DE480893C - Fliehkrafthammer - Google Patents

Fliehkrafthammer

Info

Publication number
DE480893C
DE480893C DEJ30900D DEJ0030900D DE480893C DE 480893 C DE480893 C DE 480893C DE J30900 D DEJ30900 D DE J30900D DE J0030900 D DEJ0030900 D DE J0030900D DE 480893 C DE480893 C DE 480893C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
movable
centrifugal hammer
groove
impactor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ30900D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OSCAR F JANSSON
Original Assignee
OSCAR F JANSSON
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OSCAR F JANSSON filed Critical OSCAR F JANSSON
Application granted granted Critical
Publication of DE480893C publication Critical patent/DE480893C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • B25D11/066Means for driving the impulse member using centrifugal or rotary impact elements
    • B25D11/068Means for driving the impulse member using centrifugal or rotary impact elements in which the tool bit or anvil is hit by a rotary impulse member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Fliehkrafthammer Die Erfindung betrifft ein neues Schlagwerkzeug und besteht im wesentlichen darin, daß die Stellung des Schlagkörpers innerhalb des Werkzeugs bestimmt wird durch zwei den Schlagkörper beeinflussende, sich überschneidende Führungsbahnen.
  • Gemäß der Erfindung können beide Führungsbahnen, welche einander überschneiden, beweglich sein, und zwar können sie sich entweder mit verschiedener Geschwindigkeit in derselben Richtung oder mit gleicher oder verschiedener Geschwindigkeit in entgegengesetzten Richtungen bewegen. Es muß jedoch von den Führungsbahnen mindestens- eine beweglich sein, während die andere feststeht. Wird der Schlagkörper als Kugel ausgebildet und die Führungsbahnen als dieser Kugel an gepaßte Kugellaufbahnen, dann ergibt sich als besonderer Vorteil, daß die Kugel im allgemeinen frei läuft und sich daher um ihnen Mittelpunkt drehen kann. Sie trifft also auf ein Schlagwerkzeug bzw. ein dieses betätigendes Zwischenglied immer mit anderen Teilen ihrer Oberfläche auf und ist daher der Abnutzung nur wenig unterworfen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. i einen senkrechten Querschnitt parallel zur Achse des Schlagwerkzeuges, Abb. z ebenfalls einen senkrechten Quer schnitt, der senkrecht zu dem Querschnitt nach Abb. i steht, Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie III-III der Abb. i, Abb. ¢ und 5 eine andere Ausführungsform in gleicher Darstellungsweise.
  • Die mit römischen Ziffern bezeichneten Schnittlinien geben die den einzelnen Absbildungen zugeordneten Schnitte an.
  • In Abb. i bezeichnet i das Werkzeuggehäuse, das mit Handgriffen z versehen ist. Im Gehäuse ist eine Welle 3 drehbar gelagert, die einen Mitnehmner trägt, bestehend aus zwei auf der Welle 3 festgekeilten Scheiben q. und 5, die in einem gewissen Abstand voneinander angebracht sind. In jeder Scheibe ist eine exzentrisch zur Welle 3 verlegte Nut 6 vorgesehen, welche die Form einer endlosen geschlossenen Kurve hat. Die Nutenteile in den beiden Scheiben liegen symmetrisch einander gegenüber, so daß sie zusammen eine Führung für eine Kuget1 7 bilden. Die Nuten 6 können eine beliebige Form haben, wie z. B. eine kreisrunde, elliptische usw. Die zweckdienlichste Form der Kurvennut kann berechnet werden, und din in den Zeichnungen veranschaulichte Form ist auf Grund einer derartigen Berechnung festgestellt worden.
  • Bewegung wird auf den aus den Scheiben q. und 5 bestehenden Mitnehmer von einer zweckdienlichen Kraftquelle, gemäß der Zeichnung von einem am oberen Teil des Rahmens befindlichen elektrischen Motor 8, übertragen, auf dessen Welle 9 iein Zahnrad io angebracht ist, das mit einem Zahnkranz i i an der einen Scheibe 5 zusammenwirkt.
  • In Vereinigung mit -der kurvenförmigen Führungsnut des Mitnehmers wird eine geradlinige Führung verwendet, welche hier aus Führungsschienen i 2 besteht, die an einem Halter 13 festgeschraubt sind, welcher oben mittels der Arme 13a im Gehäuse i befestigt ist, während er unten mittels Schrauben 14 festgemacht ist. Am unteren Ende des Gehäuses ist eine Führung 15 *für das Werkzeug 16 und für ein die Stöße übertragendes Organ 17 angebracht, das von einer Feder 18 getragen wird. Die Führung 15 wird am Gehäuse mittels federbeeinflußter Bolzen i9 festgehalten.
  • Die kurvenförmige Führungsnut im Mitnehmer ist in der unmittelbaren Nähe der Schlagstellung mit einer Erweiterung 3 ia versehen, die dem Schlagkörper gestattet, im Augenblick des Schlages auf der Werkzeugspindel zu ruhen und ihr zu folgen, wenn die Spindel durch den Schlag in das Material hineingepreßt wird.
  • Wenn der Mitnehmer mittels des Zahnradgetriebes i o, i i in Drehung versetzt worden ist, wird durch Zusammenwirkung zwischen der endlosen 'Kurvennut 6 und der von den Schienen 12 und dem Halter 13 _ gebildeten geradlinigen Führung herbeigeführt, daß der Kugel 7 eine auf- und abwärts gehende Bewegung mitgeteilt wird, wobei diese bei ihrer jedesmaligen Abwärtsbewegung einen Schlag auf das die Stöße übertragend Organ: 17 und damit auf das Werkzeug ausübt.
  • Abb. 4 und 5 zeigen eine zweite Ausführ rungsform in zwei zueinander senkrecht stehenden Vertikalschnitten. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der in Abb. i bis 3 gezeigten hauptsächlich dadurch, daß der Mitnehmer aus einer einzigen Scheibe besteht, welche gewisse konstruktive Vorteile gestattet und das Gewicht des Hammers herabsetzt.
  • Im Rahmen 21 des Hammers ist mittels Kugellager eine Welle 23 gelagert, welche eine Scheibe 24 trägt. In dieser Scheibe ist eine Nut 26 in der Formeiner geschlossenen Kurve vorgesehen, welche exzentrisch zur Drehachse der Scheihe 24 verlegt ist. Vor der Scheibe 24 ist im Rahmen ein Bügel 27 befestigt, in welchem eine geradlinige Führungsnut 27a vorgesehen ist. Der Bügel 27 ist oben an einer am Rahmen 21 befindlichen Warze 28 und unten unmittelbar im Rahmen befestigt. Die Kugel ? wird somit sowohl durch die kurvenförmige Nut 26 als durch die geradlinige Nut 27a geführt. Die Wirkungsweise ist die gleiche wie in der Vorrichtung nach Abb. i bis 3.
  • Die Kugel rollt dabei auf einer am Rahmen befestigten Schiene 3 i aus Spezialstahl oder anderem harten Werkstoff.
  • Auf der Motorwelle ist ein Getriebe29 angebracht, das mit einem Zahnkranz 3o am Umfange der Scheihe 24 zusammenwirkt. Die übrigen Teile sind in derselben Weise wie in Abb. i bis 3 bezeichnet.
  • Im vorstehenden wurde auch die feste Führung als Mitnehmer bezeichnet, weil sie in Zusammenwirkung mit dem drehbaren Mitnehmer der Kugel die gewünschte Bewegung mitteilt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fliehkrafthammer, gekennzeichnet durch zwei die Stellung des Schlagkörpars beeinflussende, sich schneidende Führüngsbahnen, von denen mindestens die eine beweglich ist, und in denen der Schlagkörper zwangsläufig geführt wird.
  2. 2. Fliehkrafthammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Führungsbahnen beweglich sind, derart, daß sie sich entweder mit verschiedener Geschwindigkeit in derselben Richtung oder mit gleicher oder verschiedener Geschwindigkeit in entgegengesetzten Richtungen bewegen.
  3. 3. Fliehkrafthammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Führungsbahn als Mitnehmer nüt zwei auf einer Welle drehbar angeordneten Scheiben (4,5) ausgebildet ist, welche je mit einer Nut (6) versehen sind, die zusammen eine endlose exzentrische Führungsbahn für den Schlagkörper bilden, und daß zwischen den-Scheihen eine feste Führung (12, 13) mit geradliniger Führungsbahn für den Schlagkörper angeordnet ist, welche diesen gegen die Werkzeugspindel -führt.
  4. 4. Fliehkrafthammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beweg liche Führungsbahn aus einer drehbaren Scheibe (24) besteht, welche mit einer exzentrischen endlosen Kurvennut (26) versehen ist, und daß neben der Scheibe eine im Werkzeuggehäuse befestigte Führung (27) mit geradliniger Führungsnut (27a) vorgesehen ist und der Schlag-. körper auf einer in der :einen Endwand des Rahmens angebrachten Schiene (31) sich bewegt.
DEJ30900D 1927-03-10 1927-04-12 Fliehkrafthammer Expired DE480893C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE480893X 1927-03-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE480893C true DE480893C (de) 1929-08-09

Family

ID=20310461

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ30900D Expired DE480893C (de) 1927-03-10 1927-04-12 Fliehkrafthammer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE480893C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2655583C2 (de) Stichsäge
DE2526151B2 (de) Vorrichtung zum Abscheren von Stangenabschnitten auf automatischen Mehrstufen-Quertransportpressen
DE830270C (de) Rollenfuehrung
DE842577C (de) Selbsttaetige Drehbank mit einem in einer nachstellbaren Prismenfuehrung laengsverschiebbaren Spindelstock
DE1627245B2 (de) Schaerfvorrichtung fuer eine kettensaege
DE622110C (de) Vorrichtung zum Einarbeiten von Rillen, Nuten o. dgl. in Mauern, Waende oder Steine
DE556101C (de) Gleitstueckanordnung fuer Gattersaegen
DE3402010C2 (de) Vorrichtung zum Entrosten von Eisenteilen
DE686819C (de) Einrichtung zum Erzeugen von Ausnehmungen mit regelmaessigem Vielecksquerschnitt mit abgerundeten Ecken
DE2151385C2 (de) Straßenfräsmaschine
DE552884C (de) Schlaggeraet
DE527422C (de) Maschine zur Bearbeitung der Innenflaeche von Hohlkoerpern, insbesondere von Gussformen
DE871864C (de) Selbsttaetige Drehbank
DE811668C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Polieren beider Flaechen eines sich fortbewegenden Glasbandes
DE562877C (de) Klopfgeraet zur Bearbeitung von Oberflaechen
DE932022C (de) Weichenstellvorrichtung, die in eine Zungensicherung umgewandelt werden kann
DE509312C (de) Kehrpflug mit schraeg zur Pflugrichtung angeordneten Pflugscheiben
DE868545C (de) Vorrichtung zum Ausdrehen von Hohlkugeln
DE903915C (de) Nadelstabstrecke
DE470791C (de) Mechanisch angetriebener Handhammer mit umlaufenden Haemmern
AT80383B (de) Zweispindelige Fassondrehbank zur gleichzeitigen BZweispindelige Fassondrehbank zur gleichzeitigen Bearbeitung zweier Werkstücke, wie Schrauben u. dglearbeitung zweier Werkstücke, wie Schrauben u. dgl. durch paarweise angeordnete Werkzeuge. . durch paarweise angeordnete Werkzeuge.
DE882490C (de) Kettenfraesmaschine
DE702312C (de) Filmgreifer
DE1653010C (de) Antrieb fur ein Fräswerkzeug einer Horizontal Keilzinkenfrase
DE741204C (de) Ritzvorrichtung