DE482957C - - Google Patents

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DE482957C
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gas
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air pressure
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/06Conduit details, e.g. valves
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung des Gasheizwertes bei Gaserzeugungsanlagen Bekanntlich v4ird ein vollkommen reizfies Gas den Verbrauchern niemals zugeführt, sondern es wird vielmehr mit anderen Gasen gemischt. Da aber dieser Mischungsheizwert konstant bleiben soll, würde es nicht genügen, wenn die I-Teizgase aus den Heizzügen in die Kammer oder Retorte des Erzeugungsofens hineindringen, sondern mehr oder weniger schnell, je nachdem das Absaugvakuum das frisch erzeugte Gas von dem Hauptgassauger aus der Erzeugungsanlage entnommen wird. Je nach Größe dieses Vakuums wird sich also ein bestimmter Heizwert einstellen, welcher der Beimischung der Ofengase entspricht.
  • Das Konstanthalten dieses Heizwertes erzielte man nun bislang dadurch, daß man den bekannten Umlaufregler, der die' Absaugung des Hauptgassaugers kontrolliert, von Hand einstellt. Wenn nun die Absaugung größer wird als zulässig, so muß der Umlaufregler sofort reagieren und demnach wieder mehr Gas hinter den Gassauger befördern. Dieses sofortige Reagieren ist nun aber nicht möglich, wenn die Einstellung des Umlaufreglers von Hand geschieht, beispielsweise wenn der Umlaufregler mit Gewichten belastet wird, denn in diesem letzteren Falle wird die Gasheizwertänderung viel zu spät bemerkt, so daß es durchaus möglich, ist, daß die Fehlerquelle bereits beseitigt ist und durch die Nachstellung womöglich wieder ein verkehrter Heizwert reguliert wird.
  • Es besteht somit die Regulierung des Heizwertes auf einerMengenregulierung, und zwar auf der Regulierung der Beischußmenge an stickstoffhaltigen Gasen, ganz gleich ob der Ofen ein Retorten- oder Kammerofen ist.
  • NTun sind zwar Verfahren zur selbsttätigen Regelung des Gasheizwertes bei Gaserzeugungsanlagen bekannt, bei denen die durch eine Probeflamme entwickelte Wärme in Arbeit umgewandelt und zur Betätigung eines Drosselorgans verwendet wird. Doch haften diesem Verfahren erhebliche Nachteile an, die durch die vorliegende Erfindung behoben werden sollen. So haben u. a. diese bekannten Anlagen den Nachteil, daß sie wellenartigen Schwankungen ausgesetzt sind, durch welche ein Pendeln des Umlaufreglers erzielt werden kann.
  • Das vorliegende Verfahren besteht nun darin, (Iaß-dasztirBetätigungdienendePrüfgas durch einen kleinen besonders eingebauten Ventilator unmittelbar hinter den GaserzeugungsÖfen entnommen -ei-ein, t, genau auf Druck eingestellt und als etp otönneterflamme in geschütztem, teilweise offenem Hohlraum unter dein Wasserbehälter verbrannt wird. Für die optische Kontrolle ist eine optische Skala vorgesehen, während der geschützte Hohlraum verhindert, daß die. Brennerdüse durch äußeren Schinutz Lind Staub verunreinigt und daher die Flamme beeinflußt irden kann.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsloi-m einer nach dein vorliegenden Verfahren arbeitenden Anlage dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den eingebauten Gasheizwertregler in einer Gaserzeugungsanlage (schematisch dargestellt), Abb. 2 den Gasheizwertregler im Längsschnitt und Abb. 3 den Umlaufregler des Gasheizwertreglers in der Form, in welcher er zum Anbau an bestehende Umlaufregler benutzt werden kann, im Längsschnitt.
  • Der selbsttätige Gasheizwertregler besteht aus mehreren zusammengehörigen Teilen: dem Ventilator i, dem Gasreiniger 2, dem Jetphotometer 3, dem Dampf- und Luftdruckerzeuger q. und dem Umlaufregler 5.
  • Eine Gaserzeugungsanlage besteht bekanntlich dem Schema nach aus den Gaserzeugungsöfen a, der Hauptleitung b, die das Gas Tiber die Kühler c und den Hauptsauger d zu den Reinigungs- und Aufspeicherungseinrichtungen leitet.
  • Dieser Anlage entnimmt ein kleiner Ventilator i durch die Rohrleitung 6 der Hauptleitung b direkt hinter den Gaserzeugungsöfen a eine Probemenge frisch erzeugten Gases, leitet dasselbe durch den Reiniger 2 und die Leitung 7 dem Jetphotometer 3 zu. Der Ventilator i, der Gasreiniger 2 und das Jetphotometer 3 sind bekannte Einrichtungen bzw. Nachbildungen bekannter Apparate im notwendigerweise reduzierten Maßstab entsprechend dem neuen Zweck, dem sie hier dienen.
  • In dem teilweise offenen Zylinderraum 3, desietphotometers3 ist ein zweckmäßig unterteilter Wasserbehätter 8 eingebaut, der sich nach oben hin fortsetzt und dessen bestimmter Inhalt durch die Prüfflamme zum Teil verdampft wird. Der Dampf steigt durch das Rohr 9 in einen Zylinderraum io, der durch einen Kolben i i abgeschlossen ist. Dieser Kolben ist nach unten hin rohrartig verlängert und taucht mit dieser Verlängerung 11, in eine Sperrflüssigkeit 12 hinein. Durch diese Begrenzung wird der Kolben i i bei zunehmender Dampfmenge nach oben getrieben und treibt aus dem Deckelteil 13 des Dampf- und Luftdruckerzeugers d Lntsprechend seiner Bewegung die Luft heraus. Ein Rohr 14 verbindet den Dampf- und Luftdruckerzeuger mit dem eigentlichen Umlaufregler und leitet somit die aus dem Druckerzeuger d. herausgedrückte Luft in den entsprechenden Aufnahmeraum des Umlaufreglers 5. Der Umlaufregler besteht aus einem ringartigen Behälter 15, der am unteren Teil erweitert ist und durch dessen zentrale öffnung 16 eine Stange 17 hindurchfährt, an der der Umlaufreglerventilteller t8 befestigt ist, und die andererseits an eine ",chwiitimglocke i9 angeschroben ist. Der untere Teil der Schwimmglocke 1g liegt seit einem ringförmigen Schwimmer 19Q wiederuni in einer Sperrflüssigkeit 12 und verhindert somit den wechselseitigen Übertritt von Luft oder Gas. Die Schwimmglocke i9 schwimmt in der .Sperrflüssigkeit und auf dem Gasdruck der Druckseite des Hauptsaugers d.
  • Bei Übertritt von Luft aus dem Druckerzeuger ¢ in den Umlaufregler 5 drückt dieselbe die Glocke i9 in die Sperrflüssigkeit hinein, und das Ventil 18 verringert den freien Durchgangsquerschnitt allmählich bis zitiii gänzlichen Abschluß.
  • Durch den vorstehend beschriebenen Regler wird also die Steuerung des Umlaufventils am Hauptsauger d direkt unter den Einfuß des Heizwertes des frisch erzeugten Gases .gebracht. Damit nun aber bei bestehenden Anlagen der bestehende Umlaufregler gebraucht werden kann, ist derjenige "feil, der in Abb. i und 2 den Umlaufregler darstellt, auch in einer anderen Form ausgeführt worden, welche es gestattet, ihn an bckainitc Umlaufregler anzubauen, und zwar derart. claß die Ventilstange 17 nicht mehr das Ventil direkt betätigt, sonderst mit der im vorhanderlen Umlaufregler bestehenden Velitilstan.ge gekuppelt werden kann. Das ist bei fast allen Umlaufreglern möglich, cla dieselheil ritt(-äußerlich angeordnete Gewichtsbelastung besitzen, deren Wirkung durch die Zuschaltunh des neuen Umlaufreglers 5 infolge der 'v`erbitidung der Reglerglocke mit der Ventilstange t; erhöht und erweitert werden kann. Der Umlaufregler dieser Bauart enthält das gleiche Prinzip, ist jedoch in seinem Ausmaß und seiner Form so abgeändert, daß er bequem auch an weniger zugänglichen Stellen montiert werden kann.
  • Wie bei allen Reglern ist es notwendig, all verschiedenen Stellen Sicherheits- sind Meßinstrumente anzuordnen. Die Anbringung dieser Armaturen richtet sich nach der jeweiligen Bauart. Zu diesen Armaturen gehören weiterhin Fülltrichter. Ablaufhählte und Beobachtungsfenster.
  • Gegenüber der schematischen Darstellung nach Abb. i kann im Aufbau der gesamten Anlage jede als zweckmäßig erscheinende Reihenfolge und Raumabänderung vorgenommen werden. So kann z. B. (las Jetpltotometer mit dem Druckerzeuger 4 in direkter Nähe (leg Gaserzeugungsöfen a Aufstellung finden. Dadurch wird für manche Fälle die lange Gasleitung 7 erspart und :las Gas zeitlich eher verbrannt, so daß auch die keglerwirkung bei entsprechendem Ausbau der Druckleitung zwischen dem Druckerzeuger :4 und dein Umlaufregler 5 früher statttindet, also einen früheren Einfluß auf die Gasproduktion gewinnt und somit die Zeitdauer von evtl. eintretenden Heizwertschwankungen kürzen kann.

Claims (3)

  1. PATE NTAN5PRi7CHE: i. Verfahren zur selbsttätigen Regelung des Gasheizwertes bei Gaserzeugungsanlagen, bei welchem die durch die Probeflamme entwickelte Wärine in Arbeit umgewandelt und zur Betätigung eines Drosselorgans verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die entwickelteWärnie zur Dampferzeugung in einem Dampf-und Luftdruckerzeuger benutzt wird, dessen Dampf durch eine als Kolben ausgebildete Tauchglocke einen Luftdruck erzeugt, welcher seinerseits auf die Tauchglücke eines Umlaufreglers einwirkt, die dadurch ein Umlaufventil steuert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Dampf- und Luftdruckerzeuger (4), dessen teilweise unterteilter Wasserbehälter (8) in den Verbrennungsraum des jetphotometers hineinragt und von dem die Wasserdämpfe durch ein Rohr (9) in den Innenraum (io) eines Tauchkolbens (i i) gelangen, dessen Tauchglocke (i io) in eine Sperrflüssigkeit taucht und der von denWasserdämpfenangehoben im luftgefüllten Deckelraum (13) einen Luftdruck erzeugt, welcher durch eine Leitung (14) auf den Umlaufregler (5) übertragen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Umlaufregler (5), in dessen mit Sperrflüssigkeit gefüllten ringartigen Behälter (15) eine Tauchglocke schwimmt, auf deren Außenseiten die Druckluft des Druckerzeugers (4) derart einwirkt, daß die Tauchglücke sich herabsenkt, wobei sie durch eine Ventilstange (17) in der zentralen öffnung (16) des Umlaufreglers (5) den Ventilteller (18) des Umlaufventils entsprechend dein jeweiligen Druck mehr oder weniger schließt.
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