DE481864C - Ruhender Frequenztransformator fuer geradzahlige Frequenzvervielfachung, insbesondere fuer Frequenzverdoppelung - Google Patents

Ruhender Frequenztransformator fuer geradzahlige Frequenzvervielfachung, insbesondere fuer Frequenzverdoppelung

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DE481864C
DE481864C DEZ13113D DEZ0013113D DE481864C DE 481864 C DE481864 C DE 481864C DE Z13113 D DEZ13113 D DE Z13113D DE Z0013113 D DEZ0013113 D DE Z0013113D DE 481864 C DE481864 C DE 481864C
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M OSNOS DIPL ING
Ziehl Abegg SE
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M OSNOS DIPL ING
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B19/00Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source
    • H03B19/03Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source using non-linear inductance

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Ac-Ac Conversion (AREA)

Description

  • Ruhender Frequenztransformator für geradzahlige Frequenzvervielfachung, insbesondere für Frequenzverdoppelung Man hat früher angenommen, daß ruhende Frequenztransformatoren nur dann eine doppelte, vierfache, sechsfache usw. der primären Frequenz abgeben können, wenn sie eine wesentliche überlagerte Gleichstrommagnetisierung haben.
  • Die vorliegende Erfindung geht von der Erkenntnis ,aus, daß dies nicht unbedingt nötig ist, und daß ein ruhender Frequenzwandler eine sekundäre Leistung einfach durch Selbsterregung ,abgeben kann, wenn auch keine Überlagerung durch Gleichstrommagnetisierung stattfindet oder wenn man nur eine verhältnismäßig geringe Gleichstromvormagnetisierung zum Anstoß der Selbsterregung verwendet. Man kann nämlich die Wirkung der Gleichstromerregung durch die Rückwirkung eines selbsterregten voreilenden Wechselstromes ersetzen, wenn die Größe dieses voreilenden Stromes geeignet eingestellt wird.
  • Welche Größe des, voreilenden Wechselstromes notwendig ist,-damit die Selbsterregung stattfindet, und welche Beziehung für die Konstanten des die vervielfachte Frequenz abgebenden Kreises dafür bestehen soll, ergibt sich aus der nachstehenden Überlegung.
  • In einem bekannten ruhenden 'Frequenzwandler mit einer wesentlichen überlagerten Gleichstronimagnetisierung entsteht im sekundären Kreis eine EMK der gewünschten vervielfachten Frequenz, z. B. doppelte Frequenz, die von der Größe der überlagerten Gleichstrommagnetisierung abhängig ist. Wenn die Gleichstrommagnetisierung von Null aus wächst, so. wächst mit ihr zusammen auch die sekundäre EMK der gewünschten vervielfachten Frequenz bis zum BetriebspunktP und .auch darüber hinaus bis zum Eintritt eines gewissen Sättigungszustandes, nach dessen Übertretung sie wieder abnimmt(dieser letztere Änderungsbereich kommt .aber für den Betrieb nicht in Frage).
  • Wenn man nun bei diesem bekannten Frequenzwandler seine sekundären Klemmen kurzschließt, so entsteht hierdurch ein Kurzschlußstrom il" der die ihn erzeugende sekundäre EMK bzw. den die letztere verursachenden magnetischen Flux im wesentlichen abdrosselt. Die Wirkung des Kurzschlußstromes ik hebt .also die Wirkung der überlagerten Gleichstrommagnetisierung im wesentlichen auf. Könnte man also statt des Kurzschlußstromes (der, wie bekannt, der ihn - erzeugenden inneren EMK .angenähert um 9o° in der Phase nacheilt) in- der betreffenden Wicklung einen Strom gleichen Betrages, aber entgegengesetzter Richtung erzeugen, so, würde dieser voreilende Strom .auf die E.MK bzw. den sie erzeugenden resultierenden magnetischen Flux die gleiche, aber entgegengesetzte Wirkung ,ausüben als der Kurzschlußstrom, d. h. die Wirkung dieses voreilenden Stromes wäre mit der der überlagerten Gleichstrommagnetisierung identisch. Die letztere könnte daher- entfallen und durch den erwähnten voreilenden,, dem Kurzschlußstrom dem Betrag nach gleichen selbsterregten Wechselstrom ersetzt werden.
  • Damit nun der gewünschte voreilende zur Selbsterregung nötige Strom entsteht, müssen gewisse Bedingungen erfüllt werden. Zur Ableitung dieser Bedingungen möge die Abb. i der Zeichnung dienen. Die Kurve e, il, zeigt die Abhängigkeit, die zwischen der Größe der im Sekundärkreis winkenden inneren EMK (diese kann auch als Leerlaufspannung bezeichnet werden) und dem Kurzschlußstrom il,, besteht; die .erstere bildet die Ordinaten, der letztere die Abszissen. Es sei ferner .angenommen, daß zur Erzeugung des voreilenden Erregerstromes de Sekundärwicklung des Frequenzwandlers kapazitiv belastet ist. Dies kann z. B. dadurch geschehen, daß an die Sekundärklemmen ein Parallelkondensator .passender Größe angelegt ist. Seine Größe sei so.- gewählt, daß der ganze resultierende Widerstand, auf den die innere Sekundärspannung e des Frequenzwandlers wirkt, ein kapazitiver ist. Die Charakteristik dieses resultierenden kapazitiven Widerstandes, d. h. die Abhängigkeit zwischen der EMK e und dem durch sie erzeugten voreilenden Strom, ist durch die Linie G dargestellt. Sie ist im allgemeinen nicht ganz geradlinig, da die einzelnen Teile des resultierenden Widerstandes, wenn sie z. B. Eisen enthalten, vom Strom abhängig sein können. Man kann aber hier zur einfacheren Darstellung annehmen, daß diese Charakteristik G einen geradlinigen Verlauf hat, d. h., daß der resultierende kapazitive Widerstand einen vom Strom unabhängig konstanten Betrag tg, a hat. Man kann nun nachweisen, daß eine Selbsterregung nur dann stattfinden kann, wenn die Charakteristik G anfangs, d. h. bei kleineren Strömen und Spannungen, tiefer liegt als die Charakteristik e, ik des Frequenzwandlers und dann bei größeren Strömen und Spannungen sie in einen Punkt P schneidet.
  • Es sei z. B. angenommen, daß bei der Einschaltung des Vrequenzwandlers, d. h. beim Anschluß seiner P 'nmärwicklunZ an die primäre Spannung bzw. primäre Frequenz, infolge der etwa vorhandenen Spuren der magnetischen Remanenz in der Sekundärwicklung eine bestimmte, wenn auch überaus kleine Spannung der vielfachen Nutzfrequenz, z. B. dei doppelten Frequenz, entsteht. Diese kleine innere Anfangsspannung sei a, A. Diese Spannung, a, A wirkt auf den kapazitiven Widerstand mit der Charakteristik G und entspricht der Ordinate b, B' der letzteren. Hierdurch wird durch den resultierenden Widerstand ein voreilender dem Betrag tg, a entsprechender Strom 0"b erzeugt, der in der Sekundärwicklung die innere Spannung auf den Betrag b, B bringt. Diese entspricht wiederum der Ordinate c, C der Charakteristik G, verstärkt also. den voreilenden Strom auf den Betrag O, c, der seinerseits die EMK der Sekundärwicklung auf die Höhe c, .C treibt usw. Das Anwachsen der EMIZ und des sie erregenden voreilenden Stromes dauert solange, bis der SchnittpunktP der beiden Charakteristiken erreicht wird, der einen Stabilitätspunkt bildet.
  • Der obigen Betrachtung war die Annahme zugrunde gelegt, daß an den Frequenzwandler sekundär nur ein Parallelkondensator angeschlossen ist. Wird der Sekundärkreis nun auch durch den Verbraucher belastet, so wird man, um den durch diese Belastung hinzugekommenen Spannungsabfall des FreUuenzwandlers auszugleichen, den Kondensator entsprechend größer machen. Umjedoch größere Leerlaufverluste durch Einschaltung eines einzigen großen Kondensators zu vermeiden, kann man einen Hauptkondensator nehmen, der nur die Leerlaufspannung erzeugt und jedesmal mit Zuschaltung einer Nutzlast gleichzeitig einen entsprechenden Kondensator parallel zuschalten.
  • Man kann auch gleichzeitig mit dem Parallelkondensator .oder anstatt desselben in den an die Sekundärklemmen angeschlossenen Verbraucherkreis einen Reihenkondensator einschalten. Wesentlich ist auch hierbei, daß der ganze aus dem induktiven Widerstand des Frequenzwandlers und der an diesen sekundär angeschlossenen Apparate (Induktanzen, Kapazitäten, Verbraucher usw.) resultierende, für die Größe des wattlosen Stromes maßgebende Widerstand kap.azitiv ist und eine geeignete Charakteristik hat.
  • @Im allgemeinen sind die gpuren von Remanenzmagnetismus fast immer vorhanden. Ist dies jedoch nicht der Fall oder will inan, daß die Selbsterregung immer mit vollkommener Sicherheit erfolgt, so empfiehlt es sich, zum Anstoß der Selbsterregung eine kleine zusätzliche Gleichstromerregung i, zu verwenden.
  • Dies ist in der Abb. 2 zum Ausdruck gebracht. Hier wird eine kleine zusätzliche Gleichstromhilfsmagnetisierung i, als eine zum Anstoß der Selbsterregung genügende innere Anfangsspannung a, A erzeugt, die in der oben beschriebenen Weise die weitere Selbsterregung bewirkt. Hat der kapazitive. resultierende Widerstand eine Charakteristik gl, so kommt man auf einen BetriebspunktPl, dem die EMK el und der voreilende die Selbsterregung bewirkende Strom ra, p entspricht.
  • Durch Änderung des kapazitiven resultierenden Widerstandes tg, a kann man die Richtung der entsprechenden Charakteristik G ändern und dadurch den Stabilitätspunkt P (Durchschnitt mit e, ilz Charakteristik) nach Belieben verstellen. So kann man auf verschiedene den Charakteristiken gi, g2, g3, g4entsprechende Spannungen elf e2, e3, ei kommen.
  • Ist jedoch, wie dies bei den der Abb. i entsprechenden Verhältnissen der Fäll ist, keine zusätzliche Hilfsgleichstromerregung vorhanden, so@ kann die Neigung a der Charakteristik G nicht einen bestimmten Wert Überschreiten. Darüber hinaus kann keine Selbsterregung stattfinden.
  • Die Bedingung, die erfüllt werden muß, damit sowohl im Fall der Abb. i wie im Fall der Abb. 2 eine Selbsterregung stattfindet, kann man wie folgt formulieren: Für das Zustandekommen der Selbsterregung ist es notwendig und zureichend, daß die Charakteristik (Stromspannungskurve) des aus den Widerständen des Frequenztransformators und der angeschlossenen Apparate (Kapazitäten, Induktanzen, Verbraucher usw.) resultierenden, für die Größe des wattlosen. Stromes maßgebenden kapazitiven Widerstandes für kleine Ströme und Spannungen unterhalb der Charakteristik des -Frequenzwandlers (Kurve der Abhängigkeit zwischen der EMK bzw. Leerlaufspannung und dem entsprechenden Kurzschlußstrom bzw. äquivalenten Erregerstrom) liegt; bei größeren Strömen bzw. Spannungen aber diese letztere Charakteristik schneidet.
  • Für den Fall der Abb. i (ohne jede Hilfserregung durch Gleichstrom) kann man die obige Bedingung auch wie folgt ausdrücken: Für das Zustandekommen der Selbsterregung muß der erwähnte resultierende kapazitive Widerstand zu Beginn der Erregung kleiner sein als der Wert von wobei e die innere EMK und ik den dieser EMK entsprechenden Kurzschlußstrom bedeuten.
  • Ein Ausführungsbeispiel für einen Frequenzverdoppler ist in der Abb. 3 schematisch dargestellt.
  • Es bedeutet hier V einen gewöhnlichen Frequenzverdoppler (Epstein-Joly-Frequenztransformator), auf dessen Eisenkernen zwei primäre Wicklungen D1, D2 und die entsprechenden zu diesen differentiell gewickelten sekundären Wicklungen Di , D2' angeordnet sind. I(1 ist der Haupterregerkondensator, der im Nebenschluß zum Verbraucher R -geschaltet ist. Er liefert den ausschließlich- oder hauptsächlich zur Selbsterregung dienenden voreilenden Strom. B ist eine kleine Gleichstromquelle, die nur dem Anstoß zur Erzeugung von Wechselstrom doppelter Frequenz dient. Um zu verhindern, daß Gleichstrom in den Verbraucher kommt, ist ein HilfskondensatorlK2 diesem vorgeschaltet. K2 dientgleichzeitig als teilweise Reihenerregung.
  • Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß die Parallelkapazität I(, ausschließlich durch einen Kondensator -(oder Kondensatoren) gebildet ist. Unter Umständen kann es sich empfehlen, in diesen Zweig in Reihe mit denn Kondensator I(, noch eine Selbstinduktion einzuschalten, derart, daß der resultierende Widerstand kapazitiv bleibt. Man könnte auf diese Weise mit kleineren Kondensatoren K, auskommen und .außerdem durch passende Einstellung dieser Induktanz eine beliebige G-Charakteristik (s. Abb. z) und somit eine einfache Regelung der Leistung erhalten.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. q. unterscheidet sich von dem vorigen nur dadurch, daß hier für die Selbsterregung beim unbelasteten Transformator ein Hauptkondensator I(1, der nur die Leerlaufspannung erzeugt, verwendet wird und jedesmal mit Zuschaltung einer Belastung 12 gleichzeitig ein entsprechender zusätzlicher Kondensator I( parallel zugeschaltet wird.
  • Es sei noch bemerkt, daß bei allen vorstehenden Erklärungen vorausgesetzt wurde, daß der den voreilenden Erregerstrom liefernde Parallelkondensator I(, an die Sekundärklemmen des Frequenzwandlers angeschlossen ist. Dies ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. Vielmehr kann er an eine besondere Wicklung angeschlossen werden, die eine ähnliche Lage hat wie die Sekundärwicklung D,, D2 und mit dieser elektromagnetisch gekoppelt ist. In diesem Falle muß man natürlich die erregenden Amperewindungen des voreilenden Stromes auf die Am perewindungen der Sekundärwicklung umrechnen.
  • Das im obigen auseinandergesetzte Selbsterregungsprinzip ist selbstverständlich nicht nur auf Frequenzverdoppler, sondern auch ganz allgemein auf Wechselstromapparate, die bis jetzt durch Gleichstrom erregt wurden, also auch auf Frequenzwandler für höhere geradzahlige Vervielfachung, anwendbar.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ruhender Frequenztransformator für* ,geradzahlige Frequenzvervielfachung, insbesondere für Frequenzverdopplung, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichstromerregung durch eine solche ausschließlich, oder im wesentlichen mittels eines der inneren EMK in der Phase voreilenden, in der sekundären Arbeitswicklung selbst oder einer gleichartig gelegenen Wicklung fließenden Stromes ersetzt ist.
  2. 2. Ruhender Frequenztränsformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Charakteristik (Stromspannungslinie) des aus den Widerständen des Freguenztransformators und der angeschlossenen Apparate (Kapazitäten, Induktanzen, Verbraucher usw.) resultierenden, für die Größe des wattlosen Stromes maßgebenden kapazitiven Widerstandes für kleine Ströme und Spannungen unterhalb der Charakteristik des Frequenzwandlers (Kurve der Abhängigkeit zwischen seiner inneren EMK bzw. Leerlaufspannung und dem entsprechenden Kurzschlußstrom bzw. äquivalenten Erregerstrom) liegt, bei größeren Strömen bzw. Spannungen aber diese letztere Charakteristik schneidet.
  3. 3. Frequenztransformator nach Anspruch 2 ohne jede zusätzliche Gleichstromerregung, dadurch gekennzeichnet, daß der aus den Widerständen des Frequenztransformators und der angeschlossenen Verbraucher sowie angeschalteter Kapazitäten resultierende, für die Größe des wattlosen Stromes maßrgebende kapazitiye Widerstand zu Beginn der Erregung kleiner ist als der Wert vön , wobei e die innere k EMK und ik den dieser EMK entsprechenden Kurzschlußstrom bedeuten. q..
  4. Frequenztransformator nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Erregerparallelkondensator eine regelbare Induktanz eingeschaltet ist.
  5. 5. Frequenztransformator nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Einschaltung der Belastung nach Maßgabe derselben zusätzliche Kapazitäten zugeschaltet werden.
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