DE480740C - Verfahren zur Herstellung von Betonkanaelen, Druckrohren, Behaeltern o. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Betonkanaelen, Druckrohren, Behaeltern o. dgl.

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DE480740C
DE480740C DEI31273D DEI0031273D DE480740C DE 480740 C DE480740 C DE 480740C DE I31273 D DEI31273 D DE I31273D DE I0031273 D DEI0031273 D DE I0031273D DE 480740 C DE480740 C DE 480740C
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concrete
pressure pipes
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GERHARD INHUELSEN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B19/00Machines or methods for applying the material to surfaces to form a permanent layer thereon
    • B28B19/0038Machines or methods for applying the material to surfaces to form a permanent layer thereon lining the outer wall of hollow objects, e.g. pipes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B19/00Machines or methods for applying the material to surfaces to form a permanent layer thereon

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Betonkanälen, Druckrohren, Behältern o. dgl. Bei Kanälen, Rohren oder Behältern, die zur Förderung von Säuren und säurehaltigen Wassern o. dgl. dienen, ist es ebenso -wie bei Heiz- und Gasrohren schon vorgeschlagen, die Innenwandung nüt einer feuer-, gas- oder säurebeständigen Verkleidung zu versehen, die die Zerstörung, insbesondere das Zerfressen der Wandungen, verhütet.
  • Man hat zu diesem Zweck schon in fertigen Kanälen oder Rohren nachträglich an der Innenwandung einen aufgestrichenen Isolierüberzug angebracht. Man ist aber auch schon dazu übergegangen, die Wandungen mit Steinisolierplatten, beispielsweisse Scha mottestein oder auch Fließen oder aus sonstigen gebrannten keramischem Material hergestellten Steinen zu verkleiden. Allen derartigen Verkleidungsplatten haftet der Nachteil an, daß sie sich nicht innig genug mit den Kanalwandungen verbinden, so daß sich zwischen den Kanalwandungen und den Verkleidungsplatten o. dgl. Säure- oder Gasrests einnisten und hier ihr Zerstörungswerk ausüben.
  • Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, diese Nachteile zu beseitigen. Sie besteht darin, daß die in bekannter Weise als Ver-f kleidung dienenden Glas- oder Steinplatten beim Gießen und Stampfen der Beton- oder Zementkanäle, Druckrohre o. dgl. unmittelbar die innere Schalung bilden und sich so innig beim Abbinden des Betons oder Zements mit der Kanalwandung o. dgi. verbinden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung bestehen in der besonderen Art der Dichtung der Fugen.
  • Zur Klarstellung des den Gegenstand der Erfindung bildenden Verfahrens ist in der Zeichnung beispielsweise eine Ausführungsform eines der Erfindung entsprechend hergestellten Kanals veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i einen Querschnitt durch diesen Kanal und Abb. a in größerem Maßstab einen Schnitt durch eine Fuge.
  • Die Herstellung der Beton- und Zement kanäle a erfolgt entweder unmittelbar in der Erde oder in einer besonderen Form durch Gießen und Stampfen. Die innere Schalung dieser Form bilden die Glas- oder Steinplatten b, welche die innere Verkleidung der Kanalwandung später bilden sollen. Diese werden in geeigneter Weise von izmen abgestützt und verbinden sich beim Abbinden des Betons oder Zements völlig mit der Kanalwandung. Als Verkleidung 'dient in erster Linie auf der Rückseite gerauhtes, dünnes Rohglas, das auf der Vorderseite große Glätte besitzt und dadurch eine hohe Durchfiußgeschwindigkeit gewährleistet. Nach dem Stampfen des Kanals a wird dieser von oben durch eine @ebenfalls durch Stein oder Glas hergestellte Platte c abgedeckt, dann die Betondecke d aufgebracht und hierbei zweckmäßig noch eine versteifende Einlage e eingebracht.
  • Wie aus Abb.2 ersichtlich, werden zur sicheren Abdichtung der Fugen zwischen diesen, also an den Stoßkanten der einzelnem. aneinandergesetzten Glasplatten, insbesondere säureisolierende, weiche, beispielsweise aus Blei bestehende Metallstreifen f vor dem Stampfen eingelegt, die tief genug in den Beton einfassen und beim Abbinden fest verankert werden.
  • Nach dem Abbinden des Betons werden, diese Metallstreifen an der -Innenwandung noch verstemmt. Insbesondere wird durch das Einlegen der Bleistreifen in den Beton, eine hohe Dichtigkeit zwischen den Fugen gegen das Eindringen von Säure- oder Gasresten in den Beton erzielt.
  • Die neue Kanalbauart ermöglicht nicht nur eine hohe Lebensdauer und Säurebeständigkeit, sondern infolge der geringen *Rauhigkeit der Wandung auch höhere Flüssigkeitsgeschwindigkeiten. Das unsichere,.meist mangelhafte Ankleben von Verkleidungsplatten fällt weg.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Betonkanälen, Druckrohren, Behältern o. dgl. mit aus Glas- oder Steinplatten bestehender Innenverkleidung, dadurch gekennzeichnet, daß die Glas- öder SteinpIatten beim Gießen und Stampfen der Beton-oder Zementkanäle, Druckrohre o. dgl. unmittelbar die innere Schalung bilden und sich so innig beim Abbinden des Betons oder Zements mit der Kanalwandung o. dgl. verbinden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Fugen der einzelnen Platten Isolierstreifen, beispielsweise säureisolierende, weiche, aus Blei o. dgl. bestehende Metallstreifen eingelegt werden, die nach dem Abbinden der Verkleidungsplatten noch verstemmt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bleistreifen in den Beton mit eingegossen wird.
DEI31273D 1927-05-25 1927-05-25 Verfahren zur Herstellung von Betonkanaelen, Druckrohren, Behaeltern o. dgl. Expired DE480740C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3524687A1 (de) * 1985-07-11 1986-02-27 Josef Riepl Bau-Aktiengesellschaft, 8000 München Verfahren und vorrichtung zur herstellung von ortbetonkanaelen mit eingelegter innenauskleidung in monolithischer bauweise

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3524687A1 (de) * 1985-07-11 1986-02-27 Josef Riepl Bau-Aktiengesellschaft, 8000 München Verfahren und vorrichtung zur herstellung von ortbetonkanaelen mit eingelegter innenauskleidung in monolithischer bauweise

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