DE47800C - Aufwinde-Regulator für Seifaktoren - Google Patents

Aufwinde-Regulator für Seifaktoren

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DE47800C
DE47800C DENDAT47800D DE47800DA DE47800C DE 47800 C DE47800 C DE 47800C DE NDAT47800 D DENDAT47800 D DE NDAT47800D DE 47800D A DE47800D A DE 47800DA DE 47800 C DE47800 C DE 47800C
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DE
Germany
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car
quadrant
seifactors
during
arm
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47800D
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English (en)
Original Assignee
G. HARTIG in Vöslau bei Wien
Publication of DE47800C publication Critical patent/DE47800C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • D01H3/02Details
    • D01H3/16Spindle-driving arrangements
    • D01H3/22Spindle-driving arrangements during taking-in
    • D01H3/24Quadrant motions; Nosing motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76: Spinnerei.
Die vom Quadranten hervorzubringende Correction der relativen Spindelgeschwindigkeit mufs bekanntlich während Bildung des Ansatzes allmälig schwächer werden. Aus der erforderlichen Beschaffenheit des Ansatzes ergiebt sich, dafs die nothwendige Verschiebung der Quadrantenmutter anfangs grofs, später kleiner sein mufs. Der Anlafs zu dieser Verschiebung soll nun von der Verkürzung der zwischen Auf- und Gegenwinder bestehenden Fadenreserve vermittelt werden, und zwar so, dafs während der Wageneinfahrt ein Mechanismus eingeschaltet wird, welcher während der Wagenausfahrt Drehung der Quadrantenschraube veranlafst. Diese Einrichtung ermöglicht geringeren Arbeitsaufwand, da die Laufmutter während der Wagenausfahrt (d. h. während der Periode des Spinnens) weniger stark durch den Kettenzug gegen die Führungen des Quadrantenarmes angeprefst wird, als dies während der Wageneinfahrt (der Periode der Kötzeraufwickelung) der Fall ist, wo doch die Quadrantenkette, da sie die Spindel drehung bewirkt, stark angespannt ist.
An einem Arm G1 der Gegenwinderwelle ist eine Kette k angehängt, welche, über eine Rolle r geführt, mit ihrem anderen Ende an einem Arm A der Aufwinderwelle befestigt ist. Diese Kette k trägt einen mit einem Röllchen α versehenen Schlitten s, welcher eine auf- und niedergehende Bewegung auszuführen vermag.
Wird infolge zu schneller Drehung der Spindeln die Fadenreserve zu gering, so mufs sich der Gegenwinder G senken, da der Weg des Aufwinders vorgeschrieben ist. Infolge dessen hebt die Kette k den Schlitten s; wodurch, wenn die erforderliche Höhe erreicht ist, die Klinke / sich auf den Daumen d aufsetzt und in dieser Lage bis zum Schlufs der Wagenausfahrt verbleibt. In dieser gehobenen Stellung vermag die Klinke / eine Büchse b mit sich fortzunehmen, indem sie sich gegen eine Falle χ anlehnt, wodurch ein Drehen der Röhre c und durch Räderübersetzung ein Aufsteigen der Quadrantenmutter veranlafst wird. Nach vollendeter Wagenausfahrt drückt ein am Gestell befestigter Ansatz e den Daumen d zurück, der Schlitten 5 wird frei und fällt herab. Die Büchse b wird durch einen am Wagen befestigten Mitnehmer f zurückgeführt, indem sich derselbe bei der Wageneinfahrt gegen den Knaggen g legt, welcher selbst durch den Knaggen h gehalten wird. Stöfst h an einen Ansatz i des die Scheibe 0 umschliefsenden Ringes q, welcher mittelst der Schiene η geführt ist, so wird die Falle gelöst und der Mitnehmer f vermag frei unter dem Knaggen g hinwegzugleiten. Die Büchse b gelangt aber nicht vollkommen in ihre alte Lage zurück, da die Scheibe 0 inzwischen ihre Stellung geändert hat. Diese Scheibe 0 rückt allmälig vorwärts, so dafs mit jedem Spiel der Weg der Büchse b und infolge dessen auch die Verschiebung der Quadrantenmutter eine geringere wird. Es wird dies durch folgenden Mechanismus erreicht.
Die Röhre c enthält vier sehr steil schraubenförmig verlaufende Nuthen y, in welche entsprechende Zähne des Sperrrades u passen Die Büchse b ist im Innern mit einem Kranz von entsprechenden Sperrzä'hnen versehen, wird aber an ihrer Drehung durch ein Backenpaar m
verhindert, welches auf der Schiene η geführt ist. Bei Vorwärtsbewegung der Büchse b wird die Zahnkupplung geschlossen und infolge dessen auch eine Drehung der Röhre c be wirkt. Bei Rückwärtsbewegung der Büchse b wird die Zahnkupplung geöffnet und das Rad u dreht sich frei auf der Röhre c. Diese Röhre c ist aufserdem mit zwei Längsnuthen { versehen (s. Fig. 4), in welche zwei Zähne des Rades 0 passen; dieselben tragen Schraubenmuttergewinde, welches demjenigen der im Innern der Röhre c liegenden Schraubenspindel^ entspricht; ρ ist fest im Gestell gelagert. Durch Drehung der Röhre c erleidet die Scheibe 0 eine doppelte Bewegung, sowohl eine rotirende, als auch eine horizontal· verschiebende. Bei jedem Regulatorspiel wird also die Fangscheibe 0 um ein allmälig sich verringerndes Stück.vorwärts geschoben und veranlafst hierdurch eine Verminderung der Drehungszahl der Röhre c und mithin der Quadrantenspindel t.
Der Regulator wird indessen so noch nicht vollkommen genau arbeiten. Da nämlich während Bildung des Ansatzes der Aufwinder seine Stellung beständig verändert, d. h. bei jeder neuen Schicht ein gewisses Stück höher ansetzt, so wird der Arm A sich beständig senken und ebenso der Schlitten s mit der Klinke Z; es würde also bei je'dem Spiel eine andere Fadenreserve nothwendig sein, um das Spiel des Regulators zu veranlassen. Um die Wirkung dieser Verschiebung aufzuheben, ist der Daumen d nicht fest am Wagen, sondern an einem durch eine Coulissenstange ν geführten Arm κ1 angebracht. Die Hebelarme sind so gewählt, dafs sich bei genügender Fadenreserve der Ansatz d in demselben Verhältnifs hebt und senkt wie die Falle /. Um bei der Wagenausfahrt überhaupt ein Mitnehmen der Büchse b durch die Klinke / zu bewirken, ist es erforderlich, den Arm u1 in die hierzu nöthige Lage zu bringen. Es wird dies erreicht durch eine Coulissenstange tv, welche an einem Arm des Aufwinders befestigt ist und den Arm ■ u1 in die erforderliche bestimmte Lage bringt, da bei der Wagenausfahrt der Aufwinder stets eine bestimmte (seine höchste) Lage einnimmt.
Um bei Beginn der neuen Bobine alle Theile in ihre alte Lage zu bringen, genügt ein Zurückdrehen der Quadrantenspindel t.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein selbstthätiger Regulator zur Ansatzbildung an Seifaktoren, bei welchem die Drehung der Quadrantenspindel in zuverlässigerer Weise als bisher dadurch veranlafst wird, dafs bei unzulässiger Abminderung der sogenannten Reserve während der Wageneinfahrt eine mit Auf- und Gegenwinder verbundene Klinke (I) festgestellt wird, welche während der Wagenausfahrt eine verschiebbare Büchse (b), deren Anfangsstellung nach der zunehmenden Stärke, des Ansatzes sich abändert, bis zum Ende des Wagenweges mitnimmt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47800D Aufwinde-Regulator für Seifaktoren Expired - Lifetime DE47800C (de)

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