DE480547C - Aufzug mit kippbarer Plattform - Google Patents

Aufzug mit kippbarer Plattform

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DE480547C
DE480547C DEW77509D DEW0077509D DE480547C DE 480547 C DE480547 C DE 480547C DE W77509 D DEW77509 D DE W77509D DE W0077509 D DEW0077509 D DE W0077509D DE 480547 C DE480547 C DE 480547C
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DE
Germany
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turntable
floor
car
elevator
fairways
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Expired
Application number
DEW77509D
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English (en)
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EDWIN HARMON WHITE
Original Assignee
EDWIN HARMON WHITE
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Publication date
Application filed by EDWIN HARMON WHITE filed Critical EDWIN HARMON WHITE
Priority to DEW77509D priority Critical patent/DE480547C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE480547C publication Critical patent/DE480547C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Aufzug mit kippbarer Plattform Es ist vorgeschlagen worden, in mehrstöckigen Kraftwagenhäusern für die Beförderung der Fahrzeuge zu und von den einzelnen Stockwerken Aufzüge zu verwenden, deren Plattform aus der wagerechten Lage so angehoben und gekippt werden kann, daß ein auf ihr befindlicher Wagen von derselben zu den Unterstellplätzen ablaufen kann. Bei dieser bekannten Einrichtung erfolgt das Kippen der Plattform durch Anwendung eines besonderen Kraftmittels, z. B. Preßluft.
  • Die --Erfindung hat den Zweck, derartige Aufzüge so auszubilden, daß das Kippen der Plattform zwecks Ablaufenlassens des auf ihr befindlichen Wagens von selbst durch das Gewicht des Wagens, also ohne die Anwendung besonderer Triebmittel, erfolgt. Zu diesem Zweck ist die Plattform als eine auf ihrem Drehzapfen kippbare Drehscheibe ausgebildet, die mittels Rollen auf einer Kreisschiene läuft, die an der zum Unterstellplatz hin liegenden Seite eine Vertiefung aufweist, in welche nach :entsprechender Drehung der Drehscheibe eine der Rollen unter dem Gewicht des schwereren Teiles (Vorderteiles) des auf der Drehscheibe befindlichen Wagens einfallen und der Wagen von der entsprechend kippenden Drehscheibe zum Unterstellplatz ablaufen kann.
  • In der Zeichnung ist ein Kraftwagenhaus mit Aufzügen gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen wagerechten Schnitt durch das Haus, wobei einige Teile des Bodens des betreffenden Stockwerkes weggebrochen sind, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i in größerem Maßstahe, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb.2 und Abb. 4 eine Einzelansicht eines Teiles eines Aufzuges.
  • Bei dem Gebäude i ist 2 der Boden des Erdgeschosses, und 3 sind die Böden der verschiedenen Stockwerke. Der Boden eines jeden Stockwerkes besitzt einen kreisförmigen mittleren Teil ,¢ und einen äußeren Teil 5, dessen innerer Rand in einem gewissen Abstand von dem Mittelteil 4 konzentrisch zu diesem verläuft. Zwischen den beiden Teilen 4 und 5 befindet sich ein ringförmiger beweglicher Bodenteil 6.
  • Der Boden :2 trägt mittels Säulen 8 eine Fundarnentplatte 7 für eine in einem Kreis verlaufende Schiene 9, auf welcher Räder io laufen, die in Stützen i i auf der Unterseite des beweglichen Teiles 6 des Bodens des ersten Stockwerkes drehbar gelagert sind. Der Bodenteil 6 wird durch das Fundament 8; 7 in einer Ebene mit den Bodenteilen 4 und 5 gehalten.
  • Der Bodenteil 6 besitzt nebeneinanderliegende Paare von Fahrrinnen i2, deren Abstand voneinander der Spurweite der Räder eines Kraftwagens entspricht. In diesen Fahrrinnen 12 können nebeneinander auf dem beweglichen Bodenteil eine Reihe von Fahrzeugen Aufstellung finden oder aus den Fahrrinnen zu irgendeinem beliebigen Stand in dem Stockwerk gefahren werden. Zwischen den Fahrrinnenpaaren sind Säulen 13 angebracht, welche eine Ringplatte 1q. tragen, welche mit dem Bodenteil 6 ein ringförmiges Drehgestell bildet, das gleiclhzeitig zum Unterstellen von Fahrzeugen benutzt werden kann. Ein solches ringförmiges Drehgestell befindet sich auf jedem Stockwerk, und zwar trägt dessen Ringplatte 1q. jeweils die Fahrschiene 15 für die Laufräder io des nächst höherliegenden beweglichen Bodenteils 6. Die einzelnen Drehgestelle stehen deshalb aufeinander, können aber unabhängig voneinander gedreht werden. Die Ringplatte 1q jedes Drehgestelles ist an der Innenkante mit einem Zahnkranz 16 versehen, in welchen das Zahnrad 17 eines Antriebsmotors 18 .eingreift. Ein solcher Antriebsmotor sitzt auf der Unterseite eines jeden der feststehenden Bodenteile q. der verschiedenen Stockwerke.
  • Die äußeren Randteille 5 der Stockwerke sind mit Paaren von Fahrrinnen i9 versehen, die wie die Fahrrinnen i2 im wesentlichen radial zur Gebäudemitte verlaufen und diejenigen Fahrzeuge aufnehmen können, welche zwecks Unterstellung von den ringförmigen Bodenteilen 6 auf den zugehörigen Randteil 5 gefahren werden sollen. Der mittlere Teil q. kann ebenfalls für Unterstellungszwecke benutzt werden und auch mit Fahrrinnen versehen sein.
  • An verschiedenen Punkten des Randteiles 5 sind an der Außenseite der drehbaren Teile 6 Öffnungen 2o vorgesehen, die in den einzelnen. Stockwerken übereinstimmend angeordnet sind. In den Ecken dieser Öffnungen- sind senkrechte Führungsschienen :2i angebracht, in welchen Aufzüge 22 gleiten, die mittels Tragseilen 23 vom Boden des Erdgeschosses zu den einzelnen Stockwerken gehoben oder umgekehrt gesenkt werden können. Gemäß Abb. i sind vier Aufzugschächte in Abständen von je 9o° vorgesehen.
  • Die bisher beschriebene Bauart eines mehrstöckigen Kraftwagenhauses ist im wesentlichen bekannt.
  • Erfindungsgemäß bildet nun der mittlere Teil des Fahrgestelles 22 ein Lager 2q. für den Zapfen 2q.' einer Drehscheibe 25, an der der Zapfen 2q.' gelenkig befestigt ist. Die Drehscheibe ist ferner mit Fahrrinnen 26 zur Aufnahme der Räder eines Kraftwagens und an einer Seite bei 27 mit einem Gewicht versehen, welches die Drehscheibe gewöhnlich in wagerechter Lage hält. Auf der Unterseite der Drehscheibe 25 vorgesehene Rollen 28 laufen auf einer von dem Kranz des Fahrgestelles 22 gebildeten Schiene 29, die an der zur Gebäudemitte hin und auf einer radialen Linie mit dieser liegenden Stelle mit einer Vertiefung 29' versehen ist. Die Drehscheibe besitzt in regelmäßigen Abständen vier Laufrollen 28. Wenn eine dieser Rollen über die Vertiefung 29' kommt, kann die Drehscheibe um die Achse der beiden einander gegenüberliegenden anderen Rollen kippen. Wenn die Fahrrinnen 26 der Drehscheibe 25 sich in radial übereinstimmender Lage mit den Fahrrinnen r2 eines der Förderteile 6 befinden, wird das Gewicht des Kraftwagens so ausgenutzt, daß die Drehscheibe zu dem ringförmigen Drehgestell hin kippt und der Wagen durch seine eigene Schwere von dem Aufzug auf das Drehgestell läuft.
  • Auf diese Weise und mit Hilfe geeigneter Stellvorrichtung . kann ein Kraftwagen zu irgendeinem der Stockwerke befördert und dann die Drehscheibe 25 so eingestellt werden, daß das vordere schwerere Ende des Kraftwagens nach dem ringförmigen Drehgestell 6 zu geschwenkt wird. Sobald -die Rolle 28 über den Ausschnitt 29' gelangt, wird die Drehscheibe nebst dem Kraftwagen unter dem Gewicht des Wagenvorderteiles gekippt, so daß, der Wagen vom Aufzug auf das ringförmige Drehgestell rollt. Infolge des Vorhandenseins der Drehscheibe können die Wagen von den verschiedensten Seiten in die Aufzüge einfahren. Bei der Förderbewegung sind die Drehscheiben zweckmäßig so eingestellt, daß ihre Fahrrinnen quer zu den Fahrrinnen der Teile 6 und 5 verlaufen. Auf den Böden der Aufzugsschächte befinden sich in bekannter Weise Stoßdämpfer in Foren von Federn 3o.
  • Im Erdgesehoß befinden sich an der Vorderseite des Hauses drei Eingänge 3o, durch welche die Kraftwagen ein- und ausfahren. Der mittlere der Eingänge ist so gelegen, daß er unmittelbar zu dem im Vorderteil des Gebäudes liegenden Aufzug führt. Durch die beiden äußeren Eingänge können sich die Fahrzeuge zu und von den anderen Aufzügen bewegen.
  • Auf dem Boden des Erdgeschosses sollen keine Fahrzeuge untergestellt werden. Dieser soll vielmehr frei gehalten werden, um im Erdgeschoß kleinere Ausbesserungen vornehmen, Betriebsstoff einnehmen und die Wagen _ reinigen zu können. Außerdem wird durch das Freihalten des Erdgeschosses das An-und Abfahren zu den Aufzügen und das Lenken der Wagen zu und von den Eingängen erleichtert.
  • Die durch die Eingänge 3o einfahrenden Wagen werden von den Wärtern des Hauses in Empfang genommen und von diesen an die Wagenführer Ausweise, welche die Kennzeichen der Wagen enthalten, ausgegeben, nach deren Vorzeigung und Zahlung der Unterstellgehühr der Wagen wieder ausgehändigt wird. Alsdann fahren die Wärter den Wagen in einen der Aufzüge, bringen ihn I durch denselben zu einem der Stockwerke und lassen ihn dann in dem betreffenden Stockwerk auf das ringförmige Drehgestell 6 auflaufen. Der Aufzug kann dann zur Aufnahme eines weiteren Fahrzeuges wieder gesenkt werden. Inzwischen wird der Wagen aus den Fahrrinnen r2 des Drehgestells 6, nachdem dieses in der gewünschten Weise gedreht worden ist, in eines der Fahrrinnenpaare i9 des Bodenteiles 5 oder auf den mittleren Teil 4 zu seinem Stand gefahren. Wenn die Bodenteile 4 und 5 besetzt sind, kann man die Wagen auch in den Fahrrinnen des Drehgestells 6 stehen lassen. Es genügt, einige der Fahrrinnenpaare 12 des letzteren frei zu halten, um auf diesen Fahrzeuge von den Teilen 4 und 5 zu den Aufzügen befördern zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aufzug mit kippbarer Plattform für mehrstöckige Kraftwagenhäuser, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (25) als eine auf ihrem zentralen Drehzapfen (24') kippbare Drehscheibe ausgebildet ist, die mittels Rollen (--8) auf einer Kreisschiene (29) läuft, die an der zum Unterstellplatz hin liegenden Seite eine Vertiefung (29') aufweist, in welche eine der Rollen (28) unter dem Gewicht des schwereren Teiles (Vorderteiles) des auf der Drehscheibe befindlichen Wagens einfallen kann, so daß der Wagen von der kappenden Drehscheibe zum Unterstellplatz ablaufen kann.
DEW77509D 1927-10-30 1927-10-30 Aufzug mit kippbarer Plattform Expired DE480547C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW77509D DE480547C (de) 1927-10-30 1927-10-30 Aufzug mit kippbarer Plattform

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW77509D DE480547C (de) 1927-10-30 1927-10-30 Aufzug mit kippbarer Plattform

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE480547C true DE480547C (de) 1929-08-05

Family

ID=7610368

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW77509D Expired DE480547C (de) 1927-10-30 1927-10-30 Aufzug mit kippbarer Plattform

Country Status (1)

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DE (1) DE480547C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219195B (de) * 1962-10-09 1966-06-16 Siemens Ag Einfachaufzug fuer Kastenfoerderanlagen mit automatischer Be- und Entladung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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