DE480079C - Verfahren zur UEberfuehrung von Oxyden in wasserfreie Chloride - Google Patents

Verfahren zur UEberfuehrung von Oxyden in wasserfreie Chloride

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DE480079C
DE480079C DEI27617D DEI0027617D DE480079C DE 480079 C DE480079 C DE 480079C DE I27617 D DEI27617 D DE I27617D DE I0027617 D DEI0027617 D DE I0027617D DE 480079 C DE480079 C DE 480079C
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Germany
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oxides
chlorine
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anhydrous chlorides
reaction
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Expired
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DEI27617D
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Dr Karl Staib
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G1/00Methods of preparing compounds of metals not covered by subclasses C01B, C01C, C01D, or C01F, in general
    • C01G1/06Halides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Überführung von Oxyden in wasserfreie Chloride Bei Reaktionen zwischen festen Stoffen und Gasen, besonders bei höheren Temperaturen, stößt man häufig auf die Schwierigkeit, den festen Stoffen eine hinreichend große Oberfläche zu erteilen, um die Reaktion mit der gewünschten Geschwindigkeit durchzuführen, ohne daß aber andererseits bei exotherm verlaufenden Reaktionen ein störendes Sintern oder Schmelzen eintritt. Entweder ist man gezwungen, durch Rühren der pulverförmigen Stoffe immer neue Oberflächen dem einwirkenden Gas darzubieten, oder man muß durch Vermischen der fein gepulverten festen Körper mit porenbildenden anderen Stoffen und Überführung der Mischung in feste Form für eine passende Verteilung sorgen.
  • Man hat diese Schwierigkeiten dadurch zu umgehen versucht, daß man die Grundsätze der Kohlenstaubfeuerung auf die exotherm verlaufende Oxydation von durch Luft leicht oxydierbaren Stoffen, wie z. B. Sulfiden, oder auf die Azotierung von Calciumcarbid anzuwenden vorgeschlagen hat.
  • Überraschenderweise läßt sich nun diese Arbeitsweise bei der wesentlich komplizierter verlaufenden Reaktion der Umwandlung mancher Oxyde in Chloride anwenden. Selbst bei theoretisch exothermem Verlauf. ist diese direkt kaum durchführbar, sie 'kann aber durch Hilfsreaktionen in einen lebhaft und exotherm verlaufenden Gesamtvorgang umgewandelt und auf diese Weise der Behandlung nach Art der Kohlenstaubfeuerung zugänglich gemacht werden.
  • Zwecks Einleitung der Reaktion wird zweckmäßig der Reaktionsraum durch eine Zusatzfeuerung auf die Reaktionstemperatur vorerhitzt.
  • Beispiel i Fein gemahlenes Magnesiumoxyd wird durch eine Düse mittels eines aus etwa gleichen Raumteilen Chlor und Kohlenoxyd bestehenden Gasstromes in einen auf etwa 7oo° vorgewärmten Raum geblasen. Die Reaktionswärme, welche 76 Kalorien für das g-Molekül MgCl. beträgt, hält die Temperatur des Reaktionsraumes aufrecht. Die Tröpfchen des entstehenden wasserfreien MgCl. sammeln sich, so daß die Schmelze vom Boden des Reaktionsraumes abgezogen werden kann. An Stelle von Kohlenoxyd und Chlor kann man auch Chlor allein mit einem Gemisch von Magnesiumoxyd und Kohle zur Reaktion bringen.
  • Beispiel 2 -Fein gemahlenes Aluminiumoxyd wird, wie bei Beispiel i, mit Chlor und Kohlenoxyd in einem vorgewärmten Raum zerstäubt. Das hierbei sich bildende Aluminiumchlorid zieht mit den Abgasen dampfförmig ab und wird in geeigneten Kondensationsräumen niedergeschlagen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCI'IE: i. Verfahren zur überführung von Oxyden in wasserfreie Chloride durch gleichzeitige Einwirkung von Chlor und einem Reduktionsmittel auf die Oxyde, dadurch gekennzeichnet, daß nach Art der Kohlenstaubfeuerung die Oxyde in fein verteilter Form mit Hilfe von Chlor und Kohlenoxyd in geheizte Reaktionsräume eingeführt und dort zur Umsetzung gebracht werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dahin abgeändert, daß an die Stelle der Beimischung von Kohlenoxyd zum Chlor eine Beimischung von Kohle zum Oxyd tritt.
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