Die Erfindung bezieht sich auf eine neue und vorteilhafte Bauweise von Kondensatoren unveränderlicher Kapazität und gestattet, den gewünschten Kapazitätsbetrag bei der Fabrikation des Kondensators einfach und genau einzustellen -und auch bei längerem Gebrauch des Kondensators weiter praktisch unveränderlich aufrechtzuerhalten.
  • Nach der Erfindung wird der Kondensator unveränderlicher Kapazität derart gebaut, daß zwischen seinem die eine von den beiden Belegungen (oder einen wesentlichen Teil derselben) bildenden Gehäuse und dem in demselben unverstellbar befestigten übrigen Teil Hohlräume vorgesehen sind, deren äußere Wandung so stark ist, daß zwar bei der Fabrikation unter Druckanwendung die Größe der Hohlräume entsprechend der gewünschten Kapazität eingestellt werden kann, aber gegenüber den normalen, bei Gebrauch auftretenden Beanspruchungen das Gehäuse starr ist.
  • Die Herstellung des Kondensators nach der Erfindung kann am besten in der Weise vor sich gehen, daß durch eine entsprechende Druckvorrichtung, z. B. durch Druckwalzen, das Gehäuse, das ursprünglich zweckmäßigerweise röhrenförmig sein kann, an einem entsprechend großen Oberflächenteil so weit zusammengedrückt wird, bis der Kondensator die gewünschte Kapazität erhält. Diese Bauweise eignet sich besonders gut für Kondensatoren kleiner Kapazität.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. r zeigt einen Längsschnitt eines Rohrstückes zur Bildung des gleichzeitig als äußere Belegung des Kondensators dienenden Gehäuses.
  • Abb. a bzw. 3 bzw. q. sind ein Längsschnitt bzw. eine Seitenansicht bzw. ein Querschnitt durch die Linie A -A der Abb. z beim Kondensator nach der Erfindung nach der Zusammenlegung seiner Teile, aber vor der definitiven Formgebung.
  • Abb. g bzw. 6 bzw. 7 sind ein Längsschnitt bzw. eine Draufsicht bzw. (in einem etwas vergrößerten Maßstabe) eine Endansicht desselben Kondensators nach seiner Fertigstellung.
  • Zur Herstellung dieses Kondensators wird in ein in der Abb. z dargestelltes metallisches Rohrstück eine beiderseits durch Isolation, z. B. durch Glimmerplatten 3 überdeckte Metallplatte z eingesetzt. Dann wird das Rohrstück an einem Ende, z. B. bei q., flachgedrückt, so daß seine abgeflachten Wände die Glimmerplatten mit der zwischen ihnen enthaltenden Metallplatte zusammendrücken. Natürlich muß man dafür sorgen, daß die innere Belegung 2 von der äußeren Belegung i überall gut isoliert ist. Zu diesem Zweck wird sie zweckmäßigerweise so angeordnet, daß am Ende 4 ihre Endkanten nicht in einer Ebene mit den Endkanten der Glimmerplatten 3 und der Außenbelegung i liegen, sondern etwas von den Glimmerplatten überdeckt sind, wie dies die Abb.2 zeigt. Will man das Ende q. zur Bildung einer Anschlußstelle der Außenbelegung i mit einer' Perforierung 5 versehen, so muß man dafür sorgen, daß die innere Platte :2 zur Vermeidung eines Kurzschlusses von vornherein mit einer Perforierung versehen wird, deren Durchmesser etwas größer ist als bei der Öffnung 5 des Rohrstückes z und der Glimmerplatte 3.
  • Hält man das abgeflachte Ende 4 zwischen Roll-walzen 6, so kann man j e nach den verlangten Kapazitätsbetrag einen entsprechend großen Teil des Rohres i bis zur Berührung mit den Isolierplatten 3 zusammendrücken; je größer der Teil der Röhre ist, der bis zur Berührung mit den Glimmerplatten 3 zusammengedrückt ist, und j e mehr auch der übrige Teil abgeflacht ist, desto größer wird die Kapazität. Ihren Betrag kann man während der Bearbeitung durch die Walzen 6 unter dem Anschluß der Belegungen i und 2 an verschiedene Pole eines äußeren Stromkreises mit einem Meßinstrument kontrollieren.
  • Beim fertigen Kondensator liegt somit, wie dies aus der Abb. 5 zu ersehen ist, ein gewisser Teil der abgeflachten Wände direkt an den Glimmerplatten 3; der andere Teil ist zwar auch abgeflacht, behält aber einen gewissen Abstand von den Glimmerplatten 3 bei, und der dadurch gebildete Hohlraum kann, wie oben gezeigt, durch die Bearbeitung mit den Walzen 6 zur Erreichung der gewünschten Kapäzität eingestellt werden. Das rechte Ende der Metallplatte 2 ragt aus den Glimmerschichten 3 heraus, und diese letzteren brauchen nicht bis zum rechten Ende des Rohrstückes i zu reichen. Zur mechanischen Versteifung des Kondensators kann man zwei Plattenblöcke 7 aus Isolierstoff, z. B. aus Bakelit, benutzen, zwischen denen das aus dem Rohrstück i herausragende Ende der Belegung 2 eingeklemmt ist und die durch entsprechende Zusammenpressung des zugehörigen Endes des Rohrstückes i zusammengehalten werden. Zur Sicherung gegen Verschiebungen und zum besseren Zusammenhalten empfiehlt es sich, die Platten 7 mit Vertiefungen zu versehen, in die die entsprechenden Warzen 8 des Rohrstückes i hineinragen. Zur Bildung einer Anschlußstelle an die Platte 2 kann das rechte Ende des Kondensators in bekannter Weise perforiert und mit einem höhlen Niet 9 versehen werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Kondensator unveränderlicher Kapazität, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen seinem die eine von den beiden Belegungen (oder einen wesentlichen Teil derselben) bildenden Gehäuse und dem in demselben unverstellbar befestigten übrigen Teil Hohlräume vorgesehen sind, deren äußere Wandung so stark ist, daß zwar bei der Fabrikation unter Druckanwendung die Größe der Hohlräume entsprechend der gewünschten Kapazität eingestellt werden kann, aber gegenüber den -normalen, bei Gebrauch auftretenden Beanspruchungen das Gehäuse -starr ist.
  2. 2. Kondensator na-eh Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Stromzuführung durch ein aus dem Gehäuse herausragendes Ende der Platte der inneren Belegung und die andere Stromzuführung durch das entgegengesetzte Ende des Gehäuses gebildet ist.
DED53374D 1926-08-04 1927-07-01 Elektrischer Kondensator unveraenderlicher Kapazitaet Expired DE477632C (de)

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US1824806A (en) 1931-09-29

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