DE479099C - Steuerung fuer Schachtdeckel-Hub- und Senkeinrichtungen - Google Patents

Steuerung fuer Schachtdeckel-Hub- und Senkeinrichtungen

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DE479099C
DE479099C DEM91496D DEM0091496D DE479099C DE 479099 C DE479099 C DE 479099C DE M91496 D DEM91496 D DE M91496D DE M0091496 D DEM0091496 D DE M0091496D DE 479099 C DE479099 C DE 479099C
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DE
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pressure medium
manhole cover
piston
control
lifting cylinder
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DEM91496D
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SIEGENER MASCHB AKT GES
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SIEGENER MASCHB AKT GES
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F1/00Ventilation of mines or tunnels; Distribution of ventilating currents
    • E21F1/16Shaft covers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Special Conveying (AREA)

Description

  • Steuerung für Schachtdeckel-Hub- und Senkeinrichtungen Die Erfindung betrifft eine Steuerung für Schachtdeckel-Hub- und Senkeinrichtungen.
  • Nach der deutschen Patentschrift 279 403 ist es bekannt, daß durch den Förderkorb, sobald er oben angekommen ist, eine Steuerung betätigt wird, die ihrem Wesen nach Preßluft oder Dampf auf in Zylindern befindliche Kolben zur Wirkung bringt. Dadurch wird der Schachtdeckel angehoben und von dem inzwischen ankommenden Förderkorb ohne Anprall und Stoß weiter mitgenommen. Da nun der von unten ankommende Förderkorb mit etwa 5 m/Sek. Geschwindigkeit in die Schachtschleuse einfährt, so muß hinsichtlich dieser hohen Geschwindigkeit, die Schaltstelle der Steuerung von dem Schachtdeckel so weit entfernt liegen, daß der Schachtdeckel schon angehoben ist, bevor der Förderkorb in Höhe des Schachtdeckelauflagers eintrifft. Es muß somit das Kraftmittel auf dem ganzen Wege des Förderkorbes von der Schaltstelle bis zum Schachtdeckel dauernd in den Schachtdeckelhubzylinder einströmen. Hieraus folgt, daß der Förderkorb auch eine dementsprechende Länge haben müßte, wenn derselbe mit der Schaltstelle so lange in Berührung bleiben soll, bis er den Schachtdeckel erreicht hat. Demgemäß müßte man in vielen Fällen den Förderkorb über seine normale Länge hinaus verlängern, was aber aus betriebstechnischen Gründen vermieden werden muß. Man hatte sich nun bisher damit beholfen, daß man von der Schaltstelle aus mittels eines sinnreich ausgeführten Gestänges eine zweite Schaltstelle oberhalb des Schachtdeckels in eine zwangsmäßige Schaltstellung brachte,- und zwar so lange, bis indessen die obere Schaltstelle durch den Schachtdeckel oder durch den Förderkorb betätigt wurde, wodurch der untere Anschlag, an dem der Förderkorb schon vorbei war, durch die nach unten wirkenden Gestängemassen wieder in die Grundstellung zurückfiel. Die Betätigung des Kraftein- und Auslaßorgans mußte daher bei dem derzeitigen Stande der Technik von der oberen Schaltstelle aus erfolgen. Diese Steuerungseinrichtung wurde aber durch die starken Stoßwirkungen des Förderkorbes schon jedesmal nach kurzer Betriebszeit unbrauchbar und mußte repariert werden.
  • Durch diese Übelstände war man gezwungen, eine vollständig neue Steuerung zu konstruieren, die sich nun hauptsächlich dadurch kennzeichnet, daß die Preßluft nicht mehr wie bisher oberhalb des Schachtdeckels gesteuert wird, sondern daß dieses unterhalb des Schachtdeckels mittelbar oder unmittelbar an der Schaltstelle des Förderkorbes erfolgt und die Preßluft von hier aus durch eine Rohrleitung dem Schachtdeckelhubzylinder zugeführt wird. An Stelle der früheren Schaltstelle oberhalb der Schachtdeckel tritt eine besondere selbsttätige Hilfssteuereinrichtung, die nach Belieben oberhalb oder unterhalb des Schachtdeckels angeordnet werden kann. Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Der von dem Förderkorb betätigte Doppelhebel a trägt an dem einen Ende ein Gegengewicht b und ist in dem Punkt c des Doppelhebels d, der das Gegengewicht e trägt, drehbar gelagert. Während nun der Doppelhebel a nur bei hochkommendem Förderkorb eine wirksame Mitnahme auf den Doppelhebel d ausübt, wird er zwar bei niedergehendem Förderkorb um denselben Winkelausschlag nach unten gedreht und von dem Gegengewicht b wieder in die Schaltstellung zurückgeholt. Um nun beim Schalten des Förderkorbes einer schädlichen Stoßwirkung vorzubeugen, ist das in dem Lager f gelagerte Gestänge, bestehend aus dem Doppelhebel a mit Gegengewicht b, Doppelhebel d mit Gegengewicht e und Druckstange g ausbalanciert und mittels der 'an dem Lager h angebrachten Spiralfeder i in der Gleichgewichtslage gehalten.
  • Durch die Druckstange g wird der Kolbenschieber k so weit verschoben, daß die Preßluft in die zugehörigen Rohrleitungen einströmen kann. Damit der Kolbenschieber k infolge der aufgenommenen lebendigen Kraft nicht stoßartig an die Stirnwand des Schiebergehäuses b geworfen wird, ist derselbe mit dem selbstspannenden Ring m versehen, der die lebendige Kraft durch seine bremsende Wirkung an der Wand des Schiebergehäuses vernichtet.
  • Indessen ist der Doppelhebel a von dem Förderkorb abgeglitten, so daß durch die in der Spiralfeder i erzeugte Zugkraft das Hebelgestänge wieder in die normale Lage zurückgebracht wird. Der Kolbenschieber k hatte inzwischen das Kraftmittel zur Wirkung gebracht. Das in dem Raum n befindliche Preßluftvolumen wurde durch Verschiebung von dem Anschluß o getrennt und zur Ausströmung nach der Verbindungsleitung p hingebracht. Diese Kraftwirkung hat jedoch auf die Kolbenwirkung im Schachtdeckelhubzylinder q keinen Einfluß, sondern sie dient dazu, den Kolbenschieber y im Schiebergehäuse s in der Richtung der Rückdruckfeder t zu verschieben, damit die Rohrleitung u des Schachtdeckelhubzylinders q, die über dem Drosselventil cl mit der Außenluft in Verbindung stand, abgeschlossen wird. Diese Abschließung hört auf, sobald die Preßluft aus dem Druckraum v durch das Drosselventil w ins Freie entwichen ist. Gleichzeitig mit der Abschließung von u hat der Kolbenschieber k im Schiebergehäuse l die Preßluft aus dem Raum x durch den Anschluß y und die Rohrleitung z in den Schachtdeckelhubzyhnder q strömen lassen, jedoch etwas später wie beim Anschluß p. Dieser hat gegen den Anschluß y Voreinströmung, damit der Kolbenschieber y im Schiebergehäuse s rechtzeitig gegen das ankommende Kraftmittel, welches aus dem Schachtdeckelhubzylinder in die Rohrleitung u strömt, geschlossen wird. Der Raum x im Schiebergehäuse l bleibt inzwischen mit dem Anschluß y verbunden, damit das Kraftmittel für den Kolbenbetrieb im Schachtdeckelhubzylinder freien Zugang hat. Sobald diese Kolbenbewegung zu Ende gekommen ist, hat auch die Kraftwirkung im Druckraum v des Schiebergehäuses s auf den Schieber r dadurch aufgehört, weil das Kraftmittel nach und nach ins Freie zur Ausströmung gekommen ist. Hierdurch kommt nun die in der Rückdruckfeder t aufgespeicherte Spannkraft auch zur Wirkung und schiebt den Schiebery allmählich in seine Anfangsstellung zurück.
  • Sobald der Schachtdeckelhubzylinder q wieder mit der Außenluft in Verbindung steht, d. h. sobald das Kraftmittel aus diesem entweicht, muß die frisch nachströmende Preßluft durch den Kolbenschieber k im Schiebergehäuse l sofort abgestellt werden. Dieses erfölgt dadurch, daß die ausströmende Preßluft, welche durch die Rohrleitung a, in den Druckraum b1 im Sehiebergehäuse l gelangt, während sie durch das Drosselventil cl entweicht, den Kolbenschieber k in seine Anfangsstellung zurückschiebt. Dabei kann eine Stoßwirkung um so weniger erfolgen, je mehr das Drosselventil w am Schiebergehäüse s auf Drosselühg des entweichenden Kraftmittels eingestellt ist, d. h. je langsamer der Schieber y den Raum dl mit der Außenluft verbindet.
  • Sobald nun auch der Förderkorb mit dem Schachtdeckel niedergeht, wird die Luft von atmosphärischer Spannung im Schachtdeckelhubzylinder q stark zusammengepreßt, und übt eine pufferartige Wirkung auf den Kolben aus, wobei die komprimierte Luft nach und nach durch die Rohrleitung u, Raum dl, Rohrleitung a1, Raum b1 und Drosselventil cl entweicht, so däß sich infolgedessen der Schachtdeckel ohne Stoß auf den Schachtrand aufsetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Steuerung für Schachtdeckel-Hub- und Senkeinrichtungen mit einseitig wirkendem Hubzylinder und durch den Förderkorb vermittels eines Anschlags betätigter Steuerung für das Druckmittel, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckmitteleinlaßsteuerorgan als Kolbenschieber (k) ausgebildet ist, der durch eine Rohrleitung (z) mit dem Hubzylinder (q) verbunden ist und der durch den Förderkorb für den Durchtritt des Druckmittels zumHubzylinder geöffnet wird. a. Steuerung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmitteleinlaßkolbenschieber (k) gleichzeitig als Einlaßsteuervorrichtung des Druckmittels für einen Druckmittelauslaßkolbenschieber ausgebildet ist, welcher zu Beginn und während des Anhebens des Schachtdeckels eine Rohrverbindung (u) absperrt, durch welche die beaufschlagte Seite des Hubzylinders während der Zeit des Herabsenkens des Schachtdeckels über ein Drosselventil (cl) mit der Außenluft in Verbindung steht. 3. Steuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zurückbewegung des Kolbens des Druckmitteleinlaßkolbenschiebers (k) durch den Druck des aus dem Hubzylinder (q) in das Drosselventil (c1) strömenden Druckmittels erfolgt, und daß das den Druckmittelauslaßkolben- schieber JM %betätigende Druckmittel eben-
    falls durch ein Drosselventil (w) ausströmt, während die Zurückbewegung des Kolbens dieses Schiebers durch eine Feder (t) erfolgt.
DEM91496D 1925-09-30 1925-09-30 Steuerung fuer Schachtdeckel-Hub- und Senkeinrichtungen Expired DE479099C (de)

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