DE480303C - Zwischen dem Antriebsmotor eines Fahrzeugs und den Treibachsen eingeschaltete, aus mehreren Kolbenpumpen bestehende hydraulische Kupplung - Google Patents

Zwischen dem Antriebsmotor eines Fahrzeugs und den Treibachsen eingeschaltete, aus mehreren Kolbenpumpen bestehende hydraulische Kupplung

Info

Publication number
DE480303C
DE480303C DEH107095D DEH0107095D DE480303C DE 480303 C DE480303 C DE 480303C DE H107095 D DEH107095 D DE H107095D DE H0107095 D DEH0107095 D DE H0107095D DE 480303 C DE480303 C DE 480303C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
drive motor
hydraulic clutch
piston pumps
driving axles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH107095D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH107095D priority Critical patent/DE480303C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE480303C publication Critical patent/DE480303C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D31/00—Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution
    • F16D31/02—Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution using pumps with pistons or plungers working in cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Zwischen dem Antriebsmotor eines Fahrzeugs und den Treibachsen eingeschaltete, aus mehreren Kolbenpumpen bestehende hydraulische Kupplung Es ist bekannt, zwischen dem Antriebsn?otor eines Fahrzeugs und den Treibachsen eine aus mehreren Kolbenpumpen -bestehende hydraulische Kupplung einzuschalten. Je zwei zusammenarbeitende Pumpen derartiger Kupplungen sind durch eine Kurzschlüßleitung miteinander verbunden, in die ein Regelventil eingeschaltet ist. Ist das Regelventil ganz geöffnet, so ist die Kupplung ausgeschaltet, während sich die Kupplung bei geschlossenem Regelventil wie eine starre Kupplung verhält. In den Zwischenstellungen des Regelventils dreht sich der angetriebene Teil der Kupplung entsprechend dem Drosselwiderstand in der Kurzschlußleitung mit einer geringeren Winkelgeschwindigkeit als der treibende Teil. Die Übertragung der Drehung erfolgt hierbei aber. nicht gleichmäßig, cla wegen der endlichen Längen der Kolbenschubstangen gleichen Winkeldrehungen der Kurbelwelle der Kupplung ungleiche Verschiebungen der Kolben und damit ungleiche Fördermengen der Pumpen entsprechen. Es treten infolgedessen bei größeren Winkelgeschwindigkeiten in den Pumpen und-der Kurzschlußleitung Stöße ein, welche die Kraftübertragung empfindlich stören und die Kupplungen rasch unbrauchbar machen. Man hat deshalb bereits vorgeschlagen, das Regelventil zwangläufig, z. B. durch ein Exzenter oder eineKurvenscheibe; derart zu steuern, daß die Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes-' im Regelventil gleichbleibend erhalten wird. Eine derartige Anordnung wird aber sehr umständlich. Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil in einfacher Weise dadurch, daß eine an sich bekannte Pumpe verwendet wird, bei der je zwei zusammengehörige Kolben in jeder Stellung der Antriebskurbel gleich große Wege zurücklegen, so daß das Regelglied unabhängig vom Antrieb der Pumpe eingestellt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. t schematisch eine Seitenansicht des Fahrzeugs, ferner zeigt in größerem Maßstabe Abb. z eine teilweise im Schnitt gehaltene Stirnansicht der Kupplung und Abb. 3 einen axialen Schnitt der Kupplung. Auf dem Untergestell A des Fahrzeugs ist. eine Verbrennungskraftmaschine B befestigt, deren Leistung über eine Welle cl durch ein Zahnradgetriebe C auf die Treibachsen D des. Fahrzeugs übertragen wird. Zwischen dem Motor B und dem Getriebe C ist eine hydraulische Kupplung eingeschaltet, deren getriebener Teil durch eine mit der Getriebewelle cl starr verbundene Kurbelwelle E gebildet wird. Auf dem Kurbelzapfen der Welle E sind zwei Kulissensteine e1 und e2 drehbar gelagert, die in den Kulissen zweier hintereinanderliegender Kurbelschleifen F gleiten. Die Kulissen der beiden Kurbelschleifen F stehen senkrecht zueinander. Die eine Kurbelschleife trägt zwei gleichachsig zueinander angeordnete Kolbenstangen f 1 und f2, an denen j e ein Kolben f 3 _bzw. f 4 befestigt ist. Die Kolben f 3 und f 4 sind in j e einem Zylinder G1 bzw. G2 .gelagert, der mit dem zugehörigen Kolben eine einfach wirkende Pumpe bildet. Die zweite Kurbelschleife F trägt ebenfalls zwei gleichachsige Kolbenstangen f 5 und f E mit Kolben f 7 und f', die in weiteren Zylindern G3 und G4 gelagert sind. Die Mittelebenen der Zylinderpaare G1, G2 und G3, G4 liegen parallel zueinander. Sämtliche Zylinder sind mit dem Kupplungsgehäuse G8 in einem Stück gegossen. Die Zylinder G1 und G2 besitzen je eine öffnung g5, g$ (Abb. 3), die in einen Kanal g7 münden. In diesen Kanal ist ein Schieber H eingeschaltet, der eine Bohrung hl besitzt und mittels eines Winkelhebels h2 verstellt werden kann. Die Zylinder G3 und G4 stehen durch einen dem Kanal g7 entsprechenden Kanal miteinander in Verbindung, in den ebenfalls ein Regelschieber eingebaut ist. Das Kupplungsgehäuse G8 trägt einen als Welle ausgebildeten Fortsatz g$, der mit der Motorwelle b1 starr gekuppelt ist. Die beiden Winkelhebel der Regelschieber sind an einer-Hülse K angelenkt, die auf der Welle g9 verschiebbar gelagert- ist und durch ein (auf der Zeichnung nicht wiedergegebenes) Stellzeug vom Führerstand des Fahrzeugs aus verstellt werden kann.
  • Bei der Beschreibung der Wirkungsweise der Anordnung soll nur die Pumpengruppe f l, G1 und f4, G2 betrachtet werden, da die zweite Pumpengruppe dieselbe Wirkung besitzt.
  • Die Zylinder G1 bis G4 und die diese Zylinder verbindenden Kanäle sind ständig mit Wasser oder Öl gefüllt. Vor dem Anfahren wird die Hülse K so eingestellt, daß die .Öffnungen hl der Regelschieber H die Kanäle g7-nicht absperren. Beim Anlaufen des Motors B dreht sich zunächst nur das Gehäuse G8, während die Kurbelwelle E der Kupplung, die mit dem stillstehenden Fahrzeug durch das Getriebe cl, C zwangläufig verbunden ist, in Ruhe verbleibt. Die Kolben f3 und f4 verschieben sich infolgedessen in den Zylindern G1 und G2; da diese Zylinder aber durch den offenen Kanal g7 kurzgeschlossen sind, so fließt die von der einen Pumpe geförderte Flüssigkeitsmenge der gerade saugenden anderen Pumpe zu. Infolge der Anordnung der Kurbelschleife F entspricht jeder Winkeldrehung des Gehäuses G8 gegenüber der Kurbelwelle E eine genau gleiche Verschiebung der beiden Kolben f3 und f4, so daß die von der einen Pumpe geförderte Flüssigkeitsmenge der von der anderen Pumpe angesaugten Menge genau gleich ist. Dies hat zur Folge, daß Stöße im Kanal g7, die besonders dann auftreten würden, wenn die von der einen Pumpe gerade geförderte Menge größer wäre als die Menge, die die andere Pumpe infolge ihrer Kolbenstellung gerade aufnehmen kann, vermieden werden. Sobald der Motor B seine volle Umdrehungszahl erreicht hat, wird der Regelschieber H allmählich geschlossen. Dies hat zur Folge, daß in dem Kurzschlußkanal g7 ein Widerstand auftritt, der infolge seiner Rückwirkung auf die Deckel der Zylinder G1 und G2 in bekannterWeise eine Umdrehung der Kurbelwelle E und damit das Anfahren des Fahrzeugs bewirkt. . Sobald der Regelschieber H ganz geschlossen wird, kann der gerade eben noch fördernde der beiden 'Zylinder G1 und G2 nicht mehr fördern, so daß sein Kolben nunmehr starr mit dem Gehäuse G8 gekuppelt ist und die Kurbelwelle E mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit wie das Gehäuse G8 umläuft. Die Kupplung verhält sich dann wie eine starre Kupplung.
  • Die Verwendung von Kurbelschleifen an Stelle gewöhnlicher Kurbeltriebe hat noch den besonderen Vorteil, daß sich die hin und her gehenden Massen vollkommen ausgleichen lassen, sobald die Kupplung mindestens vier Pumpenzylinder erhält. Diese Anordnung hat noch den weiteren Vorteil, daß sich auch die Fliehkräfte vollständig ausgleichen lassen, so daß eine derartige Kupplung auch bei sehr hoher Umdrehungszahl keinerlei Massenwirkung auf das Fahrzeug ausübt.
  • Dadurch, daß das Gehäuse der Kupplung mit dem Motor fest gekuppelt ist, wird ein besonderes Schwungrad für den Motor überflüssig. Für die Wirkungsweise der Kupplung selbst ist es natürlich an sich gleichgültig, ob die Kurbelwelle oder das Gehäuse der Kupplung mit der Motorwelle verbunden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zwischen dem Antriebsmotor eines Fahrzeugs und .den Treibachsen eingeschaltete, aus mehreren Kolbenpumpen bestehende hydraulische Kupplung, bei der je zwei zusammenarbeitende Pumpen durch eine Kurzschlußleitung verbunden sind, in die ein Regelglied eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei zusammengehörige Kolben in jeder Stellung der Antriebskurbel gleich große Wege zurücklegen und das Regelglied (Schieber H) unabhängig vom Antrieb der Pumpen einstellbar ist.
DEH107095D 1926-07-01 1926-07-01 Zwischen dem Antriebsmotor eines Fahrzeugs und den Treibachsen eingeschaltete, aus mehreren Kolbenpumpen bestehende hydraulische Kupplung Expired DE480303C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH107095D DE480303C (de) 1926-07-01 1926-07-01 Zwischen dem Antriebsmotor eines Fahrzeugs und den Treibachsen eingeschaltete, aus mehreren Kolbenpumpen bestehende hydraulische Kupplung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH107095D DE480303C (de) 1926-07-01 1926-07-01 Zwischen dem Antriebsmotor eines Fahrzeugs und den Treibachsen eingeschaltete, aus mehreren Kolbenpumpen bestehende hydraulische Kupplung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE480303C true DE480303C (de) 1929-08-01

Family

ID=7170217

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH107095D Expired DE480303C (de) 1926-07-01 1926-07-01 Zwischen dem Antriebsmotor eines Fahrzeugs und den Treibachsen eingeschaltete, aus mehreren Kolbenpumpen bestehende hydraulische Kupplung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE480303C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2556875A1 (de) Hydrostatisches getriebe, insbesondere fuer traktoren
DE574901C (de) Druckluftanlasser
DE1500400B1 (de) Hydrostatisches Getriebe fuer den Antrieb der Mischtrommel eines Transportmischers
DE711210C (de) Fluessigkeitsstroemungsgetriebe mit mehreren Kreislaeufen
DE1905179A1 (de) Vorrichtung zur Steuerung eines Kupplungsschiebers und einer Eingangskupplung in einem Gangschaltgetriebe
DE660000C (de) Schaltvorrichtung fuer Zweigangzusatzgetriebe von selbsttaetig sich einstellenden Wechselgetrieben, insbesondere Fluessigkeitsgetrieben von Kraftfahrzeugen
DE578985C (de) Regelunsvorrichtung fuer Fluessigkeitsgetriebe von Kraftfahrzeugen
DE1006207B (de) Sicherheitsvorrichtung fuer umsteuerbare Brennkraftmaschinen
DE265098C (de)
DE405446C (de) Fluessigkeitsgetriebe
DE338430C (de) Schwungradlose, durch ein Druckmittel betriebene, doppelseitig wirkende Kolben-kraftmaschine mit freifliegendem Steuerschieber zum Antrieb von Schuettelrutschen
DE617126C (de) Fluessigkeitskupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE515890C (de) Aus mehreren Kolbenpumpen bestehendes Fluessigkeitsgetriebe
DE242874C (de)
DE368002C (de) Kupplung und Antrieb fuer Motorwagen
DE802414C (de) Foerderpumpe bzw. Foerderpumpenaggregat, insbesondere fuer Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen
DE674498C (de) Synchronisierkupplung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen
AT133797B (de) Schmierpumpe.
DE818893C (de) Stufenlos regelbares Fluessigkeitsgetriebe
DE939731C (de) Hydraulische Betaetigungsvorrichtung einer mechanischen Kupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE422526C (de) Regelvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge mit Verbrennungsmotor und Fluessigkeitsgetriebe
AT143009B (de) Spülpumpe mit Kurbelantrieb für Tiefbohranlagen.
DE826548C (de) Durch den Kupplungsfusshebel des Motors betaetigte Geschwindigkeitswechselvorrichtung
DE526887C (de) Lokomotive mit zwei Brennkraftmaschinensaetzen
AT153439B (de) Rotationskolbenmaschine.