DE480308C - UEberstromwaermeausloeser - Google Patents
UEberstromwaermeausloeserInfo
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- DE480308C DE480308C DEA47794D DEA0047794D DE480308C DE 480308 C DE480308 C DE 480308C DE A47794 D DEA47794 D DE A47794D DE A0047794 D DEA0047794 D DE A0047794D DE 480308 C DE480308 C DE 480308C
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- armature
- contact pieces
- circuit contact
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
- H01H71/46—Automatic release mechanisms with or without manual release having means for operating auxiliary contacts additional to the main contacts
- H01H71/48—Automatic release mechanisms with or without manual release having means for operating auxiliary contacts additional to the main contacts with provision for short-circuiting the electrical input to the release mechanism after release of the switch, e.g. for protection of heating wire
Landscapes
- Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
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Description
- Überstromwärmeauslöser Um die Wärmeelemente thermischer Überstromschutzeinrichtungen, wie Hitzdrähte, Heizspulen, Bimetallelemente u. dgl. vor überhitzung bei hohen Überströmen zu schützen, versieht man sie mit einer Kurzschlußvorrichtung, die bei Erreichung einer gewissen Temperatur des Wärmeelementes, oder aber von einer gewissen Stromstärke an aufwärts das Wärmeelement kurzschließt. Bekannt ist ferner, diese Kurzschlußvorrichtungen durch die. magnetische Wirkung des Überstromes zum Ansprechen zu bringen, z. B. dadurch, daß man die Zuleitung zum Wärmeelement oder dieses selbst durch einen U-förmigen Eisenurnschluß führt, der bei Erreichung einer gewissen Stromstärke einen Anker anzieht, ein mit dem Anker verbundenes Kontaktstück gegen einen festen Kontakt drückt und damit das an die beiden Kontakte angeschlossene Wärmeelement kurzschließt.
- Derartige Kurzschlußkontakte sind nur bis zu einer gewissen oberen Stromgrenze verwendbar, weil sie unter der Wirkung noch höherer Stromstärken an der Berührungsstelle zusammenschweißen, da bei dem geringen Anfangsdruck und der kleinen Berührungsfläche im Augenblick der ersten Berührung die Temperatur dort sehr hoch wird.
- Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand, indem sie den Magneten und die Kontakte so ausbildet, daß die an der Stelle -der ersten Berührung auftretende Schweißung bei der weiteren Bewegung- des Magnetankers und damit des mit ihm verbundenen beweglichen Kontaktes wieder abgerissen oder abgebrochen wird. Dies läßt sich durch verschiedene Mittel erreichen.
- Abb. i zeigt eine Ausführungsform. Der zu überwachende Strom fließt der Reihe nach in der Pfeilrichtung durch das Wärmeelement a und die Magnetspule b, die mit ihrem Anfang mittels der Schraube c am U-förmigen Magnetkörper d befestigt ist. Die Schenkel des Magneten sind mit den Kontaktplatten e und f belegt. Ihnen gegenüber steht die am Anker g befestigte Kontaktplatte h, die über den Anker und die Schraube n mit der Eintrittsstelle des Stromes in das Wärmeelement a leitend verbunden ist. Der Anker g wird von dem federnden Blech i getragen, das in dem Bügel k drehbar gelagert ist und unter dem Zug der Rückzugsfeder m steht. Im nichtangezogenen Zustand steht die Kontaktplatte la nicht parallel mit den Kontaktplatten e und f, sondern diesen gegenüber geneigt, z. B. wie aus der Abbildung ersichtlich, näher an der vorderen Platte e als an der hinteren f. Wird der Anker durch die Wirkung des Stromes in der Spule b angezogen, so berührt infolgedessen zuerst die Vorderkante der oberen Kontaktplatte h die vordere Kontaktplatte e. Nunmehr wird durch den magnetischen Zug der der Kontaktplatte f gegenüberliegende Teil des Ankers weiter angezogen, und die Kontaktplatte h führt infolgedessen eine Drehbewegung um die erste Berührungsstelle aus, wobei Schweißstellen, die sich zwischen h und e bei der ersten Berührung gebildet haben, zerbrochen werden, und schließlich die Kontaktplatte h sowohl auf e als auf f voll aufliegt.
- Eine andere Ausführungsform zeigt Abb. 2. Die Spule b erregt den Magneten d. Die Kontaktplatte f hat eine zylindrisch, kreisförmig oder ähnlich gewölbte Oberfläche. Der Anker g mit der Kontaktplatte h ist durch einen Schlitz der Platter geführt und lagert unter dem Zuge der Feder m auf der Auflage q. Die gestrichelte Lage des Ankers g ist seine Ruhelage in nicht angezogenem Zustand. Die ausgezogene Lage stellt den Anker in dem Augenblick dar, wo die Kontaktplatte h den gewölbten Kontakt f eben berührt. Bei der ersten Berührung liegt, wie Abb.3 zeigt, die Kontaktplatte hin einem Punkt o auf dem gewölbten Kontakt f auf; bei der Weiterbewegung gelangt h schließlich zum Auftreffen auf den zweiten Gegenkontakt e und berührt sich mit f in dem Punkt p. Durch diese wälzende Bewegung werden ebenfalls etwaige Schweißstellen zerrissen. Die Kontakte brauchen natürlich nicht unmittelbar auf den Magnetteilen angebracht zu sein, sondern können auch mit diesen starr oder federnd verbunden sein.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: . i. tÜberstromwärmeauslöser mit magnetisch betätigter Kurzschlußvorrichtung zum Schutze vor Überhitzung bei hohen. Überströmen, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der ersten Berührung der Kurzschlußkontaktstücke auftretende Schweißverbindung durch die Weiterbewegung des Magnetankers sofort wieder zerstört wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsmagnet zweischenklig ausgebildet ist und der Anker in der Ruhelage dem einen Magnetpol näher steht als dem anderen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußkontaktstücke unmittelbar auf den Schenkelstirnflächen bzw. dem AnkerLaufgebracht sind. d.. Vorrichtung nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß eines oder mehrere der Kurzschlußkontaktstücke eine gewölbte Oberfläche haben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA47794D DE480308C (de) | 1926-05-19 | 1926-05-19 | UEberstromwaermeausloeser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA47794D DE480308C (de) | 1926-05-19 | 1926-05-19 | UEberstromwaermeausloeser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE480308C true DE480308C (de) | 1929-08-13 |
Family
ID=6935991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA47794D Expired DE480308C (de) | 1926-05-19 | 1926-05-19 | UEberstromwaermeausloeser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE480308C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747587C (de) * | 1941-01-07 | 1944-10-06 | Aeg | Mehrpoliges UEberstromschuetz |
| DE967679C (de) * | 1939-11-28 | 1957-12-05 | Siemens Ag | Schalter mit temperaturabhaengiger Ausloeseeinrichtung |
| EP0418734A3 (en) * | 1989-09-18 | 1992-02-26 | Allen-Bradley Company, Inc. | Method and device for protecting starters from fault currents |
| EP1237171A3 (de) * | 2001-03-01 | 2004-03-17 | Moeller GmbH | Anordnug zur selektiven Auslösung |
-
1926
- 1926-05-19 DE DEA47794D patent/DE480308C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967679C (de) * | 1939-11-28 | 1957-12-05 | Siemens Ag | Schalter mit temperaturabhaengiger Ausloeseeinrichtung |
| DE747587C (de) * | 1941-01-07 | 1944-10-06 | Aeg | Mehrpoliges UEberstromschuetz |
| EP0418734A3 (en) * | 1989-09-18 | 1992-02-26 | Allen-Bradley Company, Inc. | Method and device for protecting starters from fault currents |
| EP1237171A3 (de) * | 2001-03-01 | 2004-03-17 | Moeller GmbH | Anordnug zur selektiven Auslösung |
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