DE482973C - Steuervorrichtung, insbesondere fuer Foerderbremsen u. dgl. - Google Patents
Steuervorrichtung, insbesondere fuer Foerderbremsen u. dgl.Info
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- DE482973C DE482973C DEV22256D DEV0022256D DE482973C DE 482973 C DE482973 C DE 482973C DE V22256 D DEV22256 D DE V22256D DE V0022256 D DEV0022256 D DE V0022256D DE 482973 C DE482973 C DE 482973C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D5/00—Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
- B66D5/02—Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
- B66D5/24—Operating devices
- B66D5/26—Operating devices pneumatic or hydraulic
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D2700/00—Capstans, winches or hoists
- B66D2700/03—Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure
- B66D2700/035—Fluid operated braking devices
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Description
- Steuervorrichtung, insbesondere für Förderbremsen u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf solche Steuervorrichtungen für Bremsen, Kupplungen und andere Vorrichtungen., insbesondere für Fördergestellbremsen, bei denen die Vorrichtung durch ein Gewicht betätigt wird, dessen Niedergang durch Beine Einrichtung gesteuert wird, die zur Folge hat, daß Flüssigkeit von der Unterseite eines mit dem Gewicht verbundenen Kolbens in. dem erforderlichen Betrage entweicht. Bei einer solchen Steuervorrichtung erfolgte bisher die Steuerung durch ein besonderes Ventil, das entweder von Hand aus oder, wenn vorher bestimmte Betriebsvierhältnisse eintreten, selbsttätig betätigt wird. Der Zweck der vorliegenden Erfindung beruht darin, die Anordnung eines besonderen Steuerventils zu vermeiden.
- Es sind auch bereits Steuervorrichtungen für Maschinen bekannt geworden, bei denen der Antriebskolben in seinem Zylindereine Drehung ausführen kann, wodurch eine Anderung des Füllungsgrades des zum Antrieb der Maschine verwendeten Mediums erreicht wird.
- Gemäß der Erfindung wird demgegenäber die winklige Einstellung eines in einem Zylinder sitzenden. Kolbens dazu benutzt, entweder die Zuleitung für das Druckmittel oder den Auslaß für das Druckmittel freizulegen, wobei -noch eine Vorkehrung getroffen ist, wonach durch die Weiterdrehung des Kolbens über dessen. gewöhnliche Einstellung hinaus die Geschwindigkeit des ausströmenden Druckmittels verändert werden kann.
- In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. r die allgemeine Anordnung der Teile. Abb.2 ist ein in vergrößertem Maßstabe dargestellter Querschnitt durch den Kolben und Zylinder, und ` Abb.3 und q. veranschaulichen in vergrößertem Maßstabe gewisse Einzelheiten. Das das Gewicht und die Bremse betätigende Getriebe ist nicht dargestellt; diese Teile greifen an einer Stamgei z an, die zusammen reit dem Kolben 2 in dien Zylinder 3 durch Querhäupter q. und Stangen 5 bewegt wird. Eine in dem Zylinder 3 vorhandene Öffnung 6 ist mit einem Rohr 7 verbunden, das als Zuleitung des Druckmittels dient, während die öffn ngen8 und. 9 zu einem Auslaßrohr r o führen. Eine in der Längsrichtung verlaufende Ausnehmung r r erstreckt sich von der unteren Fläche des Kolbens; 2 aus längs eines Teils seiner Länge, um den Raum unterhalb des Kolbens in Vierbindung mit einer oder mehreren der Öffnungen; 6, 8 oder 9, entsprechend der Winkelstellung dies Kolbens, zu bringen. In der in Abb.2 :dargestellten Lage kann die Flüssigkeit infolge der Wirkung des Bremsgewichtes von dem unteren. Teil des Zylinders 3 aus mittels der Ausnehmung i i und der öffon ing 8 in das Auslaßrohr io entweichen, so daß der Kolben 2 niedergeht und die Bremsen. mit normaler Geschwindigkeit angezogen werden. Wenn jedoch der Kolben 2 so gedreht wird, daß die Ausnehmung i i mit den '- Einlaß-und Auslaßöffnungen 6 und 8 zusammenfällt, wird die Zuleitung des Druckmittels die Abwärtsbewegung des Kolbens 2 aufhalten, während eine weitere Drehung dieses Kolbens in die strichpunktierte Stellung zur Folge hat, daß der Kolben durch den Flüssigkeitsdruck angehoben und demzufolge die Bremsen gelöst werden. Wenn @es andererseits, beispelfsweise im Notfall, erwünscht ist, -die Bremsen mit erhöhter Geschwindigkeit festzuziehen, kann dies durch Drehung des Kolbens herbeigeführt werden, derart, daß die Ausnehmung i i mit beiden Öffnungen 8 und 9 in Deckung gebracht wird, wodurch ein schnelles Niedergehen des Kolbens @ennöglicht wird.
- Diese Drehbewegungen des Kolbens 2 werden für die normale Betätigung der Bremsen. von Hand und für den Notfall durch selbsttätig wirkende Einrichtungen. herbeigeführt, Zu diesem Zweck ist ein gezahnter Quadrant 12 an der Stange 13 des Kolbens 2 durch eine geeignete Vorrichtung, ,beispielsweisie mittels Feder lind Nut, angebracht, welche eine Drehung der Teile zusammen gewährleistet, während die Kolbenstange durch. den Quadranten hindurchgleiten kann. Mit dem Quadranten 12 steht ein zweiter Quadrant 14 in Eingriff, der auf der Achse 15 schwingbar gelagert ist und einen Arm 16 aufweist, welcher mittels- Kniegelenke 17 und 18 mit einem Handsteuerhebel i 9 verbunden ist. Die dritte Stange 2o dieses Kniegelenks isst mit einem Hebelei verbunden, der auf der Achs!e22 schwingbar gelagert und mit einem Gege.lxgewiCht 23 versehen ist; ein für den Notbetrieb dienendes und im. die elektrische Hauptleitung eingeschaltetes Solenoid2¢wirkt ebenfalls auf den. Hebel 21 entgegen der Wirkung des Gewichts 23. In der Zeichnung ist der Hebel i9 in der angezogenen Lage der Bremsen dargestellt, d. h. die Quadranten 12 und 14 befinden sich meiner solchen Stielhing, daß die Ausnehmung i i gegenüber der Öffnung 8 liegt, so daß die Bremsen mit normaler Geschwindigkeit festgezogen werden. Wenn. der Steuerhebel i9 nach rechts in die Lösestellung der Bremsen umgelegt wird, so werden die Quadranten entsprechend bewegt, so daß die Ausnehmung i i mit der Öffnung 6 in Deckung kommt mit der Wirkung, daß die Bremsen durch den Eintritt des Druckmittels in denn Zylinder 3 gelöst werden..
- Wenn bei gelösten Bremsen die elektrische Kraftzuleitung aussetzen sollte oder ein in dem Stromkreis des Solenoids 24 liegender Notschalter durch zu weites Aufwinden, durch Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit oder mittels deiner anderen gewöhnlich vorgesehenen Einrichtung geöffnet wird, bewirkt das Gewicht 23 mittels .des Kniegelenks ein Drehen der Quadranten und ein Festziehen der Bremsen. Die Quadranten können jedoch nicht über die dargestellte Lage hinaus ausgeschwungen werden, da ein Anschlag 25 an dem Quadranten 1 ¢ auf einen ähnlichen Anschlag 26 eines Armes 27 auftrifft, der ebenfalls bei 15 schwingbar gelagert ist. Dieser Arm 27 ist mit einer Rolle 28 versehen, die auf seiner Steuerscheibu 29 auf ruht, welche um ihren Lagerzapfen 3o- durch einen Quadranten 3 i gedreht werden kann, der seinerseits mit einem an der Steuerscheibe 29 sitzenden Zahnrad 32 in Eingriff steht. Der Quadrant 31 wird durch irgendeine geeignete Einrichtung von der das zu weite Aufwinden verhindernden Vorrichtung gedreht. Hierbei wird die Steuerscheibe 29 in eine ganz bestimmte Stellung zu der Rolle 28 gebracht, in der bei ,stromlosem Solenoid 2q. das Gewicht 23 die Quadranten 12 und 14 über die dargestellte Lage hinaus so dreht, daß die Ausnehmung i i mit beiden öffnun;-gen 8 und 9 für das schnelle Anziehen. der Bremsen in Declmng kommt. Diese Wirkung wird durch einen gewichtsbelasteten Arm 33 unterstützt, der an dein Quadranten; iq. angebracht ist.
- Das Stromloswerden des SOlenoidS 2q.kann auch, wie beispielsweise durch ein Seg3q. und eine Trommel 3 5, dahin. wirken, einen in dem Hauptstromkreis liegenden Schalter 36 zu öffnen, der dann durch eine federnde Klinke 37 in der offenen Lage gesperrt wird. Diese Klinke ist mit dem Bremshebel i 9 durch ein Gestänge verbunden., so daß die Aufhebung der Sperrung nur durch Bewegen des Hebels i9 in die Bremsstellung erfolgen kann; die Bewegung der Schwixlge kann auch dazu benutzt werden; den Haüptsteuerhebiel des Fördermotors in. die Nullstellung zurückzuführen, so daß letzterer nicht bei angezogener Bremsie angelassen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Insbesondere für Förderbremsen u. dgL bestimmte Steuervorrichtung, bei der das Bremsgewicht durch ein auf einen Kolben wirkendes #Druckmittel in der Lösestellung gehalten wird,'dadurch ;gekennzeichnet, däß die winkligeEinsteUung des indem Zylinder sitzenden Kolbens -dazu benutzt wird; den Zylinder nacheinander mit ieiner Zuleitung für ein Druckmittel und mit einem Auslaß zu verbinden, und daß, durch eine weitere Einstellung des Kolbens die Geschwindigkeit bestimmt wird, mit der das Druckmittel aus dem Zylinder ausströmt. a. Steuervorrichtung nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben auf seiner Umfangsfläche mit einer in der Längsrichtung verlaufenden Ausnehmung (i i) versehen ist, die sich von der unteren Fläche des Kolbens nur längs eines Teils seiner Länge erstreckt und entsprechend der Winkelstellung des Kolbens mit einer Einlaßöflnung und einer oder mehreren Auslaßöffnungen zusammenarbeitet. 3. Steuervorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine von Handeinstellbare Einrichtung zur Einstellung des Kolbens. q.. Steuervorrichtung nach Anspruch; 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit, mit der das Druckmittel ausströmt, kleiner ist als die volle Auslaß; geschwindigkeit. 5. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, mittels deren im Notfall das Ausströmen aus dem Zylinder mit verringerter oder voller Geschwindigkeit selbsttätig auftritt. 6. Steuervorrichtung ,nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein Notsolenoid (a¢), das unter vorher bestimmten Betriebsverhältnissen den Auslaß aus dem Zylinder mit einer Geschwindigkeit zuläßt, die entweder der normalen Brems'-geschwindigkeit oder einer höheren Geschwindigkeit entspricht. 7. Steuervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zylinder (3) zwei Auslaßöffnungen (8 und 9) vorgesehen sind und leine Einrichtung vorhanden ist, mittels deren bei einer Betätigung des Notsolenoids der Auslaß aus einer Öffnung nur während eines Teils des Aufwindens und aus beiden Öffnungen während des verbleibenden Teils des Aufwian.-dens stattfindet. B. Steuervorrichtung nach Anspruch, 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im Notfall in Wirkung tretende Vorrichtung dazu dient, einen in dem Hauptstromkreis des Fördermotors befindlichen Schaltier zu öffnen, und daß eine Vorkehrung getroffen ist, mittels deren dieser Schalter nicht eher wieder geschlossen werden. kann, bis der Handsteuerhebel in seine Stellung zum Anlegen der Bremsen bewegt worden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB482973X | 1926-04-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE482973C true DE482973C (de) | 1929-09-23 |
Family
ID=10448114
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV22256D Expired DE482973C (de) | 1926-04-20 | 1927-03-13 | Steuervorrichtung, insbesondere fuer Foerderbremsen u. dgl. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE482973C (de) |
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1927
- 1927-03-13 DE DEV22256D patent/DE482973C/de not_active Expired
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