DE480958C - Vorrichtung zum oertlichen, insbesondere Streifenfaerben von Straehngarn - Google Patents

Vorrichtung zum oertlichen, insbesondere Streifenfaerben von Straehngarn

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DE480958C
DE480958C DEL63732D DEL0063732D DE480958C DE 480958 C DE480958 C DE 480958C DE L63732 D DEL63732 D DE L63732D DE L0063732 D DEL0063732 D DE L0063732D DE 480958 C DE480958 C DE 480958C
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B11/00Treatment of selected parts of textile materials, e.g. partial dyeing
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/04Partial dyeing, e.g. of fabrics

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Description

  • Vorrichtung zum örtlichen, insbesondere Streifenfärben von Strähngarn Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum örtlichen, insbesondere Streifenfärben von Strähngarn unter Abpressung der nicht anzufärbenden Stellen.
  • Man hat bisher örtliche Färbungen von Strähngarn entweder durch Aufdrucken der Färbung in kleinen Abständen oder unter Abbinden der nicht zu färbenden Stellen in der Flotte hergestellt.
  • Das Druckverfahren hat, abgesehen davon, daß es kostspielig ist, den Nachteil, daß die Farbe ungleichmäßig aufgetragen wird, so daß die gefärbten Stellen an den Rändern dunkel und in der Mitte hell erscheinen. Ferner fließt die Farbe vielfach in die Stellen ein, die ungefärbt bleiben sollen. Der größte Obelstand aber ist der, daß das kurze Drucken nicht genügt, um Wollgarne von der Farbe richtig durchdringen zu lassen, was zur Folge hat, daß die Farbe nicht hält, d. h. abfärbt, namentlich beim Waschen.
  • Das Färben in der Flotte unter Abbinden der nicht zu färbenden Stellen ist sehr umständlich und zeitraubend. Außerdem gelingt so praktisch höchstens, in einer Weife vierbis sechsmal die gleiche oder eine andere Farbe anzubringen, während man beim Druckverfahren auf einer Weiflänge von etwa i3o cm die Farbe etwa 18 bis 3o mal in gleichen Abständen wechseln lassen kann.
  • Um die bei diesen beiden Verfahren auftretenden Schwierigkeiten zu überwinden, ist auch schon vorgeschlagen worden, das örtliche Färben von Strähngarn in der Weise zu bewerkstelligen, daß man die nicht anzufärbenden Stellen` abpreßt, derart, daß sie dem Angriff der Farbflotte beim Eintauchen entzogen werden und daher nur die von der Abpressung frei bleibenden Stellen Farbstoff aufnehmen.
  • Die zur Ausführung dieses Verfahrens empfohlenen Vorrichtungen waren aber hinsichtlich ihrer Einrichtung und Bedienung infolge der Verwendung einzeln zu befestigender Preßleisten oder von dicht aufeinanderliegenden Abpreßrahmen mit z. B. von Hand zwischen- oder aufgelegtem Strähngarn in einer Presse zum Eintauchen in die Farbflotte umständlich, so daß sie sich in die Praxis nicht einführen konnten und jedenfalls einen Betrieb im großen nicht gestatteten. Bei dicht übereinanderliegenden Abpreßplatten oder Rahmen war auch ein gutes Umspülen und Durchdringen des örtlich zu färbenden Textilgutes schwer erreichbar.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung zum örtlichen, insbesondere Streifenfärben von Strähngarn ist im Gegensatz hierzu außerordentlich einfach im Bau und in der Bedienungsweise, und sie gestattet dementsprechend auch ein wirtschaftliches Arbeiten. Sie besteht aus einer im Umfang der Weiflänge des zu färbenden Strähngarns entsprechenden, im Färbebottich drehbaren Trommel mit Längsleisten, auf der die Strähne gelegt und mittels sektorförmiger, radial beweglicher Preßrahmen an den nicht zu färbenden Stellen gegen die Längsleisten der Trommel gepreßt werden.
  • Zur Veranschaulichung dient die Zeichnung, welche in. Abb. i bis 3 die Vorrichtung im Längsschnitt, Querschnitt und Draufsicht zeigt.
  • In dem Färbebottich i i mit Deckel i2 ist auf einer mit Riemenscheibe i3 versehenen Achse 14 eine Trommel 15 mit Längsleisten i9 gelagert, auf welche die örtlich zu färbenden Strähnen 16 aufgelegt werden; der Umfang der Trommel entspricht der Weiflänge des zu durchfärbenden Strä.hngarns.
  • Die Abpressung der nicht anzufärbenden Stellen erfolgt durch sektorförmige Rahmen 1 7 mit Preßstücken 18, die sich gegen die Längsleisten i9 der Trommel 15 anlegen und mittels Klemmschrauben 2o angepreßt werden.
  • Auf diese Weise wird bewirkt, daß bei der Drehung der Trommel in dem mit Färbflotte gefüllten Färbebottich nur die frei bleibenden Teile der Strähne durch und durch Farbe aufnehmen, während die abgepreßten Teile ungefärbt bleiben. Man kann mittels der beschriebenen Vorrichtung ohne Schwierigkeiten auch mit sehr kleinen Abständen Strähngarn streifenförmig örtlich färben, und zwar können auf eine Weiflänge von etwa 13o cm (bei einem Gewicht von etwa 5o bis 2509) 5o bis 6o und gegebenenfalls noch mehr abwechselnde Streifenfärbungen erzielt -werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum örtlichen, insbesondere Streifenfärben von Strähngarn unter Abpressung der nicht anzufärbenden Stellen durch Preßleisten, gekennzeichnet durch eine im Umfang der Weiflänge der zu färbenden Strähne entsprechende, in einem Färbebottich (i i) drehbar gelagerte Trommel (15) mit Längsleisten (i g ), auf welche das örtlich zu färbende Strähngarn (16) gelegt und mittels sektorförmiger, radial beweglicher Preßrahmen (17, 18) an den nicht zu färbenden Stellen gegen die Längsleisten (i9) der Trommel z. B. durch Klemmschrauben (2o) gepreßt wird.
DEL63732D 1925-08-01 1925-08-01 Vorrichtung zum oertlichen, insbesondere Streifenfaerben von Straehngarn Expired DE480958C (de)

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