DE480500C - Selbsttaetig ein- und ausrueckbare Stuetzlagerung fuer Schaftwellen an Werkzeugmaschinen - Google Patents
Selbsttaetig ein- und ausrueckbare Stuetzlagerung fuer Schaftwellen an WerkzeugmaschinenInfo
- Publication number
- DE480500C DE480500C DEK101262D DEK0101262D DE480500C DE 480500 C DE480500 C DE 480500C DE K101262 D DEK101262 D DE K101262D DE K0101262 D DEK0101262 D DE K0101262D DE 480500 C DE480500 C DE 480500C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
- B23Q5/22—Feeding members carrying tools or work
- B23Q5/34—Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
- B23Q5/38—Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission feeding continuously
- B23Q5/40—Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission feeding continuously by feed shaft, e.g. lead screw
- B23Q5/404—Screw bearings therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Support Of The Bearing (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
3. AUGUST 1929
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JV* 480 KLASSE 49 a GRUPPE
K101262 I/4g a
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Pateitils-? //.
Schiess-Defries Akt- Ges. in Düsseldorf*)
Lange Schaftwellen an Werkzeugmaschinen bedürfen zu ihrer Lagerung außer den am
Bett angeordneten Lagern und dem festen Lager an der Schloßplatte des Bettschlittens
eines oder mehrerer besonderer Stützlager. Diese müssen so ausgebildet sein, daß sie beim
Vorübergleiten der Bettschlitten versenkt oder zurückgeschoben werden können. Es
sind bereits derartig wirkende Stützlager bekannt, die sowohl von Hand als auch mechanisch
zurückgeschoben werden, bei denen jedoch der beabsichtigte Zweck infolge' ihrer umständlichen Einrichtung häufig nicht oder
nur unvollkommen erzielt wird.
Der Erfindung liegt eine selbsttätig ein- und ausrückbare Stützlagerung für Schaftwellen
an Werkzeugmaschinen zugrunde, bei welcher der quer zur Supportbewegung verschiebbare
Tragkörper ein um einen festen Drehpunkt des Körpers schwenkbares Klapplager erhält. Das Neue besteht in einem odermehreren
in einem Schlitz des Tragkörpers begrenzt gleitenden Bolzen, die mit dem federnd im Tragkörper geführten Riegel verbunden
sind, so daß das schwenkbare Traglager zwangsläufig in die Traglage oder wieder
aus dieser herausgebracht werden kann, wobei der Tragkörper in bekannter Weise unter
Feder- oder Gewichtswirkung steht.
Beim Vorübergleiten des Bettschlittens berührt die entsprechend ausgebildete Gleitfläche
des Supportes zunächst die Verriegelung des schwenkbaren Klapplagers, entriegelt dieses durch, zwangsläufiges, langsames
Gleiten des mit dem federnden Riegel verbundenen Bolzens in den Schlitzwandungen
des Traglagers und drückt bei der fortschreitenden Schlittenbewegung Tragkörper mit
Klapplager in die Bettbohrung hinein. Bettschlitten mit Support können nunmehr ungehindert
vorbeigleiten. Nach erfolgtem Durchgang tritt der unter Federdruck stehende Tragkörper wieder aus der Bohrung heraus,
und allmählich gelangt das Traglager durch die zwangsläufige Führung des federnden BoI-zens
an den vorgesehenen Schlitzwandungeu; des Lagers wieder in die Tragstellung zurück.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Stützlagers der Schaftwelle an einer
Drehbank wiedergegeben.
Abb. ι ist ein Bettquerschnitt mit geschnittenem
Stützlager nebst Schaftwelle.
Abb. 2 ist ein Schnitt in der Richtung der Linie I-1 der Abb. 1.
Abb. 3 ist ein Grundriß der Abb. 1 mit den das Stützlager beeinflussenden Gleitflächen
des Bettschlittens; der Pfeil deutet die Bewegungsrichtung des Bettschlittens an.
Die Abb. 4 bis 7 zeigen Vorder- und Seitenansicht des Klapplagers mit teilweisem ffo
Tragkörper in vergrößertem Maßstabe. Hierbei sind die Traglage des Klapplagers in den
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Wilhelm Büscher in Köln a. Rh.
Abb. 4 und 5 und die heruntergeklappte Lagerstelhmg in den Abb. 6 und 7 dargestellt.
In der Bohrung 1 des Bettes 2 der Werkzeugmaschine
ist der unter Federdruck 3 stehende Tragkörper 4 quer zur Bewegungsrichtung des, Bettschlittens gleitend geführt.
Das Klapplager 6 mit der Bronzeauflage ι τ
ist um den festen Drehpunkt 7 des Körpers 4 schwenkbar. In einer Aussparung 5 des Körpers
4 gleitet der von der Feder 8 beeinflußte Riegel 9, während in die gleichfalls im Körper
4 vorgesehene Aussparung 12 das schwenkbare Klapplager 6 zurücktreten kann.
Zu beiden Seiten des Tragkörpers 4 befinden sich die Schlitze 13, in denen sich der vom
Riegel abhängige Bolzen 14 bewegt. Der Tragkörper 4 mit dem schwenkbaren Klapp lager
6 ist quer zu der Achsenrichtung der Schaftwelle 10 verschiebbar; eine etwa erforderliche
Ein- oder Nachstellung der Stützlagerung wird durch den Schraubenbolzen. 15
bewirkt. Bei der straffen, ,zwangsläufigen Führung
des Stützlagers ist jedoch kaum mit einer Nachstellung zu rechnen.
Die Wirkungsweise der Stützlagerung ist folgende:
Gelangt der Bettschlitten an ein Stützlager, so wird zunächst der am Schlitten befindliche
außenliegende Anschlagteil 16 (Abb. 3) den Riegel 9 zurückdrücken, so daß dem Lager
der eigentliche Stützpunkt genommen wird. Hierbei hat der federnde Bolzen 14 durch sein
zwangsläufiges Gleiten an den Schlitzwandungen 13 des Tragkörpers 4 das Klapplager 6
bereits ein wenig aus der Tragstellung nach Abb. 4 entfernt. Durch weiteres Eindrücken
des Riegels 9 gelangt Bolzen 14 in die Lage nach Abb* 6, wodurch das um den Punkt 7 des
Tragkörpers 4 schwenkbare Klapplager 6 vollständig von der Schaftwelle 10 abgehoben
wird. Nunmehr trifft die sich nach unten anschließende Gleitfläche 17 (vgl. Abb. 3) des
Bettschlittens auf den Tragkörper 4 und treibt diesen unter Federdruck mit dem in der Ruhelage
befindlichen Klapplager 6 in die Bettbohrung ι hinein. Der Bettschlitten kann
jetzt unbehindert am Stützlager vorbeigleiten.
Die Rückführung des Körpers 4 mit Klapplager 6 in die Tragstellung nach Abb. 4 erfolgt
selbsttätig und zwangsläufig allmählich während der Weiterbewegung des Bettschlittens
durch Einwirkung, der Federn. 3 und 8, da die Abschrägungen 16 und 17
gleichmäßig an beiden Seiten des Supportes vorgesehen sind. Die Feder 3 drückt hierbei
den Tragkörper 4 mit dem Klapplager 6 in die Traglage, während die Feder 8- das um
den Punkt 7 schwenkbare Lager 6 mittels des in den Schlitzen 13 gleitenden Bolzens 14
hebt, also zwangsläufig in die gewünschte Totlage — Verriegelungsstellung — bringt.
Die ebenso einfache wie betriebssichere Bauart der Erfindung ergibt eine durchaus
stoß- und erschütterungsfreie Schaftwellenlagerung, die bei der Bewegung des Bettschlittens
0. dgl. zwangsläufig und selbsttätig wirkend aus der Lagerstellung heraus- und wieder in sie gebracht werden kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Selbsttätig ein- und ausrückbare Stützlagerung für Schaftwellen an Werkzeugmaschinen, bei welcher der quer zur Supportbewegung verschiebbare Tragkörper ein um einen festen Drehpunkt des Körpers schwenkbares Klapplager erhält, gekennzeichnet durch einen oder mehrere in einem Schlitz (13) des Tragkörpers (4) begrenzt gleitende Bolzen (14), die mit dem federnd im Tragkörper (4) geführten und im Klapplager (6) gelagerten Riegel (9) verbunden sind, so daß das schwenkbare Klapplager (6) zwangsläufig in die Traglage oder wieder aus dieser herausgebracht werden kann, wobei der Tragkörper (4) in bekannter Weise unter Feder- oder Gewichtswirkung steht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK101262D DE480500C (de) | 1926-10-23 | 1926-10-23 | Selbsttaetig ein- und ausrueckbare Stuetzlagerung fuer Schaftwellen an Werkzeugmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK101262D DE480500C (de) | 1926-10-23 | 1926-10-23 | Selbsttaetig ein- und ausrueckbare Stuetzlagerung fuer Schaftwellen an Werkzeugmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE480500C true DE480500C (de) | 1929-08-03 |
Family
ID=7239600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK101262D Expired DE480500C (de) | 1926-10-23 | 1926-10-23 | Selbsttaetig ein- und ausrueckbare Stuetzlagerung fuer Schaftwellen an Werkzeugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE480500C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1077945B (de) * | 1956-10-06 | 1960-03-17 | Boehringer Gmbh Geb | Wellentraeger fuer Werkzeugmaschinen |
| DE1157056B (de) * | 1953-08-01 | 1963-11-07 | R K Leblond Machine Tool Co | Stuetzlagerung fuer einen Bohrschaft an einem auf einem Bett verschiebbaren Schlitten einer Bohrmaschine |
-
1926
- 1926-10-23 DE DEK101262D patent/DE480500C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1157056B (de) * | 1953-08-01 | 1963-11-07 | R K Leblond Machine Tool Co | Stuetzlagerung fuer einen Bohrschaft an einem auf einem Bett verschiebbaren Schlitten einer Bohrmaschine |
| DE1077945B (de) * | 1956-10-06 | 1960-03-17 | Boehringer Gmbh Geb | Wellentraeger fuer Werkzeugmaschinen |
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