DE481969C - Fluessigkeitshandfeuerloescher - Google Patents

Fluessigkeitshandfeuerloescher

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DE481969C
DE481969C DEK86343D DEK0086343D DE481969C DE 481969 C DE481969 C DE 481969C DE K86343 D DEK86343 D DE K86343D DE K0086343 D DEK0086343 D DE K0086343D DE 481969 C DE481969 C DE 481969C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C13/00Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
    • A62C13/003Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Flüssigkeitshandfeuerlöscher Gegenstand der Erfindung ist ein Flüssigkeitshandfeuerlöscher, dessen Auslaß durch ein selbsttätig wirkendes Ventil abgesperrt und geöffnet werden kann. Dieses Ventil wird gemäß der Erfindung durch einen dasselbe beeinflussenden Hilfskörper zum Schließen oder Öffnen gebracht, der die Ventilbewegungen so frühzeitig einleitet, daß die Absperrung oder Öffnung des Ventils im richtigen Augenblick beendet ist.
  • Das Gewicht des Hilfskörpers wird so gewählt, daß er in der aufrechten Stellung des Löschers das Ventil entgegen dem Gasdruck offen hält, beim Kippen des Löschers jedoch das Verschlußglied des Ventils gegen seinen Sitz schiebt und preßt. Das im Löscher enthaltene Druckgas unterstützt dabei noch den dichten Abschluß des Ventils. Bei der Zurückführung des Löschers in eine mehr aufrechte Lage wird das Ventil sofort wieder geöffnet, so daß der Löscher weiterarbeiten kann. Um das Festsetzen des Ventils, mittels dessen die Spritztätigkeit des Löschers durch Kippen desselben nach Belieben unterbrochen oder fortgesetzt werden kann, zu verhindern, werden Ventil und Hilfskörper zweckmäßig unterhalb des Löschflüssigkeitsspiegels, etwa am Schöpfende des Auslaßrohres eines in der Ruhelage mit aufwärts gerichteter Düse aufbewahrten Löschers, angeordnet. Das Abschlußventil kann in verschiedener Weise ausgebildet sein. Die Zeichnung veranschaulicht in Abb. i bis 3 drei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
  • a ist der Feuerlöscher, von dem nur der untere Teil im Schnitt gezeigt ist. b ist das Auslaßrohr des Löschers, das am unteren Ende in ein Ventilgehäuse c mit einem Sitz für eine Verschlußkugel d mündet. Es würde indessen auch im Rahmen der Erfindung liegen, das Ventil mit seinem Hilfskörper an einer anderen Stelle des Auslaßrohres, z. B in der Auslaßdüse des Löschers, anzuordnen.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i ist das Ventil d durch Drähte oder Bügel e mit einem Gewicht f entsprechender Schwere verbunden, das auf dem Steigrohr b gleitet, und in einer Erweiterung des Ventilgehäuses c liegen Hilfskugeln i, auf die sich die Verschlußkugel d stützt, wenn der Löscher sich in aufrechter Stellung befindet und das Ventil geöffnet ist. Bei schräger Lage des Löschers drängen sich die Hilfskugeln i von der Seite her zwischen den Boden des Ventilgehäuses und die Verschlußkugel d und bewirken so den rechtzeitigen Schluß des Ventils. Wird der Löscher wieder aufgerichtet, so öffnet das Gewicht f das Ventil entgegen dem im Löscher herrschenden Gasdruck.
  • Derselbe Zweck, das Ventil d bereits bei einer gewissen Schräglage des Löschers zu schließen, wird mit der Ausführungsform nach Abb. 2 erreicht. Hier ist die Verschlußkugel d des Ventils durch Bügele mit einem Gewichtsring f' verbunden, der auf einem auf dem Steigrohr b gleichachsig mit diesem befestigten Kegel k verschiebbar gelagert ist. Wird der Löscher schräg gehalten, dann gleitet der Gewichtsring f' an der schrägen Fläche des Kegels k abwärts und schließt das Ventil.
  • Bei Löschern, die mit einem Griff versehen sind, braucht zur Erzielung des angestrebten Erfolges nur die Mündung des Steigrohres b nach der Seite des Griffes hin abgelenkt zu werden, wie dies Abb. 3 zeigt. Das Ventilgehäuse c' ist hier trichterförmig erweitert und besitzt eine Führung d für eine Stange na, durch die ein Gewicht n mit der Ventilkugel d verbunden ist. Beim Überschreiten einer gewissen Schräglage des Löschers verschiebt das Gewichtn die Stange m in der Führung l und drückt die Ventilkugel d auf ihren Sitz. In aufrechter Stellung des Löschers wird das Ventil durch das Gewicht n geöffnet gehalten.
  • Werden mit dem Erfindungsgegenstande versehene Löscher in solcher Lage aufbewahrt, daß die Spritzdüse sich unten befindet, so schließt das gewichtsbelastete Ventil ähnlich wie ein Absperrhahn den Löschmittelraum gegen die Außenluft ab.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitshandfeuerlöscher, dessen Auslaß durch ein selbsttätig wirkendes Ventil abgesperrt und geöffnet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das rechtzeitige Wirken des Ventils durch einen dasselbe beeinflussenden Hilfskörper erreicht wird, der an einer Schrägfläche herabgleitet, sobald der Feuerlöscher schräg gehalten wird.
  2. 2. Handfeuerlöscher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem auf dem Steigrohr (b) gleichachsig befestigten kegelförmigen Körper (k) ein Gewichtsring (f) verschiebbar gelagert ist, der bei schräger Lage des Löschers herabgleitet und mittels eines Bügels, Korbes o. dgl. (e) das Verschlußglied (d) des Ventils gegen den Sitz bewegt.
  3. 3. Handfeuerlöscher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Verschlußkugel (d) des Ventils Hilfskugeln (i) im Ventilgehäuse (c) angeordnet sind, die sich bei schräger Lage des Löschers von der Seite her zwischen den Boden des Ventilgehäuses und die Verschlußkugel (d) drängen.
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