DE478593C - Sprossenradrechenmaschine - Google Patents

Sprossenradrechenmaschine

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DE478593C
DE478593C DEB128534D DEB0128534D DE478593C DE 478593 C DE478593 C DE 478593C DE B128534 D DEB128534 D DE B128534D DE B0128534 D DEB0128534 D DE B0128534D DE 478593 C DE478593 C DE 478593C
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Description

  • Sprossenradrechenmaschine Den Gegenstand der Erfindung bildet eine sehr einfache und billig herzustellende Sprossenradrechenmaschine, bei welcher die mit Einstellzähnen versehenen, Kurvenscheiben beim Einstellen durch einen Einstellstift bis zum Anschlagen des Einstellstiftes an eine gemeinsame Leiste gedreht werden. Bei der neuen Sprossenradrechenmaschine sind die Kurvenscheiben mit Hohlzylindern oder Teilen eines solchen fest verbunden. Diese nehmen in ihren Höhlungen den jeweils benachbarten Sprossenradkörper (vorzugsweise den linksbenachbarten, höherstelligen) auf und tragen auf ihren Außenmantelflächen die (z. Bvon Null bis g reichenden) Einstellziffern für das Einsetzen des Stellstiftes.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
  • Abb. r zeigt eine Vorderansicht der Rechenmaschine bei teilweise weggebrochenem Gehäuse, Abb.2 einen Querschnitt hierzu; die Abb. 3 und q. zeigen in Stirnansicht bzw. im Schnitt nach u-b eine Kurvenscheibe ; die Abb. 5 und 6 zeigen analoge Ansichten bzw. den Schnitt nach c-d eines Sprossenradkörpers.
  • Auf der im Gehäuse z gelagerten Welle 2 des Einstellwerkes E sind in bekannter Weise nebeneinander Sprossenradorgane aufgesteckt. Die Scheiben 3; in deren Nuten 3-" die Sprossen q. bekanntermaßen radial verschiebbar sind, sind fest mit der Welle a verbunden, während die Kurvenscheiben 5, in deren Kurvenschlitzen 5b die Sprossenbolzen q.a spielen, um ringförmige Ansätze a der Scheiben 3 frei drehbar sind. Jede Kurvenscheibe 5 ist mit einer Anzahl von Hebeln (Zähnen) 5-1 versehen, welche mit den Ziffern einer mit der Kurvenscheibe 5 fest verbundenen Einstellskala korrespondieren und weist einen längeren Hebel 5c auf, dessen Funktion später erläutert wird. Der Träger dieser Einstellskala ist zu einem senkrecht auf der Kurvenscheibe sitzenden Zylinder oder Zylindersegment 6 ausgebildet, in dessen Höhlung die benachbarte Nutenscheibe (vorzugsweise die linksbenachbarte, höherstellige) Raum findet. Dadurch wird ein gedrungener Aufbau des Einstellwerkes und somit der ganzen Maschine möglich, und ferner ergibt sich eine ungewöhnlich enge,.dem üblichen Schriftbild angepaßte Nebeneinanderordnung der Skalenziffern.
  • Um ein genaues Einstellen der Kurvenscheibe auf die jeweiligen Ziffernwerte zu gewährleisten, sind in den topfförmigen Bohrungen 15 der Nutenscheiben 3 kleine federbelastete Kugeln 16 gelagert, die in entsprechende kugelige Ausnehmungen5'° derKurvenscheibe5 einschnappen.
  • Mit 7 ist eine Anschlagleiste bezeichnet, die im Querschnitt ein rechtwinkliges Profil hat und beidseits Lappen 7a aufweist, in deren Bohrungen beidseits Lagerzapfen 7b des Gehäuses eingreifen, so daß die Leiste zu bzw. von den Zähnen des Einstellwerkes verschwenkt werden kann.
  • Dieselbe gewährt im ausgeschwenkten Zustande bei Drehung des -Einstellwerkes sämtlichen Zähnen der Sprossenräder, im Zustande der Vorschwenkung (in Abb. 2 strichliert angedeutet) jedoch nur den Einstellhebeln (Zähnen) 5,1 Durchlaß, während die Langhebel 5c jeder Kurvenscheibe in bekannter Weise abgefangen werden.
  • Rückwärts ist das Gehäuse i von einer Wand =z abgeschlossen, die oben eine Leiste 8 bildet. Es wird also das ganze Einstellwerk, welche mittels der auf der Welle 2 festsitzenden Kurbel 9 in Drehung versetzt werden kann, oben durch die Leiste 8, unten durch den schwenkbaren Anschlag 7 begrenzt, und der dieserart sich ergebende Ausschnitt ist nicht, wie üblich, mit einer die Einstellziffern tragenden und für die Handhebel geschlitzten Decke versehen, sondern stellt (Abb. i) in offenem Zustande das Einstellfeld dar. Demzufolge sind die Sprossen q. und die Zehnerschaltzähne =o, die nur für additive Rechnungen vorgesehen sind, um die Einstellmöglichkeit nicht zu behindern, rückwärts angeordnet. Die Sprossen q. spielen in den Schlitzen 51 der Kurvenscheibe 5, und das Zusammenwirken von Nuten- und Einstellscheibe ergibt bei Drehung der letzteren die bekannte Einwirkung auf die Sprossen in vermehrendem oder verminderndem Sinne. Die Zehnerschaltzähne sind, wie aus Abb. x ersichtlich, krückenförmig abgebogen, um einerseits den Skalenträgern Durchlaß, andererseits den Zehnerschalthebeln des Zählwerkes eine größere Angriffsfläche zu gewähren.
  • Unterhalb des Einstellwerkes (Abb. i und 2) in einem Bett des Gehäuses i verschiebbar befindet sich der Zählwerkschlitten =i, der mittels des um den Zapfen =2a drehbaren, mit Griff versehenen Hebels i2 in je einen der Schlitze 13 in einer vorderen Leiste =q. des Gehäuses einfallen kann.
  • An einem Rechenbeispiel sei die Wirkungsweise der Maschine näher erläutert ! Es sei die Zahl 94 mit 32 zu multiplizieren. Der Einstellstift wird in jenen Hebel der Kurvenscheibe 5 eingehängt, welcher dem Ziffernwert q. entspricht (Abb. 2) und bis zur vorgeschwenkten Anschlagleiste 7 in die strichliert angedeutete Stellung heruntergezogen. Nach-.dem links davon in ähnlicher Weise eine 9 gezogen wurde, ist unmittelbar oberhalb des Randes der Anschlagleiste 7 die eingestellte 94 ablesbar. Die Drehung der Kurvenscheibe 5 hat in bekannter Weise vier bzw. neun Sprossen aufgezogen. Es wird nun die Kurbel 9 zweimal umgedreht; die in wirksame Stellung gebrachten Sprossen kämmen dabei zweimal mit den Zahnrädern der Zählorgane 18 des Zählwerkschlittens =i, welcher demnach zweimal 9q.= 188 registriert. Nun wird der Griff des Hebels 12 erfaßt, aus dem Schlitz gehoben und in den benachbarten rechten Schlitz 13 eingeführt, womit der Zählwerkschlitten um eine Dezimalstelle verschoben wird. Die Stelle 3 des Multiplikators 32 wird nunmehr gleichfalls abgekurbelt, und die Zählorgane 18 des Zählwerkschlittens =i registrieren als Summe der beiden Unterprodukte, d. i. das Resultat 3oo8.

Claims (2)

  1. PATENTANSPk l: C 1l E-: i. Sprossenradrechenmaschine, deren mit Einstellzähnen versehene Kurvenscheiben durch einen Stellstift o. dgl. eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Kurvenscheiben ein Hohlzylinder oder ein Teil eines solchen verbunden ist, der die Einstellziffern für den Stellstift trägt und mit seinem Hohlraum den benachbarten Sprossenradkörper (vorzugsweise den linksbenachbarten, höherstelligen) umschließt.
  2. 2. Sprossenradrechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zehnerschaltzähne (=o) krückenförmig abgebogen sind, zum Zwecke, den die Einstellziffern tragenden Hohlzylindern (6) Durchlaß zu gewähren und auf die Zehnerschalthebel des Zählwerkes mit einer breiteren Angriffsfläche zu wirken.
DEB128534D 1925-12-02 1926-12-02 Sprossenradrechenmaschine Expired DE478593C (de)

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