DE480055C - Haarweller mit einem ausschwenkbaren Buegel - Google Patents

Haarweller mit einem ausschwenkbaren Buegel

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DE480055C
DE480055C DEF65426D DEF0065426D DE480055C DE 480055 C DE480055 C DE 480055C DE F65426 D DEF65426 D DE F65426D DE F0065426 D DEF0065426 D DE F0065426D DE 480055 C DE480055 C DE 480055C
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Germany
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hair
tongue
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hair curler
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DEF65426D
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ERNST FERNBACH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D2/00Hair-curling or hair-waving appliances ; Appliances for hair dressing treatment not otherwise provided for
    • A45D2/38Surface-wave devices

Landscapes

  • Hair Curling (AREA)

Description

  • Haarweller mit einem ausschwenkbaren Bügel Gegenstand der Erfindung ist ein Haarweller, bei dem die zu wellenden Haare durch einen Bügel über eine untergeschobene Zunge gelegt und in dieser Lage bis zum Trocknen festgehalten werden. Es sind bereits Weller dieser Art bekannt, bei denen die Zunge mit einem Flüssigkeit aufsaugenden porösen Stoff umgeben ist, der jedoch durch die Absonderungen des Haares sehr bald verstopft wird und damit seine Aufsaugfähigkeit für Flüssigkeiten verliert und niemals die Mengen Flüssigkeit aufnehmen kann, die zur Erzeugung länger haltender Haarwellen erforderlich sind.
  • Dieser Nachteil wird der Erfindung gemäß dadurch behoben, daß die Zunge auf ihren Seitenflächen mit einer oder mehreren flachen Vertiefungen versehen ist, die miteinander durch Öffnungen verbunden sind und auf deren Grund Querrippen vorgesehen sind.
  • Infolge der Größe der Vertiefungen können in denselben Flüssigkeit aufsaugende Stoffe angebracht werden, welche das Festhalten der Flüssigkeit erhöhen, ohne das Einführen der Zunge quer zur Längsrichtung der Haare zu beeinträchtigen. Durch die Erfindung wird der Fortschritt erreicht, daß in den Vertiefungen eine reichliche Menge Flüssigkeit zum Befeuchten der Haare für die Erzeugung der Haarwellen aufgespeichert werden kann.
  • Es sind zwar auch schon Kämme bekannt, bei denen in den Ecken der Zähne Rillen zur Aufnahme von Flüssigkeit eingeprägt sind. Diese an den Ecken angebrachten Rillen können jedoch für sich allein niemals zum Halten der Flüssigkeit dienen, da beim Einführen des Kammes in, die Haare diese sich um die Ecken legen und die Flüssigkeit dabei abgestreift wird.
  • Bei der Anordnung gemäß der Erfindung sind die Vertiefungen in die breiten Flächen der Zunge gelegt, so daß beim Einführen derselben in die Haare die Vertiefungen mit dem Haar überhaupt nicht in Berührung kommen. Erst wenn sich die Zunge mit dem Bügel an der richtigen Stelle befindet und der Haarweher geschlossen wird, kommen die Haare mit der Flüssigkeit in den Vertiefungen in Berührung, so daß die Flüssigkeit nur an den zu wellenden Stellen der Haare mit diesen in Verbindung tritt.
  • Die bei diesen Kämmen vorgesehenen Rillen und Löcher sollen lediglich zur Aufnahme der die Feuchtigkeit aufnehmenden Fäden dienen, die allein Träger der Flüssigkeit sind. Da die Fäden im wesentlichen an den Ecken der Zähne liegen, go geben sie einen erheblichen Teil der Flüssigkeit schon beim Einschieben des Kammes durch sofortige Berührung mit dem Haar an dieses ab, und nur ein kleiner Teil kommt bis nahe an den Haarboden. Die Verteilung der Flüssigkeit ist infolgedessen sehr ungleichmäßig, so daß die Zähne eines solchen Kammes, bei einem Haarweller angewandt, den gewünschten Zweck nicht zu erreichen gestatten. - In der Zeichnung ist der trfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt ihn Abb. i in Seitenansicht, Abb. 2 in Draufsicht, a Abb.3 im Querschnitt in vergrößertem Maßstabe nach der Linie A -B der Abb. i, Abb. q. im Längsschnitt durch eine der Vertiefungen der Zunge.
  • Die beiden Seitenteile i, i des aus Celluloid, Horn o. dgl. bestehenden Bügels sind an beiden Enden 2 aufgebogen und an dem einen Ende durch den Gelenkstift 3 und am anderen Ende durch den Auflagerstift q: miteinander verbunden. Zwischen den beiden Seitenteilen i, i bewegt sich um den Stift 3 dreh- und verschiebbar die mit Schlitz 6 versehene Zunge 5, welche sich in eingeklapptem Zustande unten auf den Stift q. und oben gegen den aufgebogenen Bügel e legt.
  • Die Zunge 5- hat auf beiden flachen Seiten eine oder mehrere Vertiefungen 7, 8, welche auf dem Grunde mit Querrippen 9 oder, wie in der Abb. i rechts dargestellt ist, mit Kreuz- und Querrippen 9, 1o versehen sind. Die Vertiefungen 7, 8 der einen Seite der Zunge sind mit denen der anderen Seite durch Öffnungen i i verbunden, durch die -gegebenenfalls die Flüssigkeit aufsaugender Stoff, Fäden o. dgl. 12 gezogen ryerden können, die in die Vertiefungen 7, 8 der Zunge 5 so eingelegt werden, daß sie nicht über die Oberfläche der Zunge hervortreten. Im Falle der Verschmutzung können die Fäden leicht ausgewechselt und durch neue ersetzt werden. Bei Benutzung des Haarwellers wird der Bügel i . um Stift 3 herausgeklappt und die Zunge 5 in die zum Wellen des Haares benutzte Flüssigkeit so lange eingetaucht, bis die Vertiefungen und Öffnungen bzw. die Fäden sich vollgesaugt haben. Alsdann wird die Zunge in das Haar geschoben und zwischen Zunge und Bügel eingeklemmt. Der Bügel wird in dem Schlitz 6 verschoben, so daß er mit dem anderen Ende sich über die Zungenspitze schiebt und in. dieser Lage gesichert ist. Die in den Vertiefungen und Öffnungen bzw. den Fäden befindliche Flüssigkeit teilt sich den eingelegten Haarsträhnen mit, so daß diese nach dem Trocknen die gewünschte Wellenform behalten.

Claims (1)

  1. PATIINTANSPRÜCIiE: i. Haarweller mit einem ausschwenkbaren Bügel, der über eine zur Aufnahme einer Befeuchtungsflüssigkeit geeigneteZungegreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (5) auf beiden flachen Seiten mit einer oder mehreren Vertiefungen (7, 8) versehen ist, deren Böden mit einer oder mehreren Rippen (9, io) versehen und mit den Vertiefungen (7, 8) der Gegenseite durch Öffnungen (i I) verbunden sind. ' 2. . Haarwellen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. in die Vertiefungen (7, 8) über die Rippen (9, io) und durch die Löcher (i i) die Flüssigkeit aufsaugender Stoff (i2) gezogen ist.
DEF65426D 1928-02-24 1928-02-24 Haarweller mit einem ausschwenkbaren Buegel Expired DE480055C (de)

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