DE481426C - Verfahren zur roentgenologischen Darstellung von Organbewegungen - Google Patents

Verfahren zur roentgenologischen Darstellung von Organbewegungen

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DE481426C
DE481426C DEST45302D DEST045302D DE481426C DE 481426 C DE481426 C DE 481426C DE ST45302 D DEST45302 D DE ST45302D DE ST045302 D DEST045302 D DE ST045302D DE 481426 C DE481426 C DE 481426C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B42/00Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means
    • G03B42/02Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means using X-rays
    • G03B42/021Apparatus for direct X-ray cinematography

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Verfahren zur röntgenologischen Darstellung von Organbewegungen Zusatz zum Patent 480252 Röntgenkinematographische Aufnahmen sind im Prinzip bekannt. Sie beruhen ent, weder auf einer Vielzahl von Aufnahmen natürlicher Größe in möglichst kurzen Zeitabständen und Wiedergabe, entsprechend verkleinert, in üblichen Kinoapparaten, oder sie versuchen das durch die Röntgenstrahlen hervorgerufene Lichtbild mit Kinoatifnahmeapparaten zu photographieren. Das erstere Verfahren erwies sich einerseits wegen der Schwierigkeit der Beherrschung großer Formabe in schnellstem Bildwechsel als praktisch schwer durchführbar, und andererseits machten die hohen Kosten eine Einführung in die Praxis unmöglich. Das zweite Verfahren mußte aus biologischen Gründen versagen, weil die zur Lichterzeugung- nötige Strahlenenergie bei der Photographie des Leuchtschirmbildes so groß ist, daß die Haut dies normalen Menschen auch kürzere Serien nicht ohne Schädigung verträgt.
  • Die neue Konstruktion vermeidet die übelstände der schweren mechanischen Beherrschbarkeit, des übergroßen Filmverbrauchs und der Möglichkeit einer Sie geht aus von der in dem Patent q.80 252 beschrüebenen Schlitzaufnahme, die als Kennzeichnung eine Vielzahl von Schlitzaufnahmen (Kymogrammen) in stets jeweils gleichbleibendem Abstand voneinander hat- und ergänzt dieselbe durch .ein Verfahren zur kinematographischen Wiedergabe dieser Aufnahmen. Ein wesentliches Kennzeichen des Hauptpatents war, daß die Schlitze in einem solchen Abstand anzuordnen sind, daß auf Grund der einzelnen Randschattenpunkte das Organ als Ganzes in seiner Gestalt auffaßbar * ist. Diese Tatsache benutzt das gegenwärtige Verfahren, das im Prinzip darin besteht, daß die Bildpunkte je einer Zeitphase auf ein Filmbild im üblichen Format kopiert werden. Die Serie der Zeitphasenbl:der ,gibt das fortlaufende Bild. Technisch läßt sich dieses Kopierverfahren dadurch erreichen, daß beim Kopieren Lichtschlitze vor oder hinter dem Röntgenbild angewendet werden, welche in ihrer Anordnung den Bleischlitzen bei den Röntgenaufnahmen .entsprechen. Diese Lichtschlitze werden mit - der EinzelkinAildfolge jeweils etwas, entsprechend der -Bewegungsrichtung des Films bei der Röntgenaufnahme, verschoben, so daß jedes Kinoeinzelbild nur die Bildpunkte entsprechend einer Zeitphase empfängt. Da es nun aber aus psychologischen Gründen sehr schwer ist, in den einzelnen Schlitzen die Randpunkte der Organe zu finden, so werden auf photographischem Wege durch Bewegung während der Kopieraufnahme die Schlitze so breit gezogen, daß sie sich auch in der Kopie gerade ebienso wieder berühren wie bei der Flächenkymogrammaufna.hme. Durch die Ausfüllung der ganzen Fläche mit Bildpunkten ist die Auffassung des Organs als Ganzes zusammenhängendes 'Gebilde wiederum. ermöglicht. Die Kinoprojektion der s_ o hergestellten Kopien gibt ein lückenloses Bewegungsbild des im Flächenkymogramm röntgenologisch aufgenommenen Organs. Die Tatsache, daß bei der Röntgenaufnahme keine abgehackte Zeitfolge, sondern kontinuierliche L'bergänge in Kurvenform vorhanden sind,. - ermöglicht in der kinematographischen Wiedergabe, die Bildfolge in beliebig kleinem Intervall nach Zeitlupenart vorzuführen.

Claims (2)

  1. YATL.NTANSPRÜCHL.: i. Verfahren zur röntgenologischenDarstellung von@rgaxibew:egungen im kinematographischen Bild nach Patent 480 2 52, dadurch. ,gekennzeichnet, daß die je in einer Zeitphase erzeugten Bildpunkte der Röntgenaufnahme durch Lichtabdeckung auf je ein Filmbild kopiert werden, so daß die Kinopröjektion des gewonnenen Filmbandes ein lückenloses Bewegungsbild des Röntgenschattens des Organs gibt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kopie auf photographisclmm Wege, z.- B. durch Bewegung der zu kopierenden Lichtschlitze während der Einzelaufnahme, die Schlitzbilder auseinandergezogen werden, so daß wiederum die ganze Bildfläche ausfüllende Bildlinien entstehen; welche die Auffassung der Organform als zusammenhängendes Gebilde ermöglichen.
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