DE482982C - Aufspanntisch fuer Fraesmaschinen - Google Patents

Aufspanntisch fuer Fraesmaschinen

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DE482982C
DE482982C DEG70301D DEG0070301D DE482982C DE 482982 C DE482982 C DE 482982C DE G70301 D DEG70301 D DE G70301D DE G0070301 D DEG0070301 D DE G0070301D DE 482982 C DE482982 C DE 482982C
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clamping
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    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/44—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
    • B23Q1/50—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism
    • B23Q1/52—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism a single rotating pair
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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    • B23Q2701/025—Work-tables rotating around an axis vertical to the surface of the table; this kind of table comprising a divider, indexer or positioning means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

Zur Einsparung· derjenigen Zeitspanne, welche sonst für das Auswechseln des bearbeiteten Werkstückes durch ein neues aufgewendet werden muß, hat man auf dem Aufspanintisch der Fräsmaschine eine Drehscheibe mit zwei Auf spannvorrichtungen" angeordnet, von denen die eine jeweils das Werkstück unter dem Fräser hindurchführt, während bei der anderen das bearbeitete
ίο Werkstück gegen ein neues ausgetauscht wird. Die richtige Drehlage der Drehscheibe wird durch eine Verriegelung gesichert. Wenn aber zufolge Unachtsamkeit des Arbeiters die Drehscheibe nicht richtig eingestellt und nicht verriegelt ist, so besteht die Gefahr, daß das Werkstück, vielleicht auch die Aufspannvorrichtung oder der kostbare Fräser verdorben wird. Um diese Gefahr auszuschalten, wird erfinduingsgemäß am Aufspanntisch
so ein Vorsprang angebracht, welcher bei unrichtiger Drehlage der Drehscheibe auf einen ortsfesten Anschlag am Maschinengestell trifft und im Zusammenwirken mit diesem die weitere Vorbewegung des Aufspanntisches gegen den Fräser hin verhindert. Das kann im einzelnen in verschiedener Weise geschehen; zweckmäßig· wird der besagte Vorsprung' am Aufspanntisch von dem erwähnten Riegel gebildet. Wirkt mit dem Vorsprang des Riegels ein entsprechend lang bemessener Anschlag zusammen, so bildet dieser außerdem eine Sicherung gegen das unzeitige Verdrehen der Drehscheibe, insofern der Riegel, solange er am Anschlag entlanggleitet, durch diesen am Herausgehen aus seiner Sperrstelluimg verhindert wird.
Auf der Zeichnung stellen zunächst die Abb. ι und 2 Übersichtszieichmuingen der Gesamteinrichtuing· in zwei verschiedenen Ausführungen im Grundriß dar. Die Abb. 3 bis- 5 zeigen in etwas größerem Maßstäbe den Aufspanntisch mit Drehscheibe und Verriegelungsvorrichtung. Abb. 3 und 5 sind Aufrisse in zwei zueinander winkelrecht stehenden Ebenen. Abb. 4 ist ein Grundriß, in welchem die Aiif spannvorrichtung fortgelassen ist.
In bekannter Weise ist auf dem Tisch 1 der Fräsmaschine der Schlitten 2 dadurch verschiebbar, daß der mit einer Rolle 3 versehene Mitnehmer 4 in die Kurvennut einer Trommel 5 auf der Welle 6 eingreift, welche mit dem Spindelkasten 7 der Fräsmaschine durch die aus Abb. 1 und 2 ersichtlichen Getriehsteile verbunden ist. 8 ist die Fräserspindel mit dem Fräser 9, unter welchem der Schlitten 2 hin und her bewegt wird. Auf dem Schlitten 2 ist mit ihrem kreisrunden, schwalbenschwanzförmigen Fuß 10 die Drehscheibe 11 drehbar. Sie trägt am zwei einander gegenüberliegenden Stellen die schraubstockartigen Einspannvorrichtungen 12, 12' (Abb. 3). Die jeweilige Verdrehung um 180° geschieht, wie in der Zeichnung dargestellt, von Hand mittels des Handhebels 15. An zwei einander gegenüberliegenden Stellen ist der Fuß 10 mit Einkerbungen 13 versehen, in welche der Kopf des dem Schlitten 2 durchquerenden Riegels 14 durch Umlegen des
Handhebels ι S nach rechts (Abb. 4) entgegen dem Druck der Feder 16 hineingezogen werden kann, indem ein Daumen 15' des Handhebels auf den Zwischenhebel 17 drückt. Dieser Eingriff des Riegelkopfes ist natürlich nur möglich, wenn ihm eine der Einkerbungen 13 gegenübersteht, wobei sich die Einspannvörrichtungien 12, 12' in der Mittellinie des Schlittens befinden, in welcher auch der Fräser liegt (Abb. 2a). Bei richtig eingestellter und verriegelter Drehscheibe geht also· die den Fräsern zugekehrte Einspannvorrichtung mit dem eingespannten Werkstück unter dem Fräser hindurch, während bei der zweiten " 15 Einspannvorrichtung· das bearbeitete Werkstück giegön ein unbearbeitetes ausgetauscht werden kann.
Wenn der Riegelkopf in eine der Kerben 1S- r3' eingreift, geht bei der Verschiebung des Schlittens gegen den Fräser hin der Riegelkopf an dem Anschlag 18 ungehindert vorbei. Dagegen trifft der Riegelkopf auf den Anschlag, wenn ihm wegen unrichtiger Stellung der Drehscheibe der Eintritt in die Kerben 13, 13' verwehrt ist.
Nun kann der Anschlag 18 unbeweglich sein, wie es in Abb. 1, 3 und 4 angenommen ist. In diesem Falle bedeutet das Anlaufen des Riegelkopfes an, den Anschlag die S ti 11-Setzung des Schlittens, während die ihn vorschiebende Welle 6 weiterläuft. Dies muß entweder zum Gleiten und schließlichen Abfall des Treibriemens oder zum Bruch an irgendeiner Stelle führen. Und diese letzte Folge wird bei der in Abb. 1 dargestellten Ausführungsfo'rm bewußt herbeigeführt in der Erwägung, daß die unrichtige Einstellung der Drehscheibe ein. nur selten eintretendes Ereignis sein wird und daß eine hferfür eingerichtete Bruchkupplung im Verein mit einem festen Anschlag 18 eine · sehr bequeme Lösung· der Aufgabe der selbsttätigen Stillsetzung des Schlittenvoirschubes ist. Der Antrieb der Fräserspindel wird einfach durch zwei Scheiben 19,20 vermittelt, durch deren übereinstimmende Löcher ein entsprechend bemessener Drahtstift 21 hindurdhgesteckt wird. Im Falle des Bruches ist der Stift leicht zu ersetzen.
Bei der Anordnung nach Abb. 2 wird die Drehung der Vorsehubwelle 6 durch eine Klauenkupplung 22, 23 vermittelt. In diesem. Falle wird der Anschlag 18 vom einem am Tischgestell gelagerten Hebel 24 gebildet, der mit der beweglichen Kupplraigsihälfte 23 durch ein. Gestänge 25, 26 verbunden ist. Beim Anlaufen des Riegelkopfes gegen den Hebel 24 wird die Kupplung 22, 23 ausgeschaltet.

Claims (3)

  1. Pa tent Ansprüche:
    i. Aufspanntisch für Fräsmaschinen, welcher eine in der Arbeitsstellung durch einen Riegel gesicherte Drehscheibe mit zwei abwechselnd zu benutzenden Aufspannvarriichtungen trägt, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle unrichtiger Drehlage der Drehscheibe ein am Aufspanntisch angebrachter Vorsprung beim Arbeitsgang des Aufspanntisches auf einen ortsfesten Anschlag· (18) trifft, der die Weiiterbewegung des Aufspanntisches ausschaltet.
  2. 2. Aufspanntisch nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf des Riegels (14) zum. Sichern, der Drehscheibe in der Arbeitsstellung als Vorsprung dient.
  3. 3. Aufspanntisch nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Ausschalten der Tischbe.wegung dienende feste Anschlag (18) so> lang ist, daß beim Entlanggleiten des. Riegelkopfes (14) an dem Anschlag (18) dieser den in der Sperrstellung befindlichen Riegel am Heraustreten ans der Sperrstellung verhindert, um unzeitiges Verdrehen der Drehscheibe zu verhüten. ■ \
    Hierzu I Blatt Zeichnungen
DEG70301D 1927-05-20 1927-05-20 Aufspanntisch fuer Fraesmaschinen Expired DE482982C (de)

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