DE480913C - Einrichtung zum selbsttaetigen Parallelschalten elektrischer Generatoren oder Zentralen - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Parallelschalten elektrischer Generatoren oder Zentralen

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DE480913C
DE480913C DEM104922D DEM0104922D DE480913C DE 480913 C DE480913 C DE 480913C DE M104922 D DEM104922 D DE M104922D DE M0104922 D DEM0104922 D DE M0104922D DE 480913 C DE480913 C DE 480913C
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Germany
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DEM104922D
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Rheinmetall Air Defence AG
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Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for feeding a single network from two or more generators or sources in parallel; Arrangements for feeding already energised networks from additional generators or sources in parallel
    • H02J3/40Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator
    • H02J3/42Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Parallelschalten elektrischer Generatoren oder Zentralen Es ist heute in den meisten Kraftwerken noch üblich, die Drehzahl der zuzuschaltenden Generatoren von Hand auf die Frequenzgleichheit mit dem Netze einzuregeln. Allerdings sind Einrichtungen bekannt geworden, die bezwecken, diese Regelung selbsttätig in Abhängigkeit der Differenz zwischen der Frequenz bzw. Drehzahl des Netzes und der Drehzahl der zuzuschaltenden Gruppe ausführen zu lassen. Bei diesen handelt es sich aber entweder um Lösungen mit einem mechanischen Hilfsmittel, d. h. mit einem Differentialgetriebe, oder mit einem Drehstrommotor mit Stator in Differenzschaltung. Die Lösung mit dem Diffentialgetriebe hat bei Anlagen mit einer Mehrzahl von Generatoren den Nachteil, daß der 'Regler jeder Antriebsmaschine außer mit dem Drehzahlverstellmotor noch mit einem Differentialgetriebe und einem zweiten Motor versehen werden muß, der an die Sammelschienenspannung angeschlossen wird, was konstruktiv sehr schwerfällig und kostspielig wird. Die Lösung mit dem Drehstrommotor, dessen Stator so geschaltet ist, daß ein mit der Frequenzdifferenz umlaufendes Feld entsteht, hat den Nachteil, nur für Drehstrom benutzbar und sehr spannungsempfindlich zu sein.
  • Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Schaltung ist für alle Wechselstromarten verwendbar.. Der Drehzahlregler jeder Primärmaschine wird mit dem einfachen, normalen Drehzahlverstellmotor versehen. Die Differenzbildung der Drehzahlen erfolgt hier elektrisch.
  • In der ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zeigenden Abb. a ist sowohl an die Sammelschinen N wie auch an die Leitungen 1Y1 der zuzuschaltenden Maschine ein kleiner Synchronmotor SM (eventuell ein stark übermessener Asynchronmotor) angeschlossen. Die Drehzahl dieser Maschinen ist dann proportional der Drehzahl oder Frequenz der entsprechenden Stromerzeuger. Mit diesen Drehstrommaschinen werden zwei kleine Gleichstrommaschinen TD (eigentlich Tachorneterdynamo) starr gekuppelt, die ebenfalls wie die Motoren unter sich gleich groß bemessen sein müssen. Die Anker dieser Dynamos werden nun gegeneinander und jeweils in Reihe mit dem Drehzahlverstellmotor DM der zuzuschaltenden Maschine geschaltet. Die Magnetwicklungen sind entweder alle in Reihe an eine der Dynamos oder besser parallel an eine Fremdstromquelle geschaltet.
  • Es ist nun klar, daß sich der Drehzahlverstellmotor DM sofort drehen wird, sobald die Drehzahlen der beiden DrehStrommotoreriSM verschieden sind, und um so rascher, je größer die Drehzahldifferenz ist. Es wird also unbedingt die zuzuschaltende Maschine mit ihrer Drehzahl der Drehzahl bzw. Frequenz der Sammelschienen folgen und in den synchronen Lauf hineingezogen (Kurve 2 in Abb. i). Der Moment, wo Generator und Sammelschienen dieselbe Frequenz haben, ist daran erkenntlich, daß in der Leitung zum Anker des Drehzahlverstellmotors DM kein Strom mehr fließt. Dieser Zustand kann mit einem Nullstrominstrument festgestellt werden oder besser mit einem Instrument, das die Spannungen der beiden Tachometerdynamos TD, die dann gleich groß sein müssen, vergleicht und bei Eintreten dieses Zustandes einen Kontakt eines Hilfsstromkreises. schließt. Wenn man nun noch die Phasengleichheit der beiden Spannungen feststellen kann, so hat man die Möglichkeit, bei ungefähr gleicher Größe der Spannungen die Parallelschaltung selbsttätig erfolgen zu lassen. Dies kann mit bekannten Instrumenten, wie Doppelvoltmeter, Synchronoskop usw., erfolgen, die man ebenfalls mit einem Hilfskontakt versieht. Die beiden Hilfskontakte sind in Reihe geschaltet und schließen den Einschaltkreis des für die Parallelschaltung benutzten Ölschalters. Wenn starke Spannungsschwankungen im betreffenden Netz vorhanden sind, kann man den Einschaltkreis erst bei Spannungsgleichheit freigeben und allenfalls noch ein Zeitrelais zwischenschalten.
  • Die zur zuzuschaltenden Maschine gehörige Tachometerdynamo könnte statt mit ;einem Synchronmotor angetrieben auch direkt mit dem Generator bzw. mit seiner Antriebsmaschine gekuppelt werden.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCH: Einrichtung zum selbsttätigen Parallelschalten elektrischer Generatoren oder Zentralen in Abhängigkeit der Differenz der Frequenz des Netzes und der Frequenz der zuzuschaltenden Maschine, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung dieser Frequenzdifferenz auf rein elektrischem Wege zwei Tachometerdynamos, von denen die eine durch einen am NetA angeschlossenen Motor, die andere mit der Drehzahl des zuzuschaltenden Generators angetrieben wird, derart gegeneinandergeschaltet sind, daß der in Serie mit beiden Dynamoankern geschaltete Anker des Drehzahlverstellmotors der betreffenden Antriebsmaschine einen Strom erhält, der proportional der EMK-Differenz beider Tachometerdynamos ist.
DEM104922D 1928-04-12 1928-05-22 Einrichtung zum selbsttaetigen Parallelschalten elektrischer Generatoren oder Zentralen Expired DE480913C (de)

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DE (1) DE480913C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746583C (de) * 1931-05-21 1944-12-16 Siemens Ag Anordnung zur Drehzahlregelung von elektrischen Maschinen
DE750669C (de) * 1935-05-09 1945-01-22 Regelanordnung fuer Betriebsgroessen
DE963311C (de) * 1951-04-07 1957-05-02 Karl Weber Geber fuer Drehzahlmessanlagen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746583C (de) * 1931-05-21 1944-12-16 Siemens Ag Anordnung zur Drehzahlregelung von elektrischen Maschinen
DE750669C (de) * 1935-05-09 1945-01-22 Regelanordnung fuer Betriebsgroessen
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