DE482859C - Gewindebohrer - Google Patents
GewindebohrerInfo
- Publication number
- DE482859C DE482859C DEH105229D DEH0105229D DE482859C DE 482859 C DE482859 C DE 482859C DE H105229 D DEH105229 D DE H105229D DE H0105229 D DEH0105229 D DE H0105229D DE 482859 C DE482859 C DE 482859C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- thread
- taps
- workpiece
- grinding
- recess
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 4
- 210000003462 vein Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G5/00—Thread-cutting tools; Die-heads
- B23G5/02—Thread-cutting tools; Die-heads without means for adjustment
- B23G5/06—Taps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
Es sind Gewindebohrer bekannt, die auf der ganzen Länge des Gewindes geschliffen sind,
und zwar in der Weise, daß der kegelige Anschnitt um mehrere Einhundertstel Millimeter
hinterschliffen ist, während der ein Drittel bis ein Viertel der gesamten Gewindelänge betragende,
nur zum Schlichten des Gewindes dienende Fertigschneidteil, um dessen Maßhaltigkeit
zu bewahren, nicht hinterschliffen
ίο wurde. Derartige Gewindebohrer haben, abgesehen
von den erheblichen Schleifkosten für den kegeligen Anschnitteil, den Nachteil, daß
sie an der Übergangsstelle vom kegeligen Anschnittgewimde zum zylindrischen Schlichtgewinde
zum Reißen neigen. Dieser Nachteil ist in der letzten Zeit dadurch behoben worden,
daß die Gewindebohrer auf der ganzen Gewindelänge hinterschliffen wurden und man
die durch das Hinterschleifen des Schlichtgewindes verkürzte Lebensdauer unbeachtet
ließ. Demgegenüber wird erfindungsgemäß zwischen dem kegeligen Anschnitteil und dem
Fertigschneidteil eine Eiodrehung vorgesehen, die den oben angegebenen Nachteil des Überganges
vom Anschnitt- zum Schlichtgewinde mit seinen ungünstigen Übergangswirkungen beseitigt. Hieraus ergibt sich der weitere
Vorteil, daß das jetzt übliche Schleifen und Hinterschleifen des kegeligen Anschnitts fortfallen
kann, ohne welches bisher ein glatter Übergang vom kegeligen Anschnitt zum Schlichtgewinde nicht möglich war. Infolge
Fortfalls des Schleifens und Hinterschleifens des Anschnittgewindes ergibt sich auch eine
größere Kostenersparnis und der weitere Vorteil, daß durch den innerhalb der Toleranzen
liegenden Härteverzug ein Freischneiden erfolgt. Um ein gutes Schlichten des Gewindes
zu erreichen, ist der Fertigschneidteil in zwei Abschnitte geteilt, von denen der erste Abschnitt
den Kern und der von diesem durch eine weitere Eindrehung getrennte zweite Abschnitt
die Flanken und die Spitze des Gewindes fertig schneiden. Diese beiden Fertigschneidteile
sind im Gegensatz zu dem Anschnittgewinde geschliffen.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Der Gewindebohrer a- hat an seinem
vorderen Ende ein zylindrisches ader kegeliges und scharf ausgeschnittenes, jedoch nicht
hinterdrehtes oder hinterfeiltes Gewindestück h, welches zur Führung des" Bohrers
dient. Hieran schließt sich das kegelige und ungeschliffene Anschnittgewinde c mit darauf
folgender Eindrehung ά. Nunmehr folgt ein kurzer in der Flanke und im Kern geschliffener
Gewindegang e, der das Werkstück im Kern fertig und in der Flanke auf minus
0,02 und den Außendurchmesser auf minus 0,2 schneidet. Der hierauf folgende, im Außendurchmesser
geschliffene Gewindegang f ist ebenfalls durch eine Eindrehung g von dem
Gewindegang e getrennt und schneidet alsdann das Werkstück in der Flanke und im
Außendurchmesser fertig. Durch diese Anordnung wir.d auch der Kraftverbrauch gegenüber-den
handelsüblichen Gewindebohrern auf die Hälfte herabgesetzt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gewindebohrer mit kegeligem Anschnittgewinde, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindebohrer hinter dem nicht geschliffenen Anschnittgewinde (c) eine Eindrehung ■ (d) besitzt, auf welche ein geschliffener Gewindegang (e) zum Fertigschneiden des Werkstückes im Kern und ein weiterer, durch eine zweite Eindrehung (g) vom vorhergehenden getrennter geschliffener Gewindegang (/) zum Fertigschneiden des Werkstückes in Flanke und Außendurchmesser folgteHierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH105229D DE482859C (de) | Gewindebohrer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH105229D DE482859C (de) | Gewindebohrer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE482859C true DE482859C (de) | 1929-09-21 |
Family
ID=7169725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH105229D Expired DE482859C (de) | Gewindebohrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE482859C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148127B (de) * | 1958-12-22 | 1963-05-02 | Dr Alfred Beck | Gewindeschneidwerkzeug |
-
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- DE DEH105229D patent/DE482859C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148127B (de) * | 1958-12-22 | 1963-05-02 | Dr Alfred Beck | Gewindeschneidwerkzeug |
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