DE480247C - Einrichtung an Radsaetzen mit Achslagern zum Aufspannen der Radsaetze - Google Patents

Einrichtung an Radsaetzen mit Achslagern zum Aufspannen der Radsaetze

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DE480247C
DE480247C DEB128514D DEB0128514D DE480247C DE 480247 C DE480247 C DE 480247C DE B128514 D DEB128514 D DE B128514D DE B0128514 D DEB0128514 D DE B0128514D DE 480247 C DE480247 C DE 480247C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B33/00Drivers; Driving centres, Nose clutches, e.g. lathe dogs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Beim Aufspannen von Radsätzen mit Achslagern, die bei der Bearbeitung der Radsätze nicht von der Achse abgezogen werden sollen, wie es beispielsweise bei Wälzlagern der Fall ist, werden die Achsen vorteilhaft zwischen den Körnerspitzen der Radsatzdrehbank eingespannt. Zu diesem Zweck haben die meisten Achslagergehäuse an der Stirnseite eine große Öffnung, die mittels eines Deckels verschließbar ist. Dieser Deckel wird bislang vor dem Aufnehmen des Radsatzes auf die Maschine vom Gehäuse entfernt, so daß die Körnerspitzen im Innern des Gehäuses in die Körnerlöcher der Achsschenkel eintreten können. Dabei ist einerseits* das Achslager dem Eindringen von Schmutz und Spänen ausgesetzt, andererseits können die Körnerspitzen vom Bedienungsmann nicht beobachtet werden. Da es sehr schwierig ist, das Hebezeug oder
ao den Auflagebock für jede Achsstärke auch - nur annähernd genau einzustellen, wird es nur bei größter Aufmerksamkeit des Bedienungsmannes und nach langwierigem Probieren möglich sein, die Körnerspitzen in die Körnerlöcher einzubringen und zu verhindern, daß sie neben diesen Löchern mit der Stirnfläche der Achsschenkel in Berührung kommen und diese verletzen. Würde sich der Bedienungsmann vor dem Berühren der Achse durch die Körnerspitzen nicht vergewissern, daß die Körnerlöcher in richtiger Höhe, keinesfalls aber höher als die Körnerspitzen liegen, so würde der Radsatz beim Einpressen der Körnerspitzen in die Körnerlöcher infolge der kegeligen Gestaltung der Körnerspitzen gegen den Auflagebock nach unten gedrückt werden, so daß ein richtiges Einspannen überhaupt nicht möglich wäre. Da aber der Beddenungsmann die Körnerspitzen nicht beobachten kann, ist seine Aufgäbe außerordentlich schwierig.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, die es ermöglicht, den Radsatz mit darauf sitzenden Achslagern selbsttätig zu zentrieren. Das Merkmal der Einrichtung nach der Erfindung besteht in einem am Achslagergehäuse sitzenden Deckel mit einer Öffnung, die den Radsatz durch Führung der Körnerspitze vorzentriert. Wäre die Gewähr gegeben, daß diese Öffnung genau zentrisch So zur Achse des Radsatzes liegt, so könnte der Durchmesser der Öffnung gleich dem Durchmesser des Schaftes der Körnerspitze sein. Dann würde auch das Lagergehäuse gegen Schmutz und Späne während der Arbeit vollständig abgedichtet sein. Da aber diese Gewähr nicht vorliegt, wird die Öffnung des Deckels zweckmäßig etwas größer gehalten, so daß beim Eintritt der Körner in die Deckelöffnung nur ein ungefähres Zentrieren durch Q0 die Berührung der Körnerspitze mit der zweckmäßig abgerundeten Kante der Deckelöffnung stattfindet. Der Hebebock soll dabei so eingestellt sein, daß das Körnerloch nicht höher als die Körnerspitze liegt. Dabei darf gs an sich der Höhenunterschied zwischen Körneracbse und Körnerlochachse bei einem Durchmesser des Körnerschaftes von bei-
spielsweise 60 mm bis zu 25 mm betragen. Die Einstellung des Hebebockes in diesen verhältnismäßig weiten Grenzen bietet keine Schwierigkeit.
Der nach dem Vorzentrieren verbleibende kleine Unterschied gegenüber der genauen zentrischen Lage der Achse wird beim festen Einpressen der Körnerspitze in das Körnerloch ausgeglichen, weil sich hierbei infolge des Spielraumes zwischen der öffnung des Deckels und dem Schaft der Könierspitae der Radsatz noch weiter hebt, wobei dann die Berührung zwischen Körnerspitzenschaft und Deckelöffnungsrand wieder aufhört. Es ist bekannt, eine Mitnehmevorrichtung für Drehbänke mit einer gegen den Druck einer Feder axial verschiebbaren, innen kegeligen Klemmfläche zu versehen, in welche das Werkstück mit seiner Außenfläche einao tritt, wobei es durch die Kegelfläche selbsttätig festgespannt und zentriert wird. Gleichzeitig hiermit tritt bei der bekannten Vorrichtung die Klemmfläche zurück und die Spitze des Körners in das Körnerloch des Werkstückes ein. Bei dieser Vorrichtung dient die erwähnte Kegelfläche zum Zentrieren und Festhalten des Werkstückes, während beim Gegenstände der Erfindung die Öffnung in dem am Achslagergehäuse sitzenden Deckel den Radsate lediglich vorzentriert. Infolgedessen muß die Innenfläche der bekannten Vorrichtung im Gegensatz zu der erwähnten Öffnung bei der Einrichtung nach der Erfindung genau kegelig sein. Außerdem ist die bekannte Vorrichtung für den hier in Betracht kommenden Zweck des Einspannens von schweren Radsätzen nicht geeignet.
Auf der Zeichnung ist die Einrichtung nach der Erfindung in einer Ausführcmgsform veranschaulicht.
Abb. ι zeigt teilweise geschnitten einen
Teil der Radsatzbank mit einem Ende des Radsatzes. Abb. 2 bis 4 zeigen in größerem Maß stäbe das Eintreten der Körnerspitze in das Körnerloch.
Bei der Lage der Teile nach Abb. 1 ist die Körnerspitze α bereits in das Körnerloch b eingepreßt und die Achse c vom Aufladebock d abgehoben. Wie die Körnerspitze α in die Deckelöffnung e eintritt, läßt Abb. 2 erkennen. Abb. 3 zeigt, wie die Spitze α gerade in das Körnerloch b eintreten will, während Abb. 4 die gegenseitige Lage der Teile nach beendeter Einspannung erkennen läßt.
Am Achslagergehäuse f ist der die Öffnung e enthaltende Deckel g befestigt, der so weit vor die Stirnwand des Achslagergehäuses vorgebaut ist, daß der äußerste Teil der Körnerspitze # noch, vor der Ebene der Achsschenkelstirnfläche liegt, wenn der Schaft der Körnerspitze α bereits in den zylindrischen, innenliegenden Teil der Deckelöffnung e eingetreten ist. Infolgedessen kann die Körnerspitze niemals mit der senkrechten Stirnfläche des Achsschenkels in Berührung kommen, weil der Radsatz durch die Deckel-Öffnung e auf dem Körnierspitzenschaft schon vorzentriert ist. Diese Stellung ist in Abb. 3 veranschaulicht. Der Radsatz ist schon beim Eintritt der Körnerspitze α in die Deckelöffnung e durch die kegelig ausgebildete Körnerspitze vom Bock d abgehoben worden. Beim weiteren Vorschieben der Körnerspitze hebt diese beim Einpressen in das Körnerloch den Radsatz noch weiter von -diesem Bock ab, wobei auch die Berührung zwischen Deckel g und Schaft der Körnerspitze aufhört.
Ist der Deckel des Achslagergehäuses, der die öffnung an der Stirnfläche des Achslagers verschließt, nicht in der beschriebenen Weise ausgebildet, so wird an seiner Stelle ein Ersatzdeckel angebfacht, oder er wird durch Einsetzen von Büchsen o.'dgl. in der angegebenen Weise geändert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung an Radsätzen mit Achslagern zum Aufspannen der Radsätze mit den Lagern auf Radsatzdrehbänken, gekennzeichnet durch einen am Achslagergehäuse (f) sitzendem Deckel (g) mit einer öffnung (e), die den Radsate durch Führung der Körnerspitze! (a) vorzentriert.
    Hierzu τ Blatt Zeichnungen
DEB128514D 1926-12-02 1926-12-02 Einrichtung an Radsaetzen mit Achslagern zum Aufspannen der Radsaetze Expired DE480247C (de)

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DE480247C true DE480247C (de) 1929-07-29

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