DE482704C - Foerdervorrichtung mit endlosem Foerderband, Foerderkette o. dgl. - Google Patents

Foerdervorrichtung mit endlosem Foerderband, Foerderkette o. dgl.

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DE482704C
DE482704C DEB131989D DEB0131989D DE482704C DE 482704 C DE482704 C DE 482704C DE B131989 D DEB131989 D DE B131989D DE B0131989 D DEB0131989 D DE B0131989D DE 482704 C DE482704 C DE 482704C
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conveyor
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DEB131989D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B1/00Bakers' ovens
    • A21B1/42Bakers' ovens characterised by the baking surfaces moving during the baking
    • A21B1/48Bakers' ovens characterised by the baking surfaces moving during the baking with surfaces in the form of an endless band

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Fördervorrichtung mit endlosem Förderband, Förderkette o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf Fördervorrichtungen, und zwar im besonderen auf solche, wie sie bei der Herstellung von Backware, Brot, Biskuits u. dgl. verwendet werden.
  • Da die Arbeitsgeschwindigkeit der einzelnen Maschinen. beispielsweise Form- oder Schneichnaschine und Backofen, eine verschiedene ist, so hat man bisher gesonderte Förclervorrichtungen benutzt und die Backware von der einen auf clie andere umgeladen. Hiermit sind, namentlich hei empfindlichen Backwaren wie Biskuits o. (-l-1., große Nachteile verknüpft. da durch das Umladen leicht Bruch entsteht. Abgesehen hiervon erfordert die Umladung Zeit und sorgfältige C`berwachung, damit der Betrieb ein ungestörter ist.
  • Um nun an Stelle der getrennten Fördervorrichtungen ein einziges Förderband, das hintereinander durch die verschiedenen Ma-,_ schinen hindurchgeht, verwenden zu können, hat man bereits vorgeschlagen, die zu anderen Zwecken, beispielsweise in Verbindung mit Schachtförderanlagen für große Teufen, bekannte Ausgleichsschlaufenbildung auch für Fördervorrichtungen der oben bezeichneten Art nutzbar zu machen, indem man die wirksame Weglänge in der einen Maschine j e nach Bedarf verlängert oder verkürzt. Man kann hiermit aber nur in geringen Grenzen ausgleichend wirken, da die Länge der Schlaufe nur verhältnismäßig geringe Ausmaße haben kann. Die Einstellung der Schlaufe erfolgt hierbei entweder von Hand oder durch ein besonderes Getriebe.
  • Der Zweck der Erfindung ist es daher, eine Fördervorrichtung mit endlosem Förderband, Kette o. dgl. zu schaffen, bei welcher durch Einschaltung von Schlaufen und gesondertem Antrieb der auf diese Weise gebildeten Fördervorrichtungsteile die Möglichkeit einer gegenseitigen Abstimmung der Fördergeschwindigkeiten dieser in weitesten Grenzen gegeben ist. Dies geschieht erfindungsgemäß in erster Linie dadurch, daß die Schlaufen -zweier zusammenarbeitender Teile über einen Schlitten gehen, der -durch die Ausgleichsschlaufenbildung hin und her bewegt wird und durch seine Bewegung die Geschwindigkeit des Antriebes der Fördervorrichtung steuert. Man treibt hierbei vorteilhaft den einen Teil synchron mit der Form- oder Schneidmaschine an, während der andere durch den Backofen laufende Teil gesondert mit einer dem Backprozeß angepaßten Geschwindigkeit angetrieben wird.
  • Unterschiede in der Geschwindigkeit der beiden Förder vorrichtungsteile werden ausgeglichen durch Vergrößerung oder Verkleinerung von zwischen den beiden Teilen in entgegengesetzter Richtung liegenden Schlaufen, so daß also beispielsweise stets dann, wenn die Schneid- oder Formmaschine zeitweise schneller arbeitet und die Backbleche füllt als diese durch den Ofen weiterwandern können, die Schlaufe der gefüllten Backbleche zwischen Formmaschine und Ofen sich vergrößert, während die im rückwärts laufenden Strange liegende Schlaufe sich entsprechend verkleinert, andererseits wenn die Formmaschine langsamer läuft als die Backware den Ofen durchwandert oder gar stillsteht, dann wird die Reserve von gefüllten Backblechen, die in der oberen Schlaufe zu erblicken ist, herangezo&en, so (laß sich diese Schlaufe verkleinert, während die Schlaufe im rückwärtigen Strange der Fördervorrichtung sich entsprechend vergrößert. Geeignete Kontrollvorrichtungen für die Länge der Schlaufen sind vorgesehen, dergestalt, daß die Fördervorrichtung als Ganzes auch angetrieben wird, während derjenige Teil, der mit der 1#orinmaschine verbunden ist, sich synchron finit dieser, der finit dein Ofen verbundene Teil sich synchron finit jener bewegt. Die hierfür bestimmten Einricfitungen siritl die folge:icien: Zwei Wellen sind finit Kettenrädern oder ähnlichen Gliedern ausgerüstet, über die die Mirdervorrichtung an denn Eiiden der Auscr*.c:(ehsschlatifcn läuft. Dies= Wellen find in einem oder mehreren Wagen oder Schlitten gelagert, die sich frei hin und her bewegen kennen, wodurch, -wie ohne weiteres klar, die eine Schlaufe verkürzt, die andere gelängt wird, oller umgekehrt.
  • Die Bewegung dieses Wagens kann selbstt ä tig erfolgen t' dadurch, daß der eine Teil der hörcicrvorriclnuin=@ schneller lauft als der andere.
  • Die Bewegung dieses Wagens in der einen oder anderen Richtung von der Mittelstellung aus kann Zwischenglieder in Tätigkeit setzen, die den einen Antrieb gegenüber dem anderen beschleunigen oder verzögern. E, kann diese Steuervorrichtung aber auch erst in Tätigkeit treten, wenn der Wagen eine bestimmte Bewegung ausgeführt hat.
  • Gemäß einer anderen Atcsführungsforin des Erfindungsgedankens können Einrichtungen vorgesehen sein, durch die der Ausgleichwagen selbst von den beiden Teilen der Fördervorrichtung angetrieben -wird, so daß also die Ausgleichsschlaufen gelängt oder gekürzt werden, genau so wie es notwendig ist, um die Unterschiede in den Geschwindigkeiten beider Fördervorrichtungsteile auszugleichen. Ein derartiges Getriebe kann auf dem Wagen selbst angeordnet und vorteilhaft genau so ausgestaltet sein -wie das Differential eines Kraftwagens; es besteht infolgedessen aus zwei Antriebswellen, von denen die eine synchron mit der Formmaschine, die andere synchron mit dem mit dem Ofen verbundenen Teil der Fördervorrichtung angetrieben wird. Das Differentialgetriebe ist so gebaut und angeordnet, daß der Wagen stillsteht, solange beide Teile der Fördervorrichtung mit gleicher Geschwindigkeit laufen. Sobald aber der eine Teil schneller läuft als der andere, wird der Wagen in der einen oder anderen Richtung verschoben und gleicht so die durch die verschiedenen Geschwindigkeiten v erursachten Wirkungen aus.
  • Es können auch selbsttätige Vorrichtungen vorgesehen sein, die die Formmaschine anhalten, wenn die zur Aufnahme des zuviel gelieferten Gutes bestimmte Schlaufe ihre volle Aufnahmefähigkeit erreicht hat. Außerdem können selbsttätige oder von Hand zu bedienende Vorrichtungen angeordnet sein, durch die die Kupplung zwischen Formmaschine und Förderband gelöst wird, wenn die Aufnahmeschlaufe leer ist, so (laß dann also die ganze Fördervorrichtung von dein mit dein Ofen -verbundenen Teil angetrieben wird und das Gut durch dein Ofen hindurchgehen kann, ohne (laß während dieser -anzen Zeit die Formmaschine läuft.
  • Der mit der Formmaschine verbundene Teil (leg Fördervorrichtung ist mittels einer Kuppltiiig gekuppelt, die nur ini einen Sinne wirkt, so (laß die F<irclei-voi-riehtun- frei weiterlaufen kann, wenn beispielsweise die Forinniaschine anhält oder die Ausgleichsschlatife ihr Minimum erreicht hat.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an Hand einer zwischen einem Ofen und der Forminaschine angeordneten F<irdervorrichtung dargestellt, und zwar zeigen: Abh. i in schematischer Seitenansicht einen Teil einer Fördervorrichtung finit den Ausgleichsschlaufen und gesonderten Antriebsvorrichtung für die beiden (furch die Ausgleichsschlaufen getrennten Teile der Förder-Vorrichtung, A11. a eine ähnliche Ansicht finit gewissen Einzelheiten des Antriebes, des Diftereiitials, der Anhalte- und Freilaufbewegung, Abb. 3 den Grundriß des Differentials und der Anhaltevorrichtung und Abb. + die Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungform des Differentials.
  • Mit a ist ein Förderband bekannter Art bezeichnet, das die ausgeschnittenen oder geformten, noch nicht gebackenen Teigstücke auf die Fördervorrichtung b oder, richtiger gesagt, auf die Backbleche c (s. Abb. a), die durch die Fördervorrichtung b getragen werden, bringt. Die Fördervorrichtung geht über Kettenräder oder Kettentrommeln. Der Aufnahmeteil b1 der Fördervorrichtung b erstreckt sich zwischen den Kettenrädern d und dl. Die Fördervorrichtung läuft über dieseRäder d, d= und bildet zwei gegeneinandergerichtete Schlaufen bz, b3, indem sie über zwei Kettenräder dz, d3 läuft, deren Wellen in einem Wagen oder Schlitten e gelagert sind. Dieser Schlitten kann sich in doppeltem Sinne in Richtung der beiden Schlaufen b=, b3 bewegen. Von der Schlaufe b3 geht die Fördervorrichtung über ein Kettenrad d3 nach dem Ofen, den sie durchläuft, tun über das Kettenrad dl zurückzukehren. Der den Ofen durchlaufende Teil der Förden-orrichtung ist iuit b+ bezeichnet.
  • Das Kettenrad d wird von der nicht dargestellten Teigschneid- oder Formmaschine angetrieben, und zwar, wie aus der Zeichnung ersichtlich, mit absatzweise verschiedener Winkelgeschwindigkeit durch die miteinander kämmenden Stirnräder f, f1, von denen verschiedene Teile verschiedene Radien haben. Das Stirnrad f1 sitzt auf der Welle des Kettenrades d, und (las Stirnrad f steht im Eingriff mit dem Rad f1 und wird durch eine Rette f=, die über die Kettenräder f3 und (+ auf der Welle des Stirnrades f läuft. angetrieben. Das Kettenrad (l4 erhält seinen Antrieb durch ein Kegelradgetriebe f', fc, von (leg Welle f . aus, und zwar in beliebiger, nicht dargestellter Weise, wobei aber dieser Antricl) unabhängig von demjenigen desKettenrades f:( ist. Es ist klar, (laß der Schlitten e sich bewegen inuß innerhalb den durch seine Laufbahn gegebenen Grenzen, sobald die Geschwindigkeiten (leg beiden Teile der Fördervorrichtungen differieren. Selbstverständlich inuß man die Länge des Teiles b1 und der Schlaufen h= und b' entsprechend (leg ganzen Art (leg Vorrichtung und (legen Leistung wählen.
  • Ist die Fördervorrichtung mit Backblechen ausgerüstet, die stets wa-erecht weitergefö rdert werden iniissen. so kommen hierfür Einriclitungen gemäß _1>b.2 in Betracht, die deichzeitig auch die Geschwindigkeitssteuer-und Anhaltevorrichtung sowie die Freilattfvorrichtung zeigt, (lie es gestattet, daß (lie ganze Fördervorrichtung von dein nach (lein Ofen zu gelegenen Teil in Bewegung gesetzt wird. Die Kettenträger d bis d' sind hierbei verdoppelt, um in bekannter Weise die Backbleche wagerecht zu führen, wenn sie aus einer Bewegungsebene in die andere übergehen. Die Drehbewegung wird auf den Teil b1 (leg Förden-orrichtung durch zwei Zahnräder f3, übertragen, wobei das Zahnrad f' auf der gleichen Welle mit einem der Räder f1 sitzt und= das Zahnrad f', das das Kettenracl d antreibt, mit diesem- durch eine Klinke f 1° und Sperrad f 1l gekuppelt ist. Auf diese Weise wird eine Freilaufverbindung geschaffen; die es gestattet, daß die Geschwindigkeit der Fördervorrichtung größer wird als (liejenige des Antriebes f. f1, so daß also die nicht dargestellte Formmaschine ihre Geschwindigkeit verringern oder ausgerückt werden kann, ohne dadurch die Bewegungsart der ganzen Fördervorrichtung irgendwie zu beeinflussen.
  • Um zu verhindern, daß der Antrieb des Teiles b4 eine Beschleunigung des Teiles b1 hervorruft über die Geschwindigkeit hinaus, finit der der Antrieb des Teiles b1 normalerweise bei langsamem Lauf diesen Teil antreibt, sind Vorrichtungen getroffen, beispielsweise in Form eines Gewichtes h', das bestrebt ist, den Wagen e nach dem Anschlag la@ zu ziehen. Dieses Gewicht sucht den Teil b1 zurückzuhalten und die Klinken f in Eingriff zu halten, bis der Schlitten e durch Auftreffen auf den Anschlag iz@ endgültig festgehalten wird.
  • Der Wagen e besitzt Rollen e1 und läuft auf einer Bahn e2. An diesem Wagen ist eine Platte e3 mit einem Ausschnitt ei befestigt. Bei ;' ist iin Maschinenrahmen ein Hebel g= angeordnet, dessen eines Ende eine normalerweise im Ausschnitt cl liegende Rolle g3 trägt. Sobald der Waren sich in der einen oder anderen Richtung bewegt, stößt die Kante lies Ausschnittes c', nachdem eine gewisse tote Bewegung überschritten ist, gegen die Rolle g" und legt den Hebel g!' in der einen oder anderen Richtung, je nach dem Bewegungssinne des Wagens 8, um. Der andere Arm des Hebels g3 ist durch eine Stange gl mit einem Hebel @° verbunden, der als Steuerhebel zweier Kupplungen g°, g' dient, die mit zwei Kegelrädern g8, gf -zusammenarbeiten. Diese Kegelräder ä', g^ kämmen mit dem Kegelrad g1°, (las auf einer Schraubenspindel g1= (s. AM. 3) sitzt. Sobald sich diese Spin-(Iel g` dreht, werden die beiden Räder g13, äll c-inander - tähert oder entfernt, je nachdem, welche Kupplung g°, g7 in Tätigkeit gesetzt wird. Die Bewegung dieser Räder g13, ä,.( wird durch die Hebel g13, g1(; die bei g1' bzw. g' -elagert sind, gesteuert. Das eine Paar Räder vermindert seinen Durchmesser, während (las andere den Durchmesser vergrößert, und umgekehrt. Beide Räder g13 und gi4 sind durch einen Riemen, wie strichpunktiert angedeutet (s. Abb. 3), verbunden. Dieses Geschwindigkeitswechselgetriebe g13, g1' ist mit deni Antrieb der Formmaschine und dadurch rtit #lem Kettenrad f4 verbunden und ruft auf diese Weise eine Beschleunigung oller Verzögerung und damit einen Geschwin-(ligkeitswechsel in der Bewegungsart des Teiles b1 der Fördervorrichtung hervor. Der Antrieb erfolgt auf die Kegelräder g3 oder g° von der Welle g11 des Rades g13- aus, und zwar durch die Kegelräder g19 und g2° und die Welle g21, auf der die Kupplungsglieder g';, g7 gleitbar angeordnet sind.
  • h ist eine lose auf der Welle g" des Rades 9 l4 sitzende Scheibe, und hl ist eine Kupp- Jung, um die Scheibe h zwecks Antriebes der Welle g2- zu kuppeln. h= ist der für die Kupphing hl bestimmte Kupplungshebel. Eine Stange h3 ist gleitend in Lagern hl, 10 im Maschinenrahmen gelagert; mit dem einen Ende stößt diese Stange gegen den Handhebel hl der Kupplung, und mit dem anderen .Ende liegt dieselbe in der Bewegungsbahn des Wagens e, so daß, wenn der Wagen das eine Ende seiner Bahn erreicht, er gegen die Stange hl stößt und den Hebel h= umlegt, so daß die Kupplung der Scheibe h gelöst und der Antrieb zwischen der Formmaschine und dem Teil b1 gelöst ist. Der Teil b1 wird dann nur noch durch die Fördervorrichtung selbst unter Vermittlung der Kegelräcler f5, f6 angetrieben.
  • Am anderen Ende der Bewegungsbahn des Wagens e ist ein Anschlag lall vorgesehen. Sobald der Wagen gegen diesen Anschlag stößt und infolgedessen festgehalten wird, was eintritt, sobald die Geschwindigkeit des Teiles b' dauernd diejenige des Teiles b1 übertrifft, gestattet die Freilaufkupplung /10. f " ein Weiterlaufen des Teiles b1, indem es dem auf ihn ausgeübten Zug folgt.
  • Eine andere Ausführungsform ist in Abb. 4 zur Darstellung gebracht. Auf dem `Vagen e10 ist ein Gehäuse e'1 befestigt in welchem ein Differentialgetriebe beliebiger Art zwischen den beiden Wellen e12 und ei' angeordnet ist. Diese Wellen besitzen Nuten e14, e l5, so claß sie in der Längsrichtung in der Nabe der Zahnräder e1°, ei' gleiten können. Das Zahnrad e16 kämmt mit einem entsprechenden Rad auf dem Antrieb des Teiles b1 der Fördervorrichtung. Das Zahnrad ei- kämmt mit einem Zahnrad des Antriebes des Teiles b-l. Solange beide Antriebe synchron laufen, bleibt das Differential im Gehäuse eil ohne Wirkung. Wenn aber der eine Antrieb gegen den anderen zurückbleibt, so tritt das Differential in Tätigkeit und dreht das Zahnrad e11'. Dieses Zahnrad kämmt mit einer fest angeordneten Zahnstange e19 und ruft auf diese Weise eine Bewegung des Wagens ei' in der einen oder anderen Richtung hervor, worauf der Hebel ä2 und die mit diesem verbundenen Teile (s. Abb. z und 3) zur Wirkung kommen und eine Korrektur der Antriebsgesch-,vindigkeit des Teiles b1 bewirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fördervorrichtung mit endlosemFörderband. Förderkette o. dgl., die durch Einschaltung von Schlaufen unterteilt ist, wobei- jeder Teil gesondert angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufen zweier zusammenarbeitender Teile über einen Schlitten gehen, der durch die Ausgleichsschlaufenbildung hin und her bewegt wird und durch seine Bewegung die Geschwindigkeit des Antriebes der Fördervorrichtung steuert. a. Fördervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß die Bewegung des Schlittens von der Mittelstellung aus nach beiden Richtungen die relativen Geschwindigkeiten der Antriebsvorrichtung steuert. 3. Fördervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des einen der Fördervorrichtungsteile so eingerichtet ist, daß er periodisch wiederkehrendeGeschwindigkeitsänderungen dieses Teiles hervorruft. 4. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet. claß durch die Bewegung des Schlittens eine Korrektur der mittleren Geschwindigkeit des Förderv orrichtungsteiles, dessen Geschwindigkeit sich periodisch verändert, herbeigeführt wird. 5. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß bei Erreichung des einen Endes der Schlittenbahn der Schlitten gegen einen Anschlag stößt und hierdurch eine Entkupplung des Antriebes eines Teiles der Fördervorrichtung hervorgerufen wird. 6. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb eines der Fördervorrichtungsteile eine Freilaufkupplung eingeschaltet ist, derart, daß die Fördervorrichtung sich ohne Rücksicht auf diesen Antrieb weiterbewegen kann. 7. Fördervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß, solange der Schlitten sich frei bewegen kann, die Freilaufkupplung elastisch in Eingriff gehalten wird und, sobald der Schlitten das eine Ende seiner begrenzten Bahn erreicht, nachgiebig die Freilaufkupplung in Tätigkeit tritt. B. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schlitten ein Differential angeordnet ist, das mit den unabhängig voneinander laufenden Antrieben in Verbindung steht, mit welchem Differential Vorrichtungen verbunden sind, die bei Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen beiden Antrieben den Schlitten in der einen oder anderen- Richtung verschieben.
DEB131989D 1926-07-30 1927-06-23 Foerdervorrichtung mit endlosem Foerderband, Foerderkette o. dgl. Expired DE482704C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1142740B (de) * 1960-07-20 1963-01-24 Varta Ag Vorrichtung zum kontinuierlichen Zu- und/oder Abfuehren von bahnfoermigem Material zu bzw. von diskontinuierlich arbeitenden mitlaufenden Bearbeitungs-werkzeugen, wie Pressen, Stanzen Scheren od. dgl.
DE1189919B (de) * 1959-11-20 1965-03-25 Kaehler & Co I Foerdereinrichtung aus mehreren hintereinander angeordneten Foerderbaendern
DE1255574B (de) * 1962-02-22 1967-11-30 Netzsch Maschinenfabrik Vorrichtung zum Stillsetzen eines Teilstranges eines ununterbrochen durch eine Behandlungsanlage umlaufenden Kettenstranges
DE4391686T1 (de) * 1992-04-09 1994-06-09 Dorner Mfg Corp Antriebsmechanismus für einen Förderer

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