DE480159C - Drehkolbenmaschine mit ringfoermigem Arbeitsraum und schwenkbaren Kolben, deren Drehachse parallel zur Hauptwelle liegt - Google Patents

Drehkolbenmaschine mit ringfoermigem Arbeitsraum und schwenkbaren Kolben, deren Drehachse parallel zur Hauptwelle liegt

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DE480159C
DE480159C DEM91597D DEM0091597D DE480159C DE 480159 C DE480159 C DE 480159C DE M91597 D DEM91597 D DE M91597D DE M0091597 D DEM0091597 D DE M0091597D DE 480159 C DE480159 C DE 480159C
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piston
pistons
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/40Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member
    • F01C1/44Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member with vanes hinged to the inner member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description

  • Drehkolbenmaschine mit ringförmigem Arbeitsraum und schwenkbaren Kolben, deren Drehachse parallel. zur Hauptwelle liegt Die Erfindung bezieht sich auf Drehkolbenmaschinen mit ringförmigem Arbeitsraum und schwenkbaren Kolben, deren Drehachse parallel zur Hauptwelle liegt. Derartige Maschinen sind als Kraft- oder Arbeitsmaschinen in zahlreichen :@usführungsformen bekannt. Man hat z. B. die Drehkolben in einer sich drehenden Scheibe gelagert und durch Abwälzen eines Zahnrades der Kolbendrehachse auf einem feststehenden Zahnrad während jeder Umdrehung der Kolbenscheibe die Kolben einmal um ihre Achse gedreht. Auf diese Weise erhält man eine zwangläufige Steuerung. -Man muß aber wegen der dauernden Drehung der Kolben das Widerlager im Zvlinder, das die Räume niederen und höheren Druckes trennt, so schmal halten, daß eine zuverlässige Dichtung nicht mehr möglich ist. Die dauernde Drehung der Kolben während des Durchganges durch das Widerlager zwingt dazu, die Durchgangsfläche so auszuschneiden, daß die Dichtung nur auf einer Linie stattfindet. Infolgedessen lassen sich große Drücke überhaupt nicht anwenden.
  • Der mit der dauernden Drehung der Kolben verbundene Nachteil tritt nicht auf, wenn die Kolben durch eine Steuernut gesteuert werden, die es zuläßt, daß der Kolben beim Durchgang durch das Widerlager eine Drehung um seine eigene Achse nicht mehr ausführt. Derartige Ausführungsarten sind ebenfalls bekannt, aber nur in Verbindung mit einem festen Anschlag, der die Kolben aus der radialen Arbeitsstellung in die Ruhestellung umlegt. Die Steuerkurve liegt im Förderraum, das Führungsstück liegt am äußeren Ende der Kolben. Bei dieser Anordnung ist ein Umsteuern der Kolben aus der Arbeitsstellung in die Ruhestellung mittels der Kurve nicht möglich. Die Steuerkurve muß daher mit einem festen Anschlag vereinigt werden, der die Kolben am Ende des Arbeitshubes in die Ruhestellung schwenkt, die sie beim Durchgang durch das Widerlager einnehmen. Eine derartige Anordnung ist wegen der Schlagwirkung des festen Anschlages auf die Kolben für hohe Drehzahlen und hohe Drücke ungeeignet.
  • Dasselbe gilt, und zwar in noch höherem Maße, für Drehkolbenmaschinen, bei dienen die Steuerung der Kolben lediglich durch Anschläge erfolgt.
  • Beim Gegenstand der Erfindung werden die Kolben allein mittels einer außerhalb des Arbeitsraumes angeordneten Steuernut, also ohne jeden Anschlag, gesteuert und in Ruhestellung durch einen Kanal des Widerlagers hindurchgeführt. Die Drehkolbenmaschine vereinigt also zwei an sich bekannte Merkmale. Durch diese Vereinigung wird aber erreicht, daß die Maschine mit großen Drehzahlen und hohen Drücken laufen kann. Das Führungsstück der Kolben liegt nicht am Ende der Kolben, sondern ist am Drehzapfen der Kolben angeordnet. Infolgedessen genügt eine Verstellung des Führungsstückes um einen kleinen Betrag, um die Schwenkung des Kolbens zu bewirken. Die Teile der Steuerkurve für Arbeits- und Ruhestellung erhalten daher einen sanften Übergang, der Stoßwirkungen beim Steuern der Kolben verhindert.
  • Man kann die Dichtung zwischen dem Raum höheren und niederen Druckes im Zylinder noch dadurch verbessern, däß zwischen je zwei Kolben noch zwei besondere Dichtungsstücke in die Kolbenträgerscheibe fest eingesetzt werden. Das Widerlager muß dann natürlich so lang sein, daß mindestens ein Kolben und ein Dichtungsstück sich im Kanal des Widerlagers befinden.
  • In der Kolbenträgerscheibe können mehrere Kolbenreihen konzentrisch ineinander oder axial nebeneinander oder gleichzeitig in beiden Lagen angeordnet sein.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele einer Drehkolbenmaschine nach der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist ein axialer Schnitt durch eine einstufige Drehkolbenmaschine.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B in Abb. i.
  • Abb. 3 und .4 geben im Schnitt zwei verschiedene Ausführungsformen einer zweistufigen Maschine nach der Erfindung wieder.
  • In dem geteilten Gehäuse i ist die Kolbenträgerscheibe 2 dicht geführt, deren Welle 3 in Kugellagern q. ,gelagert ist. Die Scheibe :2 bildet mit dem Gehäuse einen ringförmigen Arbeitraum 5 für die schwenkbaren Kolben 6, deren Drehzapfen 7 parallel zu der Welle 3 liegen. Die Zapfen haben eine erhebliche Stärke und eine der Breite der Scheibe 2 entsprechende Länge. Infolgedessen werden die Fliehkräfte gut aufgenommen. Die Kolben besitzen in an sich bekannter Weise die Form von Ringsektoren, deren Krümmung durch die Achse der Welle 3 bestimmt ist. Zwischen dem Eintrittsstutzen 8 und dem Austrittsstutzen 9 liegt das Widerlager io in Form von zwei am Gehäuse befestigten Ringsektoren, die einen Kanal i i bestimmen. Die zylindrischen Kanalwände und die Kolben haben die gleichen Krümmungsradien und gleiche Krümmuhgsachsen, die Breite des Kanals entspricht also der Stärke der Kolben. Infolgedessen können die Kolben den Kanal i i durchlaufen, wenn sie aus der Arbeitsstellung um 9o° in die Ruhestellung geschwenkt werden. Dabei dichten sie die Seite des Arbeitsraumes 5, an der der höhere Druck liegt, von der Seite des niederen Druckes sicher ab.
  • Die Bewegung der Kolben aus der Arbeits-@ stellung in die Ruhestellung erfolgt mit Hilfe eines Zapfens 1.2, der exzentrisch in dem Lagerzapfen 7 der Kolben befestigt und in einer Kurvennut 13 des Gehäuses geführt ist. Die Nut besteht aus zwei konzentrischen Teilen verschiedener Radien. Der Teil mit dem größeren Radius führt die Kolben in Arbeitsstellung und hält sie in dieser fest, der Teil mit dem kleineren Radius in Ruhestellung beim Durchgang durch den Kanal ii des Widerlagers i o. Die Schwenkung der Kolben erfolgt 'vor dein Einfritt in den Kanal i i und nach dein Austritt aus dem Kanal ii durch gerade Teile der Nut. Sie erfolgt stets im entlasteten Zustand. Infolgedessen ist ein leichtes Schwenken der Kolben auch bei hohen Drehzahlen gewährleistet. Der Unterschied der Radien der Führungskurve ist klein, da der Führungszapfen 12 unmittelbar am Lagezapfen 7 des Kolbens sitzt. Der Übergang aus dem einen Nutenteil in den anderen erfolgt daher sehr allmählich, so daß Stöße beim Steuern nicht auftreten können. .Die Maschine läßt daher hohe Drehzahlen zu.
  • Zwischen je zwei Kolben kann ein Dichtungsstück 1q. vorgesehen sein, das die glei-:lien Krümmungsflächen hat wie die Kolben und gleichachsig zur Welle 3 mit Hilfe eines Zapfens 15 in der Kolbenträgerscheibe 2 'fest eingesetzt ist. Infolgedessen befinden sich bei entsprechender Länge des IViderlagers io mindestens ein Kolben 6 und ein Dichtungsstück 1q. in dem Kanal ii. Dadurch wird eine sehr zuverlässige Dichtung zwischen der Eintrittsseite und Austrittsseite geschaffen, so daß Druckverluste auch bei Verwendung sehr hoher Drücke ausgeschlossen sind.
  • Die Maschine kann auch mehrstufig ausgebildet werden. Gemäß Abb. 3 sind an der Kolbenträgerscheibe 2 .in verschiedenen Abständen von der Drehachse zwei Reihen von Kolben 6', 6" vorgesehen, die wie die Kolben 6 der einstufigen Maschine nach Abb. i und 2 ausgebildet und gesteuert werden. Je nachdem die Kolbenreihen einzeln oder gemeinsam unter Druck gesetzt werden, wird die Drehzahl der Kolbenträgerscheibe größer oder kleiner werden. Bei Antrieb der Kolbenreihe 6' wird eine höhere Drehzahl erreicht werden als bei Antrieb der Kolbenreihe 6", während bei Antrieb beider Kolbenreihen die geringste Drehzahl erreicht wird.
  • Abb. d. zeigt eine zweistufige Drehkolbenmaschine mit .Nebeneinanderordnung von zwei Kolbenreihen 6', 6" von verschiedener Höhe. Die Scheiben 2 sind gemeinsam und in Berührung miteinander auf die Welle 3 aufgekeilt. Die Zapfen 7 der Kolben 6', 6" sind einander zugekehrt; ihre Lenkzapfen 12 sitzen in einem Ring 16, der von dem zweiteiligen Gehäuse 17 festgehalten wird. Der gleichzeitige Antrieb beider Kolbenreihen 6', 6" erzeugt die geringste Geschwindigkeit, der Antrieb der Kolbenreihe 6' die höchste Geschwindigkeit. Dazwischen liegt die Geschwindigkeit bei Antrieb der Kolbenreihe 6".
  • Die mehrstufige Maschine nach Abb.3 eignet sich auch für Maschinen, die durch ein gasförmiges Mittel angetrieben werden. Das- Treibmittel beaufschlagt zunächst die Kolben der inneren Stufe 6' und dann expandierend die Kolben der äußeren Stufe 6".
  • Die Zahl der Stufen wird dem Bedarf angepaßt. Dabei kann die Anordnung nebeneinanderliegender Stufen (Abb.4) mit der Anordnung übereinanderliegender Stufen (Abb. 3) vereinigt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehkolbenmaschine (Kraft- oder Arbeitsmaschine) mit ringförmigem Arbeitsraum und schwenkbaren Kolben, deren Drehachse parallel zur Hauptwelle liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben (6) zwangläufig (ohne Anschläge) mittels einer außerhalb des Arbeitsraumes (5) angeordneten Steuernut (13) gesteuert und in Ruhestellung durch einen Kanal (i i )-- des Widerlagers (i o) hindurchgeführt werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Kolben (6) durch ein am Drehzapfen (15) der Kolben angeordnetes Führungsstück (12) erfolgt, das in eine Nut (13) im Gehäuse (i) eintritt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i# und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei Kolben (6) besondere Dichtungsstücke (14) in der Kolbenträgerscheibe .(2) fest eingesetzt sind und daß das Widerlager (1o) so lang ist, daß mindestens ein Kolben (6) und ein Dichtungsstück (14) sich im Kanal (1i) des Widerlagers (1o) befinden. q.. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kolbenträgerscheibe (2) mehrere Kolbenreihen (6', 6") konzentrisch ineinander oder axial nebeneinander oder gleichzeitig in beiden Lagen angeordnet sind.
DEM91597D 1925-10-09 1925-10-09 Drehkolbenmaschine mit ringfoermigem Arbeitsraum und schwenkbaren Kolben, deren Drehachse parallel zur Hauptwelle liegt Expired DE480159C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3125962A (en) * 1964-03-24 figure
EP0507200A1 (de) * 1991-03-30 1992-10-07 VEMAG Maschinenbau GmbH Flügelförderwerk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3125962A (en) * 1964-03-24 figure
EP0507200A1 (de) * 1991-03-30 1992-10-07 VEMAG Maschinenbau GmbH Flügelförderwerk

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