DE480567C - Fuellfederhalter - Google Patents

Fuellfederhalter

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DE480567C
DE480567C DEN26875D DEN0026875D DE480567C DE 480567 C DE480567 C DE 480567C DE N26875 D DEN26875 D DE N26875D DE N0026875 D DEN0026875 D DE N0026875D DE 480567 C DE480567 C DE 480567C
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Germany
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fountain
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DEN26875D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/16Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens with retractable nibs
    • B43K5/17Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens with retractable nibs with closing means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Füllfederhalter, bei denen die Schreibfeder zum Gebrauch durch eine sich selbsttätig öffnende und schließende Öffnung an einem Ende des Halters geschoben und dabei zugleich der Fluß der Tinte durch einen vom Behälter zur Schreibfeder führenden Kanal geregelt wird; sie hat den Zweck, einen stets zuverlässig dichten Abschluß der Tinte sicherzustellen so lange der Füllfederhalter nicht benutzt wird. Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung statt der bisher meist angewandten Schieberventile oder in der Richtung des Tintenflusses öffnender Hubverschlüsse ein Hubventil an der Einfiußseite des vom Tintenbehälter zur Schreibfeder führenden Längskanals angeordnet, das sich infolge seiner Lage in der Richtung des Tintenflusses schließt.
Eine besonders günstige Anordnung ergibt sich, wenn das Ventil mit dem Federträger und Tintenleiter zusammen verschiebbar ist und sich durch Zurückbleiben hinter diesen öffnet, wenn diese auswärts geschoben werden, um die Feder in ihre GebrauchssteUung1 zu bringen. Hierdurch wird erreicht, daß die Tinte beim Vorschieben der Feder auch dann leichter wieder zu dieser fließt, wenn der Federhalter längere Zeit außer Gebrauch gewesen ist; der Halter braucht dann nicht erst geschüttelt zu werden, um wieder in Tätigkeit zu kommen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine besonders einfache Bauweise verwirklicht. Das Hub- oder Rohrventil wird hier durch eine gegenseitige Bewegung sowohl zwischen Feder und Schaft als auch zwischen Feder und Ventil betätigt. Es liegt vor dem Durchflußkanal des Tintenleiters, der zur Tintenleitzunge führt, und bringt bei zurückgezogener Feder den Fluß der Tinte zur Feder zum Stillstand, bei herausgeschobener Feder dagegen die Tinte zum Fließen. An der Spitze des Ventils ist eine Stange befestigt, die vorwärts durch den Tintenkanal des Tintenleiters geht bis zwischen Feder und Oberteil des Leiters. Die Stange greift dann durch eine Öffnung in der Feder hin·» durch und ist dort so umgebogen, daß der zurückgabogene Teil auf der Oberseite der Feder liegt. Sie endet in einem Anschlag, der sich beim Herausschieben der Feder gegen einen Vorsprung des Schaftinnern legen kann und damit die Weiterbewegung der Stange und auch des Ventils aufhält: Bei der Weiterbewegung der Feder und- des Leiters wird das Ventil vom Leiter entfernt, so daß der
Leitkanal für den Durchfluß der Tinte geöffnet wird. Die Öffnung in der Feder, durch die die Stange hindurchgeht, kann als ein Längsschlitz in der Federwolbung selbst oder in der Unterkante einer in die Schreibfederwölbung eingedrückten Mulde ausgebildet sein. Bei der letzten Anordnung kann in der muldenartigen Vertiefung in der Oberfläche der Feder das nach oben vorspringende Ende der Stange liegen.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Abb. ι und 2 zeigen einen Längsschnitt durch den Füllfederhalter mit zurückgezogener bzw. herausgeschobener Feder.
Abb. 3 zeigt die Lage der Teile, wenn das den Fluß der Tinte regelnde Ventil sich zu öffnen beginnt.
Abb. 4 zeigt eine andere Ventilanordnung. Abb. 5 zeigt die Vorrichtung zum Herausschieben.
Abb. 6 und 7 zeigen Einzelheiten. Die Hülse i, die den Tintenleiter 2 und die Feder 3 trägt, wird selbst von einem Rohrstück4 getragen, das gleitbar im Schafts angebracht ist. Damit zwischen Schaft 5 und Rohr 4 ein luft- und tintendichter Verschluß besteht, ist oberhalb des Rohres eine Reihe von Dichtungsringen 36 vorgesehen. Am unteren Ende der Hülse 1 ist der übliche biegsame Sack oder Behälter 6 für die Tinte angebracht. Der Tintenkanal 7 im Tintenleiter 2 ist an seinem hinteren Teil durch ein Hubventil 8 geschlossen, das durch eine Feder 9 auf dem Ventilsitz gehalten wird. Mit diesem Ventil ist eine Stange 10 verbunden, die durch den Kanal 7, dann zwischen der Feder 3 und dem Leiter· 2 und durch ein in der Feder vorgesehenes Loch hindurchgeht, nach hinten umgebogen ist und in eine Nasen (Abb. 6) endet, die sich, sobald die Feder herausgeschraubt ist, gegen einen Vorsprung 12 (Abb. 1 und 2) legen kann, der an der die Federdurchlaßöffnung enthaltenden Kappe 29 des Schaftes S vorgesehen ist. Die Ventilfeder 9 wird andererseits entweder von einem Tragarm 13 (Abb. 1 und 2) gehalten, der mittelbar oder unmittelbar an der Hülse 1 befestigt ist, oder von einem Vorsprung der Hülse i, wobei die Ventilfeder zweckmäßig eine exzentrische Kegelform erhält (Abb. 4). Die Öffnung in der Feder 3, durch die die Stange 10 geht, kann die Form eines Längsschlitzes 37 in der Federwolbung selbst haben (Abb. 7) oder ein an der Unterkante einer muldenartigen Vertiefung 26 vorgesehenes Langloch 25 sein (Abb. 8). Befindet sich der Schlitz in der den Federwolbung (Aibb. 7), so wird er durch eine an der Stange 10 befestigte Platte 27 dauernd geschlossen.
Das vordere Ende des Halterschaftes 5 kann durch irgendeinen durch das Leitungsstück 2 bewegten Schieber geschlossen werden.
Dieser Füllfederhalter wirkt folgendermaßen:
Um die Schreibfeder heraus und in Arbeitsstellung zu bringen, nimmt man den Halter in eine Hand und drückt den Knopf 18 mit dem Daumen vom hinteren zum vorderen Ende der Nut 16. Durch diese Bewegung wird das Rojhrstück 4, der Tintenbehälter 6, die Hülse 1, die Schreibfeder 3 und der Tintenleiter 2 gegen den Schaft 5 in der Längsrichtung vorgeschoben, und es legt sich die Nase 11 der Stange 10 gegen den Vorsprung des Schaftes, so daß die Weiterbewegung der Stange und des Ventiles 8 gehindert wird. Bei der Weiterbewegung der übrigen Teile wird das Ventil 8 und damit der Durchflußkanal 7 geöffnet, so daß die Tinte durch den Kanal 7 zur Schreibfeder.3 fließen kann, während die Feder 9 zusammengedrückt wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 8S
    ι. Füllfederhalter, bei dem zum Gebrauch die Schreibfeder durch eine sich selbsttätig öffnende und schließende Öffnung an einem Ende des Halters gescihoben und dabei zugleich der Fluß der Tinte durch einen vom Behälter zur Schreibfeder führenden Kanal geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung durch ein an der Einflußseite dieses Kanals angeordnetes Hubventil (8) erfolgt.
  2. 2. Füllfederhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (8) mit dem Federträger und Tintenleiter (2) zusammen verschiebbar ist und sich durch Zurückbleiben hinter diesen öffnet, wenn diese auswärts geschoben werden, um die Feder in ihre Gebrauchsstellung zu bringen.
  3. 3. Füllfederhalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (8) nur während eines Teiles des Vorschubes der Schreibfeder (3) geöffnet wird. no
  4. 4. Füllfederhalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das öffnen des Ventiles (8) durch eine relative Bewegung zwischen Schreibfeder (3) und Schaft (5) sowie durch eine relative Bewegung zwischen Schreibfeder (3) und Ventilstange (10) erfolgt.
  5. 5. Füllfederhalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (8) eine Stange (10) trägt, die aufwärts durch den Tintenkanal' (7) in dem Tintenleiter (2), dann zwischen der Schreibfeder (3)
    und dem Tintenleiter (2) und durch die Schreibfeder (3) hindurchgeführt, außen nach unten umgebogen ist und in einer Nase (11) endet, die sich während des Herausschiebens der Schreibfeder gegen einen Vorsprung (12) des Halt er schaft es (5) legt.
  6. 6. Füllfederhalter nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Längsschlitz
    (37) der Feder (3), in dem die durch ihn hindurchgreifende Ventilstange (10) entlanggleitet.
  7. 7. Füllfederhalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (37) in der Schreibfeder (3) in der Unterkante (25) einer in die Schreibfederwölbung eingedrückten Mulde (26) angebracht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEN26875D 1926-01-26 1927-01-26 Fuellfederhalter Expired DE480567C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB228126A GB269267A (en) 1926-01-26 1926-01-26 Improvements in and relating to fountain pens

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE480567C true DE480567C (de) 1929-08-05

Family

ID=9736794

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN26875D Expired DE480567C (de) 1926-01-26 1927-01-26 Fuellfederhalter

Country Status (3)

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DE (1) DE480567C (de)
GB (1) GB269267A (de)
NL (1) NL21094C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941352C (de) * 1951-11-10 1956-04-05 Hellmuth Alfredo Arturo Exner Fuellfederhalter mit einziehbarer Schreibfeder

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941352C (de) * 1951-11-10 1956-04-05 Hellmuth Alfredo Arturo Exner Fuellfederhalter mit einziehbarer Schreibfeder

Also Published As

Publication number Publication date
GB269267A (en) 1927-04-21
NL21094C (de)

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