DE481861C - Zeitschalter mit von einem Zeitwerk beeinflussten Kontakten - Google Patents

Zeitschalter mit von einem Zeitwerk beeinflussten Kontakten

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DE481861C
DE481861C DET32355D DET0032355D DE481861C DE 481861 C DE481861 C DE 481861C DE T32355 D DET32355 D DE T32355D DE T0032355 D DET0032355 D DE T0032355D DE 481861 C DE481861 C DE 481861C
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DE
Germany
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lever
switch
parts
spring
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Expired
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DET32355D
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TORK Co Inc
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TORK Co Inc
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00—Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/02—Constructional details
    • G04C23/10—Constructional details for actuating any element which operates, or initiates the operation of, the device concerned

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

  • Zeitschalter mit von einem Zeitwerk beeinflußten Kontakten Die Erfindung bezieht sich auf Schalter, die zu vorher bestimmten Zeiten selbsttätig ein- und ausgeschaltet werden. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Zeitschalter, der unmittelbar durch ein Uhrwerk zu vorher bestimmten Zeiten gesteuert wird, welche von Hand durch eine Einstellvorrichtung am Uhrwerk festgelegt werden.
  • Zwecks Erzielung einer einfachen Bauart und einer sicheren Wirkung der Kontakte sind gemäß der Erfindung auf den die Kontakte steuernden Teilen (Hebeln) zwei Klinken derart angeordnet, daß sie nur dann in die Arbeitsstellung gebracht werden, wenn das genannte Glied und ein auf die Kontakte unmittelbar wirkendes Zwischenglied das Ende ihrer Bewegung in derselben Richtung erreicht haben. Die- Kontakte sind hierbei auf einer gemeinsamen Achse angeordnet und durch eine Brücke verbunden, die mit dem zwischen ihnen angeordneten Steuerteil in Eingriff kommt. Um eine Schnappbewegung der Kontakte zu erzielen, steht dieses Steuerglied unter Wirkung einer Kippspannfeder, die es zum entsprechenden Zeitpunkt mit der Kontaktbrücke in Eingriff bringt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen in einer Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Vorderansicht mit den in einem verbesserten Kasten eingebauten Teilen; der untere Teil der vorderen Wand ist weggebrochen, um den Schaltkasten im unteren Teile des Hauptkastens zu zeigen. Abb. a ist ein Querschnitt durch den in Abb. i dargestellten Kasten und zeigt die Anordnung der verschiedenen Teile der Schalteinrichtung. Abb.3 ist eine ähnliche Ansicht wie Abb. i, nur ist die vordere Platte weggenommen. Abb. q. bis i i zeigen im Auf -riß Teile der Schalteinrichtung in verschiedenen Stellungen. Abb. io ist ein Aufriß der in Abb. 7 dargestellten Teile, bei welchem die Schaltkontakte und die Brücke weggelassen und die Sperrklinke außer Eingriff mit dem Joch gebracht ist.
  • Wie bereits angegeben, steht die verbesserte Einrichtung entsprechend ihrer hauptsächlichen Verwendung in unmittelbarer Verbindung mit einem Uhrwerk, das die steuernden Arme trägt, die den Schalter zu vorher bestimmten Stunden in Abhängigkeit von einer von Hand erfolgten Einstellung einöder ausschalten. Das ebenfalls verbesserte Schaltergehäuse a (Abb. a) nimmt einen Kasten b auf, dessen Querwand bi zusammen reit dem Boden des Gehäuses a ein unteres Abteil b2 bildet, in welchem die Klemmen b # für die durch den Boden des Gehäuses a geführten Drähte b4 untergebracht sind. Zwischen der Platte bi und der oberen Wandung b5 des Kastens b kann ein getrennter Behälter ausgebildet sein, in welchem der eigentliche Schalter untergebracht ist. Der Kastenb ist mit dem Gehäuse a durch einen einzigen Bolzen c verbunden, der sich durch den Kasten hindurch erstreckt und in die rückwärtige Wandung des Kastens eingreift. Der Kopfe' des Bolzens ist an der Vorderseite des Kastens zugänglich, um das Herausnehmen der in sich abgeschlossenen Einheit des Kastens b mit seinen Teilen zu erleichtern. Eine geeignete Tür a1 kann den Kasten schließen. Die Vorderwand b6 des Kastens b hat eine Schauöffnung b7, durch welche an dem von Hand betätigten Hebel d für den Schalter geeignete Marken beobachtet werden können, die angeben, ob der Schalter ausgeschaltet oder eingeschaltet ist. Der Griff am Handhebel erstreckt sich nach aufwärts durch einen Schlitz bs in der oberen Wand des Kastens b zwecks Bewegung des Schalters in der einen oder anderen Richtung. Das obere Abteil kann bei Schaltern für geringere Spannungen wegfallen.
  • Der eigentliche Schalter wird durch zwei Hebel gesteuert, einen Ausschalthebel e und einen Einschalthebel f. Diese Hebel erstrecken sich nach aufwärts durch Schlitze b3, b1) in der oberen Wand des Kastens b und werden periodisch mit Hilfe von Armen durch eine Motoreinheit bewegt, die in dem oberen Teil des Gehäuses a untergebracht ist. Ein solcher Arm g10 ist in Abb. i in einer Stellung gezeigt, in welcher @er den Hebel e ergreift und nach rechts zum Zwecke des Ausschaltens bewegt. Ein ähnlicher Arm bewegt den Hebel/.
  • Der Schalter g besitzt zwei einander ähnliche Kontaktmesser g1, die voneinander entfernt sind, aber durch eine Brücke g2 verbunden werden. Diese Messer schwingen auf einer zweiteiligen. Achse h, die in drei vertikalen Konsoleni, il und i2 teils befestigt, teils gelagert ist. Die Konsolen werden von einer gemeinsamen Grundplatte i3 getragen, die an der Gehäuseplatte b1 befestigt ist. In Übereinstimmung mit der Erfindung drehen sich auch alle übrigen Schalterteile um die Tragwelle h (vgl. Abb. q. bis i i). Von diesen ist als Handhebel d eine Klemmunterlegscheibe ausgebildet. Ein Isolationsstreifen k Wird in Abb. z zwischen dem Hebel und dem Kontakt o, sichtbar und auf der Rückseite des Schaltkontaktes ein zweiter Isolationsstreifen hl, der von einem Blech g3 festgeklemmt ist, das als Flansch der Schalterbrüche g2 ausgebildet ist. Geeignete Niete L greifen durch den Handhebel d, die verschiedenen eben beschriebenen Teile und in den Flansch g3 und vereinigen dadurch alle diese Teile für ein gleichzeitiges Schwingen auf der Welle h. Die Niete L sind von dem Schaltkontakt g isoliert. In derselben Abbildung sieht man am rückwärtigen Ende der Welle it entsprechende Elemente, nämlich eine Klemmunterlegscheibe h, Isolierstücke h2, h3 an entgegengesetzten Seiten des Schalterkontaktes g1 und eine Klemmplatte g4, die als Flansch an dem rückwärtigen Ende der Brücke g2 ausgebildet ist. Die letzterwähnten Teile 11, h2, g1, k3 und g4 werden als ein Ganzes mit den mit dem anderen Kontakt g 1 verbundenen Teilen entweder von Hand, durch Ausschwingen des Hebels d oder selbsttätig durch die Ein- und Ausschalthebel .e, f gedreht. Zwischen den ausgerichteten .beiden Teilen der Achseh ist für eine Feder m ein Platz geschaffen. Diese Feder unterstützt die Bewegungen des durch eine Totlage gehenden Schalters und hält ihn dann in der Einschaltstellung oder in der Ausschaltstellung nachgiebig fest. Ein Ende dieser Feder m ist an einem Zapfen i4 befestigt, der an der Konsole il angeordnet ist. Das andere Ende ist auf der anderen Seite der Achse auf einem A-Fm hl befestigt, der an dem rückwärtigen Wellenteil h" befestigt ist. Der rückwärtige Wellenteil h= schwingt mit dem auf ihn drehbaren Schalterkontakt g1 und den damit verbundenen Teilen, sobald alle diese Teile der Spannung der Feder m unterworfen werden, wenn der Schalter eingeschaltet oder ausgeschaltet Wird. Der vordere Wellenteint wird jedoch festgehalten, während das vordere Schaltglied g und die damit verbundenen Teile schwingen.
  • Die Konsole i- (Abb. z) trägt eine gewöhnliche Spiralfedern, deren eines Ende festliegt und anderes Ende mit dem Einschalthebel e verbunden ist, der um die Achse 1t schwingt. Die Feder dreht den Hebel e entgegen der Uhrzeigerbewegung.
  • Die Konsole il trägt eine an ihrer vorderen Seite befestigte Spiralfeder o, deren anderes Ende mit dem Glied/' des Einschalthebels/ in Verbindung steht. Die Feder o dreht das Glied/' entgegen der Uhrzeigerbewegung. Ein Arm/2 des Hebels/' ist bei f 3 geschlitzt, um einen Zapfen/4 des unteren Teils des Einschalthebels f aufzunehmen. Der Hebel f ist an der Konsole il bei, i5 aasgelenkt. Einschalthebel f und Hebel/' schwingen in einander entgegengesetzter Richtung.
  • Der Arm hl, der der Einwirkung der Federur unterworfen ist (Abb.5), ist mit einem Bügel h3 ausgestattet, dessen anderes Ende am vorderen Wellenteil k mittels h4 aasgelenkt ist, wie in Abb. 7 angedeutet ist. Dieses letzterwähnte Ende h4 des Bügels trägt ferner einen nach aufwärts greifenden Arm h5, der mit einem Flansch h6 versehen ist. Letzterer ist für das Zusammenarbeiten mit einer Sperrklinkeel bestimmt, die bei e2 am Ausschalthebel e aasgelenkt ist. Der Ansatz e3 der Sperrklinke ist so -eingerichtet, daß er mit einem Anschlag i6 der Konsole in Eingriff kommt, wenn der Ausschalthebel e vom motorischen Antrieb in seine äußerste Rechtsstellung geführt wird, wie in Abb.8 angegeben. Wenn der Ansatz e3 der Sperrklinke den Anschlag 1s ergreift, -wird die Sperrklinke um ihren Zapfene2 geschwungen und ihr Ende in den Weg des Bügels h6 gebracht, so daß der Bügelh3 nach dem Freigeben des Armes e unter dem Einfluß der Federn und später der Feder m um die Welle lt in einer zur Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung geschwungen wird. Der Arm k5 (Abb. 5 und i i) ergreift infolgedessen die Brücke g2 und dreht den Schalter ä in einer zur Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung in die in Abb. 3 und i i dargestellte Ausschaltstellung. In der Ausschaltstellung ergreift der Ansatz e3 der Sperrklinke einen Zapfen P (Abb.--4 und 9) an der Konsole 1, der die Bewegung des Ausschalthebels begrenzt und die Sperrklinke ei aus dem Wege des Bügels hl, herausbewegt.
  • Aus den Abb. 6 und 7 ist ersichtlich, daß der Hebel f1, durch welchen der Schalter in die Einschaltstellung bewegt werden soll, einen nach abwärts gerichteten Arm f5 besitzt, an welchem bei o3 eine Sperrklinke o1 angelenkt ist. Der Ansatz o= dieser Sperrklinke stößt gegen einen festen Anschlag i$ an der Konsoleil, wenn der Hebel f' in seine äußerste Stellung links, also der Einschalthebel f, rechtsherum gedreht wird, wie in Abb. 6 dargestellt. Dies dient dazu, die Sperrklinke in Eingriff mit dem Bügel h3 zu bringen, so daß der Einschalthebel f unter dem Einfluß der Feder o später den Bügel h3 rechtsherum ausschwingt, um den Schalter einzuschalten. Dies geschieht durch den Eingriff des Bügels 1z3 mit der unteren Seite der Brücke g2 unter Wirkung der Kippspannfeder nt (Abb.5). In Abb.7 ist das Schaltglied g1 durch Feder m gänzlich herumgeworfen und der Bügellt3 aus dem Bereich der Sperrklinke.ol geführt. Der Hebel/' ist durch einen Ansatz seiner Sperrklinke und einen Zapfen i9 auf der Konsole il angehalten. Wenn der Ausschalthebel e von dem motorisch bewegten Armgl() ergriffen und in die in Abb.8 dargestellte Lage bewegt wird, wird die Sperrklinke e1 selbsttätig in eine Linie mit dem Bügel lt6 auf dem Arm h5 des Bügels h3 gebracht, hiernach freigegeben und durch die Federn links gedreht. Die Sperrklinke.el ergreift den Flansch As am Arm h5, bis die Kippspannfeder m sich entspannt, so daß Bügelh3 die obere Seite der Brücke g-° ergreift und den Schalter außer Eingriff mit den Klemmen g5 bringt. Die Bewegung ist ähnlich der eines doppelten Schlaghammers; die Feder nz ist jedesmal wirksam, wenn der Bügel h3 bis h6 durch die Totlage hindurchgeht. Eine wichtige Maßnahme der Erfindung besteht darin, den, Schalter für den Gebrauch während der Winterzeit in der Kälte ausgesetzten Orter geeignet zu machen; hierfür ist eine schematisch bei r in den Abb. i bis 3 angegeb.eng Heizspule vorgesehen. Diese Heizspule ist auf der isolierenden Deckplatte des Abteiles für den eigentlichen Schalter und an einer Stelle unmittelbar unterhalb des Uhrwerkes angeordnet. Um die Spule für den Gebrauch während des Winters leicht einzubauen und auszubauen, hat sie nach abwärts gerichtete Klemmen r1 und r2, die, wenn sie durch die Schlitze in der Deckplatte des Abteiles durchgreifen, in nachgiebigen Kontakt mit den Klemmen g3 kommen und dadurch selbsttätig den Stromkreis durch die Spule der Heizeinheit vervollständigen. Die Spule ist passend angeordnet und leicht entfernbar eingerichtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeitschalter mit von einem Zeitwerk beeinflußten Kontakten, dadurch gekennzeichnet, daß auf Hebeln oder sonstigen die Kontakte (g1) steuernden Teilen (e, f1) zwei Klinken (e1, o1) für Rechts-bzw. Linksdrehung derart angeordnet sind, daß sie nur dann in die Arbeitsstellung gebracht werden, wenn der Hebel (e bzw. f1) und ein mit den Kontakten unmittelbar in Eingriff stehendes Zwischenglied (hl bis h6) jedesmal ihre Endstellung in einer Richtung erreicht haben. a. Zeitschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (ä1) im .Abstand voneinander auf einer gemeinsamen Achse (h, h2) angeordnet und durch eine Brücke (g2) verbunden sind, die mit dem zwischen ihnen angeordneten Steuerteil (hl bis h6) in Eingriff kommt. 3. Zeitschalter nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das steuernde Zwischenglied (hl bis h6) unter Wirkung einer Kippspannfeder (m) steht, die auf die Brücke (g2) mit den Kontakten (g1) schlagartig wirkt. 4. Zeitschalter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (g) auf einer unterteilten Welle (h) angeordnet ist und zwischen den Teilen der Welle die eine Schnappbewegung der Kontakte hervorrufende und danach nachgiebige, am Schalter anliegende Vorrichtung (hl bis h6) um die gleiche Achse schwingt. 5. Zeitschalter nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß, durch die Schalterhebel (e, f) die Bewegung der Schaltkontakte (gi) unter dem - Einfluß eines Uhrwerkes nur eingeleitet wird; wenn jedoch die Schaltkontakte um ein kleines Stück bewegt worden sind, die steuernde Vorrichtung (h3) unter dem Einfluß eines federbeeinflußten Armes (lal) zur Wirkung kommt, um die Schnappbewegung der Schaltkontakte zu beendigen.
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