DE480700C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Presslingen aus Weichpulver, insbesondere Seifenpulver, auf einer Matrizenpresse - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Presslingen aus Weichpulver, insbesondere Seifenpulver, auf einer Matrizenpresse

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DE480700C DEK105413D DEK0105413D DE480700C DE 480700 C DE480700 C DE 480700C DE K105413 D DEK105413 D DE K105413D DE K0105413 D DEK0105413 D DE K0105413D DE 480700 C DE480700 C DE 480700C
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    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/08Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with moulds carried by a turntable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/06Platens or press rams
    • B30B15/065Press rams
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D13/00Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Preßlingen aus Weichpulver, insbesondere Seifenpulver, auf einer matrizenpresse Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Preßlingen aus Weichpulver, insbesondere aus Seifenpulver, und zwar auf einer Matrizenpresse. Das Ziel ist, den fertigen Gegenstand nicht aus einem Zwischenerzeugnis herzustellen, wie es bisher bei Seife regelmäßig geschieht, sondern unmittelbar von pulverförmigem Gute auszugehen, da man dabei in der Lage ist, mit verhältnismäßig wenig Arbeitsgängen auszukommen. Bisher hat man aber die dabei auftretenden Schwiexigkeiten nicht zu überwinden gewußt, da diese Weichpulver keine rissefreien Stücke ergaben.
  • Erfindungsgemäß wird diesem Mangel, dadurch abgeholfen, daß man erstens, wie es an sich bei Preßvorgängen bekannt ist, den Preßdruck eine Zeitlang aufrechterhält und nach Erreichung des Höchstdruckes den Druck allmählich bis zur völligen Entlastung abnehmen läßt. Das beseitigt nicht nur die Gefahr des sogenannten Aufblühens, sondern ergibt, wie die Erfahrung gezeigt hat, selbst bei Seifenpulver völlig riessefreie Stücke, wie man sie bisher nur durch Nachpressen von Riegeln hat erzielen können. Das Verfahren nach der Erfindung wird am besten auf einer in ihrem Grundbau an sich bekannten Matrizenpresse unter Anwendung gleichmittig zu ihren zugehörigen Matrizen bewegten Ober-und Unterstempeln ausgeführt, wobei die Oberstempel in an sich bekannter Weise mit einer Federung zwischen ihren Hauptkörpern und dem arbeitenden Preßkopfe ausgerüstet sind. Die Maschine ist derart gebaut, daß die Federung in den Oberstempeln bis zur Hauptpreßstelle angespannt ist und daß die allmähliche Entspannung dann durch entsprechende Führung der Stempel eintritt.. Das kann dadurch bewirkt werden, daß hinter der Hauptdruckstelle während des allmählichen Anhubes des Unterstempels zwecks Ausstoßens des Preßlings der Gegenhalt für die Oberstempel die allmähliche Entspannung der in ihm befindlichen Feder zuläßt. Die erzeugten Preßstücke, insbesondere Seifenstücke, sind kantenscharf und bewahren dauernd ihre glatte Oberfläche.
  • Auf der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung in Abwicklung dargestellt.
  • Im umlaufenden Formtische i befinden sich über den Kreis verteilt Matrizen m. Mit jeder Matrize arbeitet ein Oberstempel o und ein Unterstempel u zusammen, die in bekannter Weise durch Oberschienen und Unterschienen geführt werden. Die Füllstelle ist nicht mit dargestellt.
  • Auf der Zeichnung ist angenommen worden, daß durch die Oberschiene s' der linke Oberstempel= so weit gesenkt worden ist, daß sein Kopf hl in die zugehörige Matrize eingedrungen ist, in der sich bereits Pulver, z. B. Seifenpulver, befindet. Dieses ruht auf dem Kopfe des von unten in die Matrize eingreifenden Unterstempels u. Hierbei kann schon eine Pressung ausgeübt worden sein. Es folgt nun der eigentliche Preßvorgang, der in an sich bekannter Weise durch zwei aufeinanderfolgende Rollenpaare r1, r= vorgenommen wird. Die untere Roller' drückt den Unterstempel u kräftig weiter in die Matrize hinein, was die nächste Unterrolle r2 noch vervollständigt.
  • Der Oberstempel o besteht nun nicht aus einem einheitlichen Körper, sondern setzt sich aus einem Führungs!teileo l tue deinem IZ-:opfteil'kl zusammen. Dieser greift mit einem Ansatze a in eine Innenbohrung des Führungsteiles o1 hinen. Der Ansatz a hat einen Langschlitz b, durch-den ein im Führungsteil o1 gelagerter Bolzen b1 tritt. Zwischen dem Boden der Bohrung des Führungsteiles o1 und der inneren Stirn des Kopfansatzes a liegt in bekannter Weise eine Feder v. Diese wird während des Zusammentreibens von Ober- und Unterstempel zusammengedrückt und hat ihre größte Zusammenpressung bei der Hauptdruckstelle I-I zwischen den Rollen r2.
  • Der Oberstempel o kommt hinter der Stelle I unter eine Schrägschiene s2. Dadurch wird der Druck allmählich geringer, während der Preßling beim Ausheben aus der Matrize unter Druck bleibt, da die im Oberstempel o vorhandene Feder v den Kopf k1 auf den Preßling angedrückt hält, also den Kopf allmählich aus dem Führungsteile o1 des Oberstempels hinausdrückt. Die Länge der Strecke s2 und auch ihre Steigung, d. h. die Zeit bis zu völliger Entlastung, hängt von dem zu bearbeitenden Gute ab.
  • In üblicher Weise gerät hinter der Stelle I der Unterstempel u auf die Anhubschiene lz. Der Oberstempel gerät nach Verlassen der Schiene s2 schließlich ebenfalls auf eine Anhubschiene hl, die ihn so weit hebt, daß nun ein nicht dargestellter Abstreicher den mit seiner Unterkante bündig mit der Oberseite des Formtisches f gebrachten Preßling p abstreift. Das ist die Stellung III, bei der zweckmäßig der Unterstempel u mittels einer Rolle r3 in üblicher Weise einen gegenüber Üer Stetigkeit der Anhubschiene h verhältnismäßig plötzlichen Anhub erhält.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRÜCI1 E: i.
  2. Verfahren zur Herstellung von Preßlingen aus Weichpulver, insbesondere Seifenpulver, auf einer Matrizenpresse, wobei der Druck eine Zeitlang aufrechterhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach Erreichung des Höchstdruckes der Druck allmählich bis zur völligen Entlastung abnimmt. z, Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i unter Anwendung gleichmittig zu ihrer zugehörigen Matrize bewegten Ober- und Unterstempeln und Federung zwischen den Hauptkörpern der Oberstempel und den arbeitenden Federköpfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Federung in den Oberstempeln bis zur Hauptp@eßstelle angespannt ist und sich hinter ihr nur allmählich infolge entsprechender Führung der Stempel entspannt.
  3. 3. Vorrichtung mit umhäufendem Formtisch nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Hauptdruckstelle (I) während des allmählichen Anhubes des Unterstempels (u) zwecks Ausstoßens des Preßlings der Gegenhalt für den Ober-Stempel die allmähliche Entspannung der in ihm befindlichen Feder (v) zuläßt.
DEK105413D 1927-08-11 1927-08-11 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Presslingen aus Weichpulver, insbesondere Seifenpulver, auf einer Matrizenpresse Expired DE480700C (de)

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