DE482303C - Einrichtung an OEfen, Feuerungen o. dgl. zum wechselweisen Anschluss beliebig vielerMessstellen an ein gemeinsames Messsystem - Google Patents

Einrichtung an OEfen, Feuerungen o. dgl. zum wechselweisen Anschluss beliebig vielerMessstellen an ein gemeinsames Messsystem

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DE482303C
DE482303C DES76657D DES0076657D DE482303C DE 482303 C DE482303 C DE 482303C DE S76657 D DES76657 D DE S76657D DE S0076657 D DES0076657 D DE S0076657D DE 482303 C DE482303 C DE 482303C
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Siemens Corp
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  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Einrichtung an Öfen, Feuerungen o. dgl. zum wechselweisen Anschluß beliebig vieler ll'leßstellen an ein gemeinsames meßsystem Es sind Einrichtungen bekannt. bei denen eine Mehrzahl von Meßstellen in abwechselnder Reihenfolge nacheinander an ein gemeinsames Meßsstem angeschlossen werden. dessen Zeiger' außerdem zeitweilig dem Einduß einer Hilfsvorrichtung. z. B. eines Fallbügels. unterworfen ist. Eine derartige Einrichtung ermöglicht es beispielsweise. die Ergebnisse einer beliebig großen Anzahl von Meßstellen mittels eines gemeinsamen Meßsystems zu registrieren oder beim Auftreten von unerwünscht hohen oder niedrigen Werten an einer der überwachten Meßstellen Signale oder Regeleinrichtungen zu betätigen.
  • Man hat weiter in Verbindung mit einem Zugregler für Feuerungen ein Gasrichtungsventil dazu benutzt. um eine Anzahl von Feuerungen der Reihe nach selbsttätig mit einer gemeinsamen Registriervorrichtung zu verbinden. Bei einer Einrichtung an Öfen. Feuerungen o. dgl. der zuerst erwähnten Art wird gemäß der Erfindung eine wesentliche Vereinfachung dadurch erzielt, daß durch ein thermisches Zeitrelais außer den Umschaltern für die einzelnen 'i#Ießstellen auch noch die Hilfsvorrichtung zur zusätzlichen Verstellung des Zeigers des `Ießsystems gesteuert wird. Zweckmäßig steuert dabei das thermische Zeitrelais einen den Zeiger des Meßsystems periodisch beeinflussenden Fallbügel mechanisch und die Umschalter durch elektrische Mittel. Es können indessen für beide Zwecke auch gleichartige Steuermittel. z. B. c_lektri.sche. Anwendung finden.
  • In der Abbildung ist ein Attsfülirun.-s!ieispiel der Erfindung dargestellt. das die Abwendung der neuen Einrichtun- bei der L"berwachung der Temperaturen beispielsweise von vier Öfen erläutert. Die Ofentemperaturen werden mittels der Tliermoelc,mcnte 4e. ! S'. 48", .18' überwacht. die über eine I-citun@` ; t einpolig an die eine Klemme 4; des ;remeinsamen Meßgerätes = angeschlossen sind. Die andere Meßgerätklemme .16 ist über eine Leitung 7 o an einen L etschalter =3 für die Thermoelemente gelegt, der einen KontakthaIbring 23', mit den einzelnen Therm3elenienten verbundene Kontaktstücke 23" und einen Schaltarm 23' hat. Der Zeiger 3 des Meßgerätes 2 spielt über drei Paaren von Kontakten 5, 6 und 7, 8 sowie c), i o, die den Zeigerausschlag bei normaler, minimaler und maximaler Temperatur kennzeichnen und zweckmäßig einstellbar angeordnet sind. Die erwähnten Kontakte steuern die Stromkreise für Signallampen @t 1. 12, 13, die vorzugsweise verschiedenfarbig, z. B. ro,t, weiß, grün. sind, und für ein Relais 1.1, das in nicht dargestellter Weise bei Erregung die Feuerung des überwachten ersten Ofens verstärkt. Die LampenkreIIse sind außerdem noch über Kontakte von Relais 15, 16, 17, 18 und eine .der Zahl der überwachten Öfen entsprechende Anzahl von Umschaltern 19, 2o, 21, 22 geführt, die
    von gleicher Bauart wie der beschriebene
    Thermoelcmentumschalter a3 isnd. und deren
    Schaltarme 19'", a o"', a l"', a _` mit dem Schalt-
    arm a3"' auf der gleichen Achse 2i ,"egenein-
    ander isoliert angeordnet sind. Art die drei
    unteren Kontaktsegmente i g", 2o". :!1". der Umschalter sind auf der Zeichnung nicht
    dargestellte Lampen- und Relaissätze für den
    zweiten, dritten und vierten Ofen von gleichem
    Aufbau und Schaltung angeschlossen wie der
    an das obere der Umschalterkontaktsegmente
    angeschlossene. rechts oben in der Zeichnung
    dargestellte Satz für den ersten Ofen. Dic
    Schaltachse =4. wird mittels Steigrads 25 von
    einem Elektromagneten 20, 2; schrittweise ge-
    dreht, der an die auch zur Speisung der übri-
    7en Schaltun,-selementc dienenden -N(#tzleitun-
    gcn 3-. ;8 angeschlossen ist.
    Wesentlich für die neue Anordnung ist nun.
    daß ;im-oh1 #L-»r 11, tätigung des Z(-iurs ;
    wecks Schicßung dc:r Kontakte
    (-der t). 1o als auch d:c Fortschaltuimr der
    Sclialtn-c#lle _4. durch u:n einziges thermisch-
    c#lcktriSches Relais 2e erfolgt. In dem Aus-
    führungsbcispicl besteht das Relais aus einem
    gekrümmten hilnetallstreifen 29 mit Heizwick-
    Iteng 3o. Das elic Ende der Heizwicklung ist
    über Leitung ;4, Kontakte Klemme 36
    zur -Netzlcitun,- 38 geführt. während (las
    andere Ende der Wicklun- über Klemme -, t
    an die \(#tzlcitullg 3- angeschlossen ist. Der
    Kontakt ;; ist an einem Hebel 4o I)cfcstigt,
    der sc::ncrseits bei -,c) von dem @imetall-
    st.-cifcn 2c> gctra;@cu wird. litt abwechselnden
    Spiel streckt si,-11 der Biinetallstreüun 2c4 in-
    fol-e Erwärmung bei stromgespeister Ilh:iz-
    a icklung 3o und, krümmt sich (wieder. wenn
    deren Stronikre:s bei Kontakt 3;.35 unter-
    hrochcn ist. D:e Steuerung drr Schaltwelle :!i
    erfolgt dadurch, dah die 'Ficklun,- des Schalt-
    elcktromagneten =(,. 2- parallel zur Heizwick-
    lung 3o liegt. Demgemäß werden über Schal-
    ter a3 die einzelnen Thermoelemente .18-1S"'
    abwechselnd auf das \Ießgerät 2 geschaltet
    und gleichzeitig mittels Schalter 19-2a ihre
    zugehörigen Lampen- und Relaissätze be-
    triebsfällig gemacht. Die gleichzeitige Steue-
    rung der Kontaktgabe bei 5-6, --S oder 9-1o
    geschieht in der @@'eise, daß der erwähnte
    Hebel 4o mittels der Stange il den Fall-
    bügel 4 entgegen der Kraft einer Feder 3a
    hebt und senkt und damit den Zeiger 3 frei-
    g4bt oder auf einen der genannten Kontakte
    1) reß t.
    Die Wirkung sweise der Schaltung ist fol-
    @ende, wobei angenommen. ist, daß die
    Schalter 19-23 die dargestellte Stellung haben.
    Wird durch den Fallbügel .1 bei zu kleinem
    Ausschlag des Zeigers 3 der Kontakt- mit
    dem Bontakt 8 in Berührttiig gebracht, so
    kommt durch d'-ese Kontaktgabe folgender
    Stromkreis zustande: Von dem einen Po137
    der Stromquelle über eine Klemme ;=. die
    Verzweigungspunkte 62. 63 über die Spule 15'
    des Relais i 5 zur Klemme 57, die über den
    Schalter 2o. eine Itlelnmc .13, die Kontakte
    -. 8, eine Klemme 4.2, den Schalter i o mit
    einer Klemme 6o leitend verbunden ist. dann
    über die Spule i S' des Relais 18, einen Ver-
    zweig 64 zu einer Klemme 5t), die
    an dem anderen Po138 der Hüfsstromquelle
    liegt. Die Spulen 15' und 18' ziehen die zu-
    gehörigen Anker 1 1 S" wie gezeichnet an.
    Der Anker 15" bewirkt Stromschluli in einer
    Le:tung, die von dem Pol 3,- über eine
    Klemme den Verzweigungspunkt 6a. den
    Anker 1die Klemme 51, die grüne Lampe
    i.-, tnit paralleler Relaisspule 14 zum anderen
    Pol ;e geht. Der Anker IS" -iut freilich auch
    Kuntahtsciiluß. und z%@:ir verbindet er den Pol
    e Über die Kle nme ;o, den #crzwei.#@ul.s-
    nunkt c@-L der Klemme ; 4. der roten Lampe
    i i mit der Klemme 53. Da aber dc#r nicht
    :in -ezo"ene Anker 10" der Spule 1 c keinen
    Kontakt gibt, so ist der Strond:reis der roten
    Lampe 1 1 am Anker 1()" unterbrochen. Es
    leuchtet also in dem erwähnten Falle ledig-
    lich die grüne Lampe t3 auf, und die dazu
    parallel l:egendc Relaisspule 1 4. bewirkt eine
    Regelung der Temperatur des ersten ( )f(#ns
    Thermoelement +8) @n dem Sinne. dah seine
    Feuerung verstärkt w rd.
    Bei Betätigung des Maximalkontaktes y. 1 o
    durch den Zeiger 3 werden die Klemmun 58
    und (jo leitend verbunden. rs er;;-i.bt ;ich
    dann e=n Stromkreis von Pol 3; Über die
    Klemme ;=. d:c Verzweigungspunkte c.=,
    die Spule i o'. die Klemme 8. den Schalter 2 1,
    die Klemme 4i, die Kontakte c). i o. die Klemme
    4a, den Schalter i 9, die Klemme oo. die Spule
    18'. den \-erzweigu:nspunkt 64, die Klemme
    5t; zum anderen Pol 38. Die beiden
    Spulen i(-)' und i S' ziehen ihre Anker
    16". i S" ati. und der Stromkreis der roten
    Lampe i i ist geschlossen. Er führt von Pol
    3- über die Klemme 52, den Punkt 62, den
    Anker 16", die Klemme 53, die rote Lampe i i,
    die Klemme 5i, den Anker IS", den Punkt
    64, die Klemme 56 zum Pol 38.
    Wird schließlich der mittlere Kontakt ;, 6,
    der einer normalen Temperatur entspri: iit.
    beim -Niedergang des Fallbügels i durch den
    Zei-er 3 geschlossen, so ergibt sich ein Strom-
    kreis vom Pol 38 über die Klemme 36, Kon-
    takte 5, 6, die Klemme .15, Schalter 2a, die
    Klemme 59, die Spule 17', die Spule 16', die
    Verzweigungspunkte 63.62, die Klemmen 52
    zusn anderen Po137. Durch den Anker 17"
    %c->rd der Stromkreis der weißen Lampe 1a
    geschlossen, der von Pol 37 über die Lampe
    12, die Klemme 5 5, den Anker 17", den Punkt
    6.1, die Klemme 56 zum anderen P2138 ver-
    läuft. Durch die Kontaktgabe das Ankers 16" wird kein Stromkreis eingeschaltet, da diese Kontaktstelle im Stromkreis der roten Lampe i i liegt, in der sich noch die weitere Kontaktstelle i 8" befindet, die bei normalem Ausschlag des Zeigers 3 infolge \ichterregung des Relais 18 unterbrochen ist.
  • DieRelais i 5 bis i 8 sind zu zweiPaaren 15-16, 17-18 so miteinander verbunden, daß die beiden Hälften eines Paares nicht gleichzeitig Kontakt geben können. Dies ist in der Zeichnung schematisch dadurch angedeutet, daß die Anker 15" und 16" an den beiden Enden eines Hebels 65 mit dem Drehpunkt 66 angeordnet sind. Ebenso ist der Anker 17" müt dem Anker 18" durch den Hebelarm 67 mit dem Drehpunkt 68 verbunden. Die Wirkung der Anordnung ist so, daß nach der jedesmaligen Kontaktgabe durch den FallbÜgel4 das jeweils erregte Relais seine Stellung beibehält. bis bei einer erneuten Kontaktgabe an einem anderen Kontakt die Wirkung des zuerst tätigen Relais aufgehoben wird. Sei beispielsweise infolge Kontaktschlusses 7, 8 der Anker r 5" angezogen worden, so bleibt er in dieser Stellung, und die grüne Lampe 13 brennt, biss durch Betätigung des Maximalkontaktes 9, io die Anker 16", 18" angezogen werden. In dein Augenblick, in dem der Anker i 6" angezogen wird, muß der Anker 15" infolge der Wirkung des Hebels 65 die Kontaktgabe unterbrechen. Es können einerseits nicht die grüne und die rote Lampe gleichzeitig brennen, andererseits nicht die rote und die weiße, wie sich aus der Hebelanordnung ergibt. Aber auch die weißen und die grünen Lampen können nicht gleichzeitig brennen, weil bei Erregung der Spule 17' zu gleicher Zeit die Spule 16' miterregt wird, da die Spule i7' über die Spule 16' mit dem Po137 verbunden ist. Eine Erregung der Spule 16' aber unterbricht den Kontakt am Anker i 5" und schaltet die grüne Lampe 13 aus.
  • Das Beispiel zeigt die Einrichtung einer Regelvorrichtung gemäß der Erfindung. In gleicher Weise kann eine Registriervorrichtung mit punktweiser Registrierung gemäß der Erfindung so eingerichtet werden, daß der thermische Zeitschalter unmittelbar oder mit Hilfe eines oder zweier Elektromagnete sowohl die mit Kontakten versehene Schreibvorrichtung als auch die Urns.chaltung des Meßsystems auf die einzelnen Meßstellen betätigt.
  • Es empfiehlt sich außerdem, für die einzelnen Meßstellen besondere Vorschaltwiderstände 49 vorzusehen zum Einregeln der Meßstellen auf verschiedene Normalwerte.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Öfen, Feuerungen o. dgl. zum wechselweisen Anschluß beliebig vieler Meßstellen an ein gemeinsames Meßsystem, dessen Zeiger zeitweilig von einer Hilfsvorrichtung beeinilußt wird, unter Anwendung ,eines periodisch wirkenden Schalters, gekennzeichnet durch ein thermisches Zeitrelais (28), welches außer den Umschaltern (23) für die einzelnen Meßstellen (18, 48', 48", 48"') auch noch die Hilfsvorrichtung (4) zur zusätzlichen Verstellung des Zeigers (3) des Meßsystems (2) steuert.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i zur Regelung der Meßgröße, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Meßstellen gehörige Signal-Lampensrhaltungen gleichzeitig durch eine entsprechende Anzahl von dem thermischen Zeitrelais (28) gesteuerter Umschalter (19-22) derart umgeschaltet werden, daß jede einzelne Lampe (11, 12 öder 13) so lange brennt, bis eine andere derselben Meßstelle zugehörige Lampe eingeschaltet wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß das thermischeleiktrische Relais (28) den Zeiger (3) des Meßgerätes (2) mechanisch und den Umschalter (23) für die einzelnen Meßstellen (48, 48', .18", 48"') und die Umschalter (i9-22) für die S ijnalorgane (ii, 12, 13) und Regelglieder (i4) elektrisch steuert.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den einzelnen Meßstellen (48, 48', 48", 48 "') Widerstände (49) vorgeschaltet sind zum Einregeln der verschiedenen Meßstellen auf verschiedene Nonnahverte.
DES76657D 1926-10-17 1926-10-17 Einrichtung an OEfen, Feuerungen o. dgl. zum wechselweisen Anschluss beliebig vielerMessstellen an ein gemeinsames Messsystem Expired DE482303C (de)

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DE (1) DE482303C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764854C (de) * 1936-06-25 1952-12-22 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Selbsttaetige elektrische Fernueberwachungs-Einrichtung fuer die Temperatur an verschiedenen Messstellen eines Betriebes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764854C (de) * 1936-06-25 1952-12-22 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Selbsttaetige elektrische Fernueberwachungs-Einrichtung fuer die Temperatur an verschiedenen Messstellen eines Betriebes

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