DE480912C - Parallelschaltvorrichtung - Google Patents

Parallelschaltvorrichtung

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DE480912C
DE480912C DEA52588D DEA0052588D DE480912C DE 480912 C DE480912 C DE 480912C DE A52588 D DEA52588 D DE A52588D DE A0052588 D DEA0052588 D DE A0052588D DE 480912 C DE480912 C DE 480912C
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DE
Germany
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switching device
relay
networks
parallel switching
openings
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Expired
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DEA52588D
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AEG AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for feeding a single network from two or more generators or sources in parallel; Arrangements for feeding already energised networks from additional generators or sources in parallel
    • H02J3/40Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator
    • H02J3/42Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Parallelschaltvorrichtung Wenn zwei Drehstromsy steme zusammengeschaltet werden sollen, sind zwei Bedingungei zu erfüllen. Es müssen sowohl die Frequenzen annähernd gleich als auch die Vektoren ihrer Spannungen in Phase sein. Das Zusammenschalten muß also einen bestimmten Zeitpunkt vorher eingeleitet werden, als die günstigste Lage der Vektoren vorhanden ist. Um die Empfindlichkeit dieser Anordnung zu erhöhen, werden in vorliegender Erfindung Selenzellen verwendet, die bei entsprechender gegenseitiger Lage der Vektoren und annähernder, Gleichheit der Frequenzen das Zusammenhalten der beiden Netze in die Wege leiten. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt.
  • Es bedeuten in Abb. r r und 2 Drehstromsysteme, die vermittels des Schalters 3 zusammengeschaltet werden sollen. Zu diesem Zweck ist ein doppelt gespeister Induktionsmotor angeordnet, der über die beiden Spannungswandler 15 und 17 von den - beiden Netzen 2 und i gespeist wird, und zwar der Ständer 16 vom Netz i und der Läufer 14 vom Netz 2. Der Läufer dreht sich dann mit einer Geschwindigkeit, die gleich der Differenz der Frequenz der beiden Netze ist, und mit wechselnder Drehrichtung, je nachdem, ob die Frequenz des Netzes i größer ist als die des Netzes 2 oder umgekehrt. Auf der Welle 13 des Läufers 14 ist eine Scheibe r2 angebracht, die vier Öffnungen 22, 23, 24, 25 besitzt. Diese Öffnungen lassen die von der Lichtquelle 21 ausgehepden Strahlen in bestimmten Stellungen der Scheibe auf die Spiegel 26, 27, 28, 29 fallen, von denen die Lichtstrahlen wiederum auf die Selenzellen 18, r9 reflektiert werden. In demselben Stromkreis wie die Zelle 18 liegt das von der Gleichstromquelle 2o gespeiste unmittelbar ein- und ausschaltende Relais g mit seinem Schalter B. Ebenso ist in Serie mit der Zelle i9 das zeitlich mit Verzögerung arbeitende Relais r i mit seinen Schalter io an die Quelle 2o geschaltet. Die Schalter 8 und ro sind in Serie geschaltet und schließen über das Relais 7 einen Strom, der ebenfalls an die Stromquelle 2o angeschlossen ist. Das Relais 7 ist derart eingerichtet, daß es den Stromkreis ohne Verzögerung schließt und nur mit Verzögerung öffnet. Vermittels des Relais =7 mit seinem Schalter 6 wird sodann der Stromkreis geschlossen, der aus der Batterie 5 und der Einschaltspule 4 besteht. Die Spule 4 bewirkt ihrerseits das direkte Einschalten des Ölschalters 3. In Abb. 2 ist die Scheibe r2 näher dargestellt. Es ist daraus zu ersehen, daß die Öffnungen 22, 23, 24, 25 durch Verschieben der Scheiben 31 und 32 eingestellt werden können. Die Wirkungsweise der Anordnung ist fol ; gerade: Sollen die beiden Netze aufeinandergeschaltet werden, so wird zunächst der Motor, der aus dem Ständer 16 und dem Läufer 14 besteht, mit einer der Differenz der Frequenzen der beiden Netze entsprechenden Drehzahl bewegt. f e geringer die Frequenz, desto langsamer rotiert die Scheibe r2. Unter der Annahme, daß die Scheibe 12 in der Richtung des Pfeiles 3o rotiert, wird zunächst durch die Öffnung oder das Transparent 22 ein Strahl auf den Spiegel 26 fallen und von dort auf die Selenzelle i9 reflektiert werden, die auf das zeitlich verzögerte Relais i i einwirkt. Die Verzögerung dieses Relais ist derart eingestellt, daß erst nach einem bestimmten Zeitintervall der Schalter io geschlossen wird. Das Zeitintervall ist derart gewählt, daß entsprechend der relativen Lage der beiden Öffnungen 22, 23 beim Rotieren der Scheibe in Richtung des Pfeiles 3o das Relais noch nicht anspricht, wenn der Lichtstrahl durch die Öffnung 23 über den Spiegel 27 auf das elektrische Auge 18 fällt und von da aus das momentan wirkende Relais 9 eingeschaltet wird. Die Einschaltung des Ölschalters soll erst bei einer vorher bestimmten günstigen Frequenz- und ?hasenlage erfolgen, und es kann das gleichzeitige Ansprechen beider Relais und damit eine Parallelschaltung nur durch Vermittlung des in der Drehrichtung an zweiter Stelle gelegenen öffnungspaares erfolgen, wenn nämlich die beiden Netzspannungen annähernd konphas sind. jeder Drehrichtung sind demzufolge getrennte Steuerorgane in Gestalt von je einem Schlitz und einer kleinen Öffnung zugeordnet, deren Wirkungen durch Anordnung in verschiedenen Abständen vom Mittelpunkt der Scheibe sich in keiner Weise überlagern und zu etwaigen Fehlschaltungen Anlaß geben können.
  • Günstiger für die Möglichkeit des Einschattens sind in dieser Drehrichtung die beiden öffnungen 24,:25 angeordnet. In diesem Falle wird schon eine längere Zeit über die Öffnung 2q., den Spiegel 28, das elektrische Auge i9 das Relais i i beeinflußt, bevor über die öffnung 25, den Spiegel 29, das elektrische Auge 18 das Relais 9 erregt wird. Die beiden Öffnungen und die Verzögerung des Relais ii können derart eingestellt werden, daß erst bei einer ganz bestimmten Differenz der Frequenzen der beiden Netze die gleichzeitige Einschaltung der Relais 9 und i i erfolgt. Hierbei wird Relais 7 erregt, das sich augenblicklich einschaltet, jedoch eine Zeitlang in dieser Stellung festgehalten wird, bis der vermittels der Spule q. einzuschaltende Ölschalter 3 die beiden Netze verbunden hat. Die Einschaltdauer des Ölschalters kann dadurch berücksichtigt werden, daß .das verzögerungslose Relais y durch Verstellung der Scheiben 31, 32 mit einer einstellbaren Voreilung eingeschaltet wird. Ist die Drehrichtung der Scheibe entgegen dem Pfeil 30, so läßt sich das auf die öffnungen 2q., 25 Gesagte entsprechend auf die öffnungen 22, 23 übertragen. Die Einrichtung bewirkt also die selbsttätige Parallelschaltung der beiden Netze innerhalb einer vorher festzulegenden Phasen-und Frequenzdifferenz, deren Größe sich durch die Änderungen der räumlichen Lage der Öffnungen bzw. durch die Änderungen der Zeitverzögerung des Relais einstellen läßt.
  • Es können ferner noch Anordnungen angebracht sein, die außer der relativen Lage der Frequenzen und der Phasen der beiden Netze noch die Gleichheit der absoluten Größe der Spannungsvektoren berücksichtigen. Solche zusätzlichen Vorrichtungen können ohne weiteres noch in den Kontrollkreis, der aus dem Relais 7 und den Schaltern 8 und fo besteht, mit angeordnet werden und können ein Einlegen des Ölschalters erst dann erlauben, wenn auch die absoluten Spannungsbeträge gleich geworden sind.
  • Ferner kann anstatt einer Selenzelle auch jede beliebige photoelektrische Zelle verwendet werden. Bei diesen Zellen sind im allgemeinen noch besondere Verstärker nötig, die jedoch in der Zeichnung der Übersicht halber nicht dargestellt sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Parallelschaltvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beeinflussung des das Zusammenschalten der beiden Netze einleitenden Stromkreises zwei Stromkreise mit je einer photoelektrischen Zelle dienen, welch letztere vermittels einer mit der Differenz der Frequenzen der beiden Netze sich drehenden und mit Öffnungen versehenen Scheibe derart verdunkelt und belichtet werden, daß nur bei Erreichung einer vorher zu bestimmenden Frequenzverschiedenheit und Phasenverschiebung die Zusammenschaltung der beiden Netze erfolgt. a
  2. 2. Parallelschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der einen photoelektrischen Zelle ein zeitverzögerndes, der anderen ein momentan wirkendes Relais zugeordnet ist. 3. - Parallelschaltvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lichtstrahlen steuernde Scheibe für jede Drehrichtung der Scheibe zwei Öffnungen besitzt, die derart angeordnet sind, daß das mit dem zeitlich verzögerten Relais in Verbindung stehende elektrische Auge einen Zeitpunkt früher beleuchtet wird als das mit dem momentan wirkenden Relais verbundene Aule. q.. Parallelschaltvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dsß zur genauen Einstellung des günstigsten Momentes der Parallelschaltung die die Lichtstrahlen steuernden Öffnungen derart entgegen der Drehrichtung verschoben sind, daß sie die Zeitverzögerung, die bis zum Einlegen des Ölschalters vergeht, berücksichtigen.
DEA52588D 1926-11-26 1927-11-27 Parallelschaltvorrichtung Expired DE480912C (de)

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US480912XA 1926-11-26 1926-11-26

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ID=21952680

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DEA52588D Expired DE480912C (de) 1926-11-26 1927-11-27 Parallelschaltvorrichtung

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DE (1) DE480912C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1253796B (de) * 1962-04-30 1967-11-09 Fujio Suganuma Differentialregler
DE1256772B (de) * 1964-10-08 1967-12-21 Bbc Brown Boveri & Cie Einrichtung zum Synchronisieren von Wechselstromgeneratoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1253796B (de) * 1962-04-30 1967-11-09 Fujio Suganuma Differentialregler
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